Autor: Hubert Thurnhofer

Tractatus arte philosophicus

Von Eva Maria Wiesenthal, 2024


Wiesenthal tractatus 1 u 2

2 Photos, 70×55 cm

Tractatus arte philosophicus

.) Die Welt ist alles, was der Fall sein könnte, was der Fall werden kann.

.) Die Welt ist die Gesamtheit der Möglichkeiten.

.) Die Welt ist durch die Möglichkeiten bestimmt, die uns zufallen, die wir entdecken, deren es unendlich viele gibt. Aus der Unzahl von Möglichkeiten schaffen wir durch unsere Träume, unsere Ideen, unsere Vorstellungen, unsere Gefühle und Gedanken daran mit, was der Fall wird oder nicht der Fall wird.

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371,1 Mrd. Euro Staatsschulden Österreichs

Österreichs Schulden 2023 um 20,4 Mrd. Euro gestiegen

Defizit mit 2,7 % unter Maastricht-Grenze, Schuldenquote mit 77,8 % darüber

28. März 2024 – (Pressemitteilung Statistik Austria) – Laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria betrug das öffentliche Defizit im Jahr 2023 2,7 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. 12,7 Mrd. Euro. Der öffentliche Schuldenstand erhöhte sich um 20,4 Mrd. Euro auf 371,1 Mrd. Euro zu Jahresende 2023. Die Schuldenquote – das Verhältnis der Staatsschulden zur nominellen Wirtschaftsleistung – ging allerdings aufgrund der Entwicklung des BIP (nominell: +6,7 %, real: -0,8 %) von 78,4 % auf 77,8 % zurück.

„Der Österreichische Staat hat im Jahr 2023 mehr Geld ausgegeben als je zuvor. Die Anpassung der Gehälter und Pensionen aufgrund der Teuerung sowie Maßnahmen zur Abfederung der Energiekrise haben die öffentlichen Ausgaben auf einen neuen Rekordwert von 248,8 Mrd. Euro anwachsen lassen. Gleichzeitig haben die inflationsbedingt gestiegenen Einnahmen und das kräftige Wachstum der nominellen Wirtschaftsleistung dazu geführt, dass das Budgetdefizit mit 2,7 % erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie unter der Maastricht-Grenze von 3 % lag; die Schuldenquote ist mit 77,8 % hingegen weiterhin deutlich von den europäischen Vorgaben entfernt“, so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.


Statistik Staatsschulden

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Kunst trifft Natur: Saliera im Wald

Nachbildung von Cellinis „Saliera“ aus Salz als „Ostergeschenk“ für Wildtiere

28. März 2024 (Presseinformation der Österreichischen Bundesforste) Ein Ostergeschenk der besonderen Art erwartet dieser Tage die Wildtiere im Ausseerland: Die „Saliera“, das weltbekannte Kunstwerk des italienischen Bildhauers Benvenuto Cellini, kehrt in die Natur zurück. Einst wurde sie nach dem wohl spektakulärsten Kunstraub der österreichischen Geschichte in einem Waldstück wiedergefunden. Jetzt steht sie im Fokus eines Kunstprojekts der Ausstellung „Into the Woods“ zum Ökosystem Wald des KunstHausWien im Rahmen der Klima Biennale Wien. Dafür fertigte das rumänische Künstler-Duo Anca Benera und Arnold Estefán in aufwändiger, sechsmonatiger Arbeit eine Replik der „Saliera“ aus Salz an. In Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) wurde das Kunstwerk aus Salz in einem Wald im steirischen Salzkammergut platziert, um dort die Kräfte der Natur – wie etwa Witterungseinflüsse und Wildtiere – darauf wirken zu lassen. Für das Projekt mit dem Titel „Unworlding“ ließen sich die Künstler von alten Schöpfungsmythen inspirieren. Es soll Kunst und Natur auf neuartige Weise miteinander verbinden und die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Wald darstellen. Das Salz für das Kunstwerk stammt aus dem Salzbergwerk Altaussee.


Saliera im Wald

Kunstprojekt und die Bedeutung des Waldes

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Leitkultur made in Austria

+ Bundesministerin Susanne Raab: Österreichische Identität ist mehr als die Summe der Gesetze

+ Runde mit Expertinnen und Experten – „Grundkonsens des Zusammenlebens operativ umsetzen“

28. März 2024 – (Mitteilung des Bundesinisteriums für Frauen, Familie und Integration) – 

Im Rahmen eines Gesprächs mit Expertinnen und Experten zur österreichischen Identität und Leitkultur gab Integrationsministerin Susanne Raab eine Stellungnahme im Bundeskanzleramt ab. „Die Wertediskussion ist für uns im Integrationsbereich nichts Neues. Wir arbeiten dabei in vielen Bereichen auf 3 Ebenen: Deutsch, Arbeit und Wertevermittlung. Mittlerweile ist es völlig normal, dass man sich im Zuwanderungsbereich mit Werten auseinandersetzt“, hielt Bundesministerin Raab fest.


