Genug Eier fürs Osterkörberl?

Ostereier

24. März 2024 (Presseinformation Agrarmarkt Austria Marketing GmbH via APA / OTS) – Eier bleiben in Österreich stark gefragt, und das nicht nur zu Ostern. Die aktuelle RollAMA-Marktanalyse zeigt: Der Eiermarkt wächst weiter, sowohl mengen- als auch wertmäßig. Gleichzeitig greifen Konsumentinnen und Konsumenten zunehmend zu Eiern aus Freiland- und Biohaltung. Die AMA-Marketing, die Geflügelwirtschaft Österreich und die Erzeugergemeinschaft Frischei geben bei einer gemeinsamen Pressekonferenz einen Überblick über Konsumtrends und Versorgungslage rund um das Ei und zeigen, warum das AMA-Gütesiegel gerade zu Ostern Orientierung bietet.

 

„Die Nachfrage nach Eiern ist ungebrochen: die Österreicherinnen und Österreicher essen im Schnitt rund 250 Eier pro Jahr. Eier zählen damit zu den Lebensmitteln mit der stabilsten Nachfrage“, sagt Martin Greßl, Leiter Qualitätsstrategie und Wissensmanagement der AMA-Marketing (Chart 1). Die aktuellen Marktdaten zeigen eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel. Der Absatz von Eiern legte 2025 auf eine Milliarde Stück weiter zu, und das trotz höherer Preise. Eier bleiben damit ein Grundnahrungsmittel, das in kaum einem Haushalt fehlt.

Auch das Einkaufsverhalten verändert sich: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich bewusst für Eier aus tierfreundlicher Haltung. Freiland- und Bioeier machen mittlerweile über die Hälfte des Marktes aus, während die Bodenhaltung leicht zurückgeht. Österreich zählt damit zu den Vorreitern beim Tierwohl in der Eierproduktion.

Neben Tierwohl spielt auch die Herkunft eine zentrale Rolle. Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass jedes Ei eindeutig nachvollziehbar ist. „Beim AMA-Gütesiegel-Ei wird jedes Ei direkt am Bauernhof gestempelt und ist bis zum Betrieb rückverfolgbar. Gleichzeitig wird die gesamte Wertschöpfungskette streng kontrolliert – vom Futtermittel bis zur Färberei“, so Greßl. Österreich verfügt zudem über eines der strengsten Programme zur Lebensmittelsicherheit und -qualität in Europa. Ein umfassendes Salmonellenmonitoring und ein zertifiziertes Futtermittelsystem sorgen für ein Höchstmaß an Produktsicherheit.

Augen auf bei gefärbten Ostereiern

Mit einer Produktion von über zwei Milliarden Eiern pro Jahr ist Österreich großteils selbstversorgt. Dennoch bleibt der Import von Eiern ein ergänzender Bestandteil der Versorgung. Gerade zu Ostern sind Eier besonders gefragt, vor allem gefärbte und gekochte Eier. Was viele Konsumentinnen und Konsumenten nicht wissen: Für verarbeitete und gefärbte Eier gilt keine verpflichtende Herkunftskennzeichnung und Angabe der Haltungsform.

„Allein über die Eierdatenbank werden – je nach Saison – zwischen 55 und 65 Millionen gefärbte Eier erfasst. Rechnet man jene dazu, die zu Hause gefärbt werden, ist der Verbrauch von rund 70 Millionen Ostereiern in Österreich ein realistischer Wert“, so Greßl. „Wer sicher sein möchte, dass das Ei aus Österreich stammt, sollte beim Kauf auf das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel achten.“

