Der größte Feind der Ukraine: Korruption

fuf Topstory 2023 09 04

24. Jänner 2023 – Wie ein Lauffeuer verbreiten sich heute, Dienstag, die Berichte über Korruption. Nicht irgendwo in der Ukraine, sondern im engsten Umfeld der Präsidentenpartei „Diener des Volkes“.  Das Nationale Antikorruptionsbüro NABU hat den Stein am Wochenende mit der Festnahme eines Vizeministers des Regionalministeriums ins Rollen gebracht. Daraufhin fielen andere Dominosteine: ausgerechnet im Verteidigungsministerium, das Lebensmittel für Soldaten zwei- bis dreifach überteuert eingekauft hat. Präsident Selenskyj hat umgehend zahlreiche Regierungsmitglieder entlassen, darunter auffallend viele Vize-… An der Spitze der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, Kyrylo Tymoschenko.

Verteidigungsminister Olexij Resnikow verteidigt sich selbst (auf seiner Facebookseite!) mit der lächerlichen Behauptung, dass es sich um „Missverständnisse“ handle. Entlassen wurde allerdings sein Stellvertreter Wjatscheslaw Schapalow. Der stellvertretende Infrastrukturminister Wassyl Losynsky ist bereits in Haft, zwei weitere  Stellvertreter des Infrastrukturministers traten zurück. (Wie viele Vize hat denn ein Minister in der Ukraine?). „Der Ermittlungsrichter des Obersten Anti-Korruptionsgerichts der Ukraine entschied, dass Losynsky vorerst in Haft bleibt oder eine Kaution von umgerechnet 2,3 Millionen Euro zahlen muss“, berichtet tagesschau.de.

Die Bemessung von Kautionen erfolgt üblicher Weise in einer Höhe, die von einem mutmaßlichen Täter auch aufgebracht werden kann. Man muss sich die Frage stellen, wie hoch die Kaution wäre, wenn nicht der Stellvertreter, sondern der Infrastrukturminister selbst in Haft gekommen wäre. Diese Frage hat die tagesschau.de nicht gestellt, statt dessen den Kiewer Investigativ-Journalisten Yuri Nikolov, gefragt: „Haben sie keine Sorge, dass solche Veröffentlichungen über Korruption das Vertrauen der westlichen Partner in die Ukraine untergraben können?“

Man muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass ARD ein öffentlich finanziertes Medium ist, das den Anspruch stellt, unabhängig zu sein und Qualitätsjournalismus zu produzieren. Dass ein ARD-Journalist in der Veröffentlichung von Korruption, nicht in der Korruption selbst, ein Problem sieht, ist ein Beispiel dafür, wie tief Deutschland mittlerweile gesunken ist. Immerhin hat Nikolov nicht die Sprache verloren, sondern geduldig geantwortet: „Das Vertrauen der westlichen Partner wird untergraben, wenn wir solche Plünderungen zulassen. Die westlichen Partner haben eine Menge Informationen, sie verstehen ganz genau, was hier passiert. Wenn Du der Europäischen Union beitreten willst – stiehl nicht! So einfach ist das.“

Dass nicht nur in Kiew Korruption herrscht, sondern auch in den Kriegsgebieten, ist in dem Land nicht weiter verwunderlich. So wurden mit sofortiger Wirkung die Gouverneure der Regionen Cherson, Saporoschja, Dnipro, Sumy und Kiew abgesetzt. 

Hier das ganze tagesschau.de-Interview mit Yuri Nikolov.

Am 6. Dezember 2022 hat der Chefredakteur von ethos.at geschrieben: „Was Ukraine und Russland vereint – abgesehen von ihrer langen, wechselhaften Geschichte – sind Beamte, die in die eigene Tasche wirtschaften, und: Oligarchen, die so viel Geld wie möglich ins Ausland schaufeln. Die Gelder und Vermögen der russischen Oligarchen im Westen wurden bekanntlich „eingefroren“. ABER: was ist eigentlich mit den Geldern der ukrainischen Oligarchen?  (Siehe: fischundfleisch)

Man darf gespannt warten, ob diese Frage nun endlich irgend jemand in der EU und der Nato aufgreift.

