Martin Sonneborn @MartinSonneborn via X.com (26.4.2026)
That escalated quickly. Das Wall Street Journal teilt mit, dass der vorgestern verabschiedete „Kredit“ an die Ukraine (90 Milliarden) nicht wie geplant bis Ende 2027 reichen, sondern bereits vorher aufgebraucht sein wird: Es habe sich ein zusätzlicher „Finanzbedarf“ in Höhe von 19 Mrd. Euro ergeben. Ist denn noch genug Tinte im Geldscheindrucker, Frau Lagarde? Smiley

SIEHE AUCH: Ziel - Endloser Krieg (23.4.2026)
Martin Sonneborn @MartinSonneborn via X.com (21.4.2026)
„Germany Is Reinventing Itself as a Weapons Factory“ titelt das Wall Street Journal: Während die Automobil- & Schwerindustrie ins Straucheln gerät, lenkt Berlin Fabriken, Arbeiter & Kapital auf die Wiederbewaffnung Europas.
Deutschland, Motor der europäischen Fertigungsindustrie, steckt in seiner längsten Stagnationsphase seit dem II. Weltkrieg. Merz`Antwort: Er will aus Deutschland eine gigantische, bummsgefährliche Waffenfabrik machen. Schon wieder? Haben Sie das bei ihm bestellt? Wir auch nicht, Smiley.
DEUTSCHLAND? WAFFEN?? KRIEG???
Wir sagen mal so: Was könnte dabei schon schiefgehen????
Was soll denn do scho schiefganga?
Co tu może pójść nie tak?!
What could possibly go wrong?!
Qu'est-ce qui pourrait bien mal tourner ?!
Hvad kunne der dog gå galt?!
Hva kan vel gå galt?!
Wat zou er nou mis kunnen gaan?!
Wat kéint schonn falsch goen?!
Шта би могло поћи по злу?!
Τι θα μπορούσε να πάει στραβά;
Что тут может пойти не так?!
(In der Reihenfolge ihres Auftretens in WK II)
Martin Sonneborn @MartinSonneborn via X.com (20.4.2026)
+++ Kurzbericht aus der EU +++
Passend zur neuen Beflaggung des Kommissionsgebäudes hat der ehemalige EU-Ratspräsident Charles Michel der Brussels Times ein langes Interview gegeben, in dem er der Kommissionspräsidentin nicht weniger als „autoritäre Herrschaft“ bescheinigt („super authoritarian governance“).
Die übrigen 26 Kommissare spielten überhaupt keine Rolle mehr, obwohl sie das in den Verträgen bestimmte Entscheidungsorgan der Kommission sind - NICHT Frau vonderLeyen, wie die Bezeichnung „Kommissionspräsidentin“ irrtümlich nahelegen mag.

vonderLeyen habe sich „systematisch geweigert“, sich mit ihm als Ratspräsidenten zu koordinieren - ein unprofessionelles Unvermögen, das bereits von anderen Ex-Kommissaren angedeutet oder beschrieben worden war: Timmermans, Vestager, Nicolas Schmit, Breton.
Anstatt sich um ihr klar umrissenes Tätigkeitsfeld zu kümmern - Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmarkt - belaufe die Bilanz bei ihren Kernaufgaben sich auf NULL, nada, zero, während sie zeitgleich Politikbereiche an sich ziehe, die bei der Kommission nicht das Geringste zu suchen haben: Verteidigung, Außenpolitik, externe Vertretung & auswärtiger Dienst.
vonderLeyens Kommissionspräsidentschaft sei von einem grundlegenden Missverständnis ihres Amtes & einem klaren Muster geprägt: Sie versuche, immer „mehr Macht an sich zu reißen“ und sich immer stärker in Dinge zu involvieren, die nicht in ihrem Verantwortungsbereich liegen.
Hier hören Sie es von jemandem, der das System von innen kennt: „The Commission is trying to take control. That`s not in line with the treaty.“
Demokratie! Das ist, wenn eine demokratisch so mittel legitimierte Kommissionspräsidentin mit zweifelhaftem Hang zu autoritärem Verhalten, Intransparenz & Korruption sich über geltendes EU-Recht & EU-Institutionen erhebt, um sich eine Machtfülle anzueignen, die ihr gar nicht zusteht.
„Und über ihre Persönlichkeit habe ich meine eigene Meinung“, schließt der Belgier.
Wer nicht? Wir auch.
Und Sie da draußen an den Geräten?
Martin Sonneborn @MartinSonneborn 21.1.2026 via X.com: MERZOSUR
Falls Sie da drüben in Deutschland die Absicht hatten, noch verhasster zu werden, als Sie es ohnehin schon waren, dann ist F. Merz in diesem Moment genau der richtige Mann genau am richtigen Platz. (Aber auch nur dann.) Glückwunsch, Deutschland ist in Europa jetzt (fast) wieder so beliebt wie vor 85 Jahren.
Für seine unbegründbare Phantasie, der Niedergang der deutschen Wirtschaft könne durch Warenaustausch mit Südamerika (Gebrauchtwagenhandel?) irgendwie abgemildert werden, lässt dieser demokratische Sonntagsfahrer nicht nur europäische Bauern & Verbraucher, sondern auch elementare Grundsätze der Demokratie über die Klinge springen.
Merz war es, auf dessen Druck hin die zypriotische Ratspräsidentschaft dafür gesorgt hatte, dass das Mercosur-Abkommen noch vor der Abstimmung im Europäischen Parlament – und damit ohne jede demokratische Legitimierung – in Kraft treten sollte. Dieser Versuch wurde heute hier in Straßburg (symbolisch) gestoppt.
Die Tatsache, dass eine Mehrheit im sonst so unterwürfigen EU-Parlament von der von Merz hier frech versicherten „Rechtmäßigkeit“ dieses heimlich hingemauschelten Hinterzimmerputschversuchs keineswegs überzeugt ist und ihn deshalb vom EuGH (über)prüfen lässt, ist die nunmehr dritte große, peinliche, deutliche, unmissverständliche, in 3D-Leuchtschrift-Lettern (Neonröhren) durch die ganze Welt blinkende Niederlage dieses vor Inkompetenz strotzenden Sauerländers, den Sie da drüben ja unbedingt zu Ihrem Bundeskanzler machen mussten. Und den in Europa niemand, wirklich niemand, ausstehen kann (Würg! Urgh! Burp! Berk!).
Das „Ohrfeigengesicht“ (Branchenslang) hat sich also seine dritte – absolut verdiente – EU-Ohrfeige eingefangen. Merz war es nämlich auch, der durch Druck auf die Mitgliedsstaaten (zusammen mit vonderLeyen) für die Annahme des demütigendsten Handelsdeals aller Zeiten durch die EU gesorgt hatte (Sommer, Schottland, Turnberry, Golfplatz, Trump, 2000 Milliarden futsch), dessen rechtliche Umsetzung das EU-Parlament übrigens gerade ausgesetzt hat. Und Merz war es auch, dessen „großartige“ „Idee“ es war, sich des russischen Zentralbankvermögens (zur Finanzierung der Ukraine, illegal) zu bemächtigen. Wie das ausgegangen ist, wissen Sie vielleicht noch.
Wir raten der möchtegernmachtpokernden Blindniete dringend, sich künftig wieder auf die Angelegenheiten des Hochsauerlandes zu konzentrieren. Die große Politik ist nämlich nichts für ihn.
