Neuwahl in Österreich? Stopp!

oe24 Neuwahlantrag 2025 02 21

21. Februar 2025 – „FPÖ stellt nächste Woche Neuwahlantrag“, berichtet oe24.at (20.2.2025). Gerald Grosz zwitschert: Richtig! ethos.at kommentiert: Falsch! Die FPÖ sollte sich um bessere Gesetzgebung im Parlament kümmern. Dafür und nur dafür wurde sie gewählt! Die FPÖ könnte die Selbstentmächtigung des Parlaments beenden. Jetzt! Das wäre eine echte Demokratie-Wende, nicht Wahlkampf ohne Ende.

Haben die Demonstranten gegen Blau-Schwarz Kickl als „Volkskanzler“ gestoppt, wurde er absichtlich von der ÖVP ausgebremst, oder hat er die Notbremse gezogen? Von all dem ein bisserl was, doch am stärksten wurde Kickl von dem System gebremst, von dem er sich als alter Parteifunktionär nicht befreien kann – vom System der österreichischen Realverfassung, die die Interessen der Parteien über die Interessen des Landes stellt. 

Realverfassung bedeutet: die in den Nationalrat gewählten Parteien interessieren sich nicht im geringsten für Gesetzgebung, stellen aber „Machtansprüche“ in den Regierungsverhandlungen, die sie von den Wählerstimmen ableiten. Dabei ignorieren sie allesamt die Prinzipien der Gewaltenteilung, wonach das Parlament gemäß Artikel 24 B-VG für Gesetzgebung zuständig ist und die Regierung für die Exekutive gemäß Artikel 19 B-VG.

Die Frage, wer hat wen ausgebremst, muss daher (wie nach jeder Wahl seit Beginn der 2. Republik) so beantwortet werden: die Realverfassung hat die Verfassung ausgebremst. Und nochmals: ein kausaler Zusammenhang zwischen NR-Wahl und Regierungsbildung besteht laut B-VG und auch laut BVG nicht.

Dass die nach einer NR-Wahl stärkste Partei den „Regierungsanspruch stellt“ ist in der österreichischen Verfassung nicht vorgesehen. Es ist aber so üblich. Die Verfassung ist kein Gewohnheitsrecht. Die gängige Praxis ist demnach so verfassungskonform oder verfassungsbelanglos wie die Eröffnung des Opernballs mit dem Donauwalzer. Das gleiche gilt für den „Regierungsbildungsauftrag“ den der Bundespräsident verfassungsignorant aber weihevoll erteilt.

Auch Kickl hat die Maxime der Österreichischen Regierungsbildungen verinnerlicht, wonach eine Regierung „gestalten“ müsse. Die vorherrschende Ideologie des Landes, die von allen Altpartein genauso wie von allen Massenmedien ununterbrochen getrommelt und deshalb von kritischen wie konformistischen Menschen unseres Landes als alternativlos hingenommen wird, formuliert oe24.at-Chef Wolfgang Fellner einen Tag vor dem Stopp der blau-schwarzen Regierungsverhandlungen:

Bitte fahrt dieses Land nicht an die Wand! fleht in Engelszungen der Gottseibeiuns aller österreichischen Politiker und malt dabei die aus seiner Sicht größtmögliche Bedrohung Österreichs an die Wand: Falls Parteienverhandlungen zur Regierungsbildung scheitern: „Dann droht uns eine ‚Experten-Regierung‘ von Van der Bellens Gnaden. Das heißt: Totaler Stillstand im Land, keine Reformen, keine Dynamik, keine Visionen.“

Ohne Zynismus könnte man darauf antworten: da unser Land von Türkis-Grün direkt auf den Abgrund zugesteuert wurde, wäre ein sofortiger Stopp das Beste! Und unabdingbar für eine Umkehr! Je länger der Stopp der bisherigen willkürlichen Regierungsallmacht, sowie der bisherigen Selbstentmächtigung des Nationalrats anhält, umso besser für unser Land!

Mit gutem Grund muss man dazu sagen, wenn das Land Reformen, Dynamik und Visionen braucht, dann müssen diese gemäß Artikel 1 B-VG vom Volk ausgehen, nicht von der Regierung! Die direkten und einzigen Repräsentanten des Volkes sind die Abgeordneten des Parlaments, 183 Nationalratsabgeordnete und 60 Bundesräte. Die bislang allmächtige Regierung ist, wenn überhaupt, Repräsentant des Staates; laut Verfassung: oberstes Organ der Vollziehung! Diese Unterscheidungen sollte man einmal bedenken, verstehen und daraus eine neue demokratische Praxis ableiten, die der Verfassung entspricht und dem Grundprinzip der Demokratie, der Gewaltenteilung.

