Start and Go im legendären Voyager Stow’N go!

Voyager1

UPDATE Dezember 2024 – Angebot und alle technischen Finessen siehe willhaben.at. 

Pickerl bis 5/2025, neues Automatik-Getriebe uvm.

Ein Angebot von Hubert Thurnhofer i.V. Ernst Thurnhofer / 9.900,- Euro

Voyager, der legendäre Family Van, ist auch das Traum-Auto eines Galeristen, der mal mit Bildern, mal mit mehreren Künstlern, und öfters auch mit beiden unterwegs ist. Für eine längere Partnerschaft geplant, habe ich in den vergangenen drei Jahren rund 15.000 Euro in die Rund-Erneuerung meines Wagens investiert. Leider muss ich mich nun aus privaten Gründen von meinem Gefährten trennen!

Du bekommst ein gut gepflegtes Fahrzeug mit neuem Innenleben! Der Lancia Voyager mit Erstzulassung 5/2012 erhielt 2020 neue Ganzjahresreifen, Klimaanlage und Batterie, 2021 neues Getriebe, 2022 neue Bremsen, 2023 Service (Ölwechsel), neue Lichtmaschine und neue Servolenkung! Abnutzungserscheinungen und Rostspuren dem Alter entsprechend. Das Pickerl gilt bis 5/2025. Start and Go! Alle Türen und Fenster können vom Fahrercockpit aus bedient werden. An den Lichtschalter links muss man sich gewöhnen. Man kann aber auch mit Lichtautomatik fahren. 

Zwischen Wien und Graz kann ich gerne zur Besichtigung vorbei kommen.

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Österreichs Teilnahme am Skyshield = Neutralitätsbruch

SeBö Nein zu Sky Shield

28. Mai 2024 – Nun ist es definitiv: Österreich ist Luftabwehr-Initiative Sky Shield beigetreten, berichten die Medien unisono.

4. Juli 2023 (Pressemitteilung der Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg) – Skyshield ist nicht, wie von Österreichs Regierung behauptet, ein mit der Neutralität Österreichs vereinbares EU-Vorhaben. Im Gegenteil: es ist ein vom NATO-Land Deutschland initiiertes, NATO-Militär-Luftabwehrsystem von EU-NATO-Staaten plus den NATO-Ländern Norwegen und Großbritannien. Das ist mit der Neutralität Österreichs absolut nicht vereinbar. Sie reden von Neutralität und reihen Österreich immer mehr in USA/EU/NATO-Militärbündnisse ein.

Tatsächlich handelt es sich um ein NATO-Projekt, bei dem Deutschland in der EU-NATO die Federführung hat und sich in Konkurrenz zu USA und Frankreich militärisch in den Vordergrund bringt. Wohl nicht zufällig macht das NATO-skeptische NATO-Land Frankreich dabei nicht mit, ebenso wenig wie die NATO-Länder Polen und Italien. Aber das neutrale Österreich schon? 

Da NATO-Deutschland bei diesem angeblichen „europäischen Skyshield“ federführend ist, bedeutet eine Teilnahme Österreichs daran auch einen neuerlichen militärischen Anschluss an Deutschland! Das ist klipp und klar neutralitätswidrig und gefährdet die Sicherheit Österreichs. Die Teilnahme am „Himmels-Schutzschild“ des NATO-Militärbündnisses macht Österreich erst wirklich zum Angriffsziel.

Von Anfang an war klar, dass es sich bei diesem Skyshield-Projekt um ein NATO-Vorhaben handelt. Als dieses von NATO-Land Deutschland geführte Vorhaben erstmals bekannt wurde, hat Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gesagt, dass man erst schauen müsse, ob das nicht irgendwie als EU-Projekt dargestellt werden könne, sodass Österreich sich daran beteiligen könne. Deshalb wird jetzt nur mehr von einem „EU-Beschaffungs-Projekt“ geredet – dabei ist nicht einmal „die EU“ als Ganzes daran beteiligt.