Ostertraditionen weiterhin fest verankert

Die Ergebnisse der RollAMA-Motivanalyse 2025 zeigen, dass traditionelle Ostergerichte in Österreich weiterhin eine große Rolle spielen: Rund 50 % der Haushalte pflegen klassische Ostertraditionen am Teller. 79 % essen zu den Feiertagen Ostereier, 67 % greifen zu Spinat. Ein Drittel der Haushalte färbt die Ostereier zudem selbst – ein Zeichen dafür, wie stark das Ei mit dem Osterfest verbunden ist. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das österreichische Ei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lebensmittelhandel. Das österreichische Ei steht für ein einzigartiges Zusammenspiel aus nachvollziehbarer Herkunft, hohen Tierhaltungsstandards und unabhängiger Kontrolle. Diese drei Kriterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette machen es zu einem der bestabgesicherten Lebensmittel im heimischen Regal. Dieses Qualitäts- und Mehrwertpaket schafft Vertrauen bei den Konsumentinnen und Konsumenten – und ist die Grundlage dafür, dass das österreichische Ei seit Jahren zu den stabilsten und erfolgreichsten Produkten im Lebensmittelhandel zählt.

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Angst vor Inflation und Krieg

Inflataion Krieg Angst

Untersuchung Marketagent.com online reSEARCH GmbH im Auftrag der idealo Internet GmbH

24. März 2026 – (Presseinformation Marketgent) – Inflation, steigende Lebenshaltungskosten und immer komplexere Preisstrukturen sorgen bei vielen Menschen in Österreich für wachsenden Frust beim Einkaufen. Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent im Auftrag von idealo.at zeigt: Für einen Großteil der Bevölkerung sind steigende Preise das größte wirtschaftliche Sorgen-Thema. Gleichzeitig investieren Konsument*innen zunehmend Zeit in Preisvergleiche, auf der Suche nach Transparenz, Orientierung und fairen Angeboten.

Fact Box:

• Preisfrust: 87% der Österreicher*innen sorgen sich über Inflation und steigende Lebenshaltungskosten. 63% fühlen sich beim Einkaufen häufig von Preisen genervt oder frustriert. 67% berichten, dass ihr persönlicher Preisfrust in den letzten Monaten zugenommen hat. Lebensmittel (89%) und Energie (86%) verursachen den größten Preisfrust. Größter Frustfaktor sind die ständig steigenden Preise (61%).

• Preisvergleich: 73% haben bereits erlebt, dass ein Produkt kurz nach dem Kauf woanders deutlich günstiger war. 81% nutzen Preisvergleichsportale. 84% wünschen sich transparente Preisverläufe, um den besten Kaufzeitpunkt zu erkennen. 83% sind bereit, Zeit in Preisvergleiche zu investieren, um Geld zu sparen.

• Heimische/europäische Shops vs. internationale Plattformen: 78% nehmen große Preisunterschiede zwischen europäischen Shops und internationalen Plattformen wahr. 76% haben oft das Gefühl, zu viel zu bezahlen, wenn sie Preise zwischen diesen Plattformen vergleichen. Österreichische Anbieter genießen das größte Vertrauen beim Online-Shopping (91% | chinesische Anbieter: 18%). 76% sind bereit, für gesicherte höhere Qualität bei einem europäischen Anbieter mehr zu bezahlen.

Inflation bleibt größtes Sorgen-Thema

Die vergangenen Jahre waren für viele Haushalte in Österreich von steigenden Preisen geprägt: von Energie über Lebensmittel bis hin zu Alltagsprodukten. Entsprechend groß ist die Sensibilität beim Thema Preise geworden. Eine aktuelle Marketagent-Studie im Auftrag von idealo.at zeigt deutlich, wie stark dieses Thema die Bevölkerung beschäftigt: Inflation, Preissteigerungen und steigende Lebenshaltungskosten sind aktuell die größte Sorge der Österreicher*innen. Fast neun von zehn Befragten geben an, dass ihnen diese Entwicklung große oder zumindest eher große Sorgen bereitet (87%).

