2026.04.28 Vierzig Jahre Tschernobyl

Tschernobyl 5 and 6 reactors

Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg

laden zur Podiumsdiskussion

40 Jahre AKW-Super-GAU in Tschernobyl

Dienstag, 28. April 2026, 18.00 Uhr

Otto-Mauer-Zentrum, Mezzanin, Währinger Straße 2-4, 1090 Wien.

Anmeldung erbeten unter: ggae@gmx.at

Foto: Die Bauruinen von Block 5 und 6, CC BY-SA 3.0

Podiumsdiskussion mit:

+ em.o.Univ.-Prof.in Helga Kromp-Kolb (Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit, BOKU) + Dr. Nikolaus Müllner (Institut für Sicherheit- und Risikoforschung, BOKU) + Dr. Wilfried Leisch (Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg) + Dr. Sigrid Kroismayr (Club of Vienna).

NACHLESE:

Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb: https://www.youtube.com/watch?v=7H6oQBH25Bg&t=6s

Prof. Dr. Nikolaus Müllner: https://www.youtube.com/watch?v=rrubnCPa5UA&t=74s

Dr. Wilfried Leisch: https://www.youtube.com/watch?v=RO-9vPH4wD8&t=4s

Die gesamte Podiumsdiskussion:

https://www.youtube.com/watch?v=GDW3CcSKCcI

HINTERGRUND

Aktuelle Strahlenbelastung in Österreich

In Oberösterreich, Salzburg, der nordwestlichen Steiermark und in Teilen Kärntens sind bis heute Spuren von Cäsium-137 nachweisbar. Im Osten des Landes, zum Beispiel im Weinviertel, dem Marchfeld und dem Nordburgenland, fiel damals kaum Regen. Die Bodenkontamination blieb deshalb eher gering, berichtet science.ORF.at (22.4.2026)

Karten des Umweltbundesamts zeigen, wo und in welchem Ausmaß Österreichs Böden 1986 mit Cäsium-137 belastet waren und wie stark sich diese Belastung im Laufe der vergangenen 40 Jahre verringert hat.

ORF Strahlenbelastung

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2026.04.18 Wiener Flüchtlingsball

Resetarits in memoriam 2022

32. Wiener Flüchtlingsball am 18. April 2026 im Wiener Rathaus

„Mit dem Flüchtlingsball zeigen wir, dass Integration nicht bei unseren Projekten für geflüchtete Menschen endet. Sie lebt durch Begegnung und durch gemeinsam geteilte Freude. Gerade jetzt ist ein solches Zeichen wichtiger denn je“, Geschäftsführer*innen des Integrationshauses, Susanne Lettner und Martin Wurzenrainer

Am 18. April 2026 lädt das Integrationshaus zum 32. Flüchtlingsball in das Wiener Rathaus. Ein Fest, das seit mehr als drei Jahrzehnten gelebte Solidarität, Menschlichkeit und ein respektvolles Miteinander feiert. Gerade jetzt, wo Konflikte, Kriege und Krisenherde das weltweite Geschehen dominieren, wird der Ball zu einem kraftvollen Symbol für die Unverzichtbarkeit von Zusammenhalt, Integration und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Und das wird auch musikalisch wieder sichtbar: Acht verschiedene musikalische Highlights mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen sorgen gemeinsam mit drei DJs in der Radio Superfly Open-Air-Disco für musikalische Vielfalt und eine Ballnacht für jeden Geschmack. Gastgeberin des Flüchtlingsballs ist wieder die Stadt Wien, die dankenswerterweise seit Jahrzehnten dem Integrationshaus das Rathaus für diesen wichtigen Benefizball zur Verfügung stellt.

Die Besucher*innen des Flüchtlingsballs – zu ihnen zählen auch geflüchtete Menschen – erwartet ein rauschendes Fest. Eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam ein starkes Zeichen für Solidarität und Menschlichkeit zu setzen. „Mit dem Flüchtlingsball zeigen wir, dass Integration nicht bei unseren Projekten für geflüchtete Menschen endet. Sie lebt durch Begegnung und durch gemeinsam geteilte Freude. Gerade jetzt ist ein solches Zeichen wichtiger denn je“, beschreiben die Geschäftsführer*innen des Integrationshauses, Susanne Lettner und Martin Wurzenrainer, und fügen hinzu: „Der Ball ist auch ein starkes Zeichen unseres Engagements. Wir werden nicht ruhen, Integration weiterhin zu ermöglichen und Menschen in Not beizustehen, auch wenn Sparzwänge die Arbeit derzeit oft erschweren.“