Für Österreich muss es so oder so heißen: Egal, ob Deutschland-, EU- oder NATO-Projekt: Eine Teilnahme widerspricht der immerwährenden Neutralität Österreichs grundsätzlich, die eine Teilnahme an Militärbündnissen verbietet. Das laut Verfassung immerwährend neutrale Österreich darf und muss auch nicht im Rahmen der EU-Abmachungen (GASP usw.) an einem EU/NATO-Projekt teilnehmen und darf sich schon gar nicht an Projekten von Militärbündnissen wie es das NATO-Skyshield-Projekt eines ist beteiligen.

Machen das Österreichs Verantwortliche entgegen die in der Verfassung verankerten immerwährenden Neutralität, ziehen sie unser Land erst recht in Konflikte und Kriege hinein und gefährden erst dadurch die Sicherheit der Bevölkerung, machen dadurch Österreich erst recht zum Angriffsziel.

Absichtlich falsch behauptet wird in diesem Zusammenhang, dass Österreich als EU-Land wegen der „EU-Beistandsverpflichtung“ an solchen „EU-Maßnahmen“ teilnehmen müsse. Das entspricht nicht den Tatsachen: Österreich hat beim EU-Beitritt einen Neutralitätsvorbehalt unterschrieben („irische Klausel“), der sich in allen einschlägig dazugehörigen Paragraphen wiederfindet. Es gibt kein M u s s ! Österreichs Verantwortlichen w o l l e n die Neutralität missachten und letztlich abschaffen. Das ist Verfassungsbruch, denn die Neutralität steht im Verfassungsrang.

Zudem sind insbesondere seit dem Ukrainekrieg 90 Prozent der Österreicher:innen für die Beibehaltung der Neutralität, d.h. gegen eine Teilnahme an Militärbündnissen. Und Skyshield ist ein militärisches Bündnis für eine NATO-Luftabwehr europäischer Länder, in die erstmals auch das neutrale Österreich hineingezogen werden soll.

Österreichs Neutralität ist nicht überholt – gerade in Kriegszeiten. In Friedenszeiten neutral zu sein, ist keine Kunst. Die Neutralität jetzt noch mehr auszuhöhlen oder aufzugeben ist wie die Feuerwehr im Brandfall nicht ausrücken zu lassen oder sie gar abzuschaffen.

Die Neutralität ist die Lehre aus zwei Weltkriegen, sich nie wieder in Großmachtkonflikte hineinziehen zu lassen, nie wieder an Konflikten und Kriegen sich zu beteiligen. Neutralität heißt, gegen die Kriegstreiber in Ost und West aufzutreten statt sich Militärbündnissen anzuschließen oder in solche einzugliedern.

Wenn sich die FPÖ zuletzt immer wieder als „Verteidiger der Neutralität“ aufspielt ist das erstens nicht glaubwürdig und zweitens ein Spiel mit verteilten Rollen zwischen Regierenden und „Opposition“. Erstens war die FPÖ 1955 bei Erklärung der immerwährenden Neutralität gegen die Neutralität Österreichs, unter Schwarz-Blau mit ÖVP-Schüssel in den 2000er Jahren für den NATO-Beitritt Österreichs und unter Türkis-Blau mit ÖVP-Kurz für die EU-Aufrüstung (PESCO). Zweitens wird von den Regierenden und den Medien die FPÖ als die einzige „Neutralitäts-Partei“ hingestellt. Damit soll die Neutralität und alle, die die Neutralität befürworten, ins rechte Eck gestellt und die Neutralität schlecht gemacht werden, damit möglichst kein breiter, außerparlamentarischer Widerstand gegen den Ausverkauf der Neutralität entsteht und stattfindet.

Wenn schon Luftabwehr – warum nicht Luftabwehr z.B. gemeinsam mit der neutralen Schweiz gegen Ost und West, statt mit EU/NATO. Das heißt aber auch keine weiteren militärischen Überflüge und Militärtransporte durch Österreich. Ja zur Neutralität – Nein zum Mitmachen bei EU/NATO-Aufrüstung und Militarisierung oder gar Kriegsteilnahme!

SIEHE AUCH: Schüssel diffamiert Neutralität als Ideologie

SIEHE AUCH: Nein zum Beitritt Österreichs zu „Sky Shield“ (03.07.2023 – Neutralität ist der beste Schutz und Garant für Frieden. Eine Analyse von Sebö Selbstbestimmtes Österreich).

