Grosz Gerald: Zeit für Sauberkeit

Grosz Sauberkeit Cover

"Zeit für Sauberkeit" sei die "inhaltliche Grundlage für seine Kandidatur" bei der Wahl des Bundespräsidenten, sagte Gerald Grosz bei der Präsentation seines neuen Buches am 8. Juni 2022. Im Vorwort schreibt er: "Dieses Buch ist ein Plädoyer für Sauberkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ... für eine neue Ära des Anstandes." Somit stellt sich die Frage, ob der Autor seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Im ersten Teil des Buches schildert Grosz drei Fälle, in denen er persönlich der Versuchung zur Korruption ausgesetzt war. Als Hauptverantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit von Familienminister Herbert Haupt, kaum 23 Jahre alt, "fiel mir die für mich neue Aufgabe zu, eine ordnungsgemäße Ausschreibung über diesen damals 20 Millionen Schilling schweren Werbeetat sicherzustellen." Der erste Anrufer "von einem langjährigen Werber aus dem Umfeld de Partei" ließ nicht lange auf sich warten. Der Kontakt endete "mit dem Absingen hässlichster Schimpfwörter, die einer Art Erpressung nicht unähnlich waren". Als nächster stand "ein gewisser Herr H." unangemeldet vor der Tür von Grosz. Auf dessen Abweisungen erfolgte umgehend eine Intervention "aus dem Vizekanzleramt", d.h. von Susanne Riess-Passer, die namentlich nicht erwähnt wird. Doch: "H.s Unternehmen wurde folgerichtig ausgeschieden." Dass der "mittlerweile verurteilte Cheflobbyist" Peter Hochegger war, wird wohl niemand erraten. Wer die Ausschreibung gewonnen hat, erfährt der Leser leider nicht.

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Guérot Ulrike: Wer schweigt, stimmt zu

Ulrike Guérot wikipedia

24.2.23 Assoc. Prof. Dr. Stephan Sander-Faes berichtet auf TKP.at, dass Ulrike Guerot, die erst Ende 2021 eine Professur an der UNI Bonn erhielt, nun mit fadenscheinigen Gründen zum 31.3.23 gefeuert wurde. Ein Sittenbild des Wissenschafts-Betriebs unserer Zeit. Dazu passt:

Wer schweigt, stimmt zu

"Über den Zustand unserer Zeit" - damit beschäftigen sich die ersten beiden Teile des Essays, während der dritte Teil einen Ausblick liefert "darüber, wie wir leben wollen".

Seit Herbst 2021 ist Guérot Professorin für Europapolitik an der Universität Bonn, ihr Buch ist Anfang 2022 erschienen. Die Autorin erinnert kursorisch an so manche "Verformung der Demokratie". Im direkten Vergleich zu Monika Donners "Corona Diktatur", das im März 2021 erschienen ist, in Sprache und Inhalt eher konservativ, aber doch ein Beitrag zur Aufklärung jener Gesellschaftsgruppen, die bislang ihre Informationen über die "Pandemie" lediglich aus den Leitmedien bezogen haben. Dass Guérot den Begriff "Pandemie" nicht unter Anführungszeichen setzt, ist wohl ihren akademischen Weihen geschuldet.

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Gundacker Josef: Prinzipien wahrer Liebe und Sexualität

Gundacker Wahre Liebe

Diese Publikation soll ein Weckruf sein und die Augen öffnen für die falschen Prämissen und irreführenden Botschaften der Sexualpädagogik der Vielfalt. Sie will aber auch dazu anregen, über die Notwendigkeit einer Charakterbildung nachzudenken. Sie ist daher auch als ein Plädoyer für Charakterbildung und den Werten des Wahren, Guten und Schönen gedacht.

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