Die Pandemie geht, das Virus bleibt

ORF Corona Daten 2023 01 31 A1

Politische Ästhetik: Plädoyer für sofortige Vergangenheitsbewältigung

1. Februar 2023 – „Die Pandemie geht, das Virus bleibt“, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) nach dem Ministerrat, der heute, Mittwoch, den Fahrplan für das Ende aller Corona-Maßnahmen beschlossen hat. Ziemlich genau drei Jahre nach Auslösung der Corona-Panik durch Kurz, Kogler und Co.

Ein halbes Jahr, nachdem das Land bereits weitgehend ohne Corona-Maßnahmen auskommt, liegt die Statistik konstant über den Zahlen der Lockdowns im Herbst 2020. Das haben ein paar Medien zu Jahresbeginn zum Anlass genommen, um „Expertenmeinungen“ zu publizieren, die ein Ende der Maßnahmen für „voreilig“ betrachten.

Nicht um Panik zu schüren, sondern um in Erinnerung zu rufen, wie überzogen die Maßnahmen von Anfang an waren, soll die interaktive Grafik, die auf ORF.at/corona/daten immer als Mahnung dienen. Mit freiem Auge nicht erkennbar sind die Aufzeichnungen von Februar bis Oktober 2020, der Zeit der ersten Massenpanik. Ausgelöst von der Bundesregierung, wie mittlerweile niemand mehr bestreitet, aber bislang auch noch keine Staatsanwalt ahndet. Auch bei zehnfacher Vergrößerung sind die beiden Kurven, die über Belegung der Spitalsbetten und Intensivbetten Auskunft geben, kaum zu erkennen. Die „Triage“ auf Grund von Covid-Fällen hat, mit Ausnahme weniger Spitäler über wenige Tage, nie existiert. Mehr noch: eine Pandemie hat nie existiert. Was existiert und bis heute nachwirkt ist die Corona-Herrschaft, nicht als spezielle Form einer Viren-Epidemie, sondern als spezielle Form der Regierung, die mit Verordnungen Grundrechte aushebelt.

Obwohl nun offenbar Konsens herrscht, dass in der Bevölkerung wegen Corona kein Panikpotenzial mehr vorhanden ist, wird das endgültige Ende aller Maßnahmen noch bis zum 30. Juni 2023 hinaus geschoben. Maskenpflicht in Spitälern und Pflegeheimen endet am 30. April, Meldepflicht bei Covid-Erkrankungen und Verkehrsbeschränkungen für positiv Getestete am 30. Juni. Auch sämtliche Krisenstäbe und Gremien sollen aufgelöst werden. Danach gibts auch in Wien keine Extrawürste mehr.

„Man habe im Ministerrat den ‚historischen Beschluss‚ gefasst, die Weichen zu stellen, um mit 30. Juni aus einem Modus herauszukommen, ‚der uns jetzt drei Jahre begleitet hat‘ und ‚der uns viel abverlangt hat‘, betonte der Gesundheitsminister im Pressefoyer nach der Regierungssitzung. … Basis für die Entscheidung sei die Wissenschaft, sagte Rauch. Man gehe nicht davon aus, dass es zu einer neuerlichen Verschärfung der CoV-Situation komme. Die Immunität in der Bevölkerung sei hoch, verwies der Minister etwa darauf, dass drei Viertel der Bevölkerung geimpft seien.“

An die Begleitung von Corona werden wir uns noch lange erinnern, insbeosndere an die Escort-Agentur WHO. Diese ‚historischen‘ Ereignisse hätten wir auch mit heutigem Datum beenden können. Doch offenbar will die Regierung das offizielle Ende dieser ‚historischen Periode‘ so lange wie möglich hinauszögern, denn mit dem offiziellen Ende werden wohl die Stimmen laut, die eine Aufarbeitung der unsäglichen Corona-Herrschaft fordern. Die Herrschaften unserer Politik werden wohl hoffen, dass die Menschen über den Sommer das Thema vergessen. Und wenn es eine offizielle Kommission zur Aufarbeitung der Gesetzesbrüche geben wird, dann kann man schon jetzt sicher sein, dass es Parteigenossen der neosgrünen SPÖVP sein werden.

In welche Richtung eine amtliche „Aufarbeitung“ gehen wird, deutet der Gesundheitsminister an: „Rauch meinte auf entsprechende Nachfragen, dass seiner Meinung ‚die Schulschließungen ein Fehler waren‘, denn man habe Kinder verloren, die das Bildungsdefizit nicht mehr wettmachen könnten. Diese Risikoabwägung werde künftig anders getroffen werden, sagte Rauch. ‚Selbstverständlich wurden kommunikativ auch Fehler gemacht‚, da schließe er sich auch selbst nicht aus. Nicht schlechtreden lassen will sich der Minister hingegen die Impfung, für die er einmal mehr eine Lanze brach: Die Impfung schütze bis heute davor, an Covid zu sterben, auf der Intensivstation zu landen oder Long Covid zu bekommen. Explizit dankte Rauch dem Gesundheitspersonal für die Bewältigung der Pandemie“, berichtet ORF.at

Noch ein letzter Kotau vor Big Pharma. Wenns Schuldige gibt – was von seiten der Regierung schon jetzt ausgeschlossen – dann in den anderen Ministerien, aber nicht im eigenen. So betont laut ORF.at Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP), „dass man aus der Pandemie Lehren für die Zukunft ziehen wolle. Auch räumte sie durchaus Fehler der Regierung ein. ‚Es ist sicherlich nicht alles perfekt gelaufen.‘ Doch ‚jeder hat zu jedem Zeitpunkt nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt'“.

