Autor: Hubert Thurnhofer

Wortspenden von ÖVP SPÖ FPÖ Grüne Neos

Es liegt an der Natur einer Webseite, die denjenigen eine Stimme geben will, die in den Massenmedien kaum zu Wort kommen, dass die etablierten Parteien, die in den Massenmedien stark überbewertet werden, weniger oft zu Wort kommen. Hier sollen jedoch ab sofort die Highlights der Parlamentsparteien Raum finden.

März 2023 – Die SPÖ-Mitglieder proben den Aufstand. Die Stichwahl zwischen Rendi Wagner und Peter Doskozil findet nicht statt! Statt dessen haben sich bis 27. März 2023 insgesamt 73 KandidatInnen für das Amt der ParteiführerIn gemeldet. Der erste Rebell, der die Steine ins Rollen gebracht hat, war Nikolaus Kowall.

Christoph Steiner, FPÖ-Bundesrat via FB am 31.8.22 – Während die Österreicher nicht mehr wissen, wie sie ihre Wohnungen heizen sollen und die Bundesregierung nicht aufhört, die Wirkung der EU-Sanktionen zu preisen, schreibt Gazprom Rekordgewinne und die Wien-Energie braucht Milliardenhilfen. Wer jetzt noch nicht erkennt, dass die Sanktionen ein Schuss ins eigene Knie sind und dringend aufgehoben werden müssen, macht sich an der Vernichtung des Wohlstands in Österreich schuldig.

Unser Kandidat 2022 sagt dazu: Dem ist nichts hinzuzufügen.

SPÖ NR Rudolf Silvan via FB am 30.8.22: „Ich muss gestehen, ich spüre eine gewisse Wut, wenn ich einerseits lese, dass Österreich Spitzenreiter beim Fördern von Großkonzernen, Großspendern der ÖVP und der Superreichen ist und andererseits immer mehr Kolleg*innen und Pensionist*innen in den Betrieben, aufgrund der Untätigkeit der Regierung gegen die Teuerung, jeden Cent umdrehen müssen. […] Die Menschen in unserem Land haben sich einen Paradigmenwechsel verdient. Sie wollen echte Veränderungen, sie wollen von den gewählten Politiker*innen endlich in ihrem Sinne vertreten werden. Es reicht! Am 17. September gehen wir deshalb österreichweit auf die Straße und werden ein deutliches Zeichen, für die Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen setzen, den sie sind es, die diese Republik mit ihren Steuern und Abgaben zu über 80 Prozent finanzieren. #demo #ÖGB #Teuerung #Esreicht

Unser Kandidat 2022 sagt dazu: Von 183 Abgeordneten, die ich 2020 über die Neuerscheinung „Baustelle Parlament“ mehrfach informiert habe, war Silvan (neben Neos-Brandstätter) der zweite NR-Abgeordnete, der Zeit für ein persönliches Gespräch gefunden hat. Mit einer Stunde Verspätung ist er zum Termin erschienen und hat das Gespräch mit der Frage eröffnet: „Was kann ich für Sie tun?“ Meine Antwort hat ihm offenbar für ein paar Sekunden aus dem Konzept gebracht: „Für mich können Sie gar nichts tun. Aber vielleicht können wir gemeinsam etwas für eine bessere Demokratie tun.“ Daraufhin haben wir eine Stunde sehr offen über grundlegende Schwächen des Parteiensystems geredet und auch über die Verfassung. Meine Ideen und Vorschläge wollte er an die Verfassungssprecherin der SPÖ weiter leiten. Laut Nachfrage sei das tatsächlich passiert, doch das wars dann auch schon. Wenn nun der ambitionierte SPÖ-Mann von „Paradigmenwechsel“ spricht, so weiß er offenbar nicht, was dieses Wort bedeutet. Man darf aber davon ausgehen, dass dies der Startschuss dafür war, dass in naher Zukunft jeder Flachwurzler in der Politik nach einem „Paradigmenwechsel“ rufen wird.

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Taschner Rudolf: Rechnen mit Gott und der Welt

Betrachtungen von allem plus eins“ ist der Untertitel dieses populärwissenschaftlichen Sachbuches des Mathematikers Rudolf Taschner, das 2009 erschienen ist. Das Themenspektrum reicht von der Astronomie über Kunst, Moral und Fußball bis zur Religion. Dass man mit Gott und der Welt rechnen muss, ist naheliegend, wenn ein Mathematiker darüber schreibt. „Betrachtungen von allem minus eins“ wäre aber der bessere Untertitel gewesen.


Screen Taschner www

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Forum Seitenstetten: friedensfertige Geldordnung

„Wenn die Finanzwirtschaft nicht nachhaltig ist, so kann es auch die Gesamtwirtschaft nicht sein!“ Doz. Mag. DI Dr. Erhard Glötzl, Linz

Das Forum Seitenstetten entstand dank dem Interesse von Altabt Berthold Heigl an der Geldfrage und seiner Idee, zu einer Geldenquete einzuladen. Seit 2015 kommen Wirtschaftswissenschaftler, div. Experten und Interessierte gerne auch aus dem Ausland ins Mostviertel, um sich und andere über alternative Geldkonzepte zu informieren. 2020 und 2021 haben wir via Zoom veranstaltet.

Schritte in Richtung friedensfähige, nachhaltige Geldordnung

Im Kernteam sind wir 8 Personen: Helmo Pape, Ex-Banker aus Wien, Otto Frühbauer, Klagenfurt, unser Moderator ist Experte in der Entwicklung von Gruppenintelligenz, Rudi Kulovic, pens. Schraubengroßhändler aus Feldbach, Nina Krämer, Pastorin, Bibliothekarin, Linz, Inge Patsch lehrt an der FH Kufstein und betreut Nachhaltigkeitsprojekte, Gen. Dir. a. D., Hon. Prof. DI Dr. Heinrich Wohlmeyer, Ökologe und Wirtschaftsrechtler, Lilienfeld, Barbara Michel Alvarez, Ökologin, Wien und Josefa Maurer, Hausfrau, Krankenschwester.

