Autor: Hubert Thurnhofer

Rosegger Peter: Erdsegen

Vertrauliche Sonntagsbriefe eines Bauernknechtes

Ein Kulturroman

Hans Trautendorffer, „Wirtschaftlicher Redakteur der ‚Kontinental-Post'“ aus Wien hat in der Silvesternacht mit seinem Chef eine Wette abgeschlossen: er werde ein Jahr lang auf dem Land als Bauernknecht leben. An Sonntagen schreibt er Briefe an seinen Freund. Der Roman spielt auf dem Bergbauernhof „Adamshaus im Almgai“ im Jahr 1897, während Wien fin de siècle zelebriert. (Ersterscheinung: 1900)

Karin Brandauer hat diesen Stoff 1986 verfilmt, das Drehbuch hat der kongeniale Autor Felix Mitterer geschrieben.


https://www.youtube.com/watch?v=-7xkvFTdSgk


Auszüge aus dem Roman von Peter Rosegger:

„Die Gegend ist eigentlich ganz verdammt. Die Waldberge an beiden Seiten steil und schwarz wie umgestülpte Riesenkohlenkörbe; die Schluchten so enge, daß eine Heufuhr und ein Dickschädel nicht füreinander können. … Hoch oben bei den letzten Hütten, so wurde mir gesagt, hätten sie alleweil zu wenig Dienstleute, weil keiner bleiben wollte, der dort nicht festgewachsen ist wie Zerbenholz. Und sogar das Zerbenholz wartet sehnsüchtig auf Lawinen, um talwärts zu kommen und dort etwa durch einen Kunsttischler zu fein polierten Kommodeurs, Chiffonneurs und Sekretärs avancieren zu können.“

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Sönnichsen-Urteil und ORF Kehrtwende

Medienkultur / Vergangenheitsbewältigung

9. Februar 2023 – „Freispruch für Impfkritiker, heftige Kritik an CoV-Politik„, mit dieser Schlagzeile eröffnet der ORF.at seinen Bericht über den lächerlichen Prozess gegen Dr. Sönnichsen. In dem Artikel wird nicht einmal erwähnt, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. So viel Raum wie der ORF dem Ex-Universitätsprofessor nun für Kritik an der Regierung einräumt, muss dieser Artikel als Wendepunkt betrachtet werden. Man darf gespannt sein, ob nun ein Aufmarsch der Wendehälse bevor steht, oder ob es eine echte Vergangenheitsbewältigung geben wird. Hier der Wortlaut des ORF.at-Berichtes: 


ORF Sönnichsen

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2023.03.17 Symposion: Permanenter Ausnahmezustand?

Symposion der Initiative „Demokratie und Grundrechte“: Permanenter Ausnahmezustand? Von der Pandemie in die Energiekrise

Die letzten Jahre waren gekennzeichnet von tiefgreifenden Einschnitten in soziale und demokratische Rechte. Statt der jahrelang angekündigten „Rückkehr zur Normalität“ liegt nun die weitere Verschärfung der Krise offen auf der Hand. Der bisherige politische Kurs wird in anderer Form fortgeführt. Die Umstrukturierung von Arbeit, Gesundheit und Energieversorgung soll auf Kosten der Bevölkerung durchgesetzt werden. Das bedeutet Ausbau von Überwachung, Abbau von Arbeitsrechten sowie massive Teuerungen. Das Symposium bietet Raum für eine offene Diskussion über die aktuellen Entwicklungen.

17. März 2023, ab 14 Uhr

Martinsschlössl, Martinstraße 18, 1180 Wien


Balenok Sergej Radierung

(c) Sergej Balenok, Radierung (mehr dazu siehe: Online-Auktion)

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proPellets: Fadenscheinige Gesetzes-Initiative

8. Februar 2023 – Christian Rakos, der Geschäftsführer des Interessensverbandes proPellets Austria, ist ein hoch gebildeter Mensch: Diplomingenieur und Doktor der Physik! Dass sich hunderte Wissenschafter weltweit von Umweltschutzorganisationen für Campaigning gegen Holzbiomasse einspannen lassen, sieht er kritisch. proPellets hat er als Vorkämpfer einer nachhaltigen Holzwirtschaft und CO2-neutralen Energiegewinnung positioniert. Umso bedauerlicher sind die wiederholten Falschaussagen von DI Dr. Christian Rakos, zuletzt in einer Pressemitteilung vom 17.1.23.


