Corona: 35 Mio Tests in Schulen versickert
Rechnungshof veröffentlichte Bericht: Schulbetrieb während der COVID-19-Pandemie
Positiv, dass im Schuljahr 2021/22 keine flächendeckenden Schulschließungen mehr stattfanden
15. September 2023 (Offizielle Mitteilung des Österreichischen Rechnungshofes) - Seit Beginn der COVID-19-Pandemie war das Bildungsministerium bestrebt, die Schulen offen zu halten. Es setzte zahlreiche Maßnahmen, um den Schulbetrieb zu ermöglichen. Zu diesen zählten regelmäßige PCR- und Antigen-Tests an Schulen. Der Rechnungshof sieht es in seinem Bericht „Schulbetrieb während der COVID-19-Pandemie“, der auf Verlangen von FPÖ-Nationalratsabgeordneten erfolgte, als positiv an, dass im Schuljahr 2021/22 keine flächendeckenden Schulschließungen mehr stattfanden. Denn die Lockdowns und die Phasen des Distance Learnings wirkten sich negativ auf das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler aus und führten auch zu Lernrückständen. Als Belastung für die Schulen und Schulbehörden beurteilen die Prüferinnen und Prüfer den Umstand, dass sich die Rechtslage oft änderte. Herausfordernd war, für rund 1,14 Millionen Schülerinnen und Schüler Antigen- und PCR-Tests zu organisieren. Zudem fehlte ein funktionierendes Monitoring über die Tests. So weiß das Bildungsministerium nicht, wie viele Antigen- Tests an den Schulen tatsächlich verbraucht wurden oder wie viele dort noch lagerten. Überprüft wurden die Jahre 2020 und 2021.
35,23 Millionen Antigen-Tests nicht zuordenbar
Kritik mit beschränkter Haftung
25. August 2023 - Scheinbar kritisch kommentiert Kathrin Gulnerits: "Beim bevorstehenden Prozess gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz geht es um weit mehr als um Strafrecht, Befindlichkeiten und Rechthaberei."
Bezugnehmend auf einen Kurz-Tweet kritisiert die NEWS-Chefredakteurin: "In den vielen Zeilen ist bemerkenswert viel von 'wir' die Rede. Doch was heißt 'wir'? Wir, mein Anwalt und ich? Meine Familie? Wir, die auf der richtigen Seite des juristischen Weges stehen? Absender ist schließlich einer, der in der Vergangenheit vor allem eines praktiziert hat: 'Ich! Ich! Ich!' – und dabei letztlich auch an sich selbst gescheitert ist." ethos.at klärt auf: Die Antwort auf die Frage "was heißt wir?" liegt auf der Hand.