2026.06.02 Öffentliches ORF-Hearing

NEOS Lab lädt alle Bürger:innen zu öffentlichem ORF-Hearing

am 2. Juni im Funkhaus Wien, Argentinierstraße 30 B

Um Anmeldung unter https://short.neos.eu/orf-hearing wird gebeten.

(Presseinfo des NEOS Lab) Der ORF gehört uns allen. Seine wichtigsten Entscheidungen dürfen nicht länger hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Um in den Auswahlprozess für den nächsten ORF-Generaldirektor/die nächste ORF-Generaldirektorin mehr Transparenz zu bringen, veranstaltet das NEOS Lab am 2. Juni ein öffentliches Hearing im Funkhaus Wien.

Im Rahmen des Hearings erhalten die Kandidat:innen die Möglichkeit, ihre Visionen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich zu präsentieren und sich den Fragen des Publikums zu stellen. Fünf Kandidat:innen haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Moderiert wird die Runde von Anna Wallner (Die Presse).

„Der ORF geht uns alle an. Im Sinne unseres politischen Bildungsauftrags möchten wir Debatten über die Zukunft des ORF in die Öffentlichkeit bringen und mit diesem Hearing einen Beitrag zur Transparenz und Nachvollziehbarkeit leisten. Das Hearing ist keinesfalls als parteipolitische Veranstaltung zu verstehen, sondern steht allen interessierten Bürger:innen offen“, so Helga Pattart-Drexler, Geschäftsführerin des NEOS Lab.

Die Veranstaltung richtet sich an Medieninteressierte sowie an alle Bürger:innen, die sich für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks interessieren.

Das Hearing wird als Live-Spezial auf ORF ON, von der APA und dem NEOS-YouTube-Kanal (youtube/@NEOSNeuesOesterreich/streams) live gestreamt.

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2026.05.31 Monatsrückblick Mai

der Wolk

+ Die Klimalüge ist geplatzt, die Klimakatastrophen-Propaganda geht weiter. Der Macher des Klima-Horrorszenarios bestätigt, was viele Kritiker dem Papier schon immer vorwarfen. Es handelte sich bei RCP8.5 keinesfalls um eine Prognose, sondern um ein unwahrscheinliches Extremmodell, welches aber von der Politik zur Grundlage der systematischen Zerstörung der Wirtschaft ( EU Green Deal) und von den Medien als immer wiederkehrendes Klima-Katastrophenszenario verwendet wurde. Bericht: nius.de + + 26. Mai 2026 – Nachdem der Mai meist kühl und verregnet war, kurz vor Monatsschluss doch noch Hitzerekorde, diesmal: „Hitzewelle in Großbritannien. So fühlt sich der Klimawandel an. In Großbritannien hat es auch heute wieder einen Mai-Hitzerekord gegeben. Während sich viele Briten über die Temperaturen freuen und die Strände voll sind, sorgen sich Experten.“ Das und mehr in tagesschau.de (26.6.26)+ + +  „Experten FORDERN Notstand“ – das nennt man heute „Wissenschaft“. Früher war Wissenschaft Theoriebildung, ergebnisoffener Diskurs, Pro und Contra; heute: PANIKMACHE! Sprachrohr der Panikmacher wie immer DerStandard.at

+ Klimawandel History:  J.M. Simmel liefert bereits 1988 das komplette Repertoire der Klima-Katastrophen-Argumente in seinem Roman „Im Frühling.singt zum letztenmal die Lerche

+ Der IPCC-Bericht und das Verfassungsgericht: Jetzt muss das „Klimaurteil“ von 2021 neu aufgerollt werden. Im Beschluss von 2021 heißt es über IPCC-Berichte: „Diese gelten als zuverlässige Zusammenfassungen des aktuellen Kenntnisstands zum Klimawandel“. Auch auf das inzwischen gekippte Horrorszenario RCP 8.5 nahm man Bezug – teilweise explizit, vor allem aber in der Annahme dort präsentierter Szenarien und in der Berufung auf entsprechende Quellen.“ Analyse von Max Roland auf apollo-news.net (16.5.26)