Alle Neuwahlen bringen nix, bevor die Weichen nicht neu gestellt wurden. Wenn die FPÖ ihren eigenen Zug nicht auf neue Schienen stellt – das bedeutet auch Öffnung der Zugtüren für hunderte Bewegungen der APO, die von der FPÖ genau so ignoriert werden wie die FPÖ von den „Systemparteien“ – dann werden der FPÖ auch 35 Prozent der Wählerstimmen nicht weiter helfen. Sie müsste nach der Wahl genau dort weiter machen, wo sie gerade erst ausgebremst wurde oder sich selbst ausgebremst hat. Sapere aude!

Warum hat das Parlament nicht schon längst mit seiner Arbeit begonnen? Warum warten 183 Nationalratsabgeordnete darauf, dass eine Regierung ihnen Gesetzesvorlagen macht, über die sie dann öffentliche Scheingefechte führen, anstatt – im Interesse der Bevölkerung – Gesetzesanträge einzubringen? Konkreter Vorschlag: Abschaffung des völlig sinnlosen Krisensicherheitsgesetzes, das Nehammer kurz vor seinem Abgang durchgeboxt hat – allein um der ÖVP noch ein paar Pfründe zu schaffen. Ausnahmsweise waren SPÖ+NEOS+FPÖ einstimmt dagegen. Heute hätten sie eine Mehrheit das Gesetz umgehend abzuschaffen! Aufgrund abstruser Autosuggestion rühren sich die Abgeordneten nicht vom Fleck! WARUM?? Fangt an zu arbeiten! Stoppt das Krisensicherheitsgesetz! Stoppt hunderte Gesetze, die schon längst ausgemistet gehörten! Stoppt! Das ist die neue Vision, an deren Umsetzung der Nationalrat zwei Legislaturperioden lang arbeiten könnte!

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UPDATE 22. Februar.2025 – Jetzt ist wirklich etwas weitergegangen“, ist der Eindruck von BP VdB, der am Samstag, 22.2.2025, mit ÖVP-Stocker, SPÖ-Babler und NEOS-Meinl-Reisinger vor die Presse tritt um die kommende Regierung anzukündigen. (ORF.at berichtet)

O-Ton Babler: „Wir sind uns gemeinsam einig, dass wir nunmehr in diesem Finalisierungsprozess gemeinsam die Bereitschaft spüren, eintreten zu wollen um möglichst schnell auch eine stabile und eine handlungsfähige Bundesregierung in Österreicherinnen und Österreichern anbieten zu können, die ins Handeln kommt. Wir starten jetzt…“

O-Ton Meinl-Reisinger: „Es ist keine leichte Situation und uns ist allen bewusst, dass die letzten Tage, Wochen, Monate durchaus eine Geduldsprobe für die Österreicherinnen und Österreicher gewesen ist gerade in politischer Hinsicht. Aber es ist nicht leicht. Ich möchte gleich vorweg sagen, dass wir immer zu jeder Zeit gesehen haben, dass es notwendig ist, dieses aufeinander Zugehen und die Konstruktivität an den Tag zu legen, mit unterschiedlichen Wegen zu Lösungen zu kommen wie wir bald rasch wirklich eine handlungsfähige Regierung ahm bilden können.“ Kommentar ethos.at: Den Wettbewerb der kommenden Regierung, wer mit den meisten Worten am wenigsten sagt, den hat MeinlR schon heute gewonnen.

NEOS-Chefin Beate MR steht kurz vor dem Höhepunkt ihrer Politkarriere, die sie offenbar mit einem Ministerposten krönen will. Da kommt ein Tiroler Parteirebell daher und versalzt ihr die Suppe. Dominik Oberhofer will statt Posten besetzen Themen setzen: „Wir NEOS stehen für einen lebendigen Parlamentarismus, dafür wurden wir gewählt. Wenn wir eine Themenpartnerschaft eingehen, haben wir genauso eine staatstragende Rolle und können Reformen anstoßen.“ Kommentar ethos.at: Es ist schön, wenn uns das ein NEOS Insider verrät. Vielleicht kann er uns auch noch verraten, warum wir die letzten fünf Jahre nix davon bemerkt haben!? Zur Entlastung von Oberhofer muss man anführen, dass er erst wenige Monate im Parlament sitzt und offenbar noch daran glaubt, was die NEOS vor gefühlten 100 Jahren in ihr Parteiprogramm geschrieben haben.

