2026.04.30 Neutralität kontra NATO

Österreich ist frEU

PODIUMSDISKUSSION “Neutralität kontra NATO”

Wann: Donnerstag, 30. April 2026, 18.30 Uhr

Wo: Event Space „Blumenfabrik“, Neustiftgasse 36, 1070 Wien

Es diskutieren:

  • Michael Bauer (Sprecher des Verteidigungsministeriums)
  • Günther Greindi (General a.D., Gründungspräsident der Vereinigung Österr. Peacekeeper)
  • Peter Kolba (ARGE Wehrdienstverweigerung – „Osterreich ohne Armee“)
  • Madeleine Petrovic (Ex-Grüne Abg. NR a.D.)
  • Irmgard Ehrenberger (Internationaler Versöhnungsbund – österr. Zweig)
  • Max Hollweg (Attac)

Moderation: Willi Langthaler (Stimmen für Neutralitat, Frieden und soziale Gerechtigkeit)

SIEHE AUCH: Volksbegehren unbewaffnete Neutralität 

„Österreich ist freil“ Das waren die Worte von Außenminister Leopold Figl bei Unterzeichnung des Staats- vertrages am 15. Mai 1955. Am 26. Oktober 1955 hat der Nationalrat das Neutralitätsgesetz im Verfas- sungsrang beschlossen. Österreich hat seine „immerwährende Neutralität“ erklärt.

Der Beitritt zur EU im Jahr 1995 führte zu einem Spannungsverhältnis zwischen der Neutralität und der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU sowie zur wechselseitigen Beistandspflicht der EU- Mitgliedsstaaten. Osterreich behält allerdings die Kontrolle über seine Mitwirkung. Uber militärische Fragen stimmen sich Bundeskanzler und Außenministerin ab. Bei Entsendung von Truppen muss der Nationalrat mit 2/3 Mehrheit zustimmen.

Außenministerin Meinl-Reisinger und Bundespräsident Van der Bellen machen aus ihrer Haltung kein Geheimnis: Sie sind dafür, dass Österreich bei einer EU-Armee (mit oder ohne NATO) mitmacht. Verteidi- gungsministerin Tanner betont regelmäßig die Neutralität, will aber über „Sky Shield“ Milliarden ins Bundes- heer investieren und den Wehrdienst verlängern. Das Bundeheer soll offenbar NATO-tauglich werden. Und der Feind steht ebenfalls fest: die Russen.

Im Bundesheer gibt es auch skeptische Stimmen insbesondere zur Aufrüstung via „Sky Shield“.

In der Friedensbewegung erinnern wir uns der Initiative von Hans Thirring „Mehr Sicherheit ohne Waffen“. Viele fordern auch heute, inmitten von Kriegen, eine einseitige Abrüstung in der Initiative „Österreich ohne Armee“.

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2026.04.21 Welttag des Buches

Literaturmuseum 6 Klaus Pichler

Ganztagesevent im Literaturmuseum

23. April 2026 von 10.00  bis 21.00 Uhr

Ort: Literaturmuseum, Johannesgasse 6, 1010 Wien

Eintritt frei!

Am Welttag des Buches öffnet das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek bei freiem Eintritt sowie kostenlosen Führungen und Poetry Slam Workshops seine Pforten.

Foto: ÖNB Literaturmuseum, Klaus Pichler

Tauchen Sie ein in die Welt der österreichischen Literatur mit Führungen durch die Dauerausstellung, die die Vielfalt und Vielstimmigkeit der österreichischen Literatur seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert. Als besonderes Highlight können Sie in einem Workshop mit der bekannten Slampoetin Yasmo eigene künstlerische Wortkreationen bilden!

Führungen für Erwachsene:

16 und 17.30 Uhr: Führungen durch die Dauerausstellung des Literaturmuseums

Poetry Slam Workshops:

15 Uhr: Workshop für Kinder und Jugendliche (ca. 12 bis 16 Jahre)

16.30 Uhr: Workshop für Erwachsene

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2026.04.21 Studie: Frauen im Sport

Frauen im Sport

+ Studienpräsentation: Genderbalance in der Sportberichterstattung 2024/2025

+ Warum Frauen im Sport stark vertreten, medial aber fast unsichtbar und Redaktionen der größte Hebel sind

21. April 2026 um 10:00 Uhr

Haus des Sports, Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien

(c) Foto: https://www.canva.com/

Wie präsent sind Sportlerinnen in den Medien – und was bedeutet deren Sichtbarkeit für Chancen, Wahrnehmung und Entwicklung von Frauen im Sport? exploristas – Österreichs Initiative für Sichtbarkeit und Vielfalt von Frauen im Sport, der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien), die Bundes-Sportorganisation Sport Austria und die Österreichischen Lotterien mit win2day laden Sie herzlich zur Präsentation der Studie „Genderbalance in der Sportberichterstattung 2024/2025“ ein.

Rund fünf Jahre nach einer Ersterhebung, wurde die Untersuchung nun als Follow-up-Studie erneut vom Institut MediaAffairs durchgeführt und zeigt, dass die Sichtbarkeit von Frauen im österreichischen Sport steigt, aber weiterhin deutlich hinter der von männlichen Sportlern zurückbleibt. Die Analyse legt u.a. nahe, dass Frauen im Sport zwar stark vertreten, medial aber fast unsichtbar sind, Medienpräsenz zugleich über Sponsoring, Marktwert und Professionalisierung entscheidet und (Sport-)Redaktionen der größte Hebel sind.

Programm

Begrüßung: Michaela Schmidt, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Wolfgang Struber, Geschäftsführer RTR Medien

Hans Niessl, Präsident Sport Austria

Martin Škopek, Vorstandsdirektor der Österreichischen Lotterien

Studienpräsentation: Maria Pernegger (Geschäftsführerin MediaAffairs)

Paneldiskussion über die Bedeutung der Sichtbarkeit von Frauen im Sport diskutieren:

Elina Stary (Paraski-Athletin)

Hans Niessl (Präsident Sport Austria)

Georg Wawer (Geschäftsführer win2day)

Maria Pernegger (Geschäftsführerin MediaAffairs)

Fragen, Interviews und Networking

Anmeldung bis spätestens 10. April 2026 über „Jetzt anmelden!“ 

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