BM Raab und Experten

Foto BKA, ohne Angaben, wer die Experten neben Min. Raab sind, woher sie kommen und wohin sie gehen.

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bauernladen.at fördert Nachhaltigkeit

27. März 2024 – (Pressemitteilung von bauernladen.at via pressetext.com) – Die Plattform bauernladen.at umfasst über 17.000 Produkte aus kulinarischen und handwerklichen Spezialitäten aus Österreichs Regionen und ist zu einem Vorreiter für nachhaltige Wirtschaftspraktiken geworden. Dies wird durch die Zusammenarbeit mit mehr als 750 österreichischen Kleinbetrieben deutlich, die sorgsam und regional befruchtend wirtschaften und ihre Produkte und Dienstleistungen über bauernladen.at anbieten. Ein zentraler Beitrag zur Förderung nachhaltigen Konsums ist der bauernladen.at Gutschein, der bei über 750 Partnerbetrieben eingelöst werden kann. Seit der Gründung vor sechs Jahren hat bauernladen.at einen beachtlichen Umsatz von mehr als 25 Millionen Euro für die heimischen Direktvermarkter über die Plattform erwirkt.


bauernladen Gutschein

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Antirassismus-Strategie des Vizekanzlers

23 Maßnahmen gegen Rassismus wirken Diskriminierung im BMKÖS aktiv entgegen

21. März 2024 – (Amtliche Mitteilung des bmkoes.gv.at) Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus legt das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport erstmals eine eigene Antirassismus-Strategie vor.

Vizekanzler Werner Kogler: „Die nun vorliegende Antirassismus-Strategie ist ein weiterer Ausdruck dafür, dass wir Verantwortung für die Förderung eines respektvollen Miteinanders sowie eine echte Chancengleichheit für alle Menschen übernehmen. Sie wird Vorbildwirkung für den gesamten öffentlichen Dienst und darüber hinaus haben.“


Kogler bei Caritas

Foto: BKA/Schrötter. Besuch des Haus St. Magdalena der Caritas Österreich

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) hat sich zum Ziel gesetzt, strukturelle Rassismen sichtbar zu machen sowie positive Veränderungen einzuleiten und vorzunehmen. Mit der Einrichtung des Kompetenzzentrums für Diversität, Antirassismus und Antidiskriminierung (KDA) im Jahr 2022 wurde dafür eine eigene Stelle geschaffen. Diese hat in Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteur:innen umfassende Maßnahmen in den Zuständigkeitsbereichen des Ministeriums konzipiert. Eine davon ist die nun publizierte Antirassismus-Strategie.

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Freiheitliche Wirtschaft gegen Klimaideologie

Top-Ökologe Bernhard Seidel warnt vor Spiel mit der Angst

20. März 2024 (Presemitteilung der Freiheitlichen Wirtschaft via APA /OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft stellt sich entschieden gegen die einseitige Darstellung und Umsetzung der Klimapolitik, wie sie aktuell propagiert wird. Unabhängig davon, ob man den vom Menschen gemachten „Klimawandel“ glauben mag, sieht die FW die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema, insbesondere vor dem drohenden Hintergrund von Milliarden an Steuergeldern für Strafzahlungen auf Basis der Pariser Klimaverträge.

Der mehrfach ausgezeichnete und parteiunabhängige Top-Ökologe Dr. Bernhard Seidel äußerte sich dazu wie folgt: „Es ist dringend erforderlich, dass wir die ideologische Art und Weise, wie uns diese Klimatheorie vermittelt wird, endlich einmal kritisch hinterfragen. Da das dafür zuständige Ministerium von Ministerin Gewessler zudem keine Anstalten unternimmt, genaue ökologische Bewertungen der Faktenlage durchzuführen oder zu beauftragen und Befunde daraus auch anzuerkennen, erscheint eine transparente und umfassende Auseinandersetzung mit dem Klimathema umgehend erforderlich. Wir dürfen nicht zulassen, dass aus Übersee importierte modellbasierte Hypothesen als Grundlage für drastische politische Maßnahmen herangezogen werden. Es ist auch an der Zeit, dass wir hingegen alternative Lösungen für die Umwelt präsentieren, um damit die Lebensqualität unserer Bürger langfristig zu sichern.“

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Leitl Christoph: Europa und ich