Update 3. März 2025 – Meinl Reisinger tritt erstmals als Außenministerin vor die Kameras, um uns zu erklären: „ich hab – euphemistisch gesprochen – ein gerütteltes Maß an Respekt vor der Aufgabe, die mich erwartet.“ ethos.at kommentiert: euphemistisch gesprochen wird Meinl-Reisinger den Kelch, den ihr Bäerbock gereicht hat, nicht an uns vorüberziehen lassen!

+ Demo: Neuwahlen jetzt! Martin Rutter ruft für 1. März zur Demo vor dem Parlament. Er hat erfolgreich gegen die Coronamaßnahmen mobilisiert. Man darf gespannt sein, ob seine Demo gegen die Koalition der Verlierer wieder MEGA wird.

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Bedrohung Expertenregierung?

fUF Titelstory 2025 02 12

11. Februar 2025 – Bitte fahrt dieses Land nicht an die Wand! fleht in Engelszungen der Gottseibeiuns aller österreichischen Politiker und malt dabei die aus seiner Sicht größtmögliche Bedrohung Österreichs an die Wand: Falls Parteienverhandlungen zur Regierungsbildung scheitern: „Dann droht uns eine „Experten-Regierung“ von Van der Bellens Gnaden. Das heißt: Totaler Stillstand im Land, keine Reformen, keine Dynamik, keine Visionen.“

Das bedeutet lediglich für das Schmierblatt, das mit jeder Ausgabe den Namen unserer Republik besudelt und ihren Chef Wolfgang Fellner Stillstand, denn dann gibt’s keinen Grund mehr für tägliche journalistische Aufregungen und Skandale nach der Formel: „Kogler beleidigt Kickl. Kickl schießt zurück.“

Das bedeutet jedoch für unser Land Österreich: Regierungsarbeit im Rahmen der Gesetze, die der Nationalrat (also die Parteien, die dafür und nur dafür am 29. September 2024 gewählt wurden!) beschließt. Das wäre keine „Bedrohung“ unserer Republik, sondern die Chance, wieder einmal Demokratie gemäß verfassungsmäßiger Gewaltentrennung zu praktizieren.

Zur Erinnerung Artikel 1 B-VG: „Das Recht geht vom Volk aus“ – genau dieses Recht „delegiert“ das Volk an die Volksvertreter im Nationalrat. Nochmals: mit und durch die Gesetzgebung hat das Parlament die höchste Macht im Lande. Die Selbstentmächtigung des Parlaments, das sich seit Jahrzehnten in schlechter Tradition von den Regierungen die Gesetze vorschreiben lässt, kann dank dauerhafter Expertenregierung endlich überwunden werden.

Will oder KANN das niemand in den Altparteine (inkl FPÖ) verstehen?

Update 12.2.25: Der Herausgeber des Schmierblatts „Ö“ erklärt uns, welche Politiker „nur mehr eine Schande!“ sind. Komisch, dass ihm nur drei Namen einfallen: Stocker, Babler und Kickl. In dieser moralinsauren Entrüstung darf auch das Worst-Case-Szenario für die Journaille nicht fehlen: „Das Letzte, was wir jetzt brauchen ist eine Experten-Regierung aus Beamten, die dieses Land in den kompletten Stillstand führt.“ Da unser Land, wie Fellner richtig bemerkt, vor dem Abgrund steht, wäre eine Zeitlang Stillstand und Besinnung!! vielleicht das Beste.

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P.S. Schon Stunden, bevor FPÖ und ÖVP ihre nächste Verhandlungsrunde eröffnen, ist oe24.com voll mit unzähligen „SHOWDOWN“-Meldungen. Wie schön wäre Österreich, wenn diese Journaille endlich zum STILLSTAND kommen würde!

oe24 Regvor AUS 2025 02 12

12.2.2025 ORF.at: „Koalitionsgespräche von FPÖ und ÖVP geplatzt

Über einen Monat haben FPÖ und ÖVP über die Bildung einer neuen Regierung verhandelt. Was sich bereits in den vergangenen Tagen abzeichnete, ist jetzt passiert: Die Koalitionsgespräche sind geplatzt. FPÖ-Chef Herbert Kickl legte den von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erhaltenen Regierungsbildungsauftrag zurück. Die Verhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP fanden somit das gleiche Schicksal wie zuvor jene zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS. Noch heute soll sich der Bundespräsident zur Lage äußern.“