+ Thema: CO2 Zertifikate. Kritischer Satire-Beitrag der „ZDF Die Anstalt“ ist in der ZDF-Mediathek und auf youtube verschwunden, denn was nicht der Panikpolitik den Steigbügel hält, hat dort nichts zu suchen. Abrufbar via Name? Klar! @jaykay82131 X.com am 17.5.2026 + + Für die Abschaffung des CO2-Handels tritt die FPÖ ein (via OTS 25.5.2026)

+ Auswirkungen von Windkraftanlagen auf den Wald. Der bayerische Förster Josef Erhard (77) schildert im Report24-Interview detailliert, welche Eingriffe der Bau von Windkraftanlagen im Wald tatsächlich bedeuten.

+ Der Ö Verfassungsschutz verfolgt „vermeintliche Klimahysterie“. Was macht er dann mit echter Klimahysterie? SIEHE: Verfassungsschutzbericht erfindet „heterodoxen Extremismus“. Namentlich genannt werden Report24, Auf1, RTV.

+ Spionagefall Egisto Ott. „Der größte Spionageprozess in Österreich seit Jahrzehnten ist am 20.5.2026 zu Ende gegangen: Egisto Ott, Ex-Mitarbeiter des damaligen Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), wurde von einem Geschworenengericht einstimmig wegen Amtsmissbrauchs und Spionage zu einer unbedingten Haftstrafe von vier Jahren und einem Monat verurteilt. Ott soll ohne dienstlichen Auftrag Personenabfragen durchgeführt haben und für den russischen Geheimdienst tätig gewesen sein. Das Urteil ist nicht rechtskräftig“, berichtet ORF.at (20.5.26) 

+ Österreich als Drehscheibe für (illegale?) Geldtransporter

+ Gmeiner gegen Grosz – das ist Brutalität. Alois Gmeiner, der sich selbst als „Werbetherapeut“ tituliert, hat wieder mal ein Buch geschrieben: „Die Brot & Spiele Generation“. In seiner bescheidenen Selbsteinschätzung ist es „die schonungsloseste Gesellschaftsdiagnose des Jahres.“ Mit diesem Anspruch steigt der Kärntner gegen einen Steirer in die Arena. Ein Steirer, der offenbar eine Lizenz auf den „Spiegel Bestseller“ hat: Gerald Grosz.

+ „Liken“ bedeutet nicht automatisch eine Zustimmung zu allen Aspekten der Äußerung eines Dritten. Zu diesem Urteil gelangte der OGH | 6 Ob 26/26f | (26.5.2026)

+ Wenn Widerstand zur Phrase verkommt, dann bist du im Kuhdorf Fresach, wo im Mai wieder einmal die „Europäischen Toleranzgespräche“ stattgefunden haben. + + Als Widerstand noch geholfen hat: Erinnerungen an den Prager Frühling von Pavel Kohout. + + + Wenn Widerstand zum Thema eines Workshops wird, dann bist du richtig in der GEA-Akademie von 13. bis 15. Juli 2026!

+ Orden zur Selbstbeweihräucherung der EU-Herrschaften und ihrer „Auserwählten“. Die Preisträgerein Angela Merkel sagte, dass „wir nur Ausgewählte sind und es viel, viel mehr“ gebe. Mehr sind: der ehemalige polnische Staatspräsident Lech Walesa und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Angesichts derartiger Stars ist die Verleihung an Österreichs Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel in den internationalen Gazetten untergegangen. Hierzulande blieb es der Integrationsministerin Claudia Bauer via X.com vorbehalten, diesem die „höchste Anerkennung“ auszusprechen: „Gratulation an Wolfgang Schüssel zur Auszeichnung mit dem Europäischen Verdienstorden! Als überzeugter Europäer hat er den 🇦🇹 Weg nach Europa maßgeblich geprägt & setzt sich stets für ein starkes & geeintes Europa ein. Dieser Einsatz verdient höchste Anerkennung! (BM)“ + + ethos.at erinnert daran, dass Schüssel einer der Wortführer unter den Verrätern unserer Neutralität ist (SIEHE: Schüssel diffamiert Neutralität, 2023). Den Verrat der Neutralität begründet er mit der angeblichen Bedrohung durch Russland. Von dieser Bedrohung hat er in den Jahren als Aufsichtsrat und Handaufhalter bei Lukoil nichts bemerkt. Die Demokraten 4.0 feiern sich selbst. Es ist nicht der Honecker-Orden, sondern ein „Verdienstorden in der zweiten Kategorie“ der EU. So wie immer in der DDR 4.0 ebenso wie in der EUdSSR: es ist nicht bekannt, welches Volk in welcher Art und Weise diese Ausgezeichneten auserwählt hat. Gewählt jedenfalls wurden sie nicht. Die Österreicher dürfen ebenso jubeln, denn auch die größte Schüssel Europas ist dabei.

