ethos.at fordert Transparenz der Parteiakademien

Transparenz

30. März 2023 – Gemäß §4 Bundesgesetzes über die Förderung politischer Bildungsarbeit und Publizistik (PubFG) haben die „Bildungsakademien“ bzw deren Rechtsträger „bis spätestens 31. März jeden Jahres dem Rechnungshof einen Bericht über die Verwendung der im vergangenen Jahr auf Grund dieses Bundesgesetzes erhaltenen Förderungsmittel vorzulegen.“ ethos.at wird sich bemühen, diese Berichte zu erhalten. Bislang hat der Rechnungshof die Parteiakademien zwei Mal geprüft, 2014 und 2019. Damals fand der RH bei den Bildungseinrichtungen der FPÖ, der Grünen, des Team Stronach und des BZÖ Anhaltspunkte einer gesetzeswidrigen Verwendung der Fördermittel.

Foto: Transparenzprinzip der Parteiakademien, oder. Warum das BKA den totalen Einblick hat!

Siehe auch: Parteien lehnen Ethik ab

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(Im folgenden: Presseinmitteilung des Rechnungshofes vom Juli 2019)

Rechnungshof Österreich kritisiert Intransparenz und Kontrolldefizite bei Förderung für Parteiakademien

Anhaltspunkte rechtswidriger Verwendung fand er bei den Bildungseinrichtungen von FPÖ, Die Grünen, Team Stronach und BZÖ – Bundeskanzleramt muss Verfahren einleiten und Gelder zurückfordern

In seinem heute veröffentlichten Bericht über die Bildungseinrichtungen der politischen Parteien kritisiert der Rechnungshof Österreich einmal mehr die unklare und mangelhafte Regelung im Umgang mit Fördergeldern für die Parteiakademien. Insgesamt rund 10,5 Millionen Euro erhalten die im Nationalrat vertretenen Fraktionen pro Jahr für ihre Bildungseinrichtungen. Deren gesetzlich festgelegter Zweck ist: Die staatsbürgerliche Bildung zu fördern.

Rechnungshof Österreich kritisierte bereits 2014 mangelnde Kontrollrechte für Fördergeber

Den Umstand, dass die Bundesregierung bzw. das Bundeskanzleramt (BKA) als Fördergeber keine direkten Kontrollrechte – wie zum Beispiel Einsichtsrechte in die Geschäftsgebarung – haben, kritisierte der Rechnungshof Österreich bereits in seinem 2014 veröffentlichten Bericht (abrufbar als PDF) über die Parteiakademien. Zwar verfasste das BKA im Jahr 2015 einen Entwurf zur Änderung des Publizistikförderungsgesetzes, in dem die Förderung der Parteiakademien geregelt ist. Jedoch: Dieser wurde nicht umgesetzt. Aus der heute veröffentlichten Prüfung des Rechnungshofes geht zudem hervor: Das BKA verzichtete auf die Prüfung der von den Parteiakademien jährlich übermittelten Berichte.

Ausgeschiedene Fraktionen behalten Fördermittel

Ungeregelt blieb auch die Frage, wie Parteiakademien, deren Förderwürdigkeit aufgrund des Ausscheidens ihrer Fraktion aus dem Nationalrat endet, mit nicht verbrauchten Fördermitteln umzugehen haben. Gemäß der derzeitigen Gesetzeslage unterliegen diese Parteiakademien nicht mehr der jährlichen Berichtspflicht gegenüber dem Rechnungshof Österreich und der Bundesregierung/BKA. Auch besteht keine Pflicht zur Rückzahlung der übrig geblieben Fördermittel, etwa nach einer gesetzten Frist. Aus dem Parlament schieden im vom Rechnungshof Österreich überprüften Zeitraum 2012 bis 2017 das BZÖ (2013), das Team Stronach (2017) sowie die Grünen (2017) aus. Zusammen verfügten deren Bildungseinrichtungen Ende 2017 über 1,73 Millionen Euro. Der Rechnungshof Österreich empfiehlt, in das Publizistikförderungsgesetz (PubFG) Klarstellungen zum Verbrauch zuerkannter Fördermittel nach letztmaliger Auszahlung und einer etwaigen Rückforderung der Mittel sowie zum Umgang mit Anlagevermögen im Falle des Verlusts der Förderwürdigkeit eines Rechtsträgers aufzunehmen.

