Autor: Hubert Thurnhofer

Leys Tatyana: Das kleine Buch zum neuen Denken

Transhumanismus „Ein neues Denken wird die Grundvoraussetzung für alles Zukünftige sein.“ Ein schwerwiegender Satz mit unglaublicher Leichtigkeit formuliert. Das schafft die Autorin Tatyana Leys immer wieder in ihrem „Kleinen Buch zum neuen Denken“. Wenn die Autorin ihre Gedanken, Überlegungen und Analysen entwickelt, dann „in typisch weiblicher Art höchst willkürlich“ – und wie ein „gelernter Philosoph“ […]

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Strolz Matthias: Warum wir Politikern nicht trauen

„Ich liebe Politik.“ Mit diesem Satz endet das Buch „Warum wir Politikern nicht trauen und was sie tun müss(t)en, damit sich das ändert“, das Matthias Strolz 2011 publiziert hat. Zwei Jahre später ist er als NEOS-Chef in den Nationalrat eingezogen. Die Politik war sein Lebensabschnittspartner, dem er 2018 wieder den Rücken gekehrt hat. Seine Familie […]

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Kreutner Bernhard: Gefangener 2959

Die Internationale Gedenk- und Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am 16. Mai 2021 widmete sich der Vielfalt der Opfergruppen, die von den Nationalsozialisten verfolgt, vertrieben, interniert und ermordet wurden. Dazu zählt der Priester Heinrich Maier, der kurz vor Ende des Krieges im Wiener Landesgericht hingerichtet wurde. Der Autor Bernhard Kreutner hat die Geschichte von Maiers kurzem Leben erforscht.


Denkmal opfern des faschismus

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Saenger Hans: Fluwatch

Von 16. März bis 25. Mai 2020 hat Hans Saenger ein „Seuchentagebuch“ geschrieben. Die laufenden Meldungen zum Lockdown, die wir über die Hofberichterstattung des ORF und der Tageszeitungen ungefiltert und unkritisch aber frei Haus geliefert bekamen, bleiben in den Betrachtungen von Saenger Gott sei Dank ausgespart. Der Autor lässt uns an seinen Reflexionen teilhaben, die er in einem unaufgeregten, fein geschliffenen Stil vorträgt. Seine erfrischenden Ausführungen – basierend auf klassischer Bildung – geben Hoffnung, dass die Gleichschaltung der Menschheit durch Corona niemals flächendeckend möglich ist.

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Was ist Aufklärung?

Die Jugendlichen unserer Zeit denken bei dem Wort „Aufklärung“ wohl an Sexualkunde. Geschichtlich hat die Aufklärung im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebt, als in Europa Monarchen „von Gottes Gnaden“ herrschten. In Deutschland hat Kant die geistigen Grundlagen der Aufklärung mit seinem Monumentalwerk „Kritik der reinen Vernunft“ gelegt – eine Abrechnung mit der mittelalterlichen spekulativen Philosophie und die Begründung einer „Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können“.


Kant gemaelde 1

Foto gemeinfrei: Immanuel Kant, 1791 (Gemälde von Gottlieb Doebler. Zweite Ausführung für Johann Gottfried Kiesewetter, 1795)

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Voltaire: Über die Toleranz

Spätestens seit dem Scheitern der „Willkommenskultur“ ist es nicht mehr populär, wenn man über Toleranz spricht, geschweige denn, sie verteidigt. Trotzdem, oder gerade deshalb ist es angebracht einmal nachzuschlagen, was „einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der Aufklärung“ (Quelle: wikipedia) dazu zu sagen hat: Voltaire. Um die Notwendigkeit der Toleranz zu begründen folgt der Philosoph […]

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Rousseau Jean-Jacques: Vom Gesellschaftsvertrag

„Vom Gesellschaftsvertrag oder Die Grundlagen des politischen Rechts“ erschien erstmals 1762 in Amsterdam und wurde umgehend in weiten Teilen Europas verboten. Logischer Weise in Frankreich, wo ein absoluter Herrscher kein Interesse an demokratischen Ideen haben konnte, aber auch in Genf, wo Rousseau 1712 geboren ist, und wo die Themen Volkssouveränität und Verfassung seit Beginn des 18. Jahrhunderts zu intensiven politischen Auseinandersetzungen geführt haben.


