Lack ab bei ZackZack

zackzack 2025 05 22

zackzack sieht schwarz

Update 18. Dezember 2025 (derStandard.at) – „Peter Pilz muss Polizisten 57.000 Euro zahlen, sein Pilnacek-Buch wird eingezogen. In einem von drei Polizeibeamten und einer Polizeibeamtin angestrengten Medienprozess gelang dem Ex-Politiker nicht der Wahrheitsbeweis für eine ÖVP-Verschwörung.“ Reportage Michael Möseneder.

Update 22. Mai 2025 – Wieder mal appelliert Pilz an die zackzack-Leser, für zackzack zu spenden:

„Der Grund ist der Erfolg unserer Enthüllungen:

– Mit unseren Recherchen erzwingen wir die Wiederaufnahme des Pilnacek-Verfahrens und die Einsetzung des U-Ausschusses.

– Die Ermittlungen der WKStA bestätigen alles, was wir geschrieben haben. Trotzdem werden wir verurteilt – von Richtern, die zu Zensoren werden.

– Laufend decken wir fragwürdige Russland-Deals auf, die für ÖVP-Minister immer unangenehmer werden.

– Doch anhaltende SLAPP-Klagen kosten uns bereits mehr als 100.000 Euro.

– Jetzt will das Innenministerium das Pilnacek-Buch beschlagnahmen lassen.

– ZackZack kann nicht mehr totgeschwiegen werden. Daher soll ZackZack jetzt totgeklagt werden.“

Der Kampf gegen den Machenschaften der „schwarzen Reichshälfte“ in Ehren, aber folgende Fragen an den Polit-Pensionisten Peter Pilz sollten doch erlaubt sein:

+ Haben Sie keine Ersparnisse?

+ Hat ihr Buch nix eingebracht?

+ Haben Sie keine Unterstützer in der High Society, von VdB abwärts?

+ Hat zackzack keinen Anspruch auf Mittel aus dem Qualitätsjournalismusförderungsgesetz?

23. 5.2025 zackzack beantwortet (nicht alle) Fragen von ethos:

Über die privaten Ersparnisse von Herrn Dr. Pilz, so vorhanden, können wir Ihnen keine Auskunft geben.

Das Buch, das im ZackZack Eigenverlag erschienen ist, hat sehr wohl etwas eingebracht und die Prozesskosten bis jetzt überhaupt ermöglicht.

ZackZack bekommt keine Förderungen – in unserer jetzigen Form sind wir zu klein. Es bedarf dazu nämlich einer Mindestanzahl an hauptberuflich angestellten Journalisten, die wir aus finanziellen Gründen seit 2023 in unserer verkleinerten Form (bislang) nicht erfüllen können. Denn wir wollten nur so viel Geld ausgeben, wie wir durch unsere Mitglieder einnehmen. Die Klagen haben dieses Finanzierungsmodell allerdings verunmöglicht. Deshalb sind wir erneut auf Hilfe angewiesen.

Mit besten Grüßen,

Die Redaktion 

29. März 2023 – Peter Pilz, dem es vergönnt sei, dass er eine ordentliche Abgeordneten-Pension bezieht, kommt nicht zur Ruhe. Sein ganzes Leben lang war er im Staatsdienst, ein Vierteljahrhundert (mit Unterbrechungen) als Nationalratsabgeordneter, dazwischen acht Jahre im Wiener Landtag. Nun kämpft er um das Überleben seiner journalistischen Spielwiese ZackZack.

Zackzack AUS

Nachdem er die Grünen gespalten und aus dem Parlament eliminiert, dafür mit einer eigenen Liste eingezogen, zunächst aber aber (höflich?) Martha Martha Bißmann den Vortritt ließ, um später doch noch (anstandslos!) seinen Sitz im Nationalrat einforderte, flog seine Liste nach den Regierungsintermezzo Kurz-Strache wieder aus dem Parlament und die Grünen zogen wieder ei.