Anhaltspunkte rechtswidriger Verwendung

Das Publizistikförderungsgesetz (PubFG) enthält Vorgaben über die widmungsgemäße Verwendung der Fördermittel, nähere Regelungen finden sich in den Richtlinien, die der im BKA eingerichtete Beirat erstellt hat. Werden Fördermittel gesetzes- oder satzungswidrig verwendet, müssen Parteiakademien diese an den Bund zurückzahlen. Das BKA hat ein entsprechendes Verfahren einzuleiten und die Gelder zurückzufordern. Anhaltspunkte einer gesetzeswidrigen Verwendung der Fördermittel fanden die Prüferinnen und Prüfer des Rechnungshofes Österreich bei den Bildungseinrichtungen der FPÖ, der Grünen, des Team Stronach und des BZÖ. Der Rechnungshof Österreich empfiehlt der Bundesregierung/dem BKA daher, eine Rückforderung zu prüfen und gegebenenfalls die Mittel zurückzufordern.

Unter anderem kritisieren sie folgende Punkte:

– Das FPÖ-Bildungsinstitut (FBI) schloss 2015 einen Vertrag für Beratungsleistungen ab. Teil der vereinbarten Leistung war die Beratung der FPÖ im Bereich Europa- und Außenpolitik sowie in parteipolitischen Grundsatzfragen. Die Bezahlung von Beratungsleistungen für die Partei ist widmungswidrig.

– Beim FBI fielen bei Veranstaltungen internationaler Bildungsarbeit umfangreiche Spesen an, die in keinem direkten Zusammenhang mit der Veranstaltung standen.

– Die Grüne Bildungswerkstatt finanzierte Projekte Dritter – etwa der Jungen Grünen – denen keine Kooperation zugrunde lag. Außerdem finanzierte sie in sechs von 80 überprüften Fällen Veranstaltungen, deren gesetzlich vorgeschriebene Federführung sie nicht inne hatte.

– Bei vielen Veranstaltungen der Team Stronach Akademie fielen umfangreiche Spesen und Bewirtungskosten an, die nicht – wie in den Richtlinien gefordert – in unmittelbarem Zusammenhang mit der Bildungsarbeit standen.

– Im Vorfeld der Nationalratswahlen 2013 finanzierte die Zukunftsakademie Österreich (BZÖ) mit den Fördermitteln 16.000 orange Schreibblöcke und 1.000 Kartenspiele. Diese waren mit BZÖ-Wahlslogans bzw. mit dem Foto des BZÖ-Spitzenkandidaten versehen und kamen im Wahlkampf zum Einsatz.

– Einer Mitarbeiterin gewährte die Zukunftsakademie eine rechtswidrige Urlaubsablöse in der Höhe von rund 8.300 Euro.

– Die Zukunftsakademie beauftragte im Vorfeld von Wahlen Umfragen und Kandidatenanalysen um rund 101.000 EUR. Diese wurden nicht veröffentlicht und waren daher nicht richtlinienkonform.

Förderungsempfänger

Im Prüfungszeitraum 2012 bis 2017 erhielten das Dr.-Karl-Renner-Institut (SPÖ), die Politische Akademie der ÖVP, das Bildungsinstitut der Freiheitlichen Partei Österreichs, die Grüne Bildungswerkstatt, das NEOS Lab – das Liberale Forum sowie die Team Stronach Akademie und die Zukunftsakademie Österreich (BZÖ) Fördermittel für die staatsbürgerliche Bildungsarbeit. Die Bildungseinrichtung der Partei „Jetzt – Liste Pilz“ erhielt im besagten Zeitraum keine entsprechende Förderung und konnte daher bei dieser Prüfung nicht berücksichtigt werden.

