2025.12.05 Hörmann-Vortrag: Neues Geld
Franz Hörmann Impulsvortrag
Das Geldsystem geht zu Ende. Neues Geld kommt: Nesara / Gesara
Freitag, 5. Dezember 2025, Beginn 18:00 Uhr
Galerie Contemplor, Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien
SIEHE AUCH:
Franz Hörmann Impulsvortrag
Das Geldsystem geht zu Ende. Neues Geld kommt: Nesara / Gesara
Freitag, 5. Dezember 2025, Beginn 18:00 Uhr
Galerie Contemplor, Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien
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Im Zuge der umfassenden Sanierungs- und Umbauarbeiten des Volkskundemuseum Wien wird am 27. November 2025 eine Zeitkapsel im Innenraum des historischen Gartenpalais Schönborn in der Laudongasse eingemauert. Mit dieser symbolischen Geste möchte das Museum gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Silberpfeil-Architekten und der Europäischen Kommission einen Moment der Gegenwart für kommende Generationen bewahren.
WANN: Donnerstag, 27. November 2025 um 14 Uhr
WO: Baustelle des Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien
Pressevertreter:innen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung und einem anschließenden Rundgang über die Baustelle teilzunehmen.
Rainer Werning/Jörg Schwieger (Hg.)
VON MARCOS ZU MARCOS, Die Philippinen seit 1965
Mit Beiträgen von Antonio Ablon, Astrud Beringer, Rufa Cagoco-Guiam, Eric Gutierrez, Herbert Docena, Mary Lou U. Hardillo, Mary Montemayor, Mirjam Overhoff, Michael Reckordt, Epifanio San Juan Jr., Rainer Werning, Marina Wetzlmaier u.a.
Mittwoch, 26. November 2025 um 19 Uhr
im Freien Wort, Rögergasse 24-26, 1090 Wien
Diskussion mit Rainer Werning, Jörg Schwieger und Marina Wetzlmaier. Moderation: Stefan Kraft
Verlagsinformation: Über 30 namhafte philippinische und deutschsprachige Autor:innen untersuchen die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes im Kontext zunehmend eingeschränkter Handlungsräume. Eine eigene Betrachtung widmet sich der geostrategischen Lage der Philippinen in der asiatisