Österreicher helfen Ukrainern

Benefizkonzert + La Speranza + Chorkonzert

Lieder für Frieden, Freude, Hoffnung und Verbundenheit

Freitag, 8. April 2022 um 20:00 Uhr

im Saal des Akademikerbundes, Schlösselgasse 11/1 - 1080 Wien

Alle Spenden kommen der ARGE Ukrainisch-Österreichische Partnerschaft zugute.

Benefizkonzert für Betroffene am 13. März 2022 um 18:00 

Kirche St. Andreas in Wien Hütteldorf, Linzer Straße 424, 1140 Wien

Programm: Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi

Gesang: Maryna Lopez (Ukraine) und Anabell Garfio Méndez (Mexiko). Goldmark Quartett in Kooperation mit dem Austrolatin Orchester und Martin Wacks. Dirigent: Luis Carlos Muñoz Segovia

Die MusikerInnen spielen ohne Gagen/Aufwandsentschädigung. Spenden gehen direkt an Betroffene Zivilisten in der Ukraine.

Maryna Lopez

Die Mezzo-Sopranistin Marina Lopez (Bild)schreibt: "Liebe Freunde! Bekannte und Bürger Österreichs! Es ist sehr rührend zu sehen und zu hören wie Sie hier den Ukrainern helfen wollen. Im Namen meines Volkes sage ich: Danke! Ich bin eine österreichische Opernsängerin mit ukrainischer Herkunft. Zu sehen und zu hören was mit meinem Land geschieht, bricht mir das Herz. Dort wuchs ich auf, dort sind meine Eltern, meine Kindheit, unsere Geschichte und alles. In der Ukraine (Lemberg, Dnipropetrowsk, Charkiw, Kiew) trat ich bei vielenKonzerten auf. Meine Familie ist noch immer dort und sie kämpfen mit aller Kraft gegen den russischen Aggressor. Nach vielen Tagen der Überprüfung der sichersten Methode Geld zu überweisen habe ich die sicherste Methode gefunden. Der Kontakt ist die renommierte Sängerin, Politikerin und meine Bekannte Oksana Bilosir. Ihr könnt selber einen Blick auf ihr Profil werfen, falls Ihr Fragen habt, kann ich Euch gerne diese beantworten. Ich werde dorthin spenden und alle Spenden von Benefizveranstaltungen werden dorthin gehen. Das Geld wird direkt auf das ukrainische BankKonto überwiesen und für humanitäre Zwecke verwendet."

6. März 2022 - Christian Zeitz, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie, ist einer der wenigen unabhängigen politischen Analytiker Österreichs. Wenn die Politiker versagen, wie im Falle eines Krieges, dann muss auch mal der Analytiker Pause machen und der Mensch handeln. Denn nur abgehobene Politologen können Krieg als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" bezeichnen. Wissenschafter, die Menschen geblieben sind, können jeden Krieg nur als Totalversagen der Politik bezeichnen. Der einzige Schluss, den man daraus ziehen kann lautet: Erste Hilfe!

So hat Christian Zeitz umgehend nach dem Einmarsch der russischen Truppen in Kooperation mit der Initiative Soziales Österreich (ISÖ) die ARGE Ukrainisch-Österreichische Partnerschaft gegründet, die bis heute bereits 50 Frauen und Kinder aus der Ukraine betreut. Im Campus Wienerwald können bis zu 500 Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden. Weitere Infos und Spendenkonto siehe isoe.at

Gernot Kranner Hilfslieferung

Auch der Schauspieler Gernot Kranner (Bild) ist umgehend aktiv geworden und hat Sachspenden von Wien an die Ukrainische Grenze gebracht. Auf dem Rückweg nahm er eine vor dem Krieg geflüchtete Mutter und ihre zwei Töchter mit nach Wien. "Untätig herumzusitzen, während in der Ukraine tausende Menschen vor dem Krieg flüchten müssen, habe ich nicht ausgehalten", erklärt Schauspieler seine Beweggründe zur Ersten Hilfe. Unterstützung bekam er vom "Reisebüro der Menschlichkeit", Global Family. Weitere Infos und Spendenkonto siehe global-family.net

"Welche Spenden werden in der Ukraine am dringendsten gebraucht? 'Kleidung weniger. Babynahrung und Kindernahrung ist nötig, aber auch Windeln für Babys und auch Senioren. Bettzeug, Decken und Schlafsäcke. Medikamente und Verbandszeug. Haltbare Lebensmittel', sagt Gernot Kranner nach seiner Rettungsfahrt zur ukrainischen Grenze", berichtet MeinBezirk.at. Die Spenden konnte Kranner in einem Feuerwehrhaus an der polnisch-ukrainischen Grenze einem Verein übergeben, der mit Global Family kooperiert.

11. März 2022 - "Auf der Plattform der Bundesbetreuungsagentur wurden bereits 27.000 Plätze zur Unterbringung angeboten. Unter den Anbietern sind auch 100 Hotels, die gratis Raum zur Verfügung stellen. Diese Quartiere werden den Ländern für deren Kontingente zugeteilt. In den Bundesquartieren ist zumindest vorläufig noch Platz. 3.600 Plätze sind aktuell vergeben, bis zu 3.200 weitere könnte man belegen." Details siehe ORF.at Weiters wird berichtet: "Ukrainische Flüchtlinge werden vollen Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt erhalten. Das hat ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher in einer Pressekonferenz klargestellt. Beschäftigungsbewilligungen werden nach einer Registrierung von Amts wegen möglich sein. Bürokratische Wege sollen für die Vertriebenen kurz gehalten werden. Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) kündigt dafür zentrale Servicestellen an." (ORF-Video)