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Energiewende Diskurs Beiträge

CO2 kommt aus den Ozeanen, nicht vom Menschen

„Während Regierungen und Klimafanatiker weiterhin behaupten, jedes zusätzliche Zehntelgrad Erwärmung sei ein direktes Resultat menschlichen Fehlverhaltens, zeigt eine neue bei SCC Publishing veröffentlichte Studie mit dem Titel “Revisiting the Carbon Cycle” nun, dass die Realität deutlich unromantischer ist: Die Temperaturen treiben das CO2 – und nicht umgekehrt. Mehr noch: Die Autoren rechnen vor, dass satte 95 Prozent der heutigen CO2-Konzentration auf völlig natürliche Prozesse zurückzuführen sind, insbesondere auf die Meeresoberflächen, die seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer stärker ausgasen“, berichtet Heinz Steiner auf report24.news

Bill Gates investiert in DAC Direct Aire Capture

In seinem Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindert“ legt Bill offen: „Ich kenne niemanden, der mehr Geld in die Technologie der Direct Air Caputre investiert, um CO2 direkt aus der Luft zu entnehmen.“ (24) „Um abzuschätzen, wie viel dieser Lösungsansatz [DAC] kosten würde, brauchen wir nur zwei Zahlen: die Gesamtmenge der weltweiten Emissionen und die Kosten der Absorption von Emissionen durch DAC. Die erste Zahl kennen wir schon: Es sind 51 Milliarden Tonnen pro Jahr. Was es kostet, per DAC eine Tonne CO2 aus der Atmosphäre zu entnehmen, ist noch nicht endgültig klar, aber es dürfte wohl mindestens 200 Dollar pro Tonne sein. Mit einigen Innovationen sollten wir realistischerweise in der Lage sein, das auf 100 Dollar pro Tonne zu drücken, und daher werde ich hier diese Zahl vverwenden. Das ergibt folgende Rechnung: 51 Milliarden Tonnen/Jhr x 100 Dollar/Donne = 5,1 Billionen Dollar/Jahr. … Das entsrpciht 6 Prozent der glbalen Wirtschaftsleistung“ [pro Jahr, so lange die Menschheit Emissionen produziert]. Laut Gates befindet sich die einzige DAC-Anlage, die derzeit in Betrieb ist, in der Schweiz. Und er konzediert, dass „der DAC-basierte Lösungsansatz eigentlich nur ein  Gedankenexperiment“ ist. Das Buch von Gates ist 2021 erschienen, mittlerweile sind mindestens zwei Projekte, CO2 „aus der Luft“ abzusaugen, gescheitert:

Update 6. Dezember 2025 Report24.new berichtet: „Im vergangenen Mai berichtete Report24 über ein “Carbon Capture”-Projekt in Island, welches sich nicht nur als große Luftnummer erwies, sondern sogar mehr CO2 produziert als es tatsächlich aus der Luft abscheiden kann. Nun gerät ein weiteres solches Projekt in die Schlagzeilen – dieses Mal handelt es sich um eines in Schottland, das sogenannte Acorn-Projekt.“ Anmerkung ethos.at: 

Party im Klimagefängnis – Prof Dr Franz Josef Radermacher – Klimanationalismus

16. Mai 2025 – United Nations • Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temparatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Die Energiewende gerät aus den Fugen

15. September 2024 Fritz Vahrenholt: Deutschland ist also durch die Energiewende bislang um 600 Milliarden Euro ärmer geworden, ohne dass diese Wende einen Nutzen gehabt hat. Der norwegische Energieexperte bestätigt insoweit die Bewertung des Bundesrechnungshofes: „Die Bundesregierung investiert Milliarden in den Klimaschutz, weiß aber nicht, wie erfolgreich ihre Investitionen sind und ob sie sich lohnen.“ DETAILS: epochtimes.com (14.9.24)

Atomstrom in DE

26. April 2024 – Kritik an der Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke und manipulierten Studien des Wirtschaftsministers Habeck ist im Leitmedium ARD / tagesthemen angekommen, wie storymakers auf Twitter berichtet.

