Busek/Brix: Mitteleuropa revisted

Emil Brix + Erhard Busek

Warum Europas Zukunft in Mitteleuropa entschieden wird.

Kremayr & Scheriau, Wien, 2018

25. Oktober 2026 - 30 Jahre nach Veröffentlichung ihres Buches „Projekt Mitteleuropa“ nahmen die beiden Autoren 2018 die Länder zwischen Deutschland, Russland und dem Mittelmeer erneut in den Blick. ethos.at bringt Auszüge:

„Für Europa sind die historischen mitteleuropäischen Erfahrungen des Widerstandes gegen Totalitarismus von aktueller realpolitischer Relevanz. Wie können Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Marktwirtschaft in Zeiten der Globalisierung gesichert werden, ohne dass diese gleichzeitig in neuen und alten Demokratien zu einer Entsolidarisierung in der Gesellschaft und zu nationalstaatlichem Populismus in der Politik führt? Offene Gesellschaften brauchen eine politische Ethik, die es möglich macht, Pluralität als Wert anzuerkennen und ‚Vertrauenskapital‘ in einer Gesellschaft und besonders zwischen Nachbarstaaten aufzubauen.“ (24 f)

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Busse Paul: Verpaßter Ungehorsam

Busse Ungehorsam faltershop

... zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum. Klimawandel. Coronamaßnahmen. Energiekrise.

Vor vielen, vielen Jahren gab es eine kritische Wiener Wochenzeitung: Falter. Die Wochenzeitung gibt es noch immer, allerdings als Mainstream-Medium und zahnloser Mitbewerber der Hofberichterstatter. Wer Kritik sucht, muss auf den faltershop.at gehen und wird fündig: "Verpaßter Ungehorsam zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum - Unternehmer als Teil des Problems auch Teil der Lösung?!" Ein Buch des Unternehmers Paul Busse, erschienen im März 2023. Eine Rezension dieses Buches wird man im Falter 2023 vergeblich suchen, denn Busse schwimmt gegen den Mainstream. Und zwar bei allen Themen, die das Jahr 2023 beherrschen: Corona. Energiekrise. Klimawandel. Russland-NATO-Krieg.

Verpasster Ungehorsam zur rechten Zeit von Busse Paul - faltershop.at

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Charim Isolde: Die Qualen des Narzissmus

"Die österreichische Philosophin Isolde Charim wird mit dem diesjährigen Essay-Preis 'Tractatus' des Philosophicums Lech ausgezeichnet. Sie erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für ihr Werk 'Die Qualen des Narzissmus', mit dem sie unter anderem die Mechanismen der freiwilligen Unterwerfung in der Gesellschaft entlarvt. Die Verleihung erfolgt am 22. September im Rahmen des Philosophicums, das sich heuer mit dem Thema 'Alles wird gut' auseinandersetzt", berichtet DiePresse.com (6.9.23)

Der Verlag Zsonlay (Hanser) schreibt über das Buch, das im September 2022 erschienen ist: Nach „Ich und die Anderen“ geht die Philosophin Isolde Charim in ihrem neuen Buch der Spaltung der Gesellschaft auf den Grund. Wie kommt es, dass wir uns den Verhältnissen unterordnen? Oder mit Spinoza gefragt: Wie kommt es, dass „die Menschen für ihre Knechtschaft kämpfen, als sei es für ihr Heil“? Diese Frage gilt es zu allen Zeiten neu zu stellen, erst recht jedoch in Zeiten von Krisen und Verunsicherungen. Die Antwort heute muss lauten: Es ist der Narzissmus, der Narzissmus als gesellschaftliche Forderung an jeden Einzelnen: Du musst mehr werden, als du bist, du musst zu deinem Ideal werden. Was aber bedeutet es für die Gesellschaft, wenn dieses antigesellschaftliche Prinzip zur herrschenden Ideologie wird? Mit beeindruckender Klarheit erklärt die Philosophin Isolde Charim, was uns dazu bringt, uns freiwillig den „Qualen des Narzissmus“ zu unterwerfen.

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