[Anmerkung ethos.at / siehe auch: Inflations-Paradoxon: Je größer die Wirtschaftskrise (2008, 2020) umso mehr sparen die Österreicher, doch umso stärker ist der Wertverlust des Ersparten! (Rund 10 Prozent Wertverlust jährlich! HINTERGRUND: Wer in Friedenszeiten einen „Notgroschen auf die hohe Kante“ legt, handelt klug. Wer allerdings in Kriegszeiten (und die EU hat bereits auf Kriegswirtschaft umgestellt!) spart, der ist dumm. Denn der schleichende Geldverlust wird sich mit jeder Eskalationsstufe beschleunigen. AUSWEG: Für alle, die nicht genug gespart haben für eine weitere Vorsorge-Wohnung und aus ökologischen Gründen auch kein Zweit-Auto wollen, gibt es eine Alternative: Kunst als Anlage! ]

Lebensmittel und Energie sorgen für den größten Ärger

Besonders stark trifft der Preisfrust jene Bereiche des täglichen Lebens, die für Haushalte unvermeidbar sind. An der Spitze stehen dabei Lebensmittel (89%) und Energie (86%). Doch auch andere Konsumkategorien bleiben nicht verschont: Mehr als die Hälfte der Österreicher*innen ärgert sich über Preise in Bereichen wie Drogerie, Möbel, Kleidung oder Elektronik. Der größte Auslöser für Frustration sind dabei ständig steigende Preise (61%), gefolgt von dem Gefühl, dass unverbindliche Preisempfehlungen künstlich hoch angesetzt werden (42%).

Als Reaktion auf die zunehmende Preisunsicherheit greifen viele Konsument*innen zu einer klaren Strategie: Sie vergleichen Preise intensiver als früher. 8 von 10 haben bereits Preisvergleichsplattformen genutzt (81%). 83 Prozent sind bereit, Zeit in Preisvergleiche zu investieren, wenn dadurch Geld gespart werden kann.

Diese Veränderung im Shoppingverhalten wird auch durch persönliche Erfahrungen verstärkt: 73 Prozent der Befragten haben bereits erlebt, dass ein Produkt kurz nach dem Kauf woanders deutlich günstiger angeboten wurde. Wenig überraschend also, dass sich die heimischen Verbraucher*innen mehr Transparenz beim Einkaufen wünschen. Vergleichsplattformen wie idealo.at können dabei helfen, sich im Preis-Dschungel zu orientieren. Welche Features und Funktionen die Österreicherinnen und Österreicher dabei besonders hilfreich finden, weiß idealo.at-Country-Managerin Nike Herzog-Osikominu: „Viele Menschen entdecken den besten Preis erst nach dem Kauf. Preiswecker, Preisverlauf und Preisvergleich helfen dabei, den richtigen Kaufzeitpunkt zu finden und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Mit der idealo-App haben Online-Shopper*innen alle Angebote auf ihrem Smartphone und können jederzeit beim besten Preis zuschlagen.“

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Milliarden-Kürzungen bei Staatsförderungen?

+ Bundesregierung beschließt Neuausrichtung der österreichischen Förderlandschaft

+ Ergebnisbericht der Förder-Taskforce im Ministerrat beschlossen

4. März 2026 (Pressemitteilung des Bundesministeriums Finanzen BMF) – Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm darauf geeinigt, eine „Förder-Taskforce“ einzurichten, um die Förderinstrumente in Österreich zu evaluieren und sie künftig effektiver zu gestalten. Beim heutigen Ministerrat wurde der Ergebnisbericht dieser Förder-Taskforce, die unter der Federführung des Finanzministeriums sowie unter Einbindung aller Ressorts und von Expertinnen und Experten aus Wirtschaftsforschung und Förderabwicklung gearbeitet hat, vorgelegt. Der Bericht stellt einen ersten wichtigen Grundstein für eine neue Bundesförderstrategie dar und soll als auch Grundlage für die anstehende Budgeterstellung dienen – insbesondere im Hinblick auf die erforderlichen Evaluierungen und Einsparungen im Förderbereich.

Es gilt, die österreichische Förderlandschaft neu aufzustellen, die Förderpolitik zu fokussieren, mehr Effizienz bei Direktförderungen sowie eine maximale Wirkung bei Unternehmensförderungen zu erzielen, eine regelmäßige Evaluierung und Befristungen der Förderungen sicherzustellen und schließlich die Transparenz zu erhöhen.

