Soros George: Die Alchemie der Finanzen

(Erschienen am 23.11.2020 auf thurnhofer.cc) - In dem Buch „Die Alchemisten“ (erschienen 2013) hat der Journalist der New York Times, Neil Irwin, „die geheime Welt der Zentralbanker“ von außen ziemlich gut beleuchtet. In dem Buch „Die Alchemie der Finanzen“ (erschienen 1987) hat der Hedgefonds-Manager George Soros die spekulativen Mechanismen der Finanzmärkte von innen beleuchtet und sein Erfolgsrezept auf Basis seines Reflexivitäts-Konzeptes erläutert. Irwins Erkenntnisse und Enthüllungen hab ich ausführlich in meiner „Osterbotschaft 2020“ zitiert. Schon 2014 hab ich in dem Essay „Popper, Soros, Heinen und der Markt“ geschrieben: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass George Soros ein Philanthrop ist, ebenso wie Erich Honecker ein Philanthrop war.“ Niemand geringerer als George Soros bestätigt 2019 meine provokante Aussage: „Ich war gegenüber der Philanthropie schon immer misstrauisch.“

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Dieses Zitat stammt aus dem jüngsten Buch von George Soros „Für die Verteidigung der offenen Gesellschaft“, erschienen 2019. Weiters schreibt er in dem Buch: „Ich bin selbstsüchtig und egozentrisch und habe keine Skrupel, das einzugestehen. Jedoch habe ich in den vergangenen 30 Jahren eine weitreichende philanthropische Unternehmung aufgebaut – die Open Society Foundations -, deren Jahresetat sich um die 500 Millionen Dollar bewegt und jetzt in Richtung einer Milliarde klettert (Gesamtausgaben 1979 bis 2018: rund 15 Milliarden Dollar). Die Aktivitäten der Open Society Foundations erstrecken sich über alle Teile des Erdballs und decken ein derart breites Spektrum an Themen ab, dass sogar ich davon überrascht bin. Natürlich bin ich nicht der einzige selbstsüchtige und egozentrische Mensch, die meisten Menschen sind so. Nur bin ich eher bereit, es zuzugeben. Es gibt auf der Welt viele wahrhaft wohltätige Menschen, aber nur wenige von ihnen häufen das Vermögen an, das man braucht, um Philanthrop zu werden.

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Spatzenegger Bernd: Die Energielüge

Energielüge Cover

Untertitel: Warum das Klimaziel eine Illusion ist und wie wir die Wende trotzdem meistern

ecoWing Verlag, Salzburg, 2023

Das Buch erscheint am 23.3.23, Buchpräsentationen auf der E-XPO 5020 in Salzburg am 25.3.23 um 10:00 und bei Thalia Wien Mitte am 30.3.23 um 19:00

Vorweg: Ein herausragendes Sachbuch mit hunderten Fakten, die fundiert erklären, warum die EU Klimaziele 2050 eine Illusion sind. Das schwächste am Buch ist der Titel "Energielüge", denn angemessen wäre vielmehr: "Energiewahrheit". Der Titel ist offenbar dem Zeitgeist geschuldet, der mit Lügen eher Quote macht als mit dem redlichen Bemühen für die Wahrheit einzutreten. Das aber macht der Autor.

Foto: Bernd Spatzenegger und sein Buch "Die Energielüge"

Siehe auch: Energiewende für Dummies- Der Autor beantwortet für jeden verständlich Meinungen und Vorurteile über die Machbarkeit der Energiewende.

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Spengler Oswald: Der Untergang des Abendlandes

Oswald Spengler Untergang UdA

Vorwort zur 33. - 47. Auflage (Neubearbeitung)

Alle Zitate aus Projekt Gutenberg + Seitenangaben folgen der Ausgabe des Anaconda Verlags, München 2021

Am Schlusse einer Arbeit, die vom ersten kurzen Entwurf bis zur endgültigen Fassung eines Gesamtwerks von ganz unvorhergesehenem Umfang zehn Lebensjahre umfaßt, ziemt sich wohl ein Rückblick auf das, was ich gewollt und erreicht, wie ich es aufgefunden habe und wie ich heute dazu stehe.

In der Einleitung zur Ausgabe von 1918 – einem Fragment nach außen und innen – hatte ich gesagt, daß hier nach meiner Überzeugung die unwiderlegliche Formulierung eines Gedankens vorliege, den man nicht mehr bestreiten werde, sobald er einmal ausgesprochen sei. Ich hätte sagen sollen: sobald er verstanden sei. Denn dazu bedarf es, wie ich mehr und mehr einsehe, nicht nur in diesem Falle, sondern in der Geschichte des Denkens überhaupt einer neuen Generation, die mit der Anlage dazu geboren ist.

SIEHE AUCH: Philosophische Praxis

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