Update 20:00 Uhr – „Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche zwischen FPÖ und ÖVP will Bundespräsident Alexander Van der Bellen in den kommenden Tagen mit den verantwortlichen Politikern Gespräche führen, um auszuloten, welche der vier möglichen Varianten – Minderheitsregierung, Expertenregierung, Neuwahlen oder weitere Gespräche – die beste für das Staatsganze sei“, berichtet ORF.at (12.2.25)

Großschriftsteller Robert Menasse erklärt uns, warum Kickl gefährlicher ist als Trump: HK folgt unmittelbar auf HJ während Donald eine nette Figur aus Disneyland ist und daher die EU nicht direkt tangiert.

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Wien Wahl 2025

+ Die Ergebnisse der Wien-Wahl 2025 als interaktive Grafiken auf Presse.com

+ Amtliches Wahlergebnis: SPÖ erhält 256.517 Stimmen (39,51 Prozent) presse.wien.gv.at

+ Anzahl der Wahlberechtigten: Rund 1,4 Millionen

+ Bevölkerungsstand am 1.1.2024: 2.005.760

+ Resümee: Knapp 13 Prozent der Wiener Bevöllkerung bzw 18,3 Prozent der Wahlberechtigten haben die „Wienpartei“ SPÖ gewählt. Das sagt mehr über den Zustand der Demokratie aus, als über den Zustand der SPÖ.

3. März 2025: Bei der Gemeinderatswahl in Wien am 27. April 2025 treten an: SPÖ, ÖVP, GRÜNE, NEOS, FPÖ und KPÖ. Diese Parteien treten auch in allen 23 Bezirken Wiens an. Darüber hinaus werden (vorbehaltlich amtlicher Bestätigung) folgende Partein in einzelnen Bezirken zu den  Bezirksvertretungswahlen antreten:

  • Team HC Strache (Bezirke 2, 3, 5 und 9 bis 23)
  • SÖZ – Soziales Österreich der Zukunft (Bezirke 2, 3, 5, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 20 bis 23)
  • Herz-Partei (Bezirke 2, 3, 10, 12, 15 und 16)
  • Liste Madeleine Petrovic (Bezirke 21 und 22)
  • Bestes Wien (1. Bezirk)
  • Freisinnige (3. Bezirk)
  • Volt Österreich (7. Bezirk)
  • DWA (9. Bezirk)
  • Liste Posch (10. Bezirk)
  • Pro Hetzendorf (12. Bezirk)
  • Liste Strache (12. Bezirk)
  • FAIR, Miteinander für Penzing (14. Bezirk) Siehe: NACHSPIEL
  • PDA (15. Bezirk)
  • dbö (17. Bezirk)
  • Wir für Währing (18. Bezirk)
  • WIFF (21. Bezirk)
  • Pro 23 (23. Bezirk)

SIEHE AUCH: Rechnungshof kritisiert Medienschaltungen der Stadt Wien

NACHSPIEL: Update 12.12.2025 – Wie die „Kronen Zeitung“ Ende November berichtet hatte, habe der ÖVP-NR-Abgeordnete Wolfgang Gerstl einige Wochen vor der Wien-Wahl verbotenerweise fünf Wähler kontaktiert haben, die Unterstützungserklärungen für die Liste „Fair“ abgegeben hatten. Einer Person soll er sogar geraten haben, ein Dokument zu unterzeichnen, wonach die Unterstützung für die Liste „Fair“ nicht unter Kenntnis aller Tatsachen erfolgt sei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nun wurde bekanntgegeben, dass Gerstl seine parlamentarische Immunität entzogen wurde.

15. April 2025 – Korruption in Wien: „Wahlen im Schatten des Strafrechts: Die Staatsanwaltschaft hat im Vorfeld der Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl alle Hände voll zu tun“, berichtet Andreas Koller von den Salzburger Nachrichten (sn.at 15.4.25) SIEHE AUCH: Parteienfilz: SPÖ Wien

14. April 2025 – „Wie die finanzielle Lage der Stadt wirklich aussieht. Knapp 20 Milliarden Euro gibt die Gemeinde pro Jahr aus. Wohin fließt dieses Geld? In welchen Bereichen sind die Kostenanstiege besorgniserregend? Und wie problematisch sind die Schulden wirklich?“ (DerStandard.at 14.4.25)

