MA48 ignoriert illegale Müllhalde

Müll Favoriten

Umweltverschmutzung: eine Kulturschande!

7. März 2023 – Schon vor einem Jahr hat ethos.at darauf hingewiesen, dass sich unmittelbar neben dem Müllplatz Favoriten, bei der Endstation der Straßenbahn D, die vermüllteste Grünfläche der Stadt befindet. Das ist kein Problem wie am Donaukanal, wo samstags gerne viele Menschen feiern und nach einer lustigen Nacht „vergessen“ die Überreste ihrer Feier mitzunehmen. Müllvoriten ist ein Dauerproblem, wo offenbar monatelang nie aufgeräumt wird, und im Sommer das Gras die wilde Müllhalde notdürftig überwuchert. Statt ordentlicher Reinigung der Stadt leistet sich die zuständige MA 48 von 2017-2019 Werbeplakate und sonstige PR-Maßahmen um 5,6 Millionen Euro – nach dem Motto: wenn wir die Stadt nicht rein halten können, dann müssen wir den Leuten zumindest einreden, dass sie sauber ist.

Natürlich hat ethos.at das zuständige Magstrat, MA48, damals über dies Mülldeponie informiert. Passiert ist nix.

Zu Beginn dieses Jahres hat ethos.at einen neuen Vorstoß gewagt, denn der Verein Moral 4.0 will nicht nur über Missstände schreiben sondern auch Gutes tun. Deshalb hat ethos.at am 3.1.23 an die MA 48 das Angebot geschickt, für eine monatliche Spende an den Verein diesen rund zwei Hektar großen Bereich regelmäßig zu reinigen

Am 19.01.2023 schrieb MA 48 Straßenreinigung: Sehr geehrter Herr Mag. Thurnhofer!

Bezugnehmend auf Ihre E-Mail vom 03.01.2023 möchten wir uns vorerst für die späte Rückmeldung entschuldigen. Wir bedanken uns für Ihr Engagement Wien sauber zu halten und das Angebot, müssen Ihnen allerdings mitteilen, dass die MA 48 für den erwähnten Bereich nicht zuständig ist. Mit freundlichen Grüßen, Sekretariat Straßenreinigung und Winterdienst

ethos.at antwortet umgehend: ist mit der Nicht-Zuständigkeit der MA 48 das Problem für die Stadt Wien erledigt, oder könnten Sie mir vielleicht die zuständige Stelle nennen?

Reply am 20.1.23: Guten Tag, in Bezug auf Ihre Anfrage möchten wir Ihnen gerne folgende Informationen mitteilen. Wir benötigen Ihre Zustimmung, dass wir Ihre Daten weitergeben dürfen, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können. Daher bitten wir Sie, bezüglich der Weitergabe Ihrer Daten, uns auf diese Nachricht zu antworten. Ihre Meinung ist gefragt! Wie zufrieden sind Sie mit der Beantwortung Ihrer Anfrage?

Very happy Happy Unhappy Very unhappy

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Mit freundlichen Grüßen, cid:image001.png@01D7EAAA.E5EA0CA0, Stadtservice Wien

ethos.at willigt umgehend ein. Und cid:image001.png@01D7EAAA.E5EA0CA0 antwortet ebenso prompt: Guten Tag! Wir haben Ihr Anliegen an den Liegenschaftseigentümer zu Bearbeitung weitergeleitet, entsprechende Maßnahmen müssen durch diesen getroffen werden, da es sich nicht um eine Liegenschaft der Stadt Wien handelt. Wir hoffen ausreichend informiert zu haben, falls Sie noch Rückfragen haben, stehen wir gerne zur Verfügung.

Ihre Meinung ist gefragt! Wie zufrieden sind Sie mit der Beantwortung Ihrer Anfrage?

Very happy Happy Unhappy Very unhappy

ethos.at hat bis 7.3.23 vergeblich auf eine Antwort gewartet und muss offenbar zur Kenntnis nehmen, dass sich Mitten in Favoriten eine illegale, private Mülldeponie befindet, und die Stadt Wien ebenso wie die Bezirksverwaltung tun nichts dagegen. Aber immerhin ist unsere Meinung gefragt!

