Babler will Medienförderungen NICHT kürzen!

26. August 2026 RICHTIGSTELLUNG der ursprünglicihen Headline "Babler will Medienförderungen kürzen" - Die in der Presseinfo (20.7.26) angegebenen Beträge sind lediglich die neuen Positionen, d.h.

+ 22,5 für Zeitungszustellungsförderung

+ 22,5 für Digitale Transformation (die von 2021-26 bereits 134 Millionen Euro verschlungen hat und danach ausgelaufen wäre)

+ 10 Millionen für "Young Media"

ethos.at hat am 25.8.26 nachgefragt, was mit den Millionen, die via Qualitätsjournalismusförderungsgesetz bewilligt wurden, passiert; ob diese gar gestrichen wurden?

Die Pressesprecherin @bmwkms.gv.at> hat am 26.08.2026 11:02 CEST geschrieben:

Sehr geehrter Herr Thurnhofer,

nein, selbstverständlich nicht. Alle anderen Medienförderungen bleiben im selben Ausmaß erhalten. Es handelt sich bei dem Medienpaket um eine Ausweitung der Medienförderung in Österreich.

Freundliche Grüße

Update 28. Juli 2026 - Bablers Gesetz benachteiligt regionale Medien – Steiermark wehrt sich (meinbezirk.at 28.7.2026)

20. Juli 20026 - (Presseinformation des BMWKMS via OTS.at) - Die Bundesregierung hat sich in ihrem Regierungsprogramm trotz des hohen Spardrucks dazu bekannt, den österreichischen Medienstandort zu stärken. Diesem gemeinsamen Bekenntnis folgend wurden nun die neuen Förderungen für die österreichische Medienlandschaft beschlossen und der Weg zur neuen Journalismusförderung geebnet.

„In Zeiten von Fake News, Falschinformationen, Krisen und Algorithmen müssen wir in qualitätsvolle und kritische Medien, in einen unabhängigen Journalismus investieren und für eine vielfältige und resiliente Medienlandschaft, die auch für den Medienkonsum der Zukunft gewappnet ist, einstehen. Mit den neuen Förderungen gehen wir einen guten und richtigen Weg für die Menschen in Österreich. Für die Journalistinnen und Journalisten in unserem Land. Für eine starke und resiliente Demokratie“, so Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler [Bild Mitte].

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Traibach: Endabrechnung

Updates 27. + 29. Juli 2026

16. Juli 2026 (Langenwang, Steiermark) – Seit 2024 berichtet ethos.at über den – nach Ansicht der meisten Anwohner – überflüssigen „Schutzdamm“ am Ende des Traibaches kurz vor seiner Einmündung in die Mürz. Das Projekt wurde trotz aller Einwände durchgezogen und Ende Mai 2026 abgeschlossen. Seit Jahresbeginn bemüht sich ethos.at um die Offenlegung der Kosten. Statt Antworten eine neue Baustelle: heute, Donnerstag, sind wieder drei Bagger aufgefahren, um sechs Wochen nach Abschluss bei der neu errichteten Straßenbrücke Aufgrabungen vorzunehmen.

SIEHE AUCH: Dammprojekt beim Traibach

OFFENER BRIEF an Landeshauptmann Mario Kunasek

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NEOS: Ausschluss von Veit Dengler

Stellungnahme von Veit Dengler @veitdengler via X.com10.7.2026 + VeitDengler.at

War ein langer und ereignisreicher Tag heute.  Hier mein (etwas ausführlich gewordenes, sorry) Statement dazu:

NEOS, das Matthias Strolz und ich 2011 im Kaffeehaus konzipiert haben, hat mich heute nach der Nationalratssitzung ausgeschlossen.  Damit sind beide Gründer nicht mehr Mitglied der Partei.

Überraschend kommt das nicht.  NEOS wird seit mehreren Jahren zunehmend autoritär geführt; für offene Diskussionen zu Kernthemen gibt es keinen Platz mehr. Ich habe heute von einem einfachen Recht der Geschäftsordnung Gebrauch gemacht und eine getrennte Abstimmung über die obszön hohe Parteienfinanzierung verlangt – ein für das Land fundamentales Thema. (Mehr dazu https://veitdengler.at/parteienfinanzierung.)  Dieses Thema gehört zur DNA von NEOS, passt der Parteiführung aber nach einem -- angesichts der Größe des Problems -- sehr kleinem Fortschritt, die Parteienförderung 2027 und 2028 nicht zu erhöhen, nicht mehr ins Konzept. Inhaltlich wird mir dabei nichts entgegengehalten. Es ist ein Klischee zu sagen, dass nicht ich meine Partei verlasse, sondern sie mich verlassen hat.  Dennoch stimmt es.

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