Siehe auch Kommentare auf fischundfleisch

Ergänzung 5.2.23: Selenskyj und Saakaschwili: richtig falsche Freunde

Ergänzung 20.2.23: Frage am Rande: Was macht eigentlich Joe Biden, wenn sein Double auf Auslandsreise geschickt wird, so wie gerade jetzt nach Kiew!? Siehe Antworten und Kommentare auf fischundfleisch.com

Ergänzung 15. Mai 2023: „Ukraine: Oberster Richter wegen Korruption gefasst. In der Ukraine haben Antikorruptionskämpfer Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe beim Obersten Gerichtshof aufgedeckt. Gerichtspräsident Wsewolod Knjasjew sei bei der Entgegennahme von drei Millionen US-Dollar (2,76 Mio. Euro) gefasst worden, berichtete die Onlinezeitung Ukrajinska Prawda gestern am späten Abend“, berichtet ORF.at

Ergänzung 11. August 2023 – „Wegen Korruptionsvorwürfen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj alle Leiter der für die militärische Rekrutierung zuständigen Regionalbüros entlassen. Das System solle von Menschen geleitet werden, „die genau wissen, was Krieg ist, und warum Zynismus und Bestechung in Kriegszeiten Hochverrat sind“, schrieb Selensky am Freitag im Onlinedienst Telegram. Nach einer Inspektion durch Staatsanwaltschaft, Anti-Korruptionsbehörden und den Geheimdienst SBU seien 112 strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden, teilte der ukrainische Präsident weiter mit. Verstöße habe es unter anderem in den Regionen Donezk, Poltawa, Winnyzja, Odessa und Kiew gegeben“, berichtet EpochTimes.de

Ergänzung 12. August 2023 – Berliner Zeitung berichet: „Mitten im Ukraine-Krieg kaufen sich Selenskyjs Militärbeamte Villen in Spanien. Das Korruptionsproblem der Ukraine ist eine weithin anerkannte Tatsache. Sind Selenskyjs sehr öffentliche Versprechen, das Problem zu bekämpfen, nichts weiter als eine PR-Kampagne?“

Ergänzung 3. September 2023: Legalisierung von Verbrechen (Kommentar auf fischundfleisch über die Verhaftung des ukrainischen Oligarchen Ihor Kolomojskyj)

SIEHE AUCH: Alexander Solschenizyn und die Ukraine. Von Manfred Breitenberger

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Krisensicherheits-Gesetz: Teuer und ineffizient!

BMI Minister Karner ua C BKA

Update Krisensicherheitsgesetz 7. August 2024 – Postenschacher kurz vor Torschluss – es kam exakt wie von ethos.at prognostiziert. „Nach wochenlangem Ringen hat sich die türkis-grüne Regierungskoalition auf die Besetzung wichtiger Schlüsselposten geeinigt. Der amtierende Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) wird neuer OeNB-Gouverneur. Fixiert wurden außerdem die Leitung der neuen Krisenkoordination und Nachbesetzungen in der Justiz. Das Personalpaket wird noch am Dienstag per Umlaufbeschluss im Ministerrat beschlossen, hieß es am Dienstagabend aus Regierungskreisen. … Neuer oberster Krisenkoordinator wird Generalmajor Peter Vorhofer. Dieser Regierungsberater wurde im Rahmen des 2023 beschlossenen Krisensicherheitsgesetzes vorgesehen. Vorhofer soll zur strategischen Beratung der Bundesregierung im Bundeskanzleramt dienen.“ (Quelle: APA via NEWS.at)

Update 6. Juli 2024 – Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit berichtet die Parlamentskorrespondenz NR. 805 : „Nationalrat beschließt Krisensicherheitsgesetz mit Abstrichen. Grünes Licht für Bundeskrisenlager für den Gesundheitsbereich“

Update 21. Juni 2023 – „Die Opposition hat ihre Ablehnung gegen das von der Regierung geplante Krisensicherheitsgesetz heute bekräftigt. In einer gemeinsamen Pressekonferenz warnten Vertreter von SPÖ, FPÖ und NEOS am Vormittag vor einem „Murks“, der auch grundrechtliche Probleme in sich berge“, berichtet ORF.at.  Es ist erfreulich, dass die Oppositionsparteien exakt fünf Monate nach der Kritik von ethos.at die Öffentlichkeit auf den Murks der Regierung aufmerksam machen. ethos.at erwartet sich auch in Zukunft keinen Dank von diesen Parteien, ist seinerseits aber dankbar, dass konstruktive Beiträge Wirkung zeigen – wenn auch mit fünf Monaten Verspätung!

Update 1. März 2023 – „Morgen endet die Begutachtungsfrist für das geplante Krisensicherheitsgesetz. Bisher sind bereits mehr als 10.000 Stellungnahmen von Privatpersonen, die eine Einschränkung ihrer Grundrechte befürchten, eingelangt. Aber auch offizielle Stellen üben Kritik. Die Bundesländer sehen sich nicht ausreichend eingebunden. Wien vermisst zudem eine klare Ansprechstelle und kritisiert die mangelnde Definition eines Krisenfalls“, berichtet ORF.at.