Jean Jacques Rousseau Pastell

Foto gemeinfrei: Jean-Jacques Rousseau, Pastell von Maurice Quentin de La Tour, 1753

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Präsidentschaftswahl: Unser Kandidat 2022

Verein „UK2022“ unterstützt Kandidaten aus dem Volk

Am 10. Oktober 2021 haben sich elf Menschen in einem steirischen Berggasthaus zusammengefunden, um das Personenkomitee Unser Kandidat 2022 (UK2022) zu formieren. Sie vereint die Unzufriedenheit mit der österreichischen Innenpolitik, sowie mit den Politikern, die Eigeninteressen über die Interessen des Volkes stellen! Sie vereint aber auch die tiefe Überzeugung, dass unser Land eine bessere Politik und bessere Politiker verdient hat! 


Hohenwang Herbst 2021

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Friedell Egon: Kulturgeschiche der Neuzeit

„Die ganze Geistesgeschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Diebstählen. […] Alexander bestiehlt Philipp, Augustinus bestiehlt Paulus, Giotto bestiehlt Cimabue, Schiller bestiehlt Shakespeare, Schopenhauer bestiehlt Kant. Und wenn einmal eine Stagnation eintritt, so liegt der Grund immer darin, daß zu wenig gestohlen wird. Im Mittelalter wurden nur die Kirchenväter und Aristoteles bestohlen: das war zu wenig. In der Renaissance wurde alles zusammengestohlen, was an Literaturresten vorhanden war: daher der ungeheure geistige Auftrieb, der damals die europäische Menschheit erfaßte. Und wenn ein großer Künstler oder Denker sich nicht durchsetzen kann, so liegt das immer daran, daß er zu wenig Diebe findet. Sokrates hatte das seltene Glück, in Plato einen ganz skrupellosen Dieb zu finden, der sein Handwerk von Grund aus verstand: ohne Plato wäre er unbekannt.“


Egon Friedell

Heute ein Plagiat von Friedells epochaler Kulturgeschichte zu fabrizieren, wäre so leicht wie nie zu vor. Denn sein Werk ist vollständig im Internet auf dem Projekt Gutenberg abrufbar.

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Ferguson Niall: Der Westen und der Rest der Welt

Zur Frage, wie die Gegenwart mit der Vergangenheit zusammenhängt schreibt der britische Historiker Niall Ferguson: „Der Historiker ist kein Naturwissenschafter. Aus seinen Beobachtungen können keine allgemein gültigen Gesetze für gesellschaftliche und politische Abläufe abgeleitet werden, (…). Die eigentliche Funktion der historischen Erkenntnis besteht darin, die Menschen über die Gegenwart aufzuklären, da der sichtbare Inhalt der Vergangenheit ein ‚für das ungeschulte Auge nicht auf Anhieb erkennbarer‘ Bestandteil der Gegenwart ist und einen Teil von ihr darstellt.“

SIEHE AUCH: Roberts John Morris: Der Triumph des Abendlandes (erschienen 1985)

Das Zitat stammt aus seinem Buch „Der Westen und der Rest der Welt“ – nicht gerade ein politisch korrekter Titel. Politisch korrekt wäre der Titel „Der Westen, der Norden, der Süden und der Osten“, denn wie kommt denn der Rest der Welt dazu, sich als „Rest der Welt“ diffamieren zu lassen? Doch Ferguson hat einen Grund, genauer gesagt eine Arbeitshypothese, die der Titel seines Buches impliziert. Darin möchte der Professor für Geschichte an der Harvard University zeigen, „dass es sechs Bereiche von neuartigen Institutionen und die damit verbundenen Ideen und Verhaltensweisen waren, die den Westen vom Rest der Welt unterschieden und seine globale Macht begründeten.“

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