Busek Erhard: Lebensbilder

SIEHE AUCH: Erhard Busek in memoriam 

19.10.2021 - „Du warst verständig genug, um zu wissen, dass die Dinge nicht gleich bleiben werden und wir Veränderungen unterliegen“, schreibt Erhard Busek posthum an seinen „väterlichen Freund“ Rudolf Sallinger, dem er ab 1968 im Wirtschaftsbund unterstellt war.

„Es gibt politische Systeme, die im Wesentlichen auf Erhaltung von Stabilität ausgerichtet sind (meistens als konservativ bezeichnet), oder die Instabilität als Voraussetzung für die Erzielung einer erwünschten Veränderung ansehen (meistens revolutionär oder reformatorisch genannt). Das demokratische System bewegt sich in der Mitte, weil es darauf abgestellt ist, einerseits dem Menschen ein Gefühl der Sicherheit zu geben, anderseits all jene notwendigen Veränderungen vorzunehmen, die den Menschen persönliche Freiheiten garantieren.“

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Busse Paul: Verpaßter Ungehorsam

Busse Ungehorsam faltershop

... zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum. Klimawandel. Coronamaßnahmen. Energiekrise.

Vor vielen, vielen Jahren gab es eine kritische Wiener Wochenzeitung: Falter. Die Wochenzeitung gibt es noch immer, allerdings als Mainstream-Medium und zahnloser Mitbewerber der Hofberichterstatter. Wer Kritik sucht, muss auf den faltershop.at gehen und wird fündig: "Verpaßter Ungehorsam zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum - Unternehmer als Teil des Problems auch Teil der Lösung?!" Ein Buch des Unternehmers Paul Busse, erschienen im März 2023. Eine Rezension dieses Buches wird man im Falter 2023 vergeblich suchen, denn Busse schwimmt gegen den Mainstream. Und zwar bei allen Themen, die das Jahr 2023 beherrschen: Corona. Energiekrise. Klimawandel. Russland-NATO-Krieg.

Verpasster Ungehorsam zur rechten Zeit von Busse Paul - faltershop.at

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Charim Isolde: Die Qualen des Narzissmus

"Die österreichische Philosophin Isolde Charim wird mit dem diesjährigen Essay-Preis 'Tractatus' des Philosophicums Lech ausgezeichnet. Sie erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für ihr Werk 'Die Qualen des Narzissmus', mit dem sie unter anderem die Mechanismen der freiwilligen Unterwerfung in der Gesellschaft entlarvt. Die Verleihung erfolgt am 22. September im Rahmen des Philosophicums, das sich heuer mit dem Thema 'Alles wird gut' auseinandersetzt", berichtet DiePresse.com (6.9.23)

Der Verlag Zsonlay (Hanser) schreibt über das Buch, das im September 2022 erschienen ist: Nach „Ich und die Anderen“ geht die Philosophin Isolde Charim in ihrem neuen Buch der Spaltung der Gesellschaft auf den Grund. Wie kommt es, dass wir uns den Verhältnissen unterordnen? Oder mit Spinoza gefragt: Wie kommt es, dass „die Menschen für ihre Knechtschaft kämpfen, als sei es für ihr Heil“? Diese Frage gilt es zu allen Zeiten neu zu stellen, erst recht jedoch in Zeiten von Krisen und Verunsicherungen. Die Antwort heute muss lauten: Es ist der Narzissmus, der Narzissmus als gesellschaftliche Forderung an jeden Einzelnen: Du musst mehr werden, als du bist, du musst zu deinem Ideal werden. Was aber bedeutet es für die Gesellschaft, wenn dieses antigesellschaftliche Prinzip zur herrschenden Ideologie wird? Mit beeindruckender Klarheit erklärt die Philosophin Isolde Charim, was uns dazu bringt, uns freiwillig den „Qualen des Narzissmus“ zu unterwerfen.

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