Thun-Hohenstein Matthäus: Das Kapitalistische Manifest

Der Autor Matthäus Thun-Hohenstein schreibt als Vorstandsdirektor einer internationalen Bank über die Zinsen. Jedes Zinssystem führt unweigerlich zu politischem und sehr realem Feudalismus – behauptet Matthäus Thun-Hohenstein. Dem Zinskapitalismus stellt er ein einfaches und funktionstüchtiges Modell auf der Basis einer echten Marktwirtschaft entgegen, das nebenbei auch einen breiten Mittelstand ermöglicht.

Nur die USA, sagt er, können die Welt vor dem mit naturwissenschaftlicher Unausweichlichkeit kommenden Feudalismus retten – oder selbst zu einem brutal-kalten Feudalstaat werden. In Wahrheit hat in den Vereinigten Staaten dieser Bürgerkrieg der „good old USA“ gegen die „Feudalkapitalisten“ bereits begonnen – und Thun-Hohenstein ruft auch in Europa die „Zinssklaven“ zum Aufstand gegen ihre „Feudalherren“ auf. Als glühender und begeisterter Europäer möchte er Europa auf der Basis der christlich-abendländischen Staats-Idee einen. Aber an der gegenwärtigen Europäischen Union verzweifelt er: „Das Zentralkomitee ist von Moskau nach Brüssel übersiedelt“, schreibt er und sieht in der EU eine Diktatur in Entwicklung.

Thun-Hohenstein präsentiert seine Analysen aber nicht in trocken-wissenschaftlicher Form, sondern als Streitgespräch verschiedener realer und fiktiver Persönlichkeiten, die als Verkörperung der unterschiedlichen Denk- und Wirtschaftsweisen auftreten oder als Philosophen wie politische Praktiker selbst an dem einen oder anderen System gebastelt haben: von Machiavelli über Al Capone bis zu Onkel Dagobert und von Ronald Reagan über Franz Josef Strauß bis zu Che Guevara.

Inhalt des Buches, das 2012 im Ares-Verlag erschienen ist:

VORWORT

DIE TRAUMGESICHTE DES MATTHÄUS PETRALTA

„ENTELECHIEN“ BZW. TEILNEHMER

KAPITALISTEN ALLER LÄNDER, VEREINIGT EUCH!

AUFRUF FREI NACH KARL MARX

LOBPREISUNG DES KAPITALISMUS DURCH DAS KAPITALISTISCHE MANIFEST (ALPHA)

• Sklaverei mit neuem Antlitz

• Der Mammon ist unser Gott und der Kapitalismus sein Kult

• Zinsen: Das kapitalistische Perpetuum mobile

• USA: Auf dem Weg in den Feudalismus

• Der kommende Bürgerkrieg in den USA

• Frankreich/Russland als Gegengewicht zu den USA

• Der Feudalismus muss zum Fairdalismus werden

• Südamerika als Hinterhof des US-Feudalismus

• EU: Auf dem Weg zum autoritären Bürokratenregime

• Antichristliches und antiamerikanisches 68er-Europa

• Die EU ist eine „Diktatur in Entwicklung“

• Eine neue Magna Carta für Europa

• Der Zinskapitalismus zerstört den amerikanischen Traum

DAS KAPITALISTISCHE MANIFEST (OMEGA)

Siehe auch: GOTT und GELD (Essay von Hubert Thurnhofer)

Thurnhofer Hubert: Baustelle Parlament

"Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist", so der Untertitel des Buches, das als Einführung in das Österreichische Bundesversfassungsgesetz (B-VG) und die Nebenverfassungsrechte gelesen werden kann. Darüber hinaus ist es aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit einem Regelwerk, in dem viele Stellen nicht mehr zeitgemäß sind, große Teile rein bürokratische Regeln enthalten und - trotz 600 Seiten Umfang - viele Themen fehlen, die für das 21. Jahrhundert relevant sind.

Demodemie | cba – cultural broadcasting archive (fro.at)

23. Februar 2021 - Ein Gespräch mit Michel Boyle über Baustelle Parlament und den Zustand der Demokratie zu Zeiten der Corona-Herrschaft.

Was sagen die Leser?

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Thurnhofer Hubert: Moral 4.0

Anton Edler: Ein spektakuläres Werk. Wer die unterschiedlichen Begriffszuordnungen und Definitionen zu durchdringen vermag, der begegnet einem grandiosen Geist, welcher fürsoglichen Eltern gleichend, den/die Leser/in auf eine abenteuerliche Reise durch die universale Welt eines Weisheitsfreundes leitet, die in der reinen Erkenntnis mündet: "Frieden herrscht nicht."

https://www.youtube.com/watch?v=cYW8SKpSeF4

Interview mit Irmgard Klammer, Philosophie im Gespräch

Buchbesprechung des Philosophen Henri Edelbauer

Im Brennstoff Nr. 17 (Sommer 2009) erschien die österreichweit erste Rezension eines späteren Klassikers: „Glaube Hoffnung Management“ - das ist weder das neue Antikrisenprogramm der Christlichen Gewerkschafter, noch Kardinal Schönborns Losungswort für sein anonymes Sparbuch bei der Raika. Nein, hier hat der Philosoph, Galerist und Kommunikationsberater Hubert Thurnhofer ein Buch auf den gebeutelten Markt geworfen, das 2500 Jahre alte bewährte Denkmethoden endlich für ökonomische Problembereiche fruchtbar macht.

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