Wasserstoff durch die Gasleitung!?

DVGW Gasleitungen

SIEHE AUCH: Geheime aber teure Gaslieferungen

Update 29. Mai 2025 - "Das Wasserstoff-Projekt SmartQuart in Kaisersesch (Rheinland-Pfalz) ist nach fünf Jahren krachend gescheitert. Trotz fünf Millionen Euro Steuergeld bleibt nur die bittere Erkenntnis: Die grüne Energiewende-Propaganda scheitert an der Realität. Es ist ein technologisches Totalversagen auf Kosten der Allgemeinheit", berichtet Report24.news

Update 8. November 2024 - In Österreich soll Wasserstoff nicht durch die Gasleitungen fließen; diese sollen statt dessen zurückgebaut werden. "Die Gasnetzbetreiber sollten jetzt geordnet an die Teilstilllegung ihrer Gasnetze gehen um Kosten zu sparen, sagte E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch … Wasserstoff sei auf der Netzebene, die zu den Haushalten und Kleinverbrauchern führt, kein Argument für den Erhalt der Gasnetze, so die E-Control. Wasserstoff als Ersatz für Erdgas werde in der Industrie gebraucht.… Das österreichische Gasnetz umfasst derzeit rund 2.000 Kilometer an Fernleitungen und 44.000 Kilometer Verteilerleitungen – davon soll langfristig nur ein Bruchteil übrig bleiben. Exakte Zahlen könne man noch nicht nennen, sagte Bernhard Painz, Vorstand der Austrian Gas Grid Management (AGGM), die den Netzbetreibern gehört und als Steuerzentrale für die Verteilung von Gas in Österreich und für den Gastransit zuständig ist“, berichtet ORF.at (8.11.24)

Update 18. Juli 2024 - „Die für 2030 von der EU-Kommission angepeilten Ziele für die Erzeugung und Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff sind „zu ehrgeizig“: Zu diesem Schluss kommt ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht des Europäischen Rechnungshofs (ERH). Die Zielvorgaben beruhten nicht auf soliden Analysen, so die Prüfer. Sie fordern einen Realitätscheck ein“, berichtet ORF.at

Update 27. April 2023 - "Das geplante neue Gebäudeenergiegesetz und die Unsicherheiten in Sachen Wasserstoff beschäftigen auch die Kommunen. Einige wollen die Gasnetze stilllegen. [...] Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich mehrfach skeptisch gezeigt, ob die Umstellung und Versorgung mit Wasserstoff bis dahin machbar seien. In letzter Konsequenz könnten auf die Stadtwerke und ähnliche kommunale Unternehmen Regressansprüche zukommen. In dieser Situation wächst die Bereitschaft der Kommunen, notfalls die Gasnetze lieber stillzulegen", berichtet Epoch Times.

28. März 2023 - Wasserstoff wird als Wundermittel zur Erreichung der Klimaziele betrachtet. Er hat nur drei Nachteile: 1. die Herstellung erfordert extrem hohen Energieeinsatz,  2. Speicherung und 3. Transport sind technisch extrem auwändig. Eine "Sensationsmeldung" veröffentlicht heute der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), der deutschlandweit mit über 100 Partnern wie Ministerien, Behörden, Institutionen und Organisationen eng zusammenarbeitet: "DVGW-Studie belegt: Deutschlands Gasleitungen sind bereit für Wasserstoff".

ethos.at verfügt nicht über die Kompetenz, die Inhalte der Studie zu prüfen, sondern kann nur auf Aussagen von Wissenschaftern verweisen, die grundsätzlich in Frage stellen, was die Studie als gegeben voraussetzt: dass man Wasserstoff durch Gasleitungen deutschlandweit verteilen könnte, um es bis an die Endgeräte zu bringen.

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Energiewende für Dummies

Dummies

21. März 2023 - Neben Fakten, Grafiken und Tabellen aus wissenschaftlichen Untersuchungen streut Bernd Spatzenegger in seinem Buch "Die Energielüge" immer wieder gängige Meinungen und Vorurteile ein, die er kurz und prägnant widerlegt. ethos.at hat diese Abschnitte mit Genehmigung des ecoWing Verlags im vorliegenden Kapitel zusammengefasst unter dem Motto: "Energiewende für Dummies".

1. Wenn wir in Europa fleißig Energie sparen, wird der Klimawandel bis 2050 aufgehalten oder gebremst.

Nein, der europäische Emissionsanteil beträgt 8 %. Wenn wir davon ein Drittel einsparen, wären das weltweit weniger als 3 %. Die Steigerung des Energieverbrauches und der CO2-Emissionen Asiens ist und bleibt für lange Zeit viel größer als alle europäischen Einsparungen.

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Die Krönung der Landeskaiser

Liessmann 2014

13. März 2023 - Schlimm genug, dass sich die Häupter aller Bundesländer wie Landesfürsten gebärden, hat sie Konrad Paul Liessmann nun zu "Landeskaisern" gekürt - der emeritierte Philosophieprofessor erklärt damit implizit sich selbst zum Kurfürsten.

Foto CC BY-SY 2.0, Konrad Paul Liessmann als Festredner zur 125-Jahr-Feier der SPÖ am 11. Jänner 2014 in Hainfeld.

NEWS zitiert den Kommentar "Kluge Warnschüsse" von Konrad Paul Liessmann: "Die Einschätzung, in Kärnten wäre ein Debakel der SPÖ zu beobachten, teile ich nicht. Die Verluste sind zwar überraschend hoch, aber dass die SPÖ die bestimmende Kraft in Kärnten bleibt, steht außer Streit. Deshalb ist auch die österreichische Besonderheit der Landeskaiser nicht in Gefahr: In Tirol, Niederösterreich und jetzt in Kärnten wurden die Landeshauptleute zwar abgestraft, aber nicht so, dass sie nicht mit erheblichen Mehrheiten weiterregieren könnten. Ich halte das für kluge Warnschüsse des Wählers, die darauf aufmerksam machen, was sich an Lebensbedingungen verschlechtert hat.

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