Orthofer Peter: So schaut’s aus in Österreich

Orthofer Peter

23. September 2025 - Peter Orthofer, 1940 geboren in Berlin, studierte Philosophie und Germanistik in Graz und hat danach dutzende Bücher und Kabarett-Programme geschrieben. Er wurde damit so berühmt, dass ihm die Stadt Wien ein Ehrengrab gespendet hat. 2008 ist er gestorben, eines seiner letzten Werke ist 2004 erschienen: „So schaut’s aus in Österreich“. (Mit Karikaturen von Erich Eibl).

Der Vier-Parteien-Staat war damals noch einigermaßen in Ordnung, auch wenn gegen die Regeln der Realverfassung ÖVP-Schüssel als Dritter bei der Nationalratswahl vom Zweiten (FPÖ-Haider) zum Kanzler gekürt worden war. Orthofer serviert dem Leser „Eine Runde Staatsbürgerkunde“ und beweist, trotz vieler treffender Bonmots, dass auch ein scharfer politischer Beobachter bei grundlegenden Sachverhalten komplett daneben liegen kann.

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Petrowsky Martin: Ein Loch im Sand

Petrowsky Martin Essays

Essays und Glossen über das Denken unserer Zeit

Der Autor, geboren 1942 in Wien, ist seit 2002 Geschäftsführer der Erika Mitterer Gesellschaft und Schriftleiter der Kulturzeitschrift „Der literarische Zaunkönig“, sowie Herausgeber der Bücher seiner Mutter Erika Mitterer. 2020 erschien der vorliegende Sammelband im Verlag PROverbis; über diesen schreibt Peter Marboe:

Dieses Buch ist ein Glücksfall.

Den einen oder anderen Kommentar hat man ja – ziemlich regelmäßig im Literarischen Zaunkönig – gelesen und in Erinnerung. Aber dass man Martin G. Petrowskys Essays jetzt gesammelt vor sich sehen kann, dass alle noch vorhanden waren, dass der Autor sie nach Themenkreisen zusammengestellt hat und ein Verlag bereit war, dieses Konvolut als Buch zu publizieren, ist jedenfalls kein alltägliches Unterfangen, sondern viel mehr: ein Glücksfall eben.

Cover-Bild von Eva Meloun

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Pfabigan Alfred: Jeder mordet, was er liebt.

Pfabigan Oscar Wilde

Oscar Wilde und Alfred Douglas. Eine Liebesgeschichte in Zeiten des Verbotes

Wien, Promedia 2025

19. Februar 2025 - (Verlagsinformation) Am 30. November 1900 starb Oscar Wilde 46-jährig in einem billigen Pariser Hotel – verarmt, geschwächt und moralisch heruntergekommen. Noch sechs Jahre zuvor hatte die Londoner Gesellschaft dem Salonlöwen gehuldigt – als brillantem Erzähler und Verfasser des skandalisierten Romans „Das Bildnis des Dorian Gray“. Doch 1895 verurteilte ihn ein Gericht wegen gleichgeschlechtlicher Unzucht zu zwei Jahren Kerker und Zwangsarbeit. Daran zerbrach Wilde.

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