11. April 2025 – In einer Zeit, in der gut informierte Entscheidungen für eine starke Demokratie unerlässlich sind, präsentiert „Bessere Welt Info“ seinen unabhängigen Wahlratgeber Wahlen2025.wien mit vielen hilfreichen Links und Texten zur Politik in Wien. Dieses nützliche Online-Tool bietet den Wienern und Wienerinnen eine umfassende Orientierungshilfe! Der neutrale Ratgeber von „Bessere Welt Info“ bietet nicht nur wichtige Infos zur Wahl selbst, sondern auch zu Wahlhilfen, Umfragen, aktuellen Medienberichten und Videos, Parteien und Spitzenkandidaten sowie wahlrelevanten Themen. Zusätzlich gibt es Infos zur Bezirksvertretungswahl und „Pass Egal Wahl“ sowie eine kritische Bilanz von Rot-Pink.

27. März 2025 – Schnell noch ein Millionenrpojekt, bevor neue Machtverhältnisse diese bremsen könnten:  157 Millionen Euro für Event-Arena  in St. Marx direkt an den Errichter und betreiber, zusätzlich über 60 Mille als „Rahmenbetrag für Kosten, die der Wien Holding entstehen könnten.“ (Quelle: Heute 27.3.25). Und damit die Events vor Fertigstellung der Arena nicht die Luft aus geht: schlappe 651.000 Euro für die Pride-Parade 2025 (exxtra24.at)

31. Jänner 2025 – „Wien-Beben: FPÖ verdreifacht – aber SPÖ ist klar vorne“, titelt Heute.at (31.1.25). Und das macht SPÖ Wien – Die Wienpartei @SP_Wien via X.com daraus: „Wir in Wien sind klare Nummer 1! Unser Bürgermeister @bgmludwig kommt auf starke 55% in einer Direktwahl. In der Sonntagsfrage liegt die SPÖ auf 40%. Der Beweis für die Zufriedenheit für unseren fortschrittlichen #WienerWeg!“

28. Jänner 2025 – Stichtag für die Wienwahl. Wien.ORF.at berichtet über die Basics des Wahlrechtes.

17. Jänner 2025 – (Offizielle Mitteilung der Rathauskorrespondenz) – Wien Wahl 2025 – Bürgermeister Ludwig: „Kein monatelanger Wahlkampf, sondern weiterhin konsequente Arbeit für unsere Stadt“

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (NEOS) hatten Freitagvormittag in einem Online-Statement die Vorverlegung der Wien Wahl 2025 auf den 27. April angekündigt. Bei einem Medientermin am Nachmittag im Rahmen der Wiener Regierungsklausur bekräftige die Stadtregierung den Termin und den Willen, bis zu diesem Datum effektiv für alle Wienerinnen und Wiener weiter zu arbeiten.

„Wir brauchen in Wien stabile Verhältnisse und keinen monatelangen Wahlkampf. Mir ist wichtig, dass noch vor dem Sommer eine stabile und handlungsfähige Wiener Regierung gebildet werden kann. Einen Großteil der Projekte des gemeinsamen Regierungsabkommens haben wir in den vergangenen vier Jahren bereits abgearbeitet. Die noch offenen Projekte werden wir in den kommenden Wochen und Monaten bis zur Wahl in gewohnt guter Zusammenarbeit umsetzen“, kündigte Stadtchef Ludwig an.

„Es steht wohl fest, dass wir einen blauen Bundeskanzler bekommen werden. Das ist ein Sturm, der aufzieht. In einer Zeit von Angriffen auf Wien durch den Bund haben wir beschlossen, dass die Wienerinnen und Wiener innerhalb von 100 Tagen die Entscheidung darüber treffen können, ob Wien sicher vor allen Stürmen aus dem Bund gemacht wird oder es einen Rückschritt in die Vergangenheit geben wird“, sagte Vizebürgermeister Wiederkehr. (Schluss) nic

ethos.at kommentiert: Es ist wohl einmalig, dass eine Wahl aufgrund einer Sturmwarnung vorgezogen wird. Einfach durchschaubar ist, dass die „WienPartei“ (Eigendefinition der SPÖ) und ihre Verbündeten kleineren Parteien, die bislang mit Wahlen im Herbst gerechnet haben, so wenig Chancen wie möglich lassen will, sich auf die Wahlen vorzubereiten.

AUSGANGSPUNKT: Gemeinderatswahl und Landtagswahl 2020

Mandate: + SPÖ: 46 + GRÜNE: 16 + NEOS: 8 + ÖVP: 22 + FPÖ: 8

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