Wissenschafter des Jahres 2022: Franz Essl

9. Jänner 2022 - Heute, Montag hat der Ökologe und Biodiversitätsforscher Franz Essl, knapp vor seinem 50. Geburtstag am 14. Jänner, die Auszeichnung des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten für seine Vermittlungsarbeit entgegengenommen. Der Botaniker zählt seit 2018 zu den meistzitierten Forscher weltweit und ist einer der prononciertesten Experen in Sachen Artenschutz. In seiner Funktion als Mitglied des Österreichischen Biodiversitätsrates wurde er zu einem der wichtigsten Kritiker der heimischen Umweltpolitik. Essl untersucht vor allem, wie Menschen die Welt verändern und welche Auswirkungen das auf Arten und Lebensräume hat. "Die Menschen haben die Evolution abgelöst", so eines der Statements des assoziierten Professors am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der UNI Wien.

Ergänzung 30. Jänner 2023 - "Gäbe es eine ordentliche Klimapolitik, gäbe es auch keine Notwendigkeit, sich auf der Straße festzukleben", sagt Franz Essl. Im Interview mit NEWS erklärt der Umweltforscher, warum er die Klimaaktivisten unterstützt.

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Covid Kollateralschäden

Bert Ehgartner

von Bert Ehgartner

6. Jänner 2022 - Bis vor kurzem galt es noch als Fake-News, dass durch die Covid-Impfung erzeugte Spike-Proteine im Blut zirkulieren und sich im ganzen Körper verteilen können. Die Impfstoff-Hersteller hatten behauptet, dass die Spikes gar nicht aus der Zelle rauskönnen, in der sie mittels Gentransfer künstlich hergestellt wurden. Politiker wie Karl Lauterbach hatten das noch getoppt mit der Aussage, diese Impfungen seien „ praktisch nebenwirkungs-frei“. Beide Aussagen können nun Evidenz-basiert als Fake-News bezeichnet werden. Eine im Journal der US-Herzgesellschaft publizierte Studie liefert dafür die bislang am besten dokumentierten Beweise.

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Vertrauen in Wissenschaft sinkt

Wissenschaften Vertrauen D A CH

22. Dezember 2022 - Nachdem der Demokratie-Monitor vor wenigen Wochen festgestellt hat, dass die Politik in Österreich einen massiven Vertrauensverlust zu verzeichnen hat, kommt nun das Wissenschafts-Barometer der Akademie der Wissenschaften ÖAW zu dem Ergebnis, dass rund ein Drittel der Österreicher den Wissenschaften nicht mehr vertrauen. Dabei schneiden die österreichischen Wissenschafter noch besser ab als ihre KollegInnen in Deutschland und der Schweiz (siehe Grafik)

ÖAW im Wortlaut: "Zwar geben immerhin mehr als die Hälfte der Befragten im Land an, dass sie durchaus Interesse an Wissenschaft und Forschung haben. Allerdings: Nur ein Viertel der österreichischen Bevölkerung zeigt sich sehr stark interessiert. Abermals: Im Ländervergleich befindet sich Österreich mit diesen Zahlen auf ähnlichem Niveau mit Deutschland, während in der Schweiz sogar nur 17 Prozent der Befragten sehr großes Interesse an der Wissenschaft bekunden.

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