Lisa Aldali, NEOS
Aldali ist Abgeordnete zum Nationalrat erst seit 07.11.2025 – zehn Tage später hat sie ihren Beruf als Lehrerin für Deutsch, Geschichte und politische Bildung, den sie in Salzburg seit 2017 ausübte, aufgegeben. Zuvor hat NEOS Abgeordnete Stephanie Krisper ihr Mandat Ende Oktober 2025 zurückgelegt (siehe ORF.at 10.10.2025)
Das frei gewordene Mandat im Landeswahlkreis 9 – Wien erhielt Abgeordneter Michael Bernhard. Das dadurch freigewordene Mandat auf der Bundesparteiliste erhielt Lisa Aldali. (Am Rande bemerkt: ein Ringelspiel das die Wähler dieses Landes höchst wahrscheinlich nicht verstehen, weil sie das NR-Wahlgesetz nicht im Geringsten kennen. Doch muss das so sein? Kann das nur so und nicht anders sein?)
Ein Video auf parlament.gv.at fehlt noch von Lisa, aber auf der Parteiseite hat sie sich zu Wort gemeldet. Sie beginnt resolut mit „Griass eich! Wir leben in einem Land, in dem vieles gut funktioniert, aber nicht alles. Manchmal fühlt man sich Behörden ausgeliefert. Man wartet monatelang auf Antworten. Entscheidungen wirken oft nicht nachvollziehbar und oft bleibt das Gefühl: das kann doch nicht wahr sein!“
Eine ihrer ersten Gelegenheit im Parlament nutzt Lisa, um als NEOS-Sprecherin für Volksanwaltschaft ebenso resolut auf den Tisch zu hauen, und die Probleme beim Namen zu nennen; in dem Fall verursacht durch den FPÖ-Soziallandesrat in Salzburg. Details: Lisa Aldali (NEOS), 83. Sitzung, XXVIII. GP des NR, 18:49
„Ich habe mich dem Kampf gegen Ungerechtigkeiten verschrieben“, sagt sie einleitend zu dieser Parlamentsrede. Es wäre falsch zu sagen, sie „wirkt damit überzeugend“. Wahr vielmehr ist: sie ist authentisch und man glaubt ihr (was man explizit erwähnen muss, weil es selten passiert). Möge Aldali bleiben wie sie ist.

Lesenswert ihre Biografie auf wikipedia.at