Exzellenz in der Unternehmensberatung

Beratungsprojekte erfolgreich durchführen - Leitlinien für Unternehmen und Berater

2. Auflage

Unternehmensberatung ist ein wichtiger Faktor der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung. Doch wie kommt es zu erfolgreichen - noch besser - exzellenten Beratungsprojekten? Auf diese Frage gibt das Buch klare Antworten.

Das Werk richtet sich dabei an beide Seiten der Beratung: Unternehmen erfahren, wie sie am besten Beratungsprojekte angehen, Berater erhalten wichtige Hinweise zur erfolgreichen Gestaltung der Zusammenarbeit. Anwendungsorientierte Modelle und Vorgehensweisen zur Optimierung der Beratungsqualität runden das Werk ab.

Der Inhalt

- Unternehmensberatung – Relevanz und Potentiale einer Profession

- Qualität und Standards der Unternehmensberatung

- Digitalisierung in der Beratung

- Ein Exzellenz-Modell für die Beratung – Bausteine und Vorgehensweisen

- Erfolgsfaktoren der Akquise und Abwicklung

- Trends in der Unternehmensberatung

Das Buch ist in der 2. Auflage erschienen. Um der Komplexität der Unternehmensberatung als Kunden-Berater-Beziehung Rechnung zu tragen, wurden nun konsequenter sowohl die Beiträge der Berater bzw. der Beratungsunternehmen als auch die Rolle der Kunden zur Qualitätssicherung von Beratung in einen Zusammenhang gestellt. „Consulting Governance“ bedeutet dabei auch neue Partnerschaftsmodelle sowie Rollenverschmelzungen zwischen Berater und Kunde, die in Beratungsprojekten an Bedeutung gewinnen werden. Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Beratungsprojekte, Beratungsunternehmen und deren Kunden werden durchgängig behandelt und in den dargelegten Qualitäts- und Reifegradmodellen der Unternehmensberatung berücksichtigt. Neu ist in dieser Auflage eine Auflistung von Vermittlungsplattformen für Beratungsdienstleistungen im deutschsprachigen und internationalen Raum.

Die Herausgeber

Robert Bodenstein, MBA, CMC ist seit 1982 Unternehmensberater in Wien. Er ist Vizepräsident des internationalen Beraterverbandes ICMCI und war Vorsitzender des ISO Komitees zur Erarbeitung des Standards ISO 20700.

Dr. Ilse Andrea Ennsfellner, CMC CSE ist Unternehmerin, Unternehmensberaterin mit langjähriger Interessenvertretung, Wirtschaftsmediatorin, Vorsitzende des europäischen CEN Komitees  Management Consultancy Services.

Prof. Dr. Josef Herget verbindet langjährige Erfahrung in der Wissenschaft mit internationaler Beratungstätigkeit. Er ist Direktor des „Excellence Institute – Research & Solutions“ in Wien und gefragter Speaker, Berater und Coach.

Das Buch ist im April 2022 im Verlag Springer erschienen.

Felber Christian: Gemeinwohl-Ökonomie

Screen Nachdenkseiten C Felber

Viele Arbeiter und Angestellte haben genug vom Hamsterrad, viele Manager haben genug von der Gewinnmaximierung und kurzfristigen Wirtschaftsplanungen von Quartal zu Quartal. Aber was ist die Alternative? Seit gut zehn Jahren wird die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative diskutiert und von vielen Unternehmern auch schon praktiziert. Christian Felber hat sie mit dem gleichnamigen Buch, das in der ersten Auflage 2010 erschienen ist, populär gemacht.

Schon Thomas von Aquin hat vom "bonum commune" gesprochen und der Begriff ist seither in der christlichen Soziallehre verankert. Schade nur, dass die christliche Soziallehre kaum noch in christlich-sozialen Parteien verankert ist. Felber definiert Gemeinwohl-Ökonomie als "Überbegriff im Sinne eines Verfassungsziels, der die wichtigsten Werte einer demokratischen Gemeinschaft zusammenfasst". Felber will keine neues Wirtschaftsmodell mit Alleinvertretungsanspruch, mit dem Kommunismus und Kapitalismus gescheitert sind. Vielmehr positioniert er die Gemeinwohl-Ökonomie im Netzwerk mit Solidarischer Ökonomie, Gemeinschaftsgütern (Commons), Wirtschaftsdemokratie, B Corporations, Social Business, Shared Value, ökonomische Subsidiarität, Geschenkökonomie und Postwachstumsökonomie.

Dass Wirtschaft heute berechnend, für die Schwachen jedoch unberechenbar ist, auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, für die Schwachen jedoch zu immer größeren Verlusten führt, das will Felber nicht als Naturgesetz akzeptieren: "Die klassische Wirtschaftswissenschaft ist seelenlos und deshalb eine große Gefahr für eine menschliche und zukunftsfähige Gesellschaft. Wir müssen ihr die Seele wieder einhauchen. Der Beginn dieses Heilungsprozesses ist die Wiedereinbettung der Wirtschaft in das gesellschaftliche Wertesystem. In der Wirtschaft müssen dieselben Werte und Regeln gelten wie in der Gesellschaft."

Der Gemeinwohl-Ökonomie wird von oberflächlichen Kritikern oft Nähe zur kommunistischen Planwirtschaft unterstellt. Felber korrigiert: Jedes Wirtschaftssystem muss sich an Gesetze und Normen halten. Und "der freie Markt" ist kein Naturgesetz, das wie eine "unsichtbare Hand" regelt, dass am Ende das richtige Ergebnis steht. Wie sich insbesondere in den vergangenen 30 Jahren gezeigt hat, kann sich die "Freiheit des Marktes" sehr leicht in die Willkür von marktbeherrschenden Monopolbetrieben verwandeln.

Felber vertritt eine idealistische Vorstellung vom Markt: "Er ist ein Ort der Begegnung zwischen Menschen, ua fdem sie wirtschaftlichen Beziehungen pflegen. Wie sie sich begegnen und nach welchen ethischen und rechtlichen Regeln sie diese Beziehungen gestalten, ist genauso frei wie der menschliche Geist und somit der demokratischen Kreativität und Selbstbestimmung überlassen. Die Gemeinwohl-Ökonomie stellt einge der Fundament des gegenwärtigen Verständnisses von Marktwirtschaft auf den Kopf. Ober besser: vom Kopf auf die Füße. Ziel ist nicht Eigennutz-Maximierung, sondern Gemeinwohl-Maximierung, der Vorrang des Gegeneinanders weicht dem Vorrang des Miteinanders."

Christian Felber

Gemeinwohl-Ökonomie

Deuticke Verlag, 2014

Ergänzung 11.11.2021: Auf der kritischen Webseite NachDenkSeiten veröffentlicht Christian Felber

30 Gründe, warum ich mich derzeit nicht impfen lasse

Unter den Gründen finden sich

- Einschätzungen: "Die kollektive Immunität mit (hohem) Anteil natürlicher Immunität ist zuverlässiger und nachhaltiger als in einer komplett geimpften Bevölkerung."

- Bekenntnisse: "Ich möchte nicht abgewertet werden, wenn ich eine andere Meinung oder ein anderes Gesundheitsverständnis als die Regierung habe. [...] Das Prinzip der Gesundheitskompetenz gesteht jedem Menschen zu, zu wissen, was für sie oder ihn richtig ist."

- Bedenken: "Die langfristigen Folgen dieser neuartigen Technologie sind – notwendigerweise, aufgrund nicht erfolgter Langzeitstudien – unbekannt."

Recherche-Ergebnisse: 168 Todesfälle nach Impfungen in Östereich (Stand 14.10.2021) und 1.450 Todesfälle in Deutschland (Stand 20.9.2021), "die als Verdachtsfälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung geführt werden. [...] Anders als bei den „Covid-19-Toten“ aber, die nach einem positiven PCR-Test in zeitlicher Nähe zum Todeseintritt automatisch als Covid-19-Todesfälle in die Statistik eingehen (unabhängig davon, woran sie ursächlich gestorben sind), wird hier sehr penibel auf erforderliche Obduktionsergebnisse verwiesen, bevor eine „in Zusammenhang mit“ der Impfung verstorbene Person auch als „Impftote“ gewertet wird. Diese ungleiche Vorgehensweise ist schwer verdaulich. Auch wenn das Risiko gering ist: Die Entscheidung für eine Impfung kann mein Todesurteil sein."

Details siehe NachDenkSeiten

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Ferguson Niall: Der Westen und der Rest der Welt

Zur Frage, wie die Gegenwart mit der Vergangenheit zusammenhängt schreibt der britische Historiker Niall Ferguson: „Der Historiker ist kein Naturwissenschafter. Aus seinen Beobachtungen können keine allgemein gültigen Gesetze für gesellschaftliche und politische Abläufe abgeleitet werden, (…). Die eigentliche Funktion der historischen Erkenntnis besteht darin, die Menschen über die Gegenwart aufzuklären, da der sichtbare Inhalt der Vergangenheit ein 'für das ungeschulte Auge nicht auf Anhieb erkennbarer' Bestandteil der Gegenwart ist und einen Teil von ihr darstellt.“

SIEHE AUCH: Roberts John Morris: Der Triumph des Abendlandes (erschienen 1985)

Das Zitat stammt aus seinem Buch „Der Westen und der Rest der Welt“ - nicht gerade ein politisch korrekter Titel. Politisch korrekt wäre der Titel „Der Westen, der Norden, der Süden und der Osten“, denn wie kommt denn der Rest der Welt dazu, sich als "Rest der Welt" diffamieren zu lassen? Doch Ferguson hat einen Grund, genauer gesagt eine Arbeitshypothese, die der Titel seines Buches impliziert. Darin möchte der Professor für Geschichte an der Harvard University zeigen, „dass es sechs Bereiche von neuartigen Institutionen und die damit verbundenen Ideen und Verhaltensweisen waren, die den Westen vom Rest der Welt unterschieden und seine globale Macht begründeten.“

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