Als kleine Apanage sind dem Aufdecker der Nation 1,2 Millionen Euro vom Bildungsverein der JETZT-Partei „Offene Gesellschaft“ zugefallen, die Pilz (wie Insider wissen nicht ohne Widerstand ehemaliger JETZT-Mitglieder) als Startkapital für seine Mediengründung eingesetzt hat. Wie ethos.at berichtete, bewilligen sich die Nationalratsparteien für ihre Bildungsakademien bwz Parteiakademien generös und jährlich 10,5 Millionen Euro!

Nun lamentiert der Mann, der mit ZackZack offenbar erstmals in seinem Leben unternehmerisches Risiko eingegangen ist, dass er keine Förderungen vom Staat bekommt: „Totschweigen – totklagen – aushungern. Einigen war ZackZack von Anfang an unangenehm. Zuerst wollte man uns totschweigen. Aber dazu waren viele unserer Geschichten zu stark. Dann wollte man uns totklagen, mit den Millionenklagen von Benkos Signa und Martin Ho. Das haben wir durchgekämpft, abgewehrt und überstanden. Zum Schluss wollte man uns aushungern. Dutzende Millionen für regierungstreue Medien, nichts für ZackZack – das ist Presseförderung unter einer Regierung, die auf Propaganda statt auf Pressefreiheit setzt.“

ethos.at kritisiert seit seinem Launch am 26.10.21, dass die Massenmedien dieses Landes von der Bundesregierung mit Millionenbeträgen zur Verbreitung ihrer Corona-Propaganda angefüttert wurden, zuletzt 54 Millionen Euro über den Umweg der „Digitalen Transformation„. Eine Berichterstattung über das wichtigste Amt im Staate und die Neuwahl des Bundespräsidenten 2022 hat auf ZackZack nicht statt gefunden. Naturgemäß auch nicht die geringste Kritik an VdB, der 2016 die gesetzlich limitierten Wahlkampfkosten um 800.000 Euro überschritten hat.

Nun bleibt der Aufdecker Pilz wohl auf aufgelaufenen Schulden sitzen, wenn künftig nicht 3.000 Unterstützer regelmäßig für ZackZack über Wasser halten. ethos.at empfiehlt: Lieber Peter, klopf doch mal bei deinen langjährigen Freuden an, die heute auf gut bezahlten Posten sitzen, vom Bundespräsidenten abwärts fallen dir sicher ein paar Namen ein. Wenn’s nichts wird, hast du ja einen Trost: „Journalistisch sind wir eine der erfolgreichsten Medien-Neugründungen der letzten zehn Jahre:“

Update 25. Juni 2023: Zackzack macht als „Forum“ weiter: „Daniel Wisser, Julya Rabinovich, Robert Misik und ich schreiben weiter, regelmäßig. Fritz Hausjell verstärkt uns und nimmt sich die Feinde der Pressefreiheit vor. Heinz Mayer wird regelmäßig analysieren, wie wir in guter Verfassung bleiben und nicht in schlechter Gesellschaft enden. Dazu kommen Investigativ-Schwerpunkte wie jetzt gerade die Serie „Sigi Wolf und die Eurofighter“. Ab Juli planen wir neue, spannende Geschichten.“

Update 20. März 2024DerStandard.at berichtet: „Zackzack.at, das Medienportal von Peter Pilz, hat seit wenigen Wochen eine Menge neuer und prominenter Kleingesellschafter. Anteile halten nun etwa der Gastronom und Neos-Abgeordnete Sepp Schellhorn sowie renommierte Wissenschafterinnen wie die Biochemikerin Renée Schröder und der Informatiker Hannes Werthner.“

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Wasserstoff durch die Gasleitung!?

DVGW Gasleitungen

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Update 29. Mai 2025 – „Das Wasserstoff-Projekt SmartQuart in Kaisersesch (Rheinland-Pfalz) ist nach fünf Jahren krachend gescheitert. Trotz fünf Millionen Euro Steuergeld bleibt nur die bittere Erkenntnis: Die grüne Energiewende-Propaganda scheitert an der Realität. Es ist ein technologisches Totalversagen auf Kosten der Allgemeinheit“, berichtet Report24.news