Foto: © Andy Wenzel/BKA: Gesundheits- und Sozialminister Johannes Rauch, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Innenminister Gerhard Karner bei der Pressekonferenz. am 8.11.22

SIEHE AUCH: BVG und Nationalrat in Theorie und Praxis

21. Jänner 2023 – Die Regierung plant eine neues Bundes-Krisensicherheitsgesetz – B-KSG, das sich derzeit noch in Begutachtung befindet. ethos.at hat dazu folgende Stellungnahme auf parlament.gv.at abgegeben:

Stelllungnahme: Das geplante B-KSG dient in keinem Punkt der Krisenvorsorge oder Krisenbewältigung. Es dient vielmehr dazu, den derzeitigen Regierungsparteien noch vor dem absehbaren Ende ihrer Herrschaft neue Posten im Staatsapparat zu sichern. Dies belegen folgende geplante Paragrafen:

„§ 5. (1) Zur gesamthaften strategischen Beratung der Bundesregierung in Fragen der Krisenvorsorge, der Krisenbewältigung, der umfassenden Landesverteidigung, der nationalen Sicherheit und der staatlichen Resilienz werden im Bundeskanzleramt ein Berater sowie ein stellvertretender Berater der Bundesregierung (Regierungsberater und stellvertretender Regierungsberater) eingerichtet.“

Bestellt werden Berater und Stellvertreter „von der Bundesregierung für die Dauer von fünf Jahren„. ABSURD: „Der Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport hat das weitere Mitglied zu bestellen! Warum schreibt man nicht gleich ins Gesetz „der Parteichef der Grünen“ hat ein Mitglied zu bestellen? 

„§5 (7) Zur Bewältigung der administrativen Tätigkeiten des Regierungsberaters und des stellvertretenden Regierungsberaters hat der Bundeskanzler die notwendige Sach- und Personalausstattung bereitzustellen“, was erfahrungsgemäß einen Rattenschwanz von Mitarbeitern nach sich zieht.

Dazu kommrm gemäß § 7 in allem Ministerien „Fachgremien unter Mitwirkung anderer Ministerien, in welche Kombinationen wird in sechs Absätzen genau festgelegt. Falls das nicht reicht, gibt es den Absatz (9): „Die Fachgremien können bei Bedarf um Vertreter der weiteren betroffenen Bundesminister erweitert werden.“ Alles nach dem Motto: Wer nicht weiter weiß, der gründet einen Arbeitskreis.

Die interministerielle Beschäftigungstherapie braucht natürlich auch noch ein Koordinationsgremium – der Regierungsberater und sein Büro können das nach Ansicht des Gesetzgebers nicht bewältigen! Mehr noch, im Ernstfall sind die Regierungsberater überflüssig und das Koordinationsgremium tritt auf den Plan:

„§ 9. (1) Zur Beratung der Bundesregierung in Bezug auf die Entscheidung über das Vorliegen einer Krise (§ 3) sowie zur Abstimmung von Maßnahmen zur Minimierung der Gefahr des Entstehens einer drohenden Krise wird durch Beschluss der Bundesregierung ein Koordinationsgremium eingerichtet. (2) Bei Vorliegen einer Krise obliegt dem Koordinationsgremium zudem die Beratung und Unterstützung der obersten Organe des Bundes sowie die Koordination der operativen Maßnahmen zur Bewältigung einer Krise, der Entscheidungsvorbereitung und der Öffentlichkeitsarbeit.“

„(4) Das Koordinationsgremium kann bei Vorliegen einer Krise Ausschüsse und Unterausschüsse, insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftliche Fragestellungen, einrichten, um einzelne Fachfragen einer vertieften Prüfung zu unterziehen.“ Zu den Regierungsberatern, den Mitgliedern der Fachkreise, sowie den Mitarbeitern des Koordinationsgremiums kommen nun also auch noch „Ausschüsse und Unterausschüsse insbesondere für Öffentlichkeitsarbeit„. Von den vergangenen Jahren der Corona-Herrschaft wissen wir, dass diese Bestimmung als Rechtsgrundlage für weitere Propagandalawinen und entsprechende Geldverschwendung verwendet werden wird.