+ „Historikerin Applebaum stellt Neutralität infrage. Die polnisch-amerikanische Historikerin Anne Applebaum hat im Zuge eines Wien-Besuchs an Europa appelliert, militärisch unabhängig von den USA zu werden und die Ukraine mit ihrer Kriegserfahrung einzubinden. Österreichs Neutralität hält die Journalistin für völlig unzeitgemäß“, so der Österreichische Regierungsfunk (ORF.at 15.5.2026) im Auftrag von Nato-Beate. +  + Demontage unserer Demokratie. Fortsetzung vom 14.5.2026: „Innerhalb Europas gibt es keine Neutralität, sondern Solidarität“, so Österreichs Außenministerin Meinl-Reisinger via Regierungsfunk ORF.at

+ Quartalszeitung «Neues aus Österreich» Nr. 97 von Neutrales Freies Österreich Bündnis NFÖ erschienen: „Die EU versucht Österreich in einen Krieg gegen Russland hineinzuziehen“ + + Dokumentationsteil „Wissenswertes aus Österreichs Geschichte sowie aus dem Mutterland der Neutralität“ sind folgende Artikel enthalten:

+ Das Ende von BioNTech. Die Aktie, die 2019 bis 2021 von Null auf rund 400 Euro gestiegen ist, liegt Ende Mai (wunderlicher Weise immer noch) bei 80 Euro. Immer mehr Ratten verlassen das sinkende Schiff: nachdem Pfizer bereits im November seine Anteile verkauft hat (finanzen.at 13.11.2025), steigen nun die Gründer aus. Die Heuschrecken, angeführt von T. Rowe Price Investment Management, Inc. (5,8 Mio Aktien), werden wohl demnächst Leine ziehen. + + Stefan Homburg @Shomburg via X.com 16.5.2026– Kurzgeschichte Sahin und Türeci (Biontech)

1. Sie hantierten 20 Jahre erfolglos mit modRNA.

2. Erhielten Notzulassung nach Lügen über Fremdschutz und lebenslange Immunität.

3. Griffen Milliarden ab, Bundesverdienstkreuze etc.

4. Entlassen jetzt Hunderte und machen den Abgang.

+ Künstliche Intelligenz ist dämlich. KI / AI = Politipropaganda. ethos.at erbringt den Nachweis.

+ Musk vs. Altman: Prozess zu OpenAI geht in Schlussphase – news.ORF.at + + Niederlage für Musk: US-Jury weist Klage gegen OpenAI ab – news.ORF.at

+ Österreichs Helden des Monats Mai:

+ + Heini Staudinger zum Tag der Arbeit

+ + + Heini Staudinger: „Wir brauchen die Kraft von unten, von oben werden wir verschaukelt.

+ + + + Alf Poier polemisiert gegen die Staatskünstler: „I brauch ka Förderung!