Update 8. November 2024 – In Österreich soll Wasserstoff nicht durch die Gasleitungen fließen; diese sollen statt dessen zurückgebaut werden. „Die Gasnetzbetreiber sollten jetzt geordnet an die Teilstilllegung ihrer Gasnetze gehen um Kosten zu sparen, sagte E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch … Wasserstoff sei auf der Netzebene, die zu den Haushalten und Kleinverbrauchern führt, kein Argument für den Erhalt der Gasnetze, so die E-Control. Wasserstoff als Ersatz für Erdgas werde in der Industrie gebraucht.… Das österreichische Gasnetz umfasst derzeit rund 2.000 Kilometer an Fernleitungen und 44.000 Kilometer Verteilerleitungen – davon soll langfristig nur ein Bruchteil übrig bleiben. Exakte Zahlen könne man noch nicht nennen, sagte Bernhard Painz, Vorstand der Austrian Gas Grid Management (AGGM), die den Netzbetreibern gehört und als Steuerzentrale für die Verteilung von Gas in Österreich und für den Gastransit zuständig ist“, berichtet ORF.at (8.11.24)

Update 18. Juli 2024 – „Die für 2030 von der EU-Kommission angepeilten Ziele für die Erzeugung und Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff sind „zu ehrgeizig“: Zu diesem Schluss kommt ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht des Europäischen Rechnungshofs (ERH). Die Zielvorgaben beruhten nicht auf soliden Analysen, so die Prüfer. Sie fordern einen Realitätscheck ein“, berichtet ORF.at

Update 27. April 2023 – „Das geplante neue Gebäudeenergiegesetz und die Unsicherheiten in Sachen Wasserstoff beschäftigen auch die Kommunen. Einige wollen die Gasnetze stilllegen. […] Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich mehrfach skeptisch gezeigt, ob die Umstellung und Versorgung mit Wasserstoff bis dahin machbar seien. In letzter Konsequenz könnten auf die Stadtwerke und ähnliche kommunale Unternehmen Regressansprüche zukommen. In dieser Situation wächst die Bereitschaft der Kommunen, notfalls die Gasnetze lieber stillzulegen“, berichtet Epoch Times.

28. März 2023 – Wasserstoff wird als Wundermittel zur Erreichung der Klimaziele betrachtet. Er hat nur drei Nachteile: 1. die Herstellung erfordert extrem hohen Energieeinsatz,  2. Speicherung und 3. Transport sind technisch extrem auwändig. Eine „Sensationsmeldung“ veröffentlicht heute der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), der deutschlandweit mit über 100 Partnern wie Ministerien, Behörden, Institutionen und Organisationen eng zusammenarbeitet: „DVGW-Studie belegt: Deutschlands Gasleitungen sind bereit für Wasserstoff“.

ethos.at verfügt nicht über die Kompetenz, die Inhalte der Studie zu prüfen, sondern kann nur auf Aussagen von Wissenschaftern verweisen, die grundsätzlich in Frage stellen, was die Studie als gegeben voraussetzt: dass man Wasserstoff durch Gasleitungen deutschlandweit verteilen könnte, um es bis an die Endgeräte zu bringen.

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Dr.-Ing. Andreas Menne, Leiter der Abteilung Low Carbon Technologies am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sagt: „Wasserstoff zu transportieren und zu speichern stellt nach wie vor eine enorme Herausforderung dar. Entweder sind hohe Drücke oder tiefkalte Temperaturen nötig – und beides frisst viel Energie. Eine Alternative: Wasserstoff wird via Haber-Bosch-Verfahren in Ammoniak umgewandelt, ohne großen Aufwand transportiert und am Zielort wieder umgewandelt. … Ammoniak … ist einer von vielleicht zwei oder drei aussichtsreichen Kandidaten, um Wasserstoff besser transportfähig zu machen. Schließlich ist Ammoniak von den stofflichen Eigenschaften her mit Flüssiggas zu vergleichen und schon bei 10 bis 12 bar zu verflüssigen. Und der Prozess zur Herstellung von Ammoniak aus Wasserstoff und Stickstoff ist bereits seit über 100 Jahren bekannt und weitestgehend optimiert.“

DVGW spricht wohl gemerkt nicht von Wasserstoff umgewandelt in Ammoniak oder Methan, sondern explizit und ausschließlich über den Transport von Wasserstoff über die bestehenden Gasleitungen. DVGW wörtlich:

