Wlaznys aufgewärmte Suppe

„Highway to Hofburg”: Doku über Wlaznys Präsidentschaftskandidatur im Kino

Die BP-Kandidatur des Bierparteiführers wird nun nochmals als Kinofilm aufgewärmt. Dass ein Rocksänger das Amt des Bundespräsidenten für seine Show missbrauchen konnte, war zu einem guten Teil dem ORF zu verdanken, der durch alle seine Kanäle hinausposaunte: „Marco Pogo tritt bei der Präsidentschaftswahl an“.

Abgesehen davon, dass die Aussage eine glatte Falschinformation war – „Marco Pogo“ war nie berechtigt zu kandidieren – waren die Manipulationen des ORF verfassungswidrige Eingriffe in eine demokratische Wahl: Wlazniy alias Pogo wurde vom ORF zur „öffentlichkeitswirksamen“ Rockfigur gepusht. Aus diesem, nur aus diesem Grund, war er auch „präsidentschaftstauglich“. Kandidat von ORFs Gnaden und in seinem Gefolge von allen anderen Massenmedien hochgejubelt.

Kandidaten dagegen, die mit einem seriösen politischen Fundament und dazu mit einem Programm für eine bessere Demokratie angetreten sind, wurden von der Berichterstattung ausgeschlossen. Und im Fahrwasser des ORF von allen anderen Leitmedien, die dem Leithammel ORF blindlings folgten und bis jetzt folgen. Daran hat sich nix geändert.

Nun stilisiert Regisseur David Moser den Punker zum Märtyrer, der ständig mit einer existenziellen Frage kämpft: „Warum tu ich mir das an?“

FAKTEN über den Machtmissbrauch des ORF anno 2022:

Präsidentschaftskandidat sucht das „Licht der Öffentlichkeit“