Pellets Preise Jänner 23

Tägliche Preisentwicklung siehe auch heizpellets24.at

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Pellets: Science & Evidence

Pro & Contra Holzbiomasse aus Sicht verschiedener Wissenschafter

Pellets. Kapitel 5 +++ Wissenschafter sind Menschen wie du und ich. Manche wollen nur ihrer Arbeit nachgehen – im Idealfall der Forschung und Lehre, im Realfall auch der Bewältigung ständig wachsender Bürokratie – manche aber wollen darüber hinaus etwas bewirken. Viele von ihnen schreiben dann Briefe an einen Politiker. Um die Wirkung zu erhöhen, unterzeichnen oft hunderte Wissenschafter einen Brief, den sie an dutzende Spitzenpolitiker senden und gleichzeitig den Medien zuspielen. Ob die Inhalte dieser Briefe damit wissenschaftlicher oder bedeutender werden, darf bezweifelt werden. Doch offenbar herrscht ein weit verbreiteter Glaube, dass ein Brief mit 100 Unterschriften unglaublichen Einfluss ausübt – einen mächtigen Impact hat, um es mit einem englischen Terminus zu formulieren, der zwar nichts anderes bedeutet, aber in der Scientific Community viel bedeutender klingt.


screen easac

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Die Vorboten des Atomkriegs

7. Februar 2023 – „UNO-Generalsekretär Antonio Guterres befürchtet eine Ausweitung des Krieges in der Ukraine. ‚Ich befürchte, die Welt schlafwandelt nicht in einen größeren Krieg hinein – ich befürchte, sie tut dies mit weit geöffneten Augen‘, sagte Guterres gestern in New York vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Knapp ein Jahr nach der Invasion Russlands in sein Nachbarland werde die Aussicht auf Frieden immer geringer, die Gefahr einer weiteren Eskalation wachse. Das Risiko eines Atomkrieges sei so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Die Welt brauche Frieden in der Ukraine, sagte Guterres“, berichtet ORF.at und wie üblich so gut wie alle Massenmedien gleichlautend.


Zdrahal Karl Kraus 67x78 cm

Bild: Ernst Zdrahal, Die letzten Tage der Menschheit

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Peter Rosegger: der Dichter der Naturschönheit und des Mitgefühls

Von Manfred Stangl

Wie gern verachtet man noch immer Peter Rosegger (1843-1918). Wie hurtig wird ihm das Mäntelchen des Naturpoeten ohne Tiefgang umgeworfen, oder er gar zum verdächtigen Blut und Boden- jedenfalls Heimatdichter herabgewürdigt. Und das ohne dem Begriff Heimat nur ansatzweise neutral gegenübertreten zu wollen. Meist kennen die Rosegger-Verhöhner kein einziges seiner Bücher. Vom Überblick seiner Werke ganz zu schweigen. Was dann nämlich an Weltfreundschaft, an Natur- und Tierliebe und an Menschenglaube zum Vorschein käme würde all die heutigen Propheten des Negativen (die Modernedichter) durch Charme und Wohlklang foltern. Den potenziellen Rosegger-Lesern aber erschlösse sich eine stimmungsvolle Welt, in der Sinn und Schönheit zugegen sind. Und alles trotz der unmittelbaren Nähe zu gesellschaftskritischen Aussagen über menschliche Not und karger bäuerlicher Realität. Dem verkitschten Rosegger Bild – dessen Rahmen wohl die Nazis vorgeätzt hatten – würde schnell eine Not-Aufnahme in die Ahnengalerie des Weltschriftstellertums folgen. Und Leser und Autorenschaft könnten sich an diesen Romanen erfreuen und sich an ihnen seelisch bereichern.


