Autor: Hubert Thurnhofer

RTR: Neudefinition von Qualitäts-Journalismus

Verfassungswidrige Förderpraxis der Bundesregierung und ihrer Behörden

28. August 2024 (Updates 29.8.24, 13:30) – Die „RTR Medien und KommAustria“, eigentlich zuständig für die Kontrolle von Rundfunk und Telekom, ist gleichzeitig die Behörde, die im Auftrag der Bundesregierung die Zuteilung und Ausschüttung von Subventionen übernimmt. In jeder entwickelten Demokratie dieser Welt wäre so eine Praxis aufgrund von Unvereinbarkeitsprinzipien unmöglich. Aber Österreich ist anders. Hier erfindet die Regierung – zur Gleichschaltung der Massenmedien – immer wieder neue Fördertöpfe! Nun die Förderung „Qualitätsjournalismus“.


RTR Qualitätsjournalismus

Mehr noch als die Förderschiene „Digitale Transformation“ (als ob die Medien 30 Jahre nach Erfindung des Internets noch nicht digital transformiert wären!) ist diese Förderschiene eine Verhöhnung der Pressefreiheit. Sie ist geradezu die Wiedereinführung der Zensur – nicht durch Verbotsmechanismen, sondern durch Belohnungsmechanismen. Das bedeutet: Die Behörde beurteilt im Nachhinein, welche „Leistungen“ der Massenmedien „Qualitätsjournalismus“ entsprochen haben und verteilt dem entsprechende Belohnungen!

SIEHE AUCH: Schweigegeld für Regionalsender und Printmedien

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Nobody fordert Kickl zum Demokratie-Diskurs

27. August 2024 – Gehässige Kommentare von FPÖ-Wählern muss ich mir als Kandidat der LMP auf der Straße häufig anhören. Schon im Juli habe ich kommentiert: „Es liegt mir fern, die FPÖ dafür schuldig zu sprechen, dass es solche Auswüchse der Gesellschaft gibt. Aber es ist die Verantwortung der FPÖ, dass sie solche Auswüchse befördert.“ Nun heizt Kickl die Stimmung mit der Diffamierung der Salzburger Kultur-Eliten als „Inzuchtpartie“ auf. Mehr noch: Kickl hetzt die Massen auf.


exxpress Kickl vs HTH 800

Exxpress.at (27.8.24) weiß, „was er wirklich sagte“, während salzburg24.at und alle anderen Massenmedien die empörten Erwiderungen aller anderen Fraktionen zitieren.

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2024.09.05 NR-Wahl: Arbeitnehmer-Interessen

AK-Team FAIR UND TRANSPARENT lädt ein zur Diskussionsrunde zum Thema „Arbeitsmarktpolitische Positionen & Arbeitnehmer-Interessen“ anlässlich der Nationalratswahl ein.

WANN: Donnerstag 05. September 2024 um 18.30 Uhr

WO: AK-Bildungszentrum, Seminarraum 11A

Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Anfahrt siehe wien.arbeiterkammer.at

Anmeldung ist aus Platzgründen unbedingt erforderlich: Tel. +43 676 949 62 68

oder eMail an gertraud.wondrak@fairundtransparent.at

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NR-Wahl: Wie Österreich wirklich wählt

Update 30. September 2024: ALLE WAHLERGEBNISSE


NRwahl top5

Mehrheit der Wähler entscheidet in letzter Minute

26. August 2024 (Pressemitteilung von marketagent.com) – Das heimische Superwahljahr steuert auf die heiße Phase zu – am 29. September findet die Nationalratswahl statt. Marketagent, das führende Online Markt- und Meinungs-forschungsinstitut Österreichs, hat in einer Umfrage unter rund 1.000 Befragten untersucht, wie aktiv die Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht ausüben, wie stark ihre Parteibindung ist, wann sie ihre Wahlentscheidung treffen und welchen Einfluss dabei Prognosen wie die Sonntagsfrage haben. Das Fazit: Obwohl das politische Interesse nur mittelmäßig ist, nimmt der Großteil der Österreicher*innen sein Stimmrecht aktiv wahr. Die Stammwählerschaft ist zwar ein stabiler Anker, macht aber nur rund ein Viertel der Wahlberechtigten im Alter zwischen 16 und 75 Jahren aus. Die Mehrheit bleibt beim Urnengang flexibel und entscheidet erst kurz vor der Wahl, wem sie ihre Stimme gibt. Wahlprognosen werden zwar als interessant, aber für die eigene Entscheidung irrelevant eingeschätzt.

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Planet SOL: Autarkie & Me

Interview mit Gottfried Herrmann über Ökonomie & Finanzsystem

Basics, Spielregeln, Kennzahlen – wie Wirtschaft, Geld & Recht in der Zeit des Wandels funktionieren – oder eher nicht mehr funktionieren – erfahren wir von Gottfried Herrmann hier in dieser Talk & Music Show mit Gerhard Pellegrini. Vorweg: Im Sinne der sozialen Gerechtigkeit, Souveränität und Autarkie wird es eine Neugestaltung des Geld- & Rechtssystems brauchen und die Menschen sind jetzt aufgerufen, dafür gemeinsam aktiv zu werden…


https://www.youtube.com/watch?v=C2i0yQqCewU


Serie: Autarkie & Me, Ep.4

Sendungsdatum: 2024-08-15

Sendungsdauer: 47:40 Minuten

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2024.08.28 Open House bei LMP

Jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr LMP-Treffpunkt / Liste Madeleine Petrovic in 1090 Wien, Wilhelm Exner Gasse 15 Kennenlernen + Austausch + Vernetzen „Der Name Madeleine Petrovic ist in der österreichischen Innenpolitik kein unbekannter, schließlich gilt die 68-Jährige als Urgestein der Grünen. Nachdem sich Petrovic während der Corona-Pandemie mit ihrer ehemaligen Partei überworfen hatte, geht sie bei der […]

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2024.09.01 EVAL-Parlament mit Hubert Thurnhofer

EVAL (Ehrfurcht vor allem Leben) lädt zu einem Online-Dialog mit Hubert Thurnhofer

am Sonntag 1. September um 19.01 Uhr ein

Ort: EVAL-PARLAMENT via ZOOM (bitte um Anmeldung unter hubert at ethos at)

Die Liste Madeleine Petrovic LMP hat verbindlich beschlossen den Klubzwang für ihre Partei im Nationalrat nicht mehr zu praktizieren, was die EVAL-Bewegung sehr begrüßt. 


OStmk EVAL KHH Strasser

SIEHE AUCH: Ankündigung via TikTok

Der Spitzenkandidat von LMP Ober-Steiermark, Mag. Hubert Thurnhofer, hat uns schriftlich zugesichert:

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NR-Wahlwerbung + Wahl-Slogans

Update 30. September 2024: ALLE WAHLERGEBNISSE Kickls Herbstblatt. Wo haben sie sich getroffen? Ein Quiz für Österreich-Kenner. Wähl, als gäb’s ein Morgen ethos.at kommentiert: Was bitte, soll man aus dem Slogan für einen Schluss ziehen? Was auch immer die Dichter dieser Zeile vermitteln wollten, MESSAGE = FAKT, und das bedeutet: mit den Grünen hat Österreich keine […]

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Hrytsak Yaroslav: Ukraine

Biographie einer bedrängten Nation

(C.H. Beck Verlagsinformation, 2024) – So wie es ein Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, so braucht es eine Welt, um die Geschichte einer Nation zu erklären. Yaroslav Hrytsak, einer der einflussreichsten ukrainischen Historiker der Gegenwart, bettet die Geschichte der Ukraine in die Geschichte Europas und ihre globalen Zusammenhänge ein und zeigt die vielfältigen Wechselwirkungen. Sein Buch wurde in der Ukraine zum Bestseller und erklärte der angegriffenen Nation, woher sie kam, was sie prägte und woran ihre Widerstandskraft gegenüber der russischen Aggression lag. Und es setzte ihr ein Ziel: die liberale Demokratie des Westens.

In den letzten Jahren ist im Westen viel über die Geschichte der Ukraine geschrieben worden – aber zumeist von westlichen oder im Westen lebenden und lehrenden Historikern. Yaroslav Hrytsaks Werk bietet die Perspektive aus der Ukraine. Es seziert die Mythen der russischen Propaganda, bewahrt sich aber auch einen kritischen Blick für ukrainische Legenden und Übertreibungen. Wenn Staaten Pässe hätten, würde darin 1914 als Geburtsjahr der Ukraine eingetragen, schreibt Hrytsak. Gleichzeitig aber wäre diese moderne Staatsbildung nicht denkbar gewesen ohne die lange Geschichte der ukrainischen Nationsbildung. Daher setzt dieses Buch mit der Geschichte der Rus ein und spannt den Bogen bis in die Gegenwart, wo sich die Ukraine von einer ethnischen zu einer zivilgesellschaftlichen Nation gewandet hat, deren politische Kultur sich fundamental von der Russlands unterscheidet. Eine faszinierende und moderne Geschichte der Ukraine, erzählt von einem ihrer prominentesten Intellektuellen.


Hrytsak Buch Cover

Foto CC BY-SA 3.0 Ярослав Грицак: Ярослав Грицак на першому занятті вуличного університету у Львові 22.04.2012 р. читає лекцію „Як подолати історію?“

SIEHE AUCH: Jaroslaw Hrytsak über die „Kursk-Offensive“. Interview mit DiePresse.com (21.8.2024) „Sie hat die allgemeine Moral gestärkt. Nach dem Scheitern der Gegenoffensive 2023 brauchten die Ukrainer eine Erfolgsgeschichte. Die Kursk-Offensive ist so eine.“

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Steuergeld-Millionen für ungenutzte Impfdosen

19. August 2024 (Pressemitteilung der FPÖ via APA / OTS) – Gesundheitsminister Rauch legt in Anfragebeantwortung zu Kosten für Corona-Impfungen einmal mehr skandalöse Verschwendung von Steuergeld offen.

„Es ist schlichtweg unverantwortlich, wie hier mit dem Geld der österreichischen Bürger umgegangen wird. Laut der Anfragebeantwortung durch den grünen Minister mussten allein im Jahr 2023 rund 18 Millionen Impfdosen kostenpflichtig vernichtet werden, zusätzlich wurden mehr als 650.000 Stück gespendet. Auch 2024 mussten bereits rund 8,4 Millionen Impfdosen vernichtet werden, da sie das Ende ihrer Haltbarkeit erreichten. Weitere 338.000 Dosen werden dieses Schicksal bis Jahresende ebenfalls erleiden. Das sind in Summe also mehr als 27 Millionen Impfdosen und mit Sicherheit hunderte Millionen an Steuergeld, die buchstäblich im Müll landen“, empörte sich heute FPÖ-Gesundheitssprecher NAbg. Gerhard Kaniak.

Besonders brisant ist, dass trotz dieser immensen Verschwendung weiterhin keine Transparenz über die genauen Kosten und Konditionen der Impfstoffdeals herrscht.

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