„Millionen Erdgaskunden könnten zügig und zu geringen Kosten mit Wasserstoff versorgt werden. Die im deutschen Gasnetz verbauten Stahlrohrleitungen sind für den Transport von Wasserstoff geeignet. Sie weisen keine Unterschiede in Bezug auf die grundsätzliche Eignung für den Transport von Wasserstoff gegenüber Erdgas auf. Sowohl betriebsbedingte Alterung als auch die geforderte Bruchzähigkeit entsprechen den Erwartungen an eine Dekaden-überdauernde, sichere Verfügbarkeit. ‚Die Forschungsergebnisse sind wegweisend in die Wasserstoff-Zukunft. Von den drei Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette – Erzeugung, Transport und Nutzbarmachung – ist der Transport nun grundsätzlich gelöst. In Leitungsnetzen werden die Rohre auch weiterhin genutzt werden können, und nur einzelne Einbauteile oder Stationselemente sind zu ertüchtigen oder auszutauschen. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoll, denn wir können auf eine bestehende Infrastruktur mit einem über viele Jahrzehnte getätigten Investitionsvolumen in Höhe von rund 300 Milliarden Euro zurückgreifen. Die Bundesregierung muss dieses große Potenzial nun nutzen und den Weg in die Wasserstoffwirtschaft ebnen, um ihrem Anspruch an einen beschleunigten Klimaschutz gerecht zu werden‘, erklärt Prof. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW. Statt ein neues Gasnetz für den Transport von Wasserstoff aufzubauen, kann das bereits bestehende, über 550.000 km lange deutsche Gasnetz mit Gesamtkosten von nur rund 30 Milliarden Euro für den Transport von Wasserstoff umgerüstet werden. Millionen Haushalte und Unternehmen mit Gasanschluss sind bereits H2-ready oder können mit verhältnismäßig geringem Aufwand H2-ready gemacht werden und so über die bestehende Infrastruktur zu 100 Prozent mit klimaneutralem Wasserstoff versorgt werden.“

Anmerkung ethos.at: In Zeiten wie diesen ist eine (geschätzte, d.h. in Realität mit Sicherheit höhere) Investition von 30 Milliarden Euro für eine noch unbekannte Technologie (noch nirgends wurde Wasserstoff über längere Leitungsstrecken transportiert) offenbar ein „verhältnismäßig geringer Aufwand“. Aktuelle Druckverhältnisse laut alleantworten.de: „Der Druck in der Gaspipeline beträgt am Ausspeisepunkt aus der an der russischen Küste gelegenen Verdichterstation Portowaja 220 bar (220 Kilogramm pro Quadratzentimeter) und am Einspeisepunkt in Deutschland 106 bar.“ 

Andreas Menne: „CO2-frei erzeugter Wasserstoff kann vieles sein: Energieträger, Speichermedium für Strom, Rohstoff für die Industrie und emissionsfreier Treibstoff. Allerdings hat er einen großen Nachteil. Er ist schwierig zu lagern und zu transportieren. Für den Transport sind beispielsweise sehr hohe Drücke erforderlich – standardmäßig 700 bar. Alternativ lässt sich der Wasserstoff verflüssigen. Aber dafür sind tiefkalte Temperaturen von unter minus 230 °C nötig. Beides ist mit sehr viel Aufwand verbunden und stellt hohe Anforderungen an die verwendeten Materialien. Faustformel: In die Verflüssigung von Wasserstoff müssen ca. 40 Prozent des Energiegehaltes vom Wasserstoff reingesteckt werden. Je länger die Strecke bzw. Speicherdauer, desto höher wird der Aufwand.“

Bernd Spatzenegger, Autor des Buches „Die Energielüge“ schreibt: „Es ist nicht zielführend, eine Erdgasheizung durch den Brennstoff Wasserstoff zu ersetzen. H2 ist viel zu wertvoll und zu teuer, um aus einer Flammentemperatur von fast 2000 °C Heizungswasser mit 55 °C herzustellen. Das wäre Energievernichtung pur. Aus demselben Grund ist es grundsätzlich nicht sinnvoll, Niedertemperaturwärme aus Wasserstoff oder fossilen Brennstoffen herzustellen.“ (S. 267)