SIEHE AUCH: Erklärung der Solidarwerkstatt: Der Vorstoß der Regierung, Österreich an „Sky Shield“  zu beteiligen, ist ein weiterer Puzzlestein zur Demontage der Neutralität. Der Regierung geht es nicht um Schutz der Bevölkerung, sondern um das bedingungslose Mitmarschieren bei der EU-Militarisierung.

SIEHE AUCH: Gedanken einer Volksschuldirektorin, engagierte Friedenserzieherin, Herlinde Jaquemond.

SIEHE AUCH: Die amtliche Darstellung der European Sky Shield Initiative ESSI durch das Deutsche Bundesministerium für Verteidigung

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Lichtblick: Seebestattung in Kroatien

Kroatien Raab c Lichtblick

4. Juli 2023 (Pressemitteilung der Lichtblick GmbH) – Viele Menschen haben den Wunsch, ihre Asche am Meer verstreuen zu lassen. Lichtblick bietet hierfür einen besonders unkomplizierten und persönlichen Weg. Jedes Jahr im September buchen sich zahlreiche Angehörige eine anonyme oder begleitete Seebestattung in Raab, Kroatien. Wenn gerade ein aktueller Todesfall zu beklagen ist, übernimmt die Bestattung Lichtblick kostengünstig alle vorherigen Bestattungsleistungen.

 

Wenn Jörg Bauer von Lichtblick mit seinen Schutzbefohlenen aufs Meer hinausfährt, werden letzte Wünsche erfüllt. Sehr persönlich und spirituell beginnt Jörg seine kleine Zeremonie auf hoher See. „Es ist für mich so erfüllend, wenn ich in der Gewissheit bin, Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Die Ruhe, nur durchbrochen vom Plätschern der Wellen an meinen Bug, bringt mich in einen ganz besonderen Zustand der Spiritualität und ich fühle mich eins mit allem, was ist.“, schildert Bauer.

Jedes Jahr buchen zahlreiche Kunden diese Möglichkeit, um ihre Liebsten beizusetzen. Der Termin für September steht nun und Menschen, die eine Urne ans Meer verbringen möchten, können sich entweder einen persönlichenTermin buchen oder Lichtblick mit der Verstreuung beauftragen. Letztere erhalten ein Foto und ein kurzes Video der Zeremonie.

Über Lichtblick

Das Projekt beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Sterbeprozess und den Bestattungsgepflogenheiten in unserer Gesellschaft. In keinem anderen Kulturkreis werden diese Themen so weit an den Rand gedrängt wie in der westlichen Welt. Auch in Österreich wird der Tod erst wahr genommen, wenn er bereits vor der Tür steht. Und obwohl man uns ÖsterreicherInnen einen zwanglosen Umgang mit dem Tod unterstellt, ist dem nicht so.

In sechs Jahren Forschung in diesem Bereich stellte Sterbebegleiter Jörg Bauer fest, dass es dringenden Handlungsbedarf innerhalb der Sterbe- und Trauerbegleitung gibt. Doch um über ein Thema zu sprechen, muss man auch ganz tief eintauchen.

Das Bestattungshaus geht neue Wege. Reduktion auf das wesentliche und Fokussierung des Lebens. Wir möchten nah an den Menschen arbeiten. Ein Kreislauf der Nächstenliebe. Das Unternehmen soll zwar gewinnbringend arbeiten, allerdings ist das nicht das einzige oder vorrangige Ziel. Wir setzen uns mit dem Thema ganzheitlich auseinander. Die Lebenden stehen dabei im Vordergrund. Die Zeremonien, Rituale und Workshops, die wir anbieten, sollen das Loslassen erleichtern. Dabei gehen wir unkonventionell vor, um letzte Wünsche zu erfüllen, schaffen neue Wege der Verabschiedung und treten an, um überalterte Gesetze wie den Friedhof-Zwang endlich zu beseitigen.

Ansprechpartner: Jörg Bauer

Tel.: +43 676 603 24 12

E-Mail: bauer@lichtblick.rip

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