Rückblick 3: Was wurde aus 38 Milliarden Corona Hilfsgeldern?

COFAG - eine Fehlkonstruktion

24. November 2022 - Der ORF.at berichtet über die aktuelle Sitzung des ÖVP-Korruptionsuntersuchungsausschusses: "Der RH hatte in seinem Bericht Ende Oktober etliche Kritikpunkte festgestellt. Am Donnerstag legte die Präsidentin des Rechnungshofs (RH), Margit Kraker, erneut dar, was in den Augen des RH bei der COFAG schiefgelaufen sei. Potenzielle Überförderung, fehlende Dokumentation und mangelnder Rückgriff auf schon bestehende Strukturen waren darunter. Auch die Doppelrolle des damaligen Geschäftsführers Bernhard Perner in COFAG und deren Muttergesellschaft ABBAG samt doppelter Entlohnung führte Kraker an. Perner hatte dazu selbst am Mittwoch im U-Ausschuss ausgesagt."

Update 25. Juni 2023 - Cofag verfassungswidrig? "Die Pleiten-, Pech- und Pannenshow der Corona-Förderagentur Cofag dürfte demnächst ihren Höhepunkt erreichen. Nach Kritik des Rechnungshofs und Tadel der EU-Kommission könnte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die Agentur als verfassungswidrig auflösen", berichtet derStandard (25.6.23)

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Rückblick 2: Tagebuch eines Querdenkers

Anfang 2020 ist das Buch "Baustelle Parlament" erschienen und wurde erstmals am 11. Februar in den Räumen von Harmonia Wien präsentiert. Im Epilog des Buches schreibt der Autor Hubert Thurnhofer: "Ich betrachte dieses Werk als Bewerbungsschreiben für das Amt des Bundespräsidenten." Die kritische Auseinandersetzung mit den Grundlagen unseres Systems, insbesondere mit der Verfassung und der Realverfassung - so der Anspruch des Philosophen und Unternehmers - muss Grundlage für das höchste Amt im Lande sein. Conditio sine qua non.

So war es auch selbstverständlich, dass Thurnhofer auch die Corona-Politik kritisch betrachtet und analysiert hat. Buchstäblich seit dem ersten Tag. Viele Beiträge hat er auf dem Portal für Meinungsfreiheit veröffentlicht. Am 11. März 2022 hat er auf thurnhofer.cc mit dem Coronatagebuch eines Querdenkers begonnen. Zu dem Zeitpunkt war der Begriff "Querdenker" noch keine rhetorische Killerapplikation zur Diffamierung kritischer Menschen. Wie sie dazu werden konnte, diese Analyse findet man bei George Orwell in "1984". Im Roman ist dafür das "Wahrheitsministerium" zuständig, in der Realität Österreichs 2020 haben Bundeskanzleramt und Gesundheitsministerium für die Umwertung der Werte gesorgt.

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