Ostern 2026
Aktuelle Schlagzeilen über die Energiekrise / Energiewende
+ Energiekrise als Chance. Grüner Strom statt schwarzes Gold. Die Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion und die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran treiben die Energiepreise weltweit in die Höhe. Aber nicht alle Länder sind gleichermaßen betroffen. Vor allem bisherige Bemühungen im Ausbau erneuerbarer Energien machen sich jetzt in vielerlei Hinsicht bezahlt, meinen Fachleute. ORF.at (6.4.2026)
+ Alarm im Stromnetz: "Hellbrise" sorgt für 40.000 Megawatt Überproduktion. Deutschland steht an den Osterfeiertagen vor einer extremen Belastungsprobe für die Stromnetz-Infrastruktur. Eine Wetterlage mit viel Wind und intensiver Sonneneinstrahlung – im Fachjargon “Hellbrise” genannt – trifft auf den bundesweit niedrigsten Stromverbrauch des Jahres. Die aktuellen Zahlen versetzen Experten in Alarmbereitschaft. Die Prognosen für den heutigen Sonntag zeigen ein Szenario, das es in dieser Dimension in Deutschland noch nie gegeben hat: Einer erwarteten Erzeugung von gewaltigen 86.000 Megawatt (MW) steht ein drastisch gesunkener Verbrauch von lediglich 46.000 MW gegenüber. Das Resultat ist ein gigantischer Überschuss von rund 40.000 MW, der massiv in die Verteilernetze drückt. Erschwerend kommt ein technisches Defizit hinzu: Rund die Hälfte aller in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen lässt sich von den Leitwarten aus nicht fernsteuern oder zentral abregeln. report24 (5.4.2026)
+ Smart-Meter-Check 2026: Der Einbau intelligenter Messsysteme in Deutschland erreicht erst eine Gesamtquote von 5,5 %. Während Vorreiter wie Berlin über 50 % der Pflichteinbaufälle versorgt haben, hinken 77 Messstellenbetreiber komplett hinterher – ihnen drohen nun Zwangsgelder der Bundesnetzagentur. elektroquatsch.de (2.4.2026)
+ Preisschock: Deutschlands neue Energiekrise. Schon wieder schießen die Kosten für Öl und Gas in die Höhe. Energie wird in Deutschland zum Dauerproblem. Ist der Wirtschaftsstandort noch zu retten? Es ist ein beunruhigend vertrautes Déjà-vu: Die Internationale Energieagentur (IEA) ruft dazu auf, verstärkt im Homeoffice zu arbeiten und Teilfahrverbote auf den Straßen einzuführen. FAZ.net 29.03.2026
+ Hochschule Köln liefert Blaupause für Quartierspeicher – Die Umsetzung scheitert an regulatorischen Hürden. Strom dort nutzen, wo er entsteht: Was technisch längst möglich ist, scheitert in Deutschland oft an rechtlichen Hürden. Das zeigt das von der DBU geförderte Forschungsprojekt „Quartierspeicher für eine Klimaschutzsiedlung“ der TH Köln. Demnach steigert die gemeinschaftliche Nutzung von Stromspeichern in Wohnquartieren Effizienz und Klimafreundlichkeit deutlich – wird jedoch durch die aktuelle Gesetzeslage erheblich ausgebremst. pv-magazin.de (31.3.2026)