Neben explodierender Personal- und Verwaltungskosten verlangt das Gesetz die teure Errichtung eines „Bundeslagezentrums“, das laut § 6 dem Innenministerium unterstehen soll, sowie Zusatzkosten beim Bundesheer. Laut „§ 11. […] 1. die Bereitstellung autarker und resilienter Kasernen zum Zwecke der Unterstützung der Einsatzfähigkeit der Sicherheitsbehörden, der Wachkörper des Bundes und sonstiger Gebietskörperschaften einschließlich der Gemeindeverbände, ziviler Rettungsorganisationen sowie der Feuerwehren […]“

Diese Gesetzesvorlage schafft eine Sicherheit: die Garantie auf totales Chaos und Kompetenzwirrwarr im Ernstfall! Die zweite Sicherheit besteht darin, dass alle neu geschaffenen Jobs hoch dotiert sein werden. Eine seriöse Berechnung der Gesetzesfolgekosten muss dazu führen, das geplante Bundes-Krisensicherheitsgesetz in der bestehenden Form abzulehnen. /Ende der Stellungnahme

SIEHE AUCH: Gesetzesentwurf im Wortlaut auf parlament.gv.at

SIEHE AUCH: Aufbruch Österreich hat ausführlich Stellung genommen. Hier die Zusammenfassung:

– Die Gesetzesvorlage ist unausgereift, rechtsstaatlich bedenklich und nicht erforderlich. Sie ist zu verwerfen.

– Sinnvoll ist die Wiederbelebung der Umfassenden Landesverteidigung und die Rückführung des SKKM in die Kompetenz des Bundeskanzlers.

– Vordringlich ist eine kritische Evaluierung der Maßnahmen in der Corona-Pandemie durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss als Grundlage für weitere Maßnahmen.

– Notwendig ist eine Änderung der Bundesverfassung zur Einführung von Eilverfahren, die eine zeitnahe Anfechtung von Maßnahmen, die Grund- und Freiheitsrechte einschränken, ermöglichen.

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NaturFreunde fordern europäische Friedensinitiative

Naturfreunde de

Ein Beitrag zur Friedens-Bildung

20. Jänner 2023 – NaturFreunde Deutschlands fordern eine europäische Friedensinitiative und stellen die Frage: erleben wir erneut einen Krieg der Schlafwandler?

(Pressemitteilung) Vor dem Ukraine-Gipfel auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein warnt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, vor Entwicklungen wie im Ersten Weltkrieg und fordert von Bundeskanzler Olaf Scholz eine europäische Friedensinitiative. Michael Müller erklärt: „Unsere Zeit erinnert in fataler Weise an Entwicklungen des Ersten Weltkrieges. Erleben wir erneut einen Krieg der Schlafwandler?“

Zum einen verstärkt sich der Eindruck, als würde die Welt mehr und mehr in einen „Großen Krieg“ hineinschlittern. Jeden Tag wird deutlicher, dass die Ukraine stellvertretend für die NATO und mit Waffen der NATO den Krieg führt. Damit ist eine Kriegsdynamik in Gang gesetzt, die furchtbar enden kann. Stattdessen brauchen wir dringend eine neue Dynamik des Friedens.

Die zweite erschreckende Parallele ist der aktuelle Stellungs- und Zermürbungskrieg in der Ukraine. Beobachtern zufolge haben auf beiden Seiten bereits jeweils mehr als 100.000 Soldaten ihr Leben verloren. Dieses Ausbluten einer ganzen Generation ist so schrecklich wie gefährlich und nur Teilen der Öffentlichkeit bekannt.

Weil weder Russland noch die Ukraine zur Aufnahme von Friedensverhandlungen fähig zu sein scheinen, bedarf es einer europäischen Friedensinitiative, die vor allem von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgehen muss. Er darf auf dem für Freitag angesetzten Treffen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein nicht einknicken.

Auch wenn es in einigen Ländern ein Interesse an einer Niederlage Russlands geben mag. Das Interesse Kerneuropas muss vor dem Hintergrund zweier schrecklicher Weltkriege eine Friedensinitiative sein. Russland kann nicht von der Weltkarte eliminiert werden. Um so wichtiger ist es, neue Wege der Verständigung zu finden. (/Pressemitteilung)

ethos.at hat die Präsidenten der Naturfreunde Österreichs gefragt, ob sie diese europäische Initiative unterstützen werden.

Nachsatz 26.2.2023 – Mehr als einen Monat hat ethos.at gewartet und urgiert, um von Präsident Andreas Schieder und/oder von der Vizepräsidentin Gerda Weichser-Hauer eine Antwort zu bekommen. Vergeblich. 

Nachsatz 6..4.2023 – Die Vergeblichkeit ist endgültig. Auch andere Präsidiumsmitglieder der Ö Naturfreunde sind hartnäckig schweigsam geblieben.

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