Peter Rosegger 800

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RH-Bericht: Bildungsdirektionen

6. Februar 2023 – Anfang Februar 2023 hat der Rechungshof den Prüfbericht der Bildungsdirektionen veröffentlicht. ethos.at bringt die Kurzfassung des 275 Seiten umfassenden Dokuments. (Hervorhebungnen durch ethos.at)

PRÜFUNGSZIEL

Der RH überprüfte die seit 1. Jänner 2019 in den Ländern als gemeinsame Bund–Land–Schulbehörden bestehenden Bildungsdirektionen. Prüfungsziel war die Beurteilung der Neuorganisation der Schulbehörden und der jeweiligen landesgesetzlichen Umsetzung sowie der daraus resultierenden Aufgabenbereiche der Bildungsdirektionen. Darüber hinaus überprüfte der RH die Personalausstattung, die Auswahlverfahren für Leitungspositionen, die finanzielle Entwicklung und die Organisationsstrukturen der Bildungsdirektionen sowie die Bildungsregionen. Der überprüfte Zeitraum umfasste im Wesentlichen die Schuljahre 2017/18 bis 2020/21 bzw. die Kalenderjahre 2017 bis 2020.

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VdB: Tagebuch seines Versagens

VdB hat sechs Jahre weggeschaut. Das bedeutet, dass er nicht nur bei Gesetzesübertretungen der Regierung weggeschaut hat, sondern auch erfolgreich von eigenen Gesetzesverletzungen abgelenkt hat. Nicht zuletzt von seiner Wahlkampf-Kostenüberschreitung 2016. Nun, in seiner zweiten Amtsperiode, will er genauer hinschauen, hat er versprochen. Er wird allerdings auch noch sehr oft auf jene Versäumnisse zurückschauen müssen, die ihn nun einholen.

5. Februar 2023 – „Es war eine Botschafterbestellung, die in österreichischen Diplomatenkreisen für hochgezogene Augenbrauen sorgte: Der langjährige außenpolitische Kanzlersprecher Etienne Berchtold wurde nach dem Abgang von Sebastian Kurz zum Botschafter in Abu Dhabi ernannt. Ein durchaus wichtiger Posten, gelten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ja als mächtiger Handelspartner. Kurz selbst weilt des Öfteren in Dubai; der Staatsfonds Mubadala ist unter anderem an der OMV beteiligt. Vor dem Abschied Berchtolds nach Abu Dhabi soll es ein ausgedehntes Abendessen in einem Restaurant von Martin Ho gegeben haben, organisiert von Sebastian Kurz. Gegen Berchtolds Aufstieg ging ein anderer Bewerber für den Botschafterposten vor. Der sah sich weltanschaulich diskriminiert – und die Gleichbehandlungskommission gab ihm im vergangenen November vollinhaltlich recht“, berichtet DerStandard.at.

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2023.02.04 Projekt Lebensschulen

Primetime! Das Projekt LEBENSSCHULEN stellt sich vor!

am Samstag, 4. Februar 2023 um 20.15 auf youtube

“Unsere Mission ist es, Menschen auf ihrem Weg zur persönlichen Erfüllung und Selbstverwirklichung zu unterstützen, indem wir ihnen die Werkzeuge und Kenntnisse zur Verfügung stellen, die sie in den Lebensschulen erlernen können. Wir glauben, dass jeder Mensch das Potenzial hat, sein Leben zu verändern und seine Träume zu verwirklichen, und es ist unser Ziel, ihnen dabei zu helfen, dieses Potenzial zu entfalten. Wir sind davon überzeugt, dass durch die Anwendung der Prinzipien und Techniken der Lebensschulen, jeder Mensch in die Lage versetzt werden kann, ein erfüllteres, glücklicheres und erfolgreicheres Leben zu führen.”

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