EMRK: zeitgemäß und effektiv

International or.at W 2022

Update 4. Juni 2025 + DiskussionsUNkultur in Österreich: Nachdem Kanzler Stocker vorige Woche gefordert hatte, die EMRK „neu auszuslegen“ um Abschiebungen von Ausländern zu erleichtern, meldet sich am 4.6. 25 der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), weil er das Feld nicht „den Rechten“ überlassen will. SPÖ-Chef Vizekanzler Andreas Babler distanzierte sich umgehend. Der Grund: das sei Kaisers Privatmeinung. Eine Neos- und eine ÖVP-Ministerin flankieren des SPÖ-Chef und grinsen blöd. Damit Ende der Diskussion!

Kommentar ethos.at: Die Behauptung des ORF, Kaiser habe diese Diskussion „angestoßen“, ist falsch. Angestoßen hat diese Diskussion nämlich ethos.at am 27.1.23 mit einem Plädoyer von Prof. Hannes Tretter und Marion Wisinger und einer ausführlichen Replik darauf von ethos-CR HTH. Da der Österreichische Regierungsfunk aber grundsätzlich nicht recherchiert sondern nur auf Zuruf von Regierungsmitgliedern reagiert, kann er diese Tatsache natürlich nicht kennen! Man kann offenbar einem ORF-Redakteur nicht zumuten, ethos.at als Informationsquelle zu nutzen. Die Logik des Regierungsfunks: Mit dem Machtwort von Babler ist das Thema auch für den ORF beendet. Womit der ORF einmal mehr gegen seinen verfassungsmäßigen Auftrag verstößt. Und ein Grund mehr, warum ich keine „Haushaltsabgabe“ bezahle!

SIEHE AUCH: Die Bedenklichen Seiten unserer Verfassung (meinbezirk.at 12.10.2020)

+ TEIL 1: Wie die Europäische Menschenrechtskonvention Demokratie und Rechtsstaat schützt

Ein Plädoyer von Hannes Tretter und Marion Wisinger

27. Jänner 2023 - Publikation auf ethos.at mit Genehmigung der Zeitschrift INTERNATIONAL W/2022

+ TEIL 2:  EMRK pro und contra

Ein Plädoyer für eine sachliche, aber schonungslose Auseinandersetzung mit EMRK und allen anderen Gesetzen, sowie mit den Methoden der Gesetzgebung. Von Hubert Thurnhofer

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Gesetzgebung braucht Qualitätskontrolle!

Das geplante Krisensicherheitsgesetz B-KSG...

23. Jänner 2023 ... ist ein weiterer Grund, über die Qualität der österreichischen Gesetzgebung grundsätzlich nachzudenken. (Inhalt und Stellungnahmen gegen das B-KSG siehe: "Teuer und infeffizient"). auf Krisen vorbereitet zu sein, sollte eigentlich zum Grundgerüst jedes Politikers, jedes Beamten und natürlich auch jedes Staatsbürgers gehören. Diese Vorbereitung ist eine Frage der Einstellung bzw der Haltung, somit ein Thema, das jeder Mensch auf moralischer und ethischer Basis lösen kann. Die Regierung unterwirft das Problem mit dem B-KSG dem Gesetz und enthebt es damit automatisch der persönlichen Verantwortung der Politiker, Beamten und Staatsbürger. Philosophisch betrachtet ist dies ein weiterer Akt, das Moralitätsprinzip auszuhebeln durch das Legalitätsprinzip.

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Appell für den Frieden

Appell für den Frieden screen

Ein Appell von Klaus Moegling auf change.org

gerichtet an die deutsche Bundesregierung, an Mitglieder des Deutschen Bundestags und die interessierte Öffentlichkeit (Der gleiche Text wird im österreichischen Friedensappell an die österreichische Regierung gerichtet)

BUCHTIPP: Michael Wolffsohn: Zum Weltfrieden

Stand 12. Jänner 2023: 1976 Unterzeichner

Stand 23. März 2023: 6809 Unterzeichner

Endstand 5. Dezember 2023 (Petition abgeschlossen): Diese Petition hat 16.421 Unterschriften erreicht

Klaus Moegling ist auch Mitunterzeichner des "Manifest für den Frieden", das es mit vereinter Frauenpowervon Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht innerhalb weniger Tage auf über 177.000 Unterzeichner gebracht hat.

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