Climate: The Movie

The film that lifts the lid on the climate alarm, and the dark forces behind the climate consensus. Written and directed by Martin Durkin. Produced by Tom Nelson.

Klima-Dogma-Trendwende 2024?

Abgase aus fossilen Brennstoffen führen zur Erderwärmung – so das Klima-Dogma seit über 40 Jahren. Nun aber gilt: „Aerosole, wie sie etwa bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen, kühlen das globale Klima direkt und indirekt: Die kleinen Schwebeteilchen verringern selbst die Sonneneinstrahlung und sie verändern die Zusammensetzung der Wolken, was die Abstrahlung ebenfalls verstärkt. Die globale Erwärmung durch Treibhausgase wurde in der Vergangenheit auf diese Weise deutlich abgeschwächt. Laut dem Weltklimarat (IPCC) um ungefähr ein Drittel seit 1750. … Dieses Phänomen ist als Twomey-Effekt bekannt.“, berichtet ORF.at (2.1.2024)

Irrwege der Energiewende

Live übertragen am 24. Jänner 2023 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters

Durch den Abend führt Katharina Gugerell

Impulse der Podiumsdiskutant:innen:

Tobias Pröll | Institut für Institut für Verfahrens- und Energietechnik, BOKU: Warum CO2-Abscheidung aus der Luft nicht kommt

Michael Narodoslawsky | Univ. Prof. TU Graz i.R.: Warten auf Godot: Das Warten darauf, dass mit Wasserstoff sich nichts ändern muss.

Doris Österreicher | Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung, BOKU: Die Sanierung und nicht der Neubau ist der Hebel in der Energiewende

Magdalena Wolf | Institut für Verfahrens- und Energietechnik, BOKU: Warum Grünes Gas nicht die Lösung zur Gebäudeheizung ist

Gernot Stöglehner | Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung, BOKU: Das Fehlen der Verbindlichkeit von strategischer Planung

PANOPTICON – Club der Visionäre

No 1 vom 15. März 2024 – Unter der Moderation von Max J. Pucher diskutieren im Sovereign Media Studio zum Thema KLIMAWANDEL

+ Dr. Martin Steiner – Energietechniker und Klimaumweltwirtschaft

+ Dr. Erik Pauer – Biologe, Experte für Lebenszyklusanalysen

+ Dr. Ernst Hammel – Forscher Kernphysik und Nanotechnologie

Der französische Philosoph Michel Foucault benutzte das griechische „PANOPTICON“ als eine Metapher für eine Gesellschaft die sich selbst immer und überall überwacht und reguliert. Jede strikt regulierte Gesellschaftsstruktur ist ein PANOPTIKUM – ein Kuriositätenkabinett – der Widersprüche.

CO2 fördert Begrünung der Erde

2. Februar 2024 – „CO2 wird von UNO, WEF, EU und Co als total gefährliches Gas verteufelt, das nicht nur die Erde zum ‚Kochen‘ (© António Guterres) bringt oder die ‚Krankheit X‘ (© Tedros Ghebreyesus) verursacht. Tatsächlich ist alles Leben davon abhängig, denn unter 0,015% CO2 Konzentration sterben alle Pflanzen. Umgekehrt je mehr es davon gibt, umso rascher wachsen sie. Und das Wachstum lässt sich messen. Peter F. Mayer (tkp.at) berichtet und verlinkt zu Studien, die eine fortschreitende Begrünung von bisherigen Trockengebieten nachweisen.