Der Ball des Integrationshauses ist seit jeher auch ein musikalisches Highlight im Wiener Ballkalender. „Der Flüchtlingsball ist musikalische Vielfalt pur – ein Abend, der zeigt, was kulturelle Begegnung bedeuten kann“, betont Organisator Nikolaus Heinelt. Auf zwei Bühnen und in einer Outdoor-Disco erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Live-Programm:

Yasmo & die Klangkantine

EsRap

Fuzzman & the Singin Rebels

Beklen Band – anatolischer Folk-Rock

KUARE Salsa Band feat. Luisón de Armas & Elvin Vivencias –Latin Grooves

Amidou Koita & Jorossin – westafrikanische Percussion-Soundwelten

Luke’s Groove Collection – Funk, Soul und Groove

Ham Awa – iranischer Frauenchor

Verein Projekt Integrationshaus – BE A MENSCH

Das Integrationshaus ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum für die Aufnahme und Integration von geflüchteten Menschen, Migrant*innen, Kindern und Jugendlichen. Schutzsuchende finden hier sowohl Unterkunft als auch Betreuung, Bildung und Beratung. Besonders berücksichtigt werden Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie Traumatisierte, Alleinerzieher*innen, physisch und psychisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Das Integrationshaus hilft ihnen, Zukunftsperspektiven zu finden und ist ein Praxisbeispiel für Flüchtlingsschutz, Mehrsprachigkeit, Vielfalt und Chancengerechtigkeit. Über 190 Mitarbeiter*innen zeigen gemeinsam mit Freiwilligen tagtäglich, wie die Aufnahme, Integration und Unterstützung von Rat- und Schutzsuchenden bestmöglich funktioniert.

Pressefotos unter www.integrationshaus.at/presse 

URL: https://www.fluechtlingsball.at/de/

IN MEMORIAM Ostbahnkurti / Willi Resetarits

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2026.04.25 Neutralitätskonferenz in Wels

Neutralität JA sebö

SIEHE AUCH: Volksbegehren unbewaffnete Neutralität

Neutralität als Chance zur Beendigung der Kriege

Samstag, 25. April 2026

Beginn 10 Uhr, Ende 15 Uhr, Mittagspause 11:45 bis 13:15 Uhr

Hotel «PLAZA INN Wels», Adlerstr. 1, 4600 Wels

Eine gelebte Neutralität ist nur möglich, wenn die Verantwortlichen eines Landes konstruktive und partnerschaftliche Beziehungen mit möglichst allen Staaten gestalten. Dies setzt voraus, dass der Staat zum Wohle des Friedens unabhängig bleibt. Die Nicht-Teilnahme an den Kriegsvorbereitungen gibt den Menschen im Land die Freiheit, ihre Meinung zu sagen und das Gemeinwesen nach eigenen Vorstellungen einzurichten. Dazu sind die Bürger auf eine unabhängige Berichterstattung angewiesen. Was braucht es, um diese Ziele trotz immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen zu erreichen?

SIEHE AUCH: Die Geburt der österreichischen Nation aus dem Geist der Neutralität

Referenten und ihre Beiträge:

+ Univ.-Prof. Dr. Erwin Bader: Bertha von Suttner: „Die Waffen nieder“

+ Univ.-Prof. Dr. Michael Geistlinger: Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Frieden

+ General i.R. DI Mag. Günther Greindl: Verzahnung von NATO und EU

+ Prof. Dr. Ph.D. MMM. A. Thomas Henökl: Systemvergleich von EU und EFTA

+ Prof. PhD Pascal Lottaz: Neutralität und Meinungsäußerungsfreiheit

+ Botschafterin a.D. Dr. Gabriele Matzner: Gemeinsam statt einsam? Wie sicher sind Allianzen denn?

+ Dr. René Roca: Gelebte Grundwerte der Neutralität

+ Prof. Dipl.-Ing. Dr. Heinrich Wohlmeyer: Glaubwürdige Neutralität muss umfassend sein.

Nach den Referenten-Beiträgen findet am Ende des Vor- und Nachmittags eine Diskussion mit den Gästen statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Jeder kleine Beitrag ist willkommen, um unsere Unkosten zu decken.

Einzelheiten: https://nfoe.at/wp-content/uploads/2026-04-25_3.Neutralitaetskonferenz.pdf

Anmeldung Tel. 0699 144 303 47

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