Die Vorboten des Atomkriegs

Zdrahal Karl Kraus 67x78 cm

7. Februar 2023 - "UNO-Generalsekretär Antonio Guterres befürchtet eine Ausweitung des Krieges in der Ukraine. 'Ich befürchte, die Welt schlafwandelt nicht in einen größeren Krieg hinein – ich befürchte, sie tut dies mit weit geöffneten Augen', sagte Guterres gestern in New York vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Knapp ein Jahr nach der Invasion Russlands in sein Nachbarland werde die Aussicht auf Frieden immer geringer, die Gefahr einer weiteren Eskalation wachse. Das Risiko eines Atomkrieges sei so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Die Welt brauche Frieden in der Ukraine, sagte Guterres", berichtet ORF.at und wie üblich so gut wie alle Massenmedien gleichlautend.

Bild: Ernst Zdrahal, Die letzten Tage der Menschheit

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VdB: Tagebuch seines Versagens

VdB hat sechs Jahre weggeschaut. Das bedeutet, dass er nicht nur bei Gesetzesübertretungen der Regierung weggeschaut hat, sondern auch erfolgreich von eigenen Gesetzesverletzungen abgelenkt hat. Nicht zuletzt von seiner Wahlkampf-Kostenüberschreitung 2016. Nun, in seiner zweiten Amtsperiode, will er genauer hinschauen, hat er versprochen. Er wird allerdings auch noch sehr oft auf jene Versäumnisse zurückschauen müssen, die ihn nun einholen.

5. Februar 2023 - "Es war eine Botschafterbestellung, die in österreichischen Diplomatenkreisen für hochgezogene Augenbrauen sorgte: Der langjährige außenpolitische Kanzlersprecher Etienne Berchtold wurde nach dem Abgang von Sebastian Kurz zum Botschafter in Abu Dhabi ernannt. Ein durchaus wichtiger Posten, gelten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ja als mächtiger Handelspartner. Kurz selbst weilt des Öfteren in Dubai; der Staatsfonds Mubadala ist unter anderem an der OMV beteiligt. Vor dem Abschied Berchtolds nach Abu Dhabi soll es ein ausgedehntes Abendessen in einem Restaurant von Martin Ho gegeben haben, organisiert von Sebastian Kurz. Gegen Berchtolds Aufstieg ging ein anderer Bewerber für den Botschafterposten vor. Der sah sich weltanschaulich diskriminiert – und die Gleichbehandlungskommission gab ihm im vergangenen November vollinhaltlich recht", berichtet DerStandard.at.

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VdB erforscht sein Gewissen

VdB 2023

17. März 2023 - Mittlerweile hat der Rechnungshof die Wahlkampfkostenabrechnung von VdB online gestellt. Er ist diesmal mit knapp drei Millionen Euro ausgekommen. Big Spender unter den Privaten waren H.P. Haselsteiner mit 50.000 Euro, Samen Maier GmbH mit 45.200, Werner Lampert 28.000, Johannes Baillou 25.000 STOG Immobilien 20.0000 und Brigitte Hanzmann-Frodl 11.000 Euro. 

Der größte Teil der Spenden, insgesamt 2.348.197. Euro kamm von der Bundespartei der Grünen und allen Landespartei.

§24aAbs 4 Zuwendungen politischer Parteien 2.348.197,68

Die Grünen - Die Grüne Alternative Bundespartei Mariahilfer Straße 37-39, 1060 Wien 1.378.144,62

Die Grünen - Die Grüne Alternative Burgenland Pfarrgasse 30, 7000 Eisenstadt 5.665,46

Die Grünen Kärnten, Landesorganisation Bahnhofstraße 38a, 9020 Klagenfurt 1.711,78

Die Grünen - Die Grüne Alternative Niederösterreich Daniel Gran Straße 48, 3100 St. Pölten 19.683,81

Die Grünen - Die Grüne Alternative Oberösterreich Landgutstraße 17, 4040 Linz 327.184,33

Die Grünen Salzburg Glockengasse 6, 5020 Salzburg 32.881,31

Die Grünen - Die Grüne Alternative Steiermark Franz-Josef-Kai 70/1, 8010 Graz 129.433,54

Die Grünen - Die Grüne Alternative Tirol Müllerstraße 7, 6020 Innsbruck 31.874,98

Die Grünen - Die Grüne Alternative Vorarlberg Deuringstraße 3, 6900 Bregenz 32.933,98

Die Grünen - Die Grüne Alternative Wien Würtzlerstraße 3/3, 1030 Wien 388.683,87

Dazu kommen Spenden außerhalb des Zeitraumes gem. §24a BPräsWG 295.720,12 - ein kleines Hintertürl für anonyme Spender, da Spenden vor dem Stichtag zur Sammlung der Unterstützungserklärung (9. August 2022) nicht deklariert werden müssen.

31. Jänner 2023 - Die Antrittsrede von VdB zu seiner zweiten Amtsperiode enthält viele schöne Sätze, die der Würde dieses Amtes entsprechen:

"Wir werden unseren gewohnten Alltag verändern müssen. Denn sonst laufen wir Gefahr, unsere Zukunft abzuschaffen. Genaugenommen sind wir schon dabei. ...

Zu Leopold Figls Zeiten hatten wir nichts, aber wir hatten die Hoffnung. Glaubt man den aktuellen Umfragen, so scheint es fast, als hätten wir alles, außer die Hoffnung. ...

Es ist unser aller Aufgabe, ein Bild von einer Zukunft zu entwerfen, auf die man sich wieder freuen kann. Wir alle entwerfen dieses Bild durch unser tägliches Handeln. Wir entwerfen dieses Bild, indem wir als Politikerinnen und Politiker nicht nur auf unser eigenes Klientel und unsere unmittelbaren Gesinnungsgenossen achten, sondern auf das Wohl des ganzen Staates...

Wir entwerfen das Bild einer Zukunft, auf die man sich freuen kann, indem wir uns nicht unterkriegen lassen durch Rückschläge und Schwierigkeiten. Weil wir auf unsere Talente, unsere Fähigkeiten, unser Wissen und Können vertrauen. Und weil wir einander vertrauen. Weil wir uns nicht von der Angst steuern lassen. Angst lässt uns erstarren. Angst kennt keine Zukunft."

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