Absehbares Ende der Zukunftstechnologien

Ex-Kanzler Christian Kern, nun Aufsichtsrat der Glasmanufaktur Brandenburg, über die destruktive Wirtschaftspolitik Deutschlands: „Wir sind mit der Glasmanufaktur Brandenburg Marktführer bei der Herstellung von Spezialglas für die Solar-Industrie. Das Werk produziert mit 350 Leuten am südlichsten Zipfel Brandenburgs 350 Tonnen Solar-Glas täglich. … In Norwegen und anderen europäischen Staaten machen die ersten Hersteller dicht. Es droht ein Dominoeffekt in ganz Europa. Dabei brauchen wir gar keine Langzeitsubventionen. Indien, die USA und andere Länder erheben Strafzölle für Billig-Solarpaneele aus China, Deutschland und die EU nicht. Der Effekt ist: Asiatische Produzenten verramschen ihre Überkapazitäten in Deutschland und Europa und würgen damit die heimische Industrie ab. … Es geht nicht um dauerhafte oder hohe Staatszuschüsse, es geht um ein faires politisches Konzept, das Investitionssicherheit schafft, das dafür Sicherheit trägt, dass wir in Europa nicht noch weiter technologisch in Abhängigkeit geraten. Bei der Energie haben wir diesen Fehler gemacht. Bei den Zukunftstechnologien macht ihn Deutschland wieder“, schreibt Bild.de (25.11.23)

Speicherkraftwerke

Seit Jahrzehnten verpönt, werden Speicherkraftwerke nun zumindest ent-taubisiert, denn die Politiker verstehen langsam, dass die Energiewende ohne Speicherlösungen unmöglich ist. Die günstigsten, größtmöglichen und flexibelsten Speicher – für das Gleichgewicht des Netzes daher unabdingbar (Details siehe: Minima Energetica) – sind Pumpenspeicherkraftwerke in den Alpen. Derzeit könnten in Österreich zwei Großprojekte in Angriff genommen werden, doch „Umweltschützer“ wie WWF wissen es besser: 

+ „Die Energie AG investiert 450 Millionen Euro in den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in Ebensee. Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des oö. Energieversorgers. Baustart für die Vorarbeiten ist bereits im Oktober 2023 – fertig soll die ‚grüne Batterie‘ Ende 2027 sein. Neben diesem Großprojekt verpasste sich die Energie AG auch eine neue Konzernstrategie bis 2035: Ausbau der Erneuerbaren und Dekarbonisierung stehen im Fokus“, berichtet meinbezirk.at (29.9.23)

Ergänzung 13. Oktober 2023 – Auch im Kaunertal, Tirol, soll ein Pumpenspeicherkraftwerk errichtet werden. Doch WWF weiß es besser: „Die Naturschutzorganisation WWF sieht keinen Bedarf für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Kaunertal. Man verweist auf Alternativen wie Photovoltaik oder Batteriespeicher“, berichtet ORF.at (13.10.23)

Im Februar dieses Jahres hat die TIWAG das Ausbauvorhaben nach ersten Projekten 2006 und intensiver Überarbeitung der Unterlagen inkl. zahlreicher Verbesserungen als Revision 3 (80 Aktenordner mit ca. 1.000 Plänen und 20.000 A4-Seiten Berichten) erneut bei der zuständigen UVP-Behörde eingereicht. Nach der Fertigstellung werden ca. 886 Mio. Kilowattstunden kWh/Jahr (886 GW/h) aus natürlichem Zufluss zusätzlich erzeugt. Details siehe Projektdaten der TIWAG

EIKE-Präsident Holger Thuss

+ Es gibt keine seriöse Methode um Wetter und Klima jahrzehntelang vorherzusagen, sagt Holger Thuss. Der Präsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE) berücksichtigt in der Diskussion um Umwelt- und Klimafragen im Gegensatz zum Mainstream auch alternative Forschungsergebnisse. Er sieht CO2 definitiv nicht als Haupttreiber eines Klimawandels, sagt er im Interview mit report24.news

Hype DAC Direct Air Capture

24. Oktober 2023 – Erst im September 2022 gegründet, wird das Essener Start Up „“Greenlyte Carbon Technologies“ groß gefeiert. Am 13.7.23 brachte bereits die Wirtschaftswoche WiWo.de eine große Story, nun berichtet WDR.de: „Essener Startup nimmt riesigen CO2-Sauger in Testbetrieb. Der riesige Sauger kann tonnenweise klimaschädliches CO2 aus der Luft filtern. Firmen können es danach weiterverarbeiten. Die Anlage in Essen ist die größte ihrer Art in Deutschland.“ Ohne falsche Bescheidenheit verkünden die Gründer auf ihrer Webseite: „OUR AMBITION. Capturing 1GT of CO2 per year by 2050“ Da wird Bill Gates wohl demnächst um eine Beteiligung anklopfen, der bereits in seinem Klimawandel-Buch 2021 schrieb: „Ich kenne nimanden, der mehr Geld in die Technologie Direct Air Capture (DAC) investiert, um CO2 direkt aus der Luft zu entnehmen.“ (S.24)

TEURE ENERGIE

11. Oktober 2023 DerStandard.at – IEA-Chef Birol: ‚Masterplan zur Rettung von Europas Industrie nötig‘ Nur mit raschen Entlastungsmaßnahmen lasse sich die drohende Deindustrialisierung abwenden, sagt Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur im Interview mit Günther Strobl.

Elektromobilität / Mobilität / LKW

14. August 2023 – focus.de – „Desaster mit Ansage: Elektro-Lkw mit Oberleitung entpuppen sich als teurer Flop. Wie Straßenbahnen sollten LKWs an Oberleitungen durch das Land fahren: Diese Idee hat sich aber jetzt als Unsinn erwiesen. Viele Experten zweifelten bereit 2019 am Sinn der Technik. 190 Millionen Euro wurden bislang versenkt – und die erste Strecke wohl bald abgerissen“, berichtet focus.de

Dr. John F. Clauser

21. Mai 2023 – GRIPT.ie – “CLIMATE SCIENCE HAS METASTASIZED INTO MASSIVE SHOCK-JOURNALISTIC PSEUDOSCIENCE” Dr. John F. Clauser, joint recipient of the 2022 Nobel Prize in Physics, has criticized the climate emergency narrative calling it “a dangerous corruption of science that threatens the world’s economy and the well-being of billions of people.”

Siehe auch: Es gibt keinen Klimanotstand. Eine Botschaft, die auch J.F. Clauser neben 1.600 anderen Wissenschaftlern unterschrieben hat.

Hans Werner Sinn

25. Februar 2023 – welt.de „Deutschland ruiniert mit extremistischer Klimapolitik die eigene Industrie. Die Bundesrepublik setze mit ihrer Klimapolitik ‚ein Negativbeispiel für die ganze Welt‘, findet der frühere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Er fordert ein Ende von Alleingängen beim Klimaschutz. Stattdessen müsse Deutschland auf China zugehen.“

Sonne und Wind reichen nicht für eine Industrieland

Vortrag im Wirtschaftsbeirat Bayern, Live übertragen am 14. März 2023 HOTEL BAYERISCHER HOF

Prof. Dr. Gerd Ganteför, Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz

Begrüßung und Einführung, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Vorsitzender Ausschuss Ordnungspolitik und Grundsatzfragen

Heizung, Strom, Ampel-Streit

Klima retten auf die harte Tour? | maybrit illner vom 23. März 2023

„Ein Verbot von reinen Öl- und Gasheizungen und das schon in neun Monaten. Der grüne Bundeswirtschaftsminister Habeck macht Druck in Sachen Wärmewende. Doch der Gegenwind nimmt zu! Nicht nur die Opposition, auch die FDP und selbst SPD-Ministerpräsidenten protestieren. Rund 30 Millionen Anlagen wären auf längere Sicht betroffen. Das kann Mieter und Eigenheimbesitzer vor immense finanzielle Probleme stellen, so auch Experten und Verbraucherschützer. Kommen die Verbote, bevor gute und erschwingliche Alternativen überhaupt verfügbar sind? Wie teuer wird dies für Mieter und Eigentümer? Bleibt beim Ringen um das Klimaziel die Versorgungssicherheit auf der Strecke? Wird sich der Wirtschaftsminister im Ampel-Streit durchsetzen?“

Kobalt, die dunkle Seite der Energiewende

| [ HD | ARTE vom 08. März 2023

„Damit Autofahren trotz Klimakrise weiter möglich bleibt und zugleich der CO2-Fußabdruck verringert wird, setzen die auf ihr Überleben bedachte Automobilindustrie und die EU-Kommission auf Elektroautos. Doch in deren Batterien wird, zumindest bei einer der beiden marktführenden Technologien, ein äußerst problematischer Rohstoff verbaut: Kobalt.“ Update 17.7.23: Video nicht mehr auf arte abrufbar.