„Wasserstoff zu befördern, ist schwieriger, als man denkt. In verflüssigter Form benötigt man eine Temperatur von -253 °C, das sind nur 20 Kelvin über dem absoluten Nullpunkt. Das ist sehr kalt. Um diese Temperatur zu erreichen und sie beim Transport zu halten, braucht man sehr viel Energie, nämlich etwa ein Drittel des Energieinhaltes von Wasserstoff. Um ihn hingegen unter 300 Bar Druck zu transportieren, bedarf es sehr starker Behälter. Daher wird beim Transport von Wasserstoff üblicherweise an die vorherige Umwandlung in E-Fuels (Ammoniak, Methanol, Methan) oder an die Einlagerung in flüssige, organische Wasserstoffträger (LOHC) oder in Metallhydridspeicher gedacht. Dies ist jedoch mit weiteren Energieverlusten bei der (Rück-)Umwandlung verbunden oder ergibt einen Brennstoff, der sich nur mehr eingeschränkt verwenden lässt.“ (S. 273)

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Volk gegen Klima-Alleingang Berlins

ARD Volksentscheid Berlin 2023 03 26

27. März 2023 – Ausgerechnet die Politelite Berlins, die für die Errichtung eines Flughafens statt vier Jahre 14 Jahre benötigt, will im Alleingang die Klimaneutralität für Berlin bis 2030 schaffen. Eine Regierung, die offenbar auch zweieinhalb Jahre nach Eröffnung des BER im Oktober 2020 keine exakten Angaben über die Kosten des Projektes machen kann. So finden sich auf wikipedia bis heute nur Schätzungen:

„Die Gesamtkosten für das Projekt wurden zu Baubeginn auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt, 2015 waren es bereits knapp sechs Milliarden und 2018 wurde die Schätzung schließlich auf 7,3 Milliarden Euro korrigiert. 2019 wurden die reinen Planungs- und Baukosten auf 4,6 Milliarden Euro und die Kosten für den Schallschutz auf 770 Millionen Euro geschätzt.“

Die Bevölkerung allerdings war für einen weiteren Schildbürgerstreich der Stadtoberhäupter nicht bereit. Der Volksentscheid ist eindeutig ausgefallen. Der Hofberichterstatter ARD/tagesschau.de schreibt darüber: „Volksentscheid deutlich gescheitert.“ Der Redakteur dieser Zeile, genauso wenig wie irgend ein regierungstreuer Journalist im ARD hat sich offensichtlich nicht die Frage gestellt, was die Aussage impliziert, dass ein Volksentscheid „scheitert“ und „deutlich“ noch dazu.

Das Ergebnis selbst ist knapp ausgefallen, eine kleine Mehrheit war sogar dafür: 442.210 Ja-Stimmen gegen 423.418 Nein! Doch damit wurde nicht die Bedingung erfüllt, dass mindestens 25% der Abstimmungsberechtigten (607.518) zustimmen müssen. Insgesamt gab es nur 865.628 gültige Stimmen und 3.538 ungültige. Die absolute Mehrheit der Abstimmungsberechtigten (2,43 Millionen) hat damit deutlich zum Ausdruck gebracht: „mit dieser Politik, insbesondere mit dieser Klima-Ideologie wollen wir nichts zu tun haben!“ Die ARD/tageschschau-Schlagzeile müsste demnach lauten: Klima-Idologen deutlich gescheitert.

Über die Methoden der Klima-Ideologen siehe: Energiewende für Politiker

ERGÄNZUNG 31.3.33: Aktuelle Umfrage von YouGov: „Klimaforscher sind sich einig, dass die Hauptursache des Klimawandels der Mensch ist. Dieser wissenschaftlichen Erkenntnis glauben 63 Prozent der Menschen in Deutschland. 22 Prozent glauben daran nicht. Der Altersvergleich zeigt, dass vor allem die jüngsten (18- bis 24-Jährige) sowie die ältesten Befragten (über 55-Jährige) an den menschengemachten Klimawandel glauben (jeweils 67 Prozent). Ostdeutsche glauben seltener an den menschengemachten Klimawandel als Westdeutsche (57 vs. 65 Prozent).“

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