Wenn Politiker nach bestem „bestem Wissen und Gewissen“ handeln, dann erklären sie damit, dass sie es in diesen Fällen nicht so genau mit den Gesetzen nehmen. Und wenn dann mal wirklich Fehler passiert sein sollten, dann natürlich nicht in der Art und Weise, wie Entscheidungen zustande gekommen sind und diese dann umgesetzt wurden, sondern schlimmstenfalls „kommunikativ“.

Ergänzung 27.2.23: A.M. Berger: Die wirkliche Lektion aus der Pandemie. Kommentar auf fischundfleisch

Weiterlesen

DerStatus.at folgt auf wochenblick.at

derStatus at

1. Februar 2023 – Das Team um Bernadette Conrads, Ex-Chefredakteurin von wochenblick.at, macht weiter. Gemeinsam mit Julian Schernthaner und Matthias Hellner versucht sie mit DerStatus.at, die Vision eines bürgernahen, elitenkritischen Journalismus zu verwirklichen. Damit will das Team die Lücke, die das Ende von wochenblick.at füllen; nach dem Motto: mag eine Reise zu Ende sein, dieser Weg darf und soll nicht so enden.

„Wir wollen weiterhin über all die Ungereimtheiten in der Welt berichten, die Systempresse vor uns hertreiben und immer größeren Teilen des Volkes die Augen öffnen. Gerade in Zeiten, wo sich die – oftmals von den Mächtigen fabrizierten – Krisen die Klinke in die Hand geben und die Eliten und ihre Handlanger in der Politik das Volk nach Belieben anschwindeln, braucht es ein Korrektiv. Es ist unerlässlich, den Finger weiter in die Wunde zu legen, den Akteuren auf die Finger zu schauen und ihre Schweinereien und Halb- und Unwahrheiten aufzudecken. Dem Volk geht es durch ihre ständige Gängelei immer schlechter. Daher braucht es eine starke soziale und anti-globalistische Stimme, damit die Menschen nicht unter das Joch der Wenigen gezwungen werden“, erklärt Bernadette Conrads, warum sie weiterhin gegen diese Ohnmacht anschreiben will.

Getreu diesem Anspruch steht hinter DerStatus.at kein Mäzen, keine Organisation, kein Medien-Mogul und keine Partei. Es ist ein basisgetriebenes Medienprojekt, dessen Ziel es ist, jenen Menschen eine Stimme zu geben, die andernfalls überhört würden. Die Hauptthemen sind Corona, Great Reset, Wirtschaft und Politik.

Weiterlesen

Auktion für eine bessere Demokratie

Herwig Hofmeister

Der Verein Moral 4.0 engagiert sich für eine offene Demokratie und gibt das Online-Magazin ethos.at heraus, das keinen Cent öffentlicher Förderungen bekommt – während die Massenmedien mit Millionenbeträgen von unserer Regierung angefüttert werden (z.B. Millionen für „digitale Transformation von Krone und Co“)

Bei der Nationalratswahl 2024 engagiert sich Moral 4.0 für die Liste Madeleine Petrovic LMP

Der Obmann des Vereins, Hubert Thurnhofer, ist die Nummer 1 der Liste Petrovic im Wahlkreis Obersteiermark, das sind die Bezirke Liezen + Murau + Murtal + Leoben + Bruck-Mürzzuschlag. Im Unterschied zu den Altparteien (ÖVP+SPÖ+FPÖ+Grüne+Neos, die Machtmissbrauch durch Parteienförderung betreiben) werden Kleinparteien wie die Liste Petrovic vom Topf der Parteienföderung einfach ausgeschlossen. Das ist die „Demokratie“ der Altparteien!

Deshalb bitten wir um rege Teilnahme bei der ONLINE-Auktion.

Und hier geht’s zur Onlineauktion:

Wähle ein Werk, und sende Dein Angebot an office@ethos.at

BITTE um DEIN Gebot und DANKE für DEINE Teilnahme!

Bild: Herwig Hofmeiter, Reiter, Aquarell, 30×40 cm

Mit deiner Spende kannst du zur dynamischen Weiterentwicklung unserer repräsentativen zur offenen Demokratie beitragen!

Kunst bringt Farbe in den grauen Alltag! + Kunst muss nicht teuer sein!

ethos.at bringt kritische und investigative Berichte, Analysen und Kommentare in den Bereichen Bildung, Kultur, Politik und Wirtschaft – aktuell: Pro und Contra EMRK (Europäische Menschenrechtskonvention). ethos.at ist ein Online-Medium für Leser – Laut neuester Statistik vom Jänner liest jeder Besucher durchschnittlich 27 Seiten! ethos.at ist das einzige Onine-Medium Österreichs, in dem Bücher einen hohen Stellenwert haben.

ethos.at ist nicht mehr als ein Beitrag zu einer besseren Demokratie und somit zu einer besseren Zukunft unseres Landes und nicht weniger als „ein Beitrag zur geistigen Bewältigung unserer Zeit“ (Zitat Robert Musil über seinen Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“).

ethos.at beschäftigt sich mit den Grundlagen unserer Demokratie, siehe:

+ Manifest für einen neuen Parlamentarismus

+ Der Nationalrat: was steht in der Verfassung (B-VG)?

Weiterlesen