 Kündigung Regierung

+ Biennale Venedig mit Skandal made in Austria. Christian Ebner, Obmann der CFU, kommentiert: „Dieses Urin-Schwimmbad ist wohl eine besonders geschmacklose Steuergeld-Verschwendung. Passenderweise wird es von Vize-Kanzler Babler eröffnet

+ AVISO 11. Juni 2026: der ORF Stiftungsrat bestellt den ORF-General (die ORF-Generälin). Amtsantritt 1. Jänner 2027 + + Sonja Sagmeister @SonjaSagmeister via X.com – Ich bewerbe mich als JOURNALISTIN für den Posten als ORF Generaldirektorin: als Zeichen GEGEN Politik- Einfluss und FÜR den Schutz unabhängiger Redakteure. ANECKEN statt ANBIEDERN, Recherche statt Hofberichterstattung. Der Dank des ORF sollte den Gebührenzahlern gelten. + + + Spekulationen über weitere Kandidaten: dwdl.de (27.5.26) + medianet.at (28.5.2026) + + Reinhard Möseneder: vom internationalen Top-Manager und Unternehmer zum ORF-Bewerber. (pts 31.6.2026)

+ Warum die Bevorzugung des ORF verfassungswidrig ist.

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2026.06.02 Buchpräsentation: Transformation of Habsburg

Wien WK1 Monarchie Buch

Pieter Judson & Tara Zahra über den Ersten Weltkrieg und die Habsburger Monarchie

Das Buch “The Great War and the Transformation of Habsburg Central Europe” erscheint bei Oxford University Press.

Am 2. Juni 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8

Das Gespräch mit Pieter Judson und Tara Zahra führt Matti Bunzl.

Anmeldung erforderlich

Am 28. Juni 1914 richteten sich die Augen der Welt auf Österreich-Ungarn. Doch weder innerhalb noch außerhalb Österreichs ahnte irgendjemand die dramatischen Folgen der Ereignisse in Sarajevo. Der Schock und die Wut der Bevölkerung nach dem Attentat bedeuteten weder, dass ein Krieg wahrscheinlich oder gar unausweichlich war – noch, dass die Monarchie selbst zum Zerfall verurteilt war.

In ihrem neuen Buch untersuchen die führenden amerikanischen Historiker:innen Pieter Judson und Tara Zahra, wie der Erste Weltkrieg die multinationale österreichisch-ungarische Monarchie in ein zersplittertes Gefüge aus Misstrauen, Mangel und Auflösung verwandelte und den Grundstein für die neue Nachkriegswelt legte.

Das Ergebnis des Krieges, so die These, beweist nicht die inhärente Fragilität multinationaler Staaten, und Österreich-Ungarn war nicht zwangsläufig zum Untergang verurteilt. Vielmehr argumentiert das Buch, dass der Habsburgerstaat durch seine Abkehr von den Bürgern den Grundstein für seinen eigenen Zerfall legte.

Durch die Verhängung einer Militärherrschaft, die Aussetzung bürgerlicher Rechte, die Schürung von Misstrauen unter den Bürgern aufgrund ihrer gesprochenen Sprachen und die unzureichende Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung schuf der Habsburgerstaat neue und verschärfte bestehende regionale, lokale, religiöse und nationale Gegensätze.

Mit der Zeit führten die schweren Entbehrungen an der Heimatfront, in den besetzten Gebieten sowie in Flüchtlings- und Kriegsgefangenenlagern zu weit verbreitetem Unmut und untergruben die Loyalität zur Monarchie.

Doch selbst im Zerfall des Reiches inspirierte der Krieg innovative Institutionen, Sozialleistungen und ein neues Verständnis von Staatsbürgerschaft, die das Nachkriegseuropa weiterhin prägten.

Pieter Judson lehrte von 2014 bis 2024 am Europäischen Hochschulinstitut Florenz und ist Isaac Clothier Professor für Geschichte am Swarthmore College. Er promovierte 1987 an der Columbia University und ist Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Habsburgischen Mitteleuropas. Er war Präsident der Central European History Society of North America und Herausgeber des Austrian History Yearbook. 2010 wurde ihm der Karl-von-Vogelsang-Staatspreis der österreichischen Regierung verliehen.

Tara Zahra ist Hanna Holborn Gray Professorin für Geschichte und Leiterin des Neubauer Collegiums an der Universität Chicago. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der transnationalen Geschichte des modernen Europas, Migration, Familie, Nationalismus, Globalisierung und der Geschichte des Tanzes. 2014 wurde ihr ein MacArthur-Stipendium verliehen, und sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.

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