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Gleichzeitig einigte man sich in der Förder-Taskforce auf neun Grundprinzipien, die Grundlage einer zukünftigen Förderstrategie des Bundes im Hinblick auf mehr Transparenz und Effizienz sein sollen. Die Grundprinzipien umfassen unter anderem klare zeitliche Befristungen für zukünftige Förderungen. Eine etwaige Verlängerung wird von einer Evaluierung der Wirksamkeit abhängig sein. Darüber hinaus müssen Förderungen stärker zielgruppenorientiert sein und immer einer Überprüfung, ob nicht andere Maßnahmen sinnvoller sind und ob tatsächlich eine Notwendigkeit für die konkrete Förderung besteht, unterworfen werden. Weiters sollen Fördermaßnahmen grundsätzlich von der jeweils zuständigen Gebietskörperschaft umgesetzt werden, um lokale Zuständigkeiten und Effizienz zu wahren.

Als Eckpfeiler einer zukünftigen Bundesförderstrategie werden auch thematische Überschneidungen zwischen Ministerien unter die Lupe genommen, um Effizienzsteigerungen zu erzielen und unnötige Mehraufwände zu reduzieren. Außerdem wird eine Konzentration von Zuständigkeiten und Abwicklungsstellen erfolgen und eine inhaltliche Priorisierung vorgenommen, um den höchsten Zusatznutzen erzielen zu können.

Die direkten Förderungen des Bundes umfassten 2024 insgesamt 12,6 Milliarden Euro. Laut Bundesvoranschlag belaufen sich die direkten Förderungen im Jahr 2026 auf 10,1 Milliarden Euro. Die Förder-Taskforce hat errechnet, dass abzüglich sogenannter „nicht gestaltbarer“ Förderungen, wie etwa aus EU-Mitteln finanzierte Förderungen oder Mittel aus dem Aufbau- und Resilienzplan, 7,7 Milliarden Euro an gestaltbarem Fördervolumen verbleiben.

Ausgehend von dieser Summe soll nun im Jahr 2027 3,2%, im Jahr 2028 5,8% und im Jahr 2029 8,4% eingespart werden. Um dies zu erreichen, hat der Ministerrat heute festgelegt, dass jedes Ressort einen Beitrag dazu leisten wird und zudem Förderprogramme gestrichen werden. Insgesamt beträgt das geplante Einsparungsvolumen 2026 bis 2029 1,95 Milliarden Euro.

„Immer wenn mit Steuergeld etwas gefördert wird, muss darauf geachtet werden, dass die Gelder tatsächlich effizient, transparent und zielgerichtet eingesetzt werden. Mit dem Bericht der Förder-Taskforce ist ein bedeutender Schritt für eine Neuausrichtung der Förderlandschaft in Österreich erreicht. Gleichzeitig bietet der Bericht einen wichtigen Baustein bei den notwendigen Ausgabensenkungen in Hinblick auf die Erreichung des 3%-Defizitziels im Jahr 2028“, so Finanzminister Markus Marterbauer.

Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl hält fest: „Wir sagen der Fördergießkanne den Kampf an und reformieren die Förderstrukturen des Bundes. So stellen wir sicher, dass jeder Euro künftig effizient, zielgenau, wirksam und transparent eingesetzt wird. Dies ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Budgetsanierung und wir gehen damit das Ausgabenproblem in der Republik konsequent und nachhaltig an. Bis zum Ende der Legislaturperiode sparen wir auf Grundlage der Ergebnisse der Förder-Taskforce bis zu zwei Milliarden Euro ein.“ 

Staatssekretär Sepp Schellhorn unterstrich: „Jeder Euro, jeder Steuer-Cent muss so weit wie möglich wirken. Diese Bundesregierung hat sich vorgenommen, eine Regierung der strukturellen Veränderungen zu sein – gemeinsam mit Ländern und Gemeinden. Ob mit der neuen Förder-Taskforce, mit der Reformpartnerschaft oder mit unserem ersten und bald zweiten großen Entbürokratisierungspaket: Wir können und wir werden die Fundamente dieses Landes reparieren.“

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