Scheitert die Energiewende am Netzausbau?

Lehrvideo von Ingenieurskunst am 15. März 2023

„Netzausbau ist ein zentrales Thema für die erfolgreiche Energiewende, über das aktuell in der Öffentlichkeit relativ wenig diskutiert wird. Ob es zum Scheitern der Energiewende führen könnte und wo die Probleme beim Netzausbau liegen, klären wir in diesem Video.“

Die Große Energiekrise und wie wir sie bewältigen können

9. Dezember2022 Vortrag von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt: beim Fund Forum 2022. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Aurubis AG, des größten europäischen Kupferherstellers, sowie als Aufsichtsrat der Encavis AG, einer der größten Investoren in Erneuerbare Energien, ist Vahrenholt ein ausgewiesener Kenner der Szene. So führt er detailliert aus, wie es seiner Meinung nach zur aktuellen Energiekrise in Deutschland mit den Versorgungsengpässen und dem Überschießen der Preise kommen konnte. Vahrenholt nutzte das Podium zudem zu einer Generalabrechnung mit der deutschen Energiewende. Dabei kritisierte er insbesondere die ideologisch motivierten Lösungsansätze der Berliner Politik scharf, die dem Weltklima kaum nützen aber der deutschen Industrie schweren Schaden zufügen würden.

Trotz drohender Stromknappheit:

Bundesregierung setzt auf mehr Stromverbrauch

Gastkommentar von Fritz Vahrenholt auf Epoch Times 

23. April 2023: Epoch Times analysiert: „So schmutzig ist Deutschlands atomfreie Stromlandschaft“

18. Mai 2023: Epoch Times Interview mit Manfred Haferburg: „Taktik der verbrannten Erde“ – Energiewende ist ein Krieg gegen das deutsche Volk

27. Mai 2023: „Deutschland entwickelt sich vom Motor zum Bremsklotz Europas“, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg (27.5.23). In Kurzform: Energie, Autos, Technologie, Demografie – Probleme häufen sich. Ein langsamer Niedergang hätte Folgen über Deutschland hinaus.

Samantha Hargreaves und Mkhululi Ncube

6. Juni 2023: „Um die Klimaneutralität zu erreichen, werden für Elektroautos, Windräder und Solaranlagen Unmengen an Lithium oder Kobalt benötigt. Das sorgt für einen „grünen Wettlauf“ in Afrika, wo viele dieser kritischen Rohstoffe im Boden liegen. Dabei würden sich Muster aus der Kolonialzeit wiederholen, kritisieren Samantha Hargreaves und Mkhululi Ncube“, berichtet derStandard.at (6.6.23)

Künstliche Intelligenz twittert:

Um zum Thema Klimawandel heutzutage überhaupt noch publizieren zu können, ist es besser die ganze Wahrheit zu verschweigen und nur Thesen, welche dem Narrativ nicht widersprechen, im Papier niederzulegen, sagt der Klimaforscher Patrick Brown, Johns Hopkins University. [1,2]

So lies der Wissenschaftler in einer Studie zu Waldbränden die Information, dass die allermeisten Waldbrände durch Brandstiftung verursacht werden, weg und fokussierte sich alleine auf den (geringen) Einfluss des Klimawandels. Nur so war es überhaupt noch möglich zu publizieren.

