Wo versickern die Influenza-Impfstoffe?

Systemisches Versagen in der Gesundheitspolitik

Grippeimpfung ab sofort verfügbar, meldete Regierungsfunk ORF.at am 7.10.2025:Ärztekammer, Gesundheitskasse und Gesundheitsministerium raten wie im Vorjahr allen Personen zur kostenlosen Grippeimpfung. 2024/2025 nahmen zehn Prozent das Angebot an, der Anteil soll heuer gesteigert werden. Besonders Ältere und Kinder gelten als gefährdet.“

Am 16. Februar 2026 schreibt Didi Hubmann in der kleinenzeitung.at:Und jetzt ist es schon wieder passiert. Hunderttausende Grippeimpfungen sind 2026 verschollen, wie in den Jahren 2024, 2025. Millionen Euro werden in ein Gesundheitssystem versenkt, das zu einer Tragikkomödie verkommt, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Jeder Supermarkt würde pleitegehen, wenn sein Distributionssystem so fahrlässig aufgesetzt wird, dass niemand weiß, wo die Waren, die Impfungen, verblieben sind. Wir reden hier außerdem von einem Gesundheitssystem, das digital werden soll.“

ChatGPT Staubsauger impfnadeln

Bert Ehgartner kommentiert auf facebook (16.2.26)

Ich habe mich schon gewundert, warum die Österreicher plötzlich ihre Skepsis gegenüber der Influenza Impfung verloren haben.

Seit 2010 lag die Beteiligung an der heftig beworbenen Impfung immer im einstelligen Bereich - zwischen 5 und 9 Prozent.

Das änderte sich erst mit der Covid-Saison 20/21 als sich wegen der allgemeinen Panikmache plötzlich 22% gegen Grippe impfen ließen. Das war zwar immer noch wenig, im Vergleich zu den Impfstrebern in Skandinavien oder Portugal, die das WHO Ziel einer Quote von 75% auch in normalen Jahren erreichen. Aber immerhin eine Verdreifachung.

Und ausgerechnet in dieser Saison 20/21 waren die Influenzaviren dann komplett verschwunden (oder hatten sich mit Coronaviren fusioniert, wer weiß das schon so genau).

Trotz dieses mentalen Rückschlags werden seither jährlich zweistellige Impfquoten von 13-17% für die Influenza-Impfung gemeldet. Trotz der Covid Blamage, trotz negativer Wirksamkeit, trotz höherer Infekt-Anfälligkeit nach der Grippe-Impfung.

Was ist in die Österreicher - eines der impfkritischsten Völker Europas - gefahren? Lassen die sich jetzt tatsächlich öfter impfen, nur weil das von der Pharmaindustrie gehätschelte Impfgremium kürzlich die Gratis-Impfung für alle in Österreich lebenden Personen eingeführt hat. Und sogar die Arzt- und die Rezeptgebühr vom Steuerzahler übernommen werden.

Das Rätsel konnte - wie wir aus den Nachrichten erfahren - nun endlich gelöst werden. Die Impfungen gehen verloren.

Von 300.000 Influenza-Impfungen fehlt jede Spur, musste Oberimpferin Maria Paulke-Korinek vom Gesundheitsministerium traurig eingestehen. Das ist immerhin ein Viertel der insgesamt eingekauften Menge von 1,2 Millionen Impfdosen. Vielleicht, sagte Paulke-Korinek gegenüber dem ORF, hatten die Leute die e-Card nicht mit. "Oder die Spritzen gehen zu Bruch, weil sie den Impfärzten runter fallen und dann verworfen werden müssen."

Das Phänomen ist nicht neu, erfahren wir erstaunt. Auch in der Vorsaison und in der Vor-Vorsaison sind ähnlich viele Impfdosen verschwunden. Insgesamt sind bereits 1 Million Impfungen abgängig.

Eine Impfung kommt in der Apotheke auf 15 bis 25€. Und auch wenn man einbezieht, dass die ministeriellen Groß-Einkäufer Rabatt bekamen, ist das kein Pappenstiel.

Was steckt dahinter?

Versucht man im Ministerium, die Impfquote künstlich zu pushen, um sich bei der WHO einzuschmeicheln und dort nicht länger als die Lümmel von der Eselsbank rüber zu kommen - mit null Impfdisziplin?

Oder lassen die Impfexperten ganze Chargen verschwinden, um sich damit höhere Boni von den Herstellern zu sichern? Rätsel über Rätsel. Doch eines ist zumindest gelöst: die Verweigerung der Influenza Impfung durch die Bevölkerung hatte keine finanziellen Gründe.