Eine politische und persönliche Zeitreise

Ecowing Verlag, Erscheinungstermin: 21.3.2024

Leitls Glaubensbekenntnis heißt Europa: „Ich bin im Sternzeichen Europas geboren.“ Das wichtigste Datum der jüngeren Geschichte ist für ihn der 5. Mai 1949, als sich „in London zehn Staaten unseres Kontinents im Europarat zusammenschlossen.“ Damit wurde eine Vision wahr, „die der französische Schriftsteller, Politiker und Humanist Victor Hugo bereits hundert Jahre davor zu entwerfen wagte. Im Sommer 1849 hielt Hugo am Pariser Weltfriedenskongress eine Rede, in der er eine Zeit beschwor, in der die Staaten Europas sich ‚zu einer höheren Gemeinschaft zusammenschließen und die große europäische Bruderschaft begründen werden’. Zu Hugos Lebzeiten, während und nach den napoleonischen Umwälzungen des Kontinents, setzte der Nationalismus gerade an, um Europa immer wieder in Krieg und Elend zu stürzen. Umso mehr imponieren mir Victor Hugos Mut und seine Zuversicht, eine Zeit vorauszusagen, ‚wo es keine anderen Schlachtfelder mehr geben wird als die Märkte, die sich dem Handel öffnen, und die Geister, die für die Ideen geöffnet sind. Ein Tag wird kommen, wo die Kugeln und Granaten von dem Stimmrecht ersetzt werden…‘Der 5. Mai 1949 war dieser Tag. … . Der Zufall, ich sage ‚gutes Schicksal’ dazu, wollte es, dass ich im Jahr der Gründung des Europarats auf die Welt gekommen bin. Auf das dadurch gelegte Fundament konnte ich mein privates, berufliches und politisches Leben bauen.“


Leutl Europa Ziegel

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Ein Tag im Belvedere

18. März 2024 – Jeder Besuch des Schloss Belvedere beginnt mit einer schönen Aussicht aus dem Prunksaal, über den Barockgarten auf das AKH in weiter Ferne. Nicht so weit entfernt, links im Blickfeld, steht der Stephansturm. In diesem Festsaal wurde am 15. Mai 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet. (Bild 1 und 2)

Eugen von Savoyen, der wohl berühmteste Österreicher mit Migrationshintergrund (er wohnte 1683, nach seiner Ankunft in Wien, mittellos bei seinem Onkel, dem Spanischen Botschafter), erwarb 1694 die Grundstücke für seine späteren Residenzen (Stadtpalais, Vorstadtgarten und Landsitz). Das Schloss (Oberes Belvedere) wurde 1714 bis 1723 von Lucas von Hildebrandt errichtet.


Belvedere 6 NIRI 1475

Der durch seine Erfolge als General nicht nur hoch dekorierte, sondern auch hoch bezahlte Feldherr, legte damit ein Fundament, von dem bis heute der Wientourismus lebt; und einige gut bezahlte Museumsdirektorinnen und weniger gut bezahlte Aufseher.

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2024.03.31 Monatsrückblick März

+ Zitat des Monats: „Ich wünsche mir für Österreich, dass es Menschen gibt, denen das Wohl des Landes wichtiger ist, als die Karriere.“ Rudolf Kirchschläger. „Ich kenne hunderte Menschen, denen das Wohl des Landes wichtiger ist, als die Karriere. Allerdings sind diese nicht in den etablierten Parteien anzutreffen.“ Hubert Thurnhofer.

+ Wahl des Monats: Die EU-Wahl hat am 26. März begonnen, und zwar mit dem Sammeln von Unterstützungserklärungen für unabhängige Kandidatinnen und Gruppierungen. Da Kandidaten der NR-Parteien lediglich drei Unterstützungserklärungen von drei NR-Abgeordneten brauchen, Unabhängige aber 2.600 Unterstützungserklärungen „normaler Bürger“, ist die Wahl an sich schon un-demokratisch. Umso mehr sind WIR gefordert, aktiv an der VORWAHL teilzunehmen, die noch bis 26. April läuft. Angesichts der anti-demokratischen Entwicklungen im gesamten EU-Apparat, den man mittlerweile als Sowjetunion 4.0 bezeichnen muss, ist es notwendig, über einen ÖXIT nachzudenken. Ein ÖXIT-Bündnis tritt bei der EU-Wahl an.


Ostern 2024

+  Geburtstage: 9. März 2024 -+++ „Bestsellerautor Dietmar Grieser ist eigentlich gebürtiger Deutscher, lebt aber seit 1957 in Wien. Heute feiert er seinen 90. Geburtstag. In rund 50 Sachbüchern machte er Literaturgeschichte anschaulich. Er selbst bezeichnet sich als Literaturreporter“, berichtet ORF.at (9.3.24)  +++ Peter Scholl-Latour: Über den „Häretiker im Zeitalter der medialen Massenverblödung“, der heute 100 Jahr alt geworden wäre, schreibt die Berlliner-Zeitung.de (9.3.24) +++ 7. April: Johannes Mario Simmel wäre 100 Jahre alt geworden.

+ Buch des Monats: Christoph Leitl, Europa und ich, erschienen am 21.3.24. Viele Gründe sprachen 1994 für den Beitritt Österreichs zur EU. Leitl war einer der Vorreiter. Aber hat er auch die Zeichen der Zeit drei Jahrzehnte später erkannt? Was sagt er zum Demokratiedefizit der EU? Wie beurteilt er die Beziehungen zwischen EU und Russland? ethos.at analysiert.

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