„Und die Herausgeber dieser Fachzeitschriften haben durch ihre Veröffentlichungen und Ablehnungen mehr als deutlich gemacht, dass sie Klimapapiere wollen, die bestimmte, vorab genehmigte Narrative unterstützen – selbst wenn diese Narrative auf Kosten breiterer gesellschaftlicher Erkenntnisse gehen.“ [1]

[1] https://thefp.com/p/i-overhyped-climate-change-to-get-published

I Left Out the Full Truth to Get My Climate Change Paper Published

[2] https://dailymail.co.uk/news/article-12482921/climate-scientist-patrick-brown-wildfires-started-people.html

Patrick T. Brown, a lecturer at Johns Hopkins University, claimed the world’s leading academic journals reject papers which don’t ’support certain narratives‘

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Kiki Kogelnik: Hakenkreuz über der Kubakrise

Kiki Kogelnik Kubakrise

26. März 2023 – Noch bis 25. Juni 2023 läuft die Retrospektive von Kiki Kogelnik unter dem Titel „Now ist the Time„, die natürlich nicht ohne Superlativ auskommt: „Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt die bis dato größte Einzelpräsentation dieser herausragenden Künstlerin“.

Teil der Ausstellung ist das großformatige Gemälde „Heavy Clouds Over the Cuba Crisis“ aus dem Jahr 1963. Der Titel findet sich am oberen Rand des Bildes wie die Schlagzeile auf der Titelseite eines Politmagazins, darunter der Schwarze Himmel mit einem roten Kreis teilweise weiß-gelb-weiß umrandet (könnte eine Sonnenfinsternis darstellen) und davor dominant ein Hakenkreuz, das eine Fläche überragt, aufgeteilt in Planquadrate, darunter fünf Kreise, grau umrandet (vielleicht die Kontinente) und darunter Umrisse eines Panzerkreuzers beladen mit Raketen, monochrom in Ultramarin.

Das Bild kann nur als Kritik an den USA verstanden werden, die sich völkerrechtswidrig in die inneren Angelegenheiten Kubas eingemischt haben. Das dominante Hakenkreuz im Zentrum des Bildes kann nur als Symbol des US-Imperialismus interpretiert werden. Hätte Kogelnik den Sowjet-Imperialismus anprangern wollen, so hätte sie wohl Sichel und Hammer als markante Symbole in das Zentrum dieses Bildes gestellt.

Allenfalls könnte man unterstellen, die Künstlerin wollte damit den „Linksfaschismus“ kritisieren – was allerdings sehr weit hergeholt wäre. Denn erst 1967 brachte Jürgen Habermas diesen Begriff in den politischen Diskurs Deutschlands, um die Gewaltbereitschaft linker Splittergruppen zu kritisieren. Dass Kogelnik diesen Begriff im Kopf hatte, als sie ihr Bild 1963 malte, darf bezweifelt werden. Mit Sicherheit wird aber heute schon jedes Schulkind wissen, dass ein Hakenkreuz auf einem politisch aufgeladenen Bild KEIN „Symbol eines Sonnenkreuzes“ ist. So aber sieht das die Kuratorin Lisa Ortner-Kreil:

„Es handelt sich bei diesem Symbol um ein Sonnenkreuz. Kiki Kogelnik übt damit in Verbindung mit ihren Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg Kritik an der damaligen Situation rund um die Kuba Krise.“

60 Jahre nachdem Kiki Kogelnik eines ihrer wenigen Bilder mit einer klaren, politischen Aussage gemalt hat, ist es der Political Correctness geschuldet, ein Hakenkreuz nicht in direkte Verbindung mit dem Imperialismus der USA zu bringen, mehr noch: gezielt davon abzulenken. So wird die offensichtliche Aussage dieses Bildes durch Ablenkung verschleiert („Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg“) und die Bedeutung des Hakenkreuzes gleichzeitig verfälscht („Sonnenkreuz“). Der innere Widerspruch ist der Autorin offenbar nicht aufgefallen, denn sie war wohl voll konzentriert auf die Aufgabe, mit einer möglichst schwammigen Formulierung abzuschließen: „Kritik an der damaligen Situation rund um die Kuba Krise“, als ob sich die Kritik nicht klar und deutlich gegen den Militarismus beider Seiten richten würde.

Bombe in Love“ 1963 – diese Skulptur steht direkt vor dem Kuba-Bild. Ohne jeglichen Kommentar – das beste, was diesem Werk passieren konnte.

Siehe auch: Geschichte(n) Österreichs

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