2026.05.15 EVAL Akademie Live Konferenz

Eva Meloun Das weite Land

Termin: Freitag 15. Mai 2026 ab 10:00 Uhr bis Sonntag 17. Mai 2026, 15:00 Uhr

A-8972 Ramsau am Dachstein

Hauptthemen:

1) Wie kann die engagierte Zivilgesellschaft mehr Gewicht bei politischen Grundsatz-Entscheidungen bekommen?

2) Austausch über die politische Situation

3) Vorstellung und Diskussion der eigenen Aktivitäten der Teilnehmer

Bild: Eva Meloun, Das weite Land, Öl auf Leinwand

Damit möglichst viele Personen kommen können, gibt es 3 Formate:

1. Format: Personen, die nur am Haupttag Samstag 16. Mai teilnehmen möchten, also o h n e Übernachtung (Hauptthema 1)

2. Format: Personen, die vom 15.Mai bis 16. Mai teilnehmen möchten (1 Übernachtung im Haus der EVAL-Akademie)

3. Format: Personen, die vom 15.Mai bis 17. Mai teilnehmen möchten (2 Übernachtungen im Haus der EVAL-Akademie oder in der Nähe)

Die Veranstaltung ist grundsätzlich kostenlos auf ehrenamtlicher Basis, es wird lediglich um Beteiligung bei den Kosten gebeten, insbesondere bei der Bewirtung und Übernachtung.

Damit Übernachtungen und Catering organisiert werden können, bittet Organisator Karl-Heinz Hinrichs um verbindliche Zusage per Email bis 28.März 2026

Handy:++43(0)664-1254640

email: khh@evalww.com

EV-AK1-EVAL Akademie-Einführung

EV-AK2-EVAL Akademie-Kostendeckungen für Verpflegung und Übernachtung

SIEHE AUCH: Paradoxon der Zivilgesellschaft

Weiterlesen

2026.03.24 Buchpräsentation: Zukunftsmutig

ThunHohenstein Zukunft

Christoph Thun-Hohenstein – Zukunftsmutig

24. März 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8

 

Noch nie zuvor war die persönliche Zukunft so sehr in die der Menschheit und die des Planeten eingebettet. Diesem Gedanken widmet sich Christoph Thun-Hohenstein in seinem neuen Buch “Zukunftsmutig”. Mit großer Leidenschaft und persönlicher Begeisterung entwirft der international angesehene Museumsleiter und Kulturdiplomat ein taugliches Konzept für eine denkmögliche positive Zukunft im Zeitalter von Klimakatastrophen, künstlicher Intelligenz und Demokratieverlust.

Thun-Hohenstein legt ein philosophisches Buch vor, das Antworten anbietet auf die Frage, wie eine solche Zukunft aussehen könnte. Ein Buch, das Mut weckt. Mut dafür, an der Verwirklichung einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten und nicht nur davon zu träumen. 

Das Buch “Zukunftsmutig” erscheint bei Kremayr & Scheriau.

Christoph Thun-Hohenstein, geboren 1960 in Kärnten, ist Kulturmanager, Kurator, Autor sowie Künstlerischer Leiter der von ihm 2025 initiierten Zukunftsplattform ReGenerativa. Er studierte Rechtswissenschaften sowie Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Von 1999 bis 2007 war er Direktor des Austrian Cultural Forum New York und von 2011 bis 2021 Generaldirektor des MAK – Museum für Angewandte Kunst in Wien. Danach leitete er bis 2025 die Sektion für Internationale Kulturangelegenheiten im Österreichischen Außenministerium. Er ist auch Initiator der Klima Biennale Wien.

Weiterlesen

2026.03.20 Hofbauer Hannes: Aller Rechte beraubt

UPDATE Club Of Vienna lädt ein:

Dienstag, 26. Mai 2026, Beginn 18:00

Otto-Mauer-Zentrum, Mezzanin, Währingerstraße 2-4, 1090 Wien

Aller Rechte beraubt – aktuelle Entwicklungen der EU-Sanktionspolitik

Dr. Hannes Hofbauer

+ + + 

Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat

Promedia 2026. 224 S. 14,8 x 21. brosch.

BUCHPRÄSENTATIONEN Wo und Wann?

Freitag, 20. März 2026 um 13 Uhr

im Forum Sachbuch Kontexte, Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Dienstag, 17. März 2026 um 19 Uhr

im „Freien Wort“, Rögergasse 24-26, 1090 Wien

Gespräch mit dem Autor. Moderation: Stefan Kraft

Freitag, 13. März 2026 um 19 Uhr 30

beim Verein „Bildung Raum geben“, Bahnhofplatz 67, 8500 Frauenfeld/CH

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt. Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.

Die neue Sanktionspolitik erinnert an vormoderne Strafregime. Der Autor geht deshalb zurück in die Geschichte und erinnert an Repressionsmaßnahmen wie die mittelalterliche Verbannung oder die Reichsacht, der z. B. Martin Luther ausgesetzt war. Im 19. Jahrhundert kam die Ausbürgerung als Strafe in Mode; sie erreichte im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Heutige Terror- und Sanktionslisten fanden erst im 21. Jahrhundert massenhafte Verwendung durch die USA, die UNO und die EU.

Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt Hofbauer, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger. Von ihm erschienen u. a.: „Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument“, „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ und „Im Wirtschaftskrieg. Die Sanktionspolitik des Westens und ihre Folgen. Das Beispiel Russland“.

Weiterlesen