Tag des Waldes

Wälder und Wirtschaft

21. März 2026 – Martin Prumetz enthüllt via FB am 21.3.2026, dass in der Waldwirtschaft nicht alles nachhaltig läuft: Hier liegen etwa 500 Festmeter Fichtenkäferholz in Blochlänge abgeschnitten und entrindet. Die Bringung wäret hier kein Problem. Der Wert von Braunblochen liegt bei etwa 30 bis 40 €. Ofen-fertiges Fichtenbrennholz kostet schon etwa 70 bis 90 Euro. Käferholz ist auch noch ein vollwertiger Rohstoff, der sich uneingeschränkt als Bauholz, Konstruktionsholz, für den Innenausbau und als Brennholz eignet. Also verrottet hier Holz im Wert von etwa 15 bis 20 tausend Euro, trotz eines gigantischem Forststraßennetzes, das man dann auch noch die Lebensadern unserer Wälder nennt. Österreich importierte in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 rund 4,5 Millionen Festmeter (fm) Nadelsägerundholz

Käferholz Wald

Das Landwirtschaftsministerium schreibt (ohne auf den vorliegenden Fall einzugehen): Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern.

(Mitteilung des BMLUK.gv.at) - Am 21. März wird weltweit der Internationale Tag des Waldes gefeiert und damit die Bedeutung der Wälder in ihren ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktionen hervorgehoben. Das diesjährige Motto lautet „Wälder und Wirtschaft“. Es wird von der Collaborative Partnership on Forests (CPF), einem Zusammenschluss internationaler Organisationen wie der FAO, festgelegt.

Rund 30 Prozent der weltweiten Landfläche sind von Wald bedeckt. In Österreich liegt dieser Anteil mit etwa 48 Prozent deutlich über dem globalen sowie dem EU-Durchschnitt.

Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern. Durch gezielte Pflege- und Nutzungseingriffe werden Wälder verjüngt und an sich verändernde Umweltbedingungen angepasst. So entstehen stabile, artenreiche und widerstandsfähige Bestände, die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Gleichzeitig sichert die Forst- und Holzwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette hunderttausende Arbeitsplätze, insbesondere in ländlichen Regionen, und schafft hohe wirtschaftliche Wertschöpfung.

Gerade im Hinblick auf den Klimawandel gewinnt die verstärkte Nutzung von Holz an Bedeutung. Als Baustoff kann Holz energieintensive Materialien ersetzen, deren Herstellung hohe CO₂-Emissionen verursacht. Gleichzeitig bleibt das während des Wachstums im Holz gebundene CO₂ langfristig gespeichert. Auch Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung können stofflich oder energetisch genutzt werden und tragen damit zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten bei.