Obama Barack: A Promised Land

Obama Barack Cover

A Promised Land ist der Titel von Barack Obamas Autobiografie. Der Titel deutet bereits an, dass es nicht nur um Zeitgeschichte geht, sondern auch um den amerikanischen Traum und darum, woran die Amerikaner glauben. Der Glaube an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird nicht explizit bemüht, aber die unglaubliche Karriere Obamas ist der implizite Beweis dafür, dass er immer noch seine Gültigkeit hat. Ewige Gültigkeit hat auch die Mission Amerikas, als mustergültige Demokratie das leuchtende Vorbild für die ganze Welt zu sein. Dieser Glaube impliziert die Berechtigung, zur Durchsetzung von Demokratie und Freiheit auch mal militärische Mittel einzusetzen um autoritären Staaten einen Schubs zu geben.

Dabei ist Obama kein fanatischer Gotteskämpfer, sondern äußert auch seine Zweifel. Die innenpolitischen Auseinandersetzungen mit den Republikanern, die Obama ausführlich schildert, zeigen in aller Deutlichkeit, wie weit weg die USA innenpolitisch von einer wahren Demokratie sind. Aber trotz seiner Erfahrungen und aller Fakten bleibt Obamas Glaube an das versprochene Land unerschüttert. Hier einige Zitate, die Obamas Überzeugungen wiedergeben. Überzeugungen, die der Mentalität der Amerikaner entsprechen.

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Orthofer Peter: So schaut’s aus in Österreich

Orthofer Peter

23. September 2025 - Peter Orthofer, 1940 geboren in Berlin, studierte Philosophie und Germanistik in Graz und hat danach dutzende Bücher und Kabarett-Programme geschrieben. Er wurde damit so berühmt, dass ihm die Stadt Wien ein Ehrengrab gespendet hat. 2008 ist er gestorben, eines seiner letzten Werke ist 2004 erschienen: „So schaut’s aus in Österreich“. (Mit Karikaturen von Erich Eibl).

Der Vier-Parteien-Staat war damals noch einigermaßen in Ordnung, auch wenn gegen die Regeln der Realverfassung ÖVP-Schüssel als Dritter bei der Nationalratswahl vom Zweiten (FPÖ-Haider) zum Kanzler gekürt worden war. Orthofer serviert dem Leser „Eine Runde Staatsbürgerkunde“ und beweist, trotz vieler treffender Bonmots, dass auch ein scharfer politischer Beobachter bei grundlegenden Sachverhalten komplett daneben liegen kann.

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Petrowsky Martin: Ein Loch im Sand

Petrowsky Martin Essays

Essays und Glossen über das Denken unserer Zeit

Der Autor, geboren 1942 in Wien, ist seit 2002 Geschäftsführer der Erika Mitterer Gesellschaft und Schriftleiter der Kulturzeitschrift „Der literarische Zaunkönig“, sowie Herausgeber der Bücher seiner Mutter Erika Mitterer. 2020 erschien der vorliegende Sammelband im Verlag PROverbis; über diesen schreibt Peter Marboe:

Dieses Buch ist ein Glücksfall.

Den einen oder anderen Kommentar hat man ja – ziemlich regelmäßig im Literarischen Zaunkönig – gelesen und in Erinnerung. Aber dass man Martin G. Petrowskys Essays jetzt gesammelt vor sich sehen kann, dass alle noch vorhanden waren, dass der Autor sie nach Themenkreisen zusammengestellt hat und ein Verlag bereit war, dieses Konvolut als Buch zu publizieren, ist jedenfalls kein alltägliches Unterfangen, sondern viel mehr: ein Glücksfall eben.

Cover-Bild von Eva Meloun

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