Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

(pressetext.com / pts 19.01.2026) - Die USTP – University of Applied Sciences St. Pölten holt die Wanderausstellung "Wie geht's, Alter?" an den Campus St. Pölten. Bis 18. März 2026 zeigt die Ausstellung Perspektiven auf selbstbestimmtes Wohnen im Alter. Die offizielle Eröffnung findet am 22. Jänner 2026 um 18 Uhr statt. Begleitend gestaltet die Fakultät Gesundheit und Soziales gemeinsam mit dem Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der USTP ein Rahmenprogramm zu zukunftsfähigem Wohnen und inklusivem Leben. Den Auftakt bildet am 29. Jänner die Abendveranstaltung "Wie geht's Wohnen?". Besucher*innen sind sowohl zur Ausstellungseröffnung als auch zu den begleitenden Veranstaltungen herzlich willkommen.

Begleitprogramm: Start mit Abendveranstaltung "Wie geht's Wohnen?"

Begleitend zur Ausstellung organisieren die Fakultät für Gesundheit und Soziales und das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der USTP ein breit angelegtes Rahmenprogramm. Den Auftakt bildet die Veranstaltung "Wie geht's Wohnen? – Herausforderungen und Lösungen für inklusives Leben im ländlichen Raum" am 29. Jänner 2026 am Campus St. Pölten.

Ab 16:30 Uhr finden öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Die Abendveranstaltung bietet ab 18:00 Uhr kurze fachliche Inputs zu Barrieren und Lösungsansätzen für inklusives Wohnen sowie in Lösungslaboren Raum für Austausch und gemeinsames Weiterdenken.

Die Wanderausstellung: Gemeinsam Räume für die Zukunft schaffen

Die Ausstellung des afo architekturforum oberösterreich zeigt mit viel Schwung, wie vielfältig, inspirierend und selbstbestimmt Wohnen im Alter sein kann. Sie macht deutlich: Unsere gebaute Umwelt prägt Lebensqualität – und gerade angesichts der alternden Gesellschaft brauchen wir neue mutige Wohn- und Pflegekonzepte. Von historischen Alte-Leute-Siedlungen bis zu 45 frischen, mutigen Projekten aus dem In- und Ausland eröffnet die Schau überraschende Perspektiven. Sie fordert flexiblere Pflege, innovative Förderpolitik und lebendige, fußläufige Ortskerne, die Gemeinschaft stärken und echte Wahlfreiheit im Alter ermöglichen.

Besucher*innen sind sowohl zur Ausstellungseröffnung als auch zu den begleitenden Veranstaltungen herzlich willkommen. Die Ausstellung kann jederzeit besucht werden. Öffentliche Führungen mit Kuratorin Eva Schmolmüller werden an drei Tagen angeboten: Donnerstag, 29. Jänner, 16.30 Uhr, Mittwoch, 18. Februar, 17 Uhr, und Dienstag, 3. März, 17 Uhr.

Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie unter: https://inclusion.ustp.at/ausstellung-wie-geht-s-alter

Eine Veranstaltung der Reihe campus.erleben – dem offenen Veranstaltungsformat der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten

Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe "campus.erleben", mit der die USTP regelmäßig ihre Türen öffnet. Besucher*innen haben dabei die Gelegenheit, den Campus kennenzulernen, hinter die Kulissen von Lehre und Forschung zu blicken und das vielfältige Studienangebot der Hochschule hautnah zu erleben.

UN will Kinderrechte neu definieren.

UN Kinder Rechte

10. Jänner 2026 – Bis dato haben 134.210 Menschen die PETITION auf CitizenGo vom 3.1.2026 unterzeichnet. Demnach ist ein UN-Ausschuss dabei, still und heimlich die Kinderrechte umzudefinieren: Die Rechte, die als Schutz vor Ausbeutung und Kinderarbeit geschrieben wurden, will man zu einer Waffe gegen Eltern umschmieden.