Lieber Avatar! Wir möchten uns vorerst für die späte Rückmeldung entschuldigen: Very unhappy.

NACHSATZ: Auf diesen Artikel hat die Stadt Wien innerhalb von zehn Minuten reagiert und eine freundliche Mitarbeiterin hat mir mitgeteilt, dass die Mail von ethos.at an die ÖBB weiter geleitet wurde, die ÖBB haben aber nicht geantwortet. Nun also ist das Geheimnis gelüftet: die ÖBB hat kein Interesse, die Fläche reinigen zu lassen und die Stadt Wien hat keine Macht, die ÖBB zu zwingen. HIER das Angeobt an die ÖBB: der Verein Moral 4.0 übernimmt die Verantwortung für die Sauberhaltung dieser Fläche gegen eine angemessene Spende!

SCHLUSSPUNKT 30. März 2023 – Nach 23 Tagen und dreifacher Urgenz kam die Antwort von der ÖBB Konzernkommunikation: „danke für Ihre Nachricht und entschuldigen Sie bitte die urlaubsbedingt späte Antwort unsererseits. Ich kann Ihnen bestätigen, dass die betroffene Fläche ÖBB-Grund ist und auch von den ÖBB Immobilien betreut wird. Grundsätzlich wird dieses Areal in regelmäßigen Abständen von einem qualifizierten Entsorger gereinigt. Die Entsorgung der Verunreinigungen wurde bereits in Auftrag gegeben.“

Ein Philosoph kann darauf nur lakonisch antworten: Was nutzen die besten Grundsätze, wenn sie nicht verwirklicht werden?

RÜCKBLICK 2022: Osterputz – Kein Kunstprojekt!

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Salzburg Landtagswahl 23. April 2023

Salzburg Hochrechnung 1

Update 26. Mai 2023: ÖVP hat sich mit der FPÖ auf eine Koalition in der Landesregierung geeinigt. Die Angelobung wird am 14. Juni sein, berichtet ORF.AT

23. April 2023 – ORF.at berichtet. + Erste Statements der SpitzenkandidatInnen im ORF Salzburg Landesstudio.

23. März 2023 – Vor jeder Wahl senden die Medien an die Kandidaten gerne Fragenkataloge, um den Lesern Vergleichsmöglichkeiten zu bieten. Doch die Fragen kratzen meist nur an der Oberfläche. ethos.at geht an die Wurzeln, denn nach Herabstufung Österreichs zur „Wahldemokratie“ (ORF.at-Bericht 7.4.22) stellt sich die Frage, ob diese und andere Wahlen in Österreich überhaupt noch etwas mit einer echten Demokratie zu tun haben. Hier die 10 Fragen an alle SpitzenkandidatInnen der Landtagswahl – ethos.at bat um Rückmeldung bis 30. März.

Die Antworten der Parteien in chronologischer Reihenfolge

ÖVP, Wilfried Haslauer, Wilfried Haslauer

NEOS Landesgruppe Salzburg, Landesgruppe Salzburg, Florian S. Niederseer

MFG Salzburg, Salzburg, Patrick Prömer Landessprecher

WIRS – WIR sind Salzburg, Gerhard Pöttler

Salzburg Wahl Empfehlung

KEINE ANTWORT: Die Grünen Salzburg, Simon Heilig-Hofbauer, Landesgeschäftsführer: „Danke für ihr Interesse, leider ist es uns aus Zeitgründen nicht möglich Ihre Fragen zu beantworten.“ WEITERS KEINE ANTWORTEN VON: SPÖ + FPÖ + KPÖ

21. April 2023 – „Die Krone Elefantenrunde zur Landtagswahl in Salzburg“ Im Vorfeld der Tiroler (sic) Landtagswahl diskutierten am 19.4.23 bei PULS 24 „Anchorwoman“ Corinna Milborn und Chefredakteur der „Salzburger Krone“ Claus Pandi die Spitzenkandidat:innen Wilfried Haslauer (ÖVP), David Egger (SPÖ), Marlene Svazek (FPÖ), Martina Berthold (Grüne) und Andrea Klambauer (NEOS). Die Spitzenkandidaten der KPÖ, MFG und WirS waren nicht geladen – das sind demnach wohl keine „Elefanten“, sondern „graue Mäuse“. Puls24/Krone statuieren damit einen neues Demokratie-Verständnis: Alle Elefanten sind gleich, nur Mäuse sind ungleich.