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2022.06.03 Geld.Spielt.Frei

Das Forum Seitenstetten 202 beschäftigt sich von 3. bis 5. Juni mit dem Geldsystem. Eine Fülle an Wissen zum Thema Geld ist bereits vorhanden. Das Forum stellt sich der Herausforderung, dieses Wissen nochwirksamer zu vermitteln, auch denen, die sich mit dieser Materie bisher noch wenig auseinandergesetzt haben. Daher schaffen werden im diesjährigen Forum Begegnungsräume geschaffen, um ansprechende, motivierende und zeitgemäße Wissensvermittlung zu erforschen und zu erproben.

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Beim letzten Forum Seitenstetten im April 2021 kamen 36 Visionäre und Geldexpertinnen zusammen und haben in zwölf konstruktiven Dialogen Wege aus der Krise entwickelt, die heute schon von “Otto und Ottilie Normalverbraucher_in” umgesetzt werden kann.

Programm 2022

Kontakt: Josefa Maurer


josefa@forum-seitenstetten.net oder telefonisch: 07477/44731Seitenstetten Juni2022

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Thun-Hohenstein Matthäus: Das Kapitalistische Manifest

Der Autor Matthäus Thun-Hohenstein schreibt als Vorstandsdirektor einer internationalen Bank über die Zinsen. Jedes Zinssystem führt unweigerlich zu politischem und sehr realem Feudalismus – behauptet Matthäus Thun-Hohenstein. Dem Zinskapitalismus stellt er ein einfaches und funktionstüchtiges Modell auf der Basis einer echten Marktwirtschaft entgegen, das nebenbei auch einen breiten Mittelstand ermöglicht. Nur die USA, sagt er, […]

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Huschpfusch Gesetzgebung

10. Mai 2022 – Unsere Demokratie wird systematisch demoliert. Aus Dummheit unserer regierenden Herrschaften oder mit Absicht – beides ist unerträglich!

Gutscheine statt Steuerausgleich

Huschpfusch-Gesetzgebung ist in Österreich zum festen Bestandteil der Verfilzung von Legislative und Exekutive geworden. So darf man sich nicht wundern, dass das Energiekostenausgleichsgesetz, mit dem man jedem Haushalt unter 11.000 Euro Monatseinkommen (jene, die darüber liegen können freiwillig darauf verzichten) ein läppisches 150 Euro Geschenk als Inflationsausgleich gemacht hat, schon von der Konstruktion her zu einem Fiasko führen musste.


Nehammer Kogler 800 Text

(c) Foto: BKA, Collage: Hubert Thurnhofer

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Häupl Michael: Freundschaft

8. Mai 2022 – Ein Lehrerkind aus Sankt Christophen, einem tiefschwarzem Dorf 40 Kilometer von Wien, das den Aufstieg zum Bürgermeister im tiefroten Wien schafft – das ist Michael Häupl. Der Titel seiner Autobiografie, „Freundschaft“, bezieht sich nicht auf seine vielzitierte und kommentierte Freundschaft mit dem niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll. Die wird in dem Buch genau einmal erwähnt, und das nur in einem Nebensatz: „Zwischen dem Wiener Wirtschaftskammerpräsidenten Walter Nettig und mir hatte sich im Laufe der Zeit eine besondere Form der Freundschaft entwickelt – wie zu Erwin Pröll.“


Haeupl BuchCover

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Hans Rauscher: Autokratie versus Demokratie

6. Mai 2022 – Wenn einer der ältesten Rauscher im österreichischen Medienwalde, der 1992 den „Österreichischen Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung“ bekommen hat, und der seit 2005 in Vergessenheit geraten ist (der Staatspreis, nicht Hans Rauscher), wenn dieser Journalist die „Der Standard“-Leser über „Autokratie vs Demokratie“ aufklärt, dann reicht seine Weisheit nicht aus, da brauchts’s auch noch eine Brise Ironie. Das Ergebnis: nicht berauschend.

Der Titel seiner Abhandlung, die mit Sicherheit nicht zur Geistigen Landesverteidigung geeignet ist:Wie werde ich zum Autokraten in sieben Schritten, die da sind:

„Schritt 1: Seien Sie nicht ‚Establishment‘, sondern ein ’neuer Mann‘!

Schritt 2: Nutzen Sie Ressentiments! Spalten Sie die Gesellschaft: in das ‚wahre Volk‘ – und die anderen.

Schritt 3: Kommen Sie mit Demokratie an die Macht – und zerstören Sie diese dann!


derStandard Rauscher

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Jahresbericht der Volksanwaltschaft

4. Mai 2022 – Die Volksanwälte Walter Rosenkranz, Werner Amon und Bernhard Achitz haben die wichtigsten Prüfergebnisse des Jahres 2021 vorgestellt. Viele Bürgerinnen und Bürger kontaktierten im Jahr 2021 die Volksanwaltschaft nicht nur mit konkreten Beschwerden über die Verwaltung in Österreich, zahlreiche Fragen und Unsicherheiten ergaben sich aus den sich immer wieder ändernden COVID-19-Regelungen. Insgesamt wandten sich mehr als 23.600 Menschen mit einem Anliegen an die Volksanwaltschaft, was einen Anstieg der Beschwerden um 32 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Jahresbericht erscheint in zwei Bänden:

Band 1 – Kontrolle der öffentlichen Verwaltung

Band 2 – Präventive Menschenrechtskontrolle


Volksanwälte

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