Derzeit stellt der UN-Ausschuss für Kinderrechte eine neue Auslegung der Kinderrechtskonvention fertig – ohne Abstimmung, ohne öffentliche Debatte und ohne Eltern oder Wähler zu fragen. Wenn dieser Text angenommen wird, bleibt er nicht nur auf dem Papier stehen. Er wird zu einem neuen globalen Standard, der vor Gericht zitiert, in Schulen und Krankenhäusern durchgesetzt und dazu verwendet wird, dem Staat mehr Macht zu verleihen und Eltern unter Druck zu setzen.

Was der Ausschuss uns als angebliche Kinderrechte vorschreiben will, ist extrem – und extrem gefährlich. Der Entwurf behandelt Abtreibungen für Minderjährige als ein Kinderrecht, das schnell gewährt werden müsse, und nimmt den Eltern jegliches Recht, darüber auch nur informiert zu werden.

Er fördert auch die Gender-Ideologie und verlangt von den einzelnen Staaten, Gesetze und Institutionen so umzugestalten, dass sie die selbsterklärte Geschlechtsidentität eines Kindes fraglos bestätigen. Eltern, die sich gegen einen Namenswechsel und gegen medizinische Behandlungen zur angeblichen Geschlechtsumwandlung aussprechen, sollen in ihrem Sorgerecht eingeschränkt oder ganz ausgebootet werden.

Queer-Lobbyisten nennen dies „Zugang” und „Schutz”. In Wirklichkeit bedeutet es, dass man Eltern die Möglichkeit wegnimmt, ihre Kinder vor unumkehrbaren Fehlern mit lebenslangen Folgen zu beschützen.

Sobald etwas bei der UN als Kinderrecht bezeichnet wird, sind Eltern nicht mehr die Entscheidungsträger.

Institutionen schalten sich stattdessen ein. Gerichte übernehmen das Sorgerecht. Und Eltern werden als Hindernisse behandelt, die es zu überwinden gilt, anstatt als die primären Bezugspersonen, die die Bedürfnisse ihres Kindes am besten verstehen.

Dies wurde nicht öffentlich besprochen oder vereinbart – weder mit den Wählern, noch mit den Parlamenten, noch mit Eltern.

Kein Land hat einen Vertrag unterzeichnet, der Kindern das Recht auf Abtreibung einräumen würde.

Kein Land hat zugestimmt, dass sogenannten Geschlechtsumwandlungen an Kindern gegen den Willen der Eltern durchgeführt werden sollten.

Der UN-Ausschuss für Kinderrechte handelt hier im Interesse von Queer-Lobbygruppen und versucht, der ganzen Welt neue Gesetze vorzuschreiben.

Wenn die einzelnen Regierungen dazu schweigen – wie sie es oft tun –, wird der neue Text mit den umdefinierten Kinderrechten stillschweigend angenommen und dann jahrelang dazu benutzt werden, Familien auf der ganzen Welt unter Druck zu setzen.

So werden extreme Ideen zur Normalität. Still und leise am Willen der Bürger vorbei. Dauerhaft.

Wir fordern den UN-Ausschuss für Kinderrechte und den Ständigen Vertreter Österreichs bei den Vereinten Nationen auf, diese Neufassung zu stoppen, bevor sie endgültig verabschiedet wird.

Kinder brauchen Schutz, keine Ideologie. Die Kinderrechte sind zum Schutz vor ausbeuterischen Konzernen oder Regierungen gedacht, nicht als Waffe des Staates gegen die Eltern. Das Sorgerecht der Eltern muss gestärkt werden, auf keinen Fall geschwächt.

Unterzeichnen Sie diese Petition, um die gefährliche Neuinterpretation der Kinderrechte zu stoppen, bevor sie zum globalen Standard wird und Familien die Kontrolle über die Erziehung ihrer Kinder nimmt.

AMS Larifari-Weiterbildung

Verein Vamos

„Projekt“ für 31 Ukrainerinnen kostet 261.000 Euro

26. Dezember 2025 – (Kommentar HTH)261.000 Euro. Das ist kein Weihnachtsgeschenk für 31 Ukrainerinnen im Burgenland, sondern für die vom AMS finanzierte Organisation "Vamos". So viel kostetet nämlich das famose Projekt „ChancenKompass & Perspektivenschmiede“, das im Burgenland Mitte Dezember abgeschlossen wurde und an dem 31 Ukrainerinnen „mit großer Dankbarkeit und lachenden Gesichtern“ teilnehmen durften. Das sind genau 8.419,35 Euro pro Teilnehmerin. Und was haben sie davon? Laut Jubelbericht des AMS: „Perspektiven“, „Erweiterung ihrer beruflichen und sprachlichen Kompetenzen“, sowie „Erfahrungen in der Praxis“ gesammelt. Dazu kommt das unumgängliche Pflichtprogramm für jedem AMS-Schützling – vom Alkoholiker bis zum Akademiker: „Erstellung von aktuellen Bewerbungsunterlagen“.

Updates 22. März 2026 

„Am überaus positiven Erfolg erkennt man, was möglich ist“, so der Jubelbericht weiter. Konkret: 8 (von 31) Frauen haben bereits eine Beschäftigung, 7 Frauen starten eine weitere Qualifizierung = nach AMS-Rechnung: „rund 50% der Frauen konnten am Arbeitsmarkt Fuß fassen.“

AMS Bundesland Burgenland Jubelbericht vom 11.12.2025: 

Mit großer Dankbarkeit und lachenden Gesichtern feierten die Teilnehmerinnen den erfolgreichen Abschluss des Projekts „ChancenKompass & Perspektivenschmiede“. Die ukrainischen Frauen, die am AMS finanzierten Programm teilnahmen, luden zum ukrainisch-kulinarischen Beisammensein ein und erzählten von ihren persönlichen Erfahrungen und Fortschritten. Sie berichteten davon, wie herausfordernd der Weg für sie gewesen war – geprägt vom Krieg in der Ukraine, dem Neubeginn in einem fremden Land und den ersten Schritten ohne Deutschkenntnisse – und wie stolz sie heute auf ihre überwundenen Hürden sind.

Schaffung neuer Perspektiven für ukrainische Frauen

Das Projekt richtete sich an vertriebene Frauen aus der Ukraine mit geringen Deutschkenntnissen, die noch nicht beim AMS vorgemerkt waren. „Durch das Projekt wollten wir die Teilnehmerinnen motivieren, sich bei uns zu melden und ihnen unsere Angebote vorstellen. Besonders wichtig war uns neben der individuellen Unterstützung die Qualifizierung der Frauen zur Erweiterung ihrer beruflichen und sprachlichen Kompetenzen. So kann die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt gelingen, was Ziel des Projekts war“, betont AMS-Landesgeschäftsführerin Mag.a Helene Sengstbratl.

Perspektivenschmiede“: Lernen durch Tun in der Praxis

Im Rahmen der „Perspektivenschmiede“ konnten die Teilnehmerinnen Erfahrungen in der Praxis sammeln. Dabei ging es um Information und Motivation, begleitende Workshops und Kooperationen. Im Vordergrund stand das praktische Arbeiten in den hauseigenen Betrieben. Der Schulungsort „Vamos“ (Verein zur Integration) in Markt Allhau ist der optimale Ort dafür. Die Frauen arbeiteten dort in der Tischlerei, Verwaltung, Gärtnerei, Küche, Konditorei und im Hauswirtschaftsbereich.

„Erst durch den Weitblick und die Offenheit für neue Projekte durch das AMS Burgenland konnte dieses Projekt realisiert werden. Am überaus positiven Erfolg erkennt man, was möglich ist, wenn das Vertrauen des AMS auf die Motivation und das Engagement von Mitarbeiter_innen in unseren Projekten trifft. Ein großes Dankeschön an die wertschätzende und bereichernde Zusammenarbeit mit dem AMS und den Mitarbeiter_innen im Projekt. Durch dieses positive Zusammenspiel konnte für die Teilnehmerinnen eine Grundlage geschaffen werden, die neben der beruflichen Weiterentwicklung auch maßgeblich zur Integration beigetragen hat“, erzählt Rene Höfer, Vamos-Geschäftsführer, der die Teilnehmerinnen von Beginn an im Betrieb erlebt und ihre Entwicklung beobachtet. [Anm. HTH: Vamos – gemeinnützlger Verein für Integration, hat fünf Standorte im Burgenland und beschäftigt sich mit allen Themen der Integration von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in allen Lebensbereichen. Wer den Selbstbedienungsladen Österreich kennt, muss davon ausgehen, dass sich 261.000 Euro für das Larifari-Projekt zur Gänze an in gemeiner Nützlichkeit aufgelöst haben.]  

Erfolgreich Schritt für Schritt zum beruflichen Neustart

Während des Projekts wurden die ukrainischen Teilnehmerinnen individuell unterstützt und begleitet, wie etwa bei der Erstellung von aktuellen Bewerbungsunterlagen, der Vernetzung mit Bildungseinrichtungen, der Praktikumssuche und den begleitenden Deutschkursen. Für die Frauen war all das „Neuland“, sie hatten bis dahin keine Berührungen mit dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die Frauen wurden Schritt für Schritt unterstützt, um beruflich neu starten zu können. Für das AMS war „ChancenKompass & Perspektivenschmiede“ ein Pilotprojekt und die Erfolge können sich sehen lassen. Von insgesamt 31 Teilnehmerinnen konnten bereits acht Frauen eine Beschäftigung aufnehmen, weitere sieben Frauen starteten eine berufliche Qualifizierung oder Ausbildung. Der Arbeitsmarkterfolg spricht für sich – rund 50% der Frauen konnten am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Ein außergewöhnlich gutes Ergebnis, gerade für eine Zielgruppe, die in Österreich völlig neu starten musste.

Zusammenarbeit, die Chancen am Arbeitsmarkt schafft

Das Projekt wurde zur Gänze vom AMS Burgenland finanziert, in enger Zusammenarbeit mit Vamos umgesetzt und wird zu Jahresende 2025 abgeschlossen. Die Fördersumme betrug rund 261.000 Euro. „Die Zusammenarbeit zwischen dem AMS Oberwart und Vamos läuft sehr gut. Zudem hat der Verein schon einmal ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt und tolle Erfahrungen gesammelt. Daher freuen wir uns, dass das Projekt so gut gelaufen ist und wir so viele Frauen unterstützen konnten. Wir gratulieren nochmals ganz herzlich!“, betont Mag.a Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland.

[RESÜMEE von HTH: laut Statistik Austria leben derzeit rund 88.000 Ukrainer in Österreich, wenn sie nicht gerade Weihnachtsurlaub in der Heimat machen. Wenn man davon ausgeht, dass 20 Prozent Jugendliche und 20 Prozent im Alter von 60+ sind, dann sollten ungefähr 53.000 von ihnen arbeitsfähig und arbeitswillig sein. Mit Sicherheit haben in den vergangenen drei Jahren zumindest 10 Prozent so gut Deutsch gelernt, dass sie fähig sind, einen Pflegeberuf auszuüben.

UinA2025

ethos.at hätte für die Summe von 261.000 Euro einhundert Ukrainer und Ukrainerinnen zu PflegerInnen ausgebildet und über etablierte Pflegeorganisationen umgehend in den ausgehungerten Pflegemarkt eingebracht.

ethos.at gehört nicht zur Fraktion Hätti Wari Täti, sondern zur Fraktion der Unternehmer. Deshalb hier unser öffentliches Angebot an alle zuständigen AMS-Abteilung in Österreich und in den Bundesländern: für 261.000 Euro bildet ethos.at / der Verein Moral 4.0 ZVR 1736362407 innerhalb von zwei Monaten 100 UkrainerInnen zu Altenpflegerinnen aus, die danach umgehend in der Personenbetreuung eingesetzt werden können. Das Angebot gilt. Starten wir 2026 neu durch!

P.S. Der Obmann von ethos.at / der Verein Moral 4.0  ist seit sechs Jahren in der 24/7 Altenpflege tätig und gesetzlicher Erwachsenenvertreter von zwei Familienmitgliedern.]