Salzburg Elefantenrunde Puls24 Krone

Tirol oder Salzburg? Der Lapsus ist im fernen Wiener Studio von Puls 24 bislang noch niemandem aufgefallen. Eine andere Frage zu „Corinna the Anchorwoman“ – ist das die Art und Weise, wie man ehemalige Chefredakteurinnen neuerdings versenkt? Anders gefragt: Kann eine Sendung ohne „Anker“ heute keine Zuseher mehr ins Boot holen?

NEWS.at hat in einem Vorwahl-Artikel die drei „grauen Mäuse“ immerhin erwähnt, wenn auch hier Umfang und Form der Berichte tendenziöse Züge tragen. Landtagswahl Salzburg 2023 am 24. April: Kandidaten, Parteien, (news.at)

18. März 2023 – Peter Rabl twittert : „Auch in Salzburg dürfte es bei LTW kräftig rumpeln. Aber Dreier-Koalition hat Chance auf Fortsetzung. Wenn VP der blauen Versuchung widersteht. Via @sn_aktuell“

Twitter Peter Rabl 2023 03 18

6. März 2023 – „Die Landtagswahlen in Salzburg stehen mit 23. April schon knapp vor der Tür. Neu mit dabei ist die Bewegung “Wir sind Salzburg”, als deren führender Kopf der ehemalige MFG Bundesgeschäftsführer Gerhard Pöttler auftritt. Mit sensationellen 1.200 Unterstützungserklärungen sagen sie der etablierten Politik den Kampf an – und Pöttler steigt auch gegen seine ehemalige Partei in den Ring“, berichtet Report24.news.

Von 19. Jänner bis. – 1. März 2023 mussten Parteien oder Bewegungen für einen Wahlantritt bei der Salzburger Landtagswahl Unterstützungserklärungen sammeln; sie benöitgen:

120 Unterschriften in Salzburg Stadt

120 Unterschriften im Flachgau,

100 Unterschriften im Pinzgau

100 Unterschriften im Pongau

80 Unterschriften im Lungau

80 Unterschriften im Tennengau

AUSGANGSLAGE: Wahlergebnis 2018

Ergebnis: ÖVP: 37,8% (+8,8%), SPÖ: 20,0% (-3,8%), FPÖ:18,8% (+1,8%),

Grüne: 9,3% (-10,9%), NEOS: 7,3% (+7,3%),

FPS: 4,5% (+4,5%), Hans Mayr 1,7% (+1,7%), KPÖ und Plattform Plus: 0,4%, CPÖ: 0,1%

nicht kandidiert: Team Stronach: 0,0% (-8,3%), Piratenpartei: 0,0% (-1,3%)

23. April 2023: Salzburger Landtagswahl

ÖVP, SPÖ, FPÖ, GRÜNE, NEOS, KPÖ, WIRS und MFG haben Wahlvorschläge für ganz Salzburg eingebracht. Die Salzburger Bierpartei (SBP) hat einen Wahlvorschlag für den Bezirk Flachgau eingereicht und wieder zurückgezogen. 

• FPÖ: Marlene Svazek
• GRÜNE: Martina Berthold
KPÖ-Salzburg mit Kay-Michael Dankl
MFG-Salzburg mit Patrick Prömer
NEOS-Salzburg mit Andrea Klambauer
• ÖVP: Dr. Wilfried Haslauer
• SPÖ: David Michael Egger-Kranzinger
• „WIR sind Salzburg“ mit Dr. Gerhard Pöttler

Quelle: wahlinformation.at

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RAU – Rauschers abgeschmackter Unsinn

Rau 2023 03 05 derStandard

6. März 2023 – Unter dem Kürzel „Rau“ publiziert der Ex-Chefredakteur des Kurier seit vielen Jahren Kolumnen in derStandard. Ein anderer Ex-Chefredakteur des Kurier, Peter Rabl, zwitschert dazu: „Super“. ethos.at warnt: Corona-Leugner Vorsicht! Der Großinquisitor der Corona-Glaubenswahrheit ist immer noch im Einsatz!

Bert Ehgartner hat sich die Mühe gemacht, auf Rauschers abgeschmackten Unsinn mit rationalen Argumenten zu erwidern: 

Für Leute wie Hans Rauscher und alle weiteren, denen der „Unter-Covid-war-nicht-alles-schlecht“-Sermon penetrant aus dem Hirn läuft: Dass die Maskenpflicht nur lückenhaft kontrolliert wurde, war kein Beleg für Toleranz. Auch in Saudiarabien oder dem Iran wird nicht jede Ehebrecherin gesteinigt. Es ging darum, dass sich Viren erwiesenermaßen nicht so verbreiten wie Spucke – und dieser Fetzen zum Symbol sinnlosen Gehorsams wurde.

Es war ja nur eine „Aufforderung sich impfen zu lassen“ – schreibt Rauscher. Ach ja. Das nächste mal gibts eine Aufforderung, sich einen Code tätowieren zu lassen – oder sich mittels implantiertem Chip auszuweisen. Oder die Pflicht, endlich die Rauch-Entwöhnungs-Kur zu machen oder die Garantiert-Schlank-Pillen zu nehmen. Sonst ist Schluss mit krankenversichert.

Die mRNA-Impfung war zudem nahezu vollständig unwirksam und führte ums ca. hundertfache häufiger zu schweren Nebenwirkungen als „normale“ Impfstoffe. Dies war spätestens nach einigen Monaten klar. Die Impfpflicht hingegen wurde nach den niederschmetternden Erfahrungen eines ganzen Jahres eingeführt, was den intellektuellen und moralischen Niedergang der hiesigen Covid-Experten – inklusive des Wissenschaftsjournalismus – dokumentierte.

Wir hätten „ein wenig Rücksicht nehmen sollen“ auf die Bedürfnisse der Vulnerablen. Uns aus Rücksicht impfen lassen, dauergetestet FFP-2 tragen und trotzdem abstand halten. Die Trauernden beim Begräbnis nicht umarmen, die alte Tante nicht besuchen, die Kinder zu Haus einsperren und die Nachbarn denunzieren, wenn sie unerlaubt Geburtstag feiern. Dies sind die Tugenden, die sich in Wahrheit hinter „Rücksicht“ verbergen.

Und zu welchem Zweck werden die Infektionen vermieden? Welchen Nutzen hatten Lockdown und NoCovid? – Dachte man, dass die Viren, wenn wir uns in der Wohnung einsperren, draußen verhungern? – Die Stadt Melbourne sperrte ihre Bürger für 262 Tage in einen Weltrekord Lockdown. Im Oktober 21 wurde wieder aufgesperrt – und im November 21 folgte eine Weltrekord-Covid-Welle.

Was wir in den letzten Jahren erlebt haben, war der überwunden geglaubte, radikale Absturz in faschistoide Ausgrenzung. Zu Beginn war die Politik glaubwürdig überfordert und von Panik getrieben. Doch bald schon wurde deutlich, wie rasch sich die Mächtigen an diktatorische Maßnahmen gewöhnen und wie rasch das süchtig macht.

Die verängstigten Menschen scharten sich nämlich um jene, die am härtesten agierten. Und jene, die am härtesten agierten, waren durch die Umfragen angefeuert, „die Zügel“ jedes Mal noch ein wenig kürzer zu ziehen. Schallenberg hat man das dann schon gut angemerkt, dass er sich als neuer Dolfuss recht wohl fühlt. Ohne den Widerstand beherzter Menschen wären wir schnurstracks in die Diktatur geschlittert.

Sie, Herr Rauscher, müssen damit leben, dass Sie – entgegen ihrer Selbst-Wahrnehmung als intellektueller Freund der Demokratie – diesen totalitären, bösartigen und vollständig verblödeten Maßnahmen begeistert applaudiert haben. Sie haben sich mitschuldig gemacht und verstehen noch immer nichts.

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