Biennale Venedig 2026: Vizekanzler eröffnet

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7. Mai 2026 - Der Österreich-Pavillion auf der Biennale Venedig hat noch vor der offiziellen Eröffnung am 9. Mai für Aufregung gesorgt. Zumindest in Österreich. Vielleicht ist das auch schon das Wichtigste. Um Kunst geht es auf der Kunst-Biennale schon lange nicht mehr, meinen manche, wie die folgenden Reaktionen zeigen.

nius.de (6.5.2026) - „25 Performerinnen, allesamt splitterfasernackt, sollen sich bis zum Ende der Biennale am 22. November täglich in der Wasserwelt aufhalten – und dabei unter anderem im Urin planschen. Für die Installationen, darunter auch Pipi-Pools, wird auch der Harn der Besucher in Toilettentanks gesammelt und anschließend den Becken zugeführt – allerdings in geklärter Form.“

HINTERGRUND: 6-Minuten-Video über die Künstlerin sagt mehr, als 1.000 Worte. Ratlosigkeit von Grisse-Stermann gewürzt und gesülzt von Florentina Holzinger.

Nachrichten @NewsFokus via X.com May 6 - Österreich präsentiert auf der Kunstbiennale in Venedig, Italien, den provokanten Pavillon Seaworld Venice. Die Künstlerin Florentina Holzinger inszeniert dort eine dystopische Vision einer versinkenden Welt. Ein Jet-Ski und Darsteller in einer Kläranlage kritisieren den modernen Massentourismus.

Christian Ebner @ChrisEbner_CFU via X.com am 7.5.2026 - Dieses Urin-Schwimmbad ist wohl eine besonders geschmacklose Steuergeld-Verschwendung. Passenderweise wird es von Vize-Kanzler Babler eröffnet

Barbara @BarbaraKain1 via X.com May 5 - Grenzen sind wirklich überschritten! Während die Dreierkoalition (ÖVP-SPÖ-NEOS) mit Sparpaketen, Steuererhöhungen und Konsolidierungsmaßnahmen bei der Bevölkerung und den Unternehmen das Haushaltsdefizit drücken will, verprasst sie unsere Steuergelder für so eine perverse „Kunst“:

Auf der Biennale in Venedig lässt sie die „Pisse-Künstlerin“ Florentina Holzinger im österreichischen Pavillon in einem Glaskasten baden, gefüllt mit dem Urin fremder Menschen. Nackte Performerinnen rasen mit dem Jetski durch die Halle, dazu krude Installationen mit nackten Körpern. Alles finanziert mit 600.000 Euro Steuergeld vom Bund.

Zuerst der Pudertanz (nackte Tänzer, die sich mit Babypuder bestreuen) bei der Eröffnung der Kulturhauptstadt in Bad Ischl dann die kranken Aktionen bei den Salzburger Festspielen mit Kindern auf dem Servierteller und jetzt das in Venedig.

Das ist keine Kunst. Das ist pure Provokation und Abzocke der Steuerzahler!

Diese Regierung hat komplett den Bezug zur Realität und zum Anstand verloren.

Pervers. Abstoßend. Unerträglich. Nein danke!

Quelle: ©️ Eva Dichand

Tichys Einblick @TichysEinblick via X.com May 6 - Nach den großen Künstlern Gustav Klimt und Oskar Kokoschka vertritt aktuell Florentina Holzinger Österreich auf der Biennale in Venedig – ihre Bade-Performance im Urin der Festivalbesucher langweilt, die Höhe der Subvention mit Steuergeld emotionalisiert.

Kirschblüten-Prinzessin @Shinsho_ni via X.com am 6.5.2026 - Video des österreichischen Pavillons auf der Biennale in Venedig. Die Künstlerin Florentina Holzinger hängt kopfüber in einer riesigen Bronzeglocke. Sie schaukelt hin und her und „läutet“ buchstäblich mit ihrem eigenen Körper die Glocke. Es ist Teil einer groß angelegten Installation über die Klimaapokalypse. Die Glocke mit einer Person darin symbolisiert eine Warnung vor der bevorstehenden Flut.

Anmerkung ethos.at: Konkurrenz in Venedig bekommen Österreichs Performerinnen von Pussy Riot, siehe artnet.comPussy Riot Storms Russia Pavilion at Venice Biennale. Pink smoke, Ukrainian flags, and chants filled the Giardini as activists denounced Russia’s inclusion. 

Laut eigener Einschätung (siehe "Willkommen Österreich") ist Florentina Holzinger für Leistungssport und Profitanz zu schwach. Ist das genug, um auf den Bühnen der internationalen Kunstszene zu reüssieren? Nein, dafür braucht es noch gute Beziehungen. Die Beziehungen sind wohl seit 2020 da; allein im ersten Coronajahr hat sie vier Auszeichnungen erhalten. Seither insgesamt zehn. Die Biennale ist die Krönung einer Künstler-Karriere. Damit sie "nachhaltig" wirkt, muss ein Skandal her. So ein Skandal braucht eine genau Planung und Inszenierung. Wie die Aufregung zeigt: mission accomplished. 

Was kann heute, drei Generationen nach den 68ern noch als Skandal herhalten? Es ist wieder die Nacktheit! Das scheint verwunderlich, ist es aber nicht. Obwohl seit Beginn dieses Jahrhunderts Pornografie durch das Internet die Gesellschaft in einen noch nie dagewesenen NonStopHöhepunkt getrieben hat, finden wir uns heute in einer Gesellschaft, die wieder durch und durch brüde ist. Durch und mit Corona erfolgte die "Verhausschweinung der Menschen" (Zitat: Konrad Lorenz). Social Distancing wurde zur "Neuen Normalität". Man sieht in heutigen Filmen keine nackte Haut mehr. Es wird nicht geküsst und schon gar nicht gebumst. So ist es die Kunst, wo Nacktheit stattfinden darf, ja geradezu muss. "Nacktheit nicht als Nacktheit, sondern als Kostüm", wie Grissemann offenbar betrunken anmerkt? Nein, Nacktheit, um dem Bedürfnis zu provzieren auf der Darstellerseite und das Bedürfnis zu Gaffen auf der Zuschauerseite noch irgendwo befriedigt werden darf. Noch ein Wunder, dass diesmal das komplette LGBTQ-Alphabet fehlt. Dafür hängt sich die Performerin wie ein Bemmel in die Glock, um den Untergang des Abendlandes einzuläuten. 

Wozu das ganze erklärt das Kunst- und Kulturminsterium: "SEAWORLD VENICE ist als Unterwasserthemenpark, Kläranlage und Sakralbau zugleich konzipiert und wird zu einem maschinen-ähnlichen Organismus, der über die Dauer der Biennale Arte 2026 von Performer:innen bewohnt wird." In Anlehnung an den Nobelpreisträger Lorenz kann man solche Sätze nur als "Verpapageiung von Schreiberlingen" bezeichnen, die in der Propaganda-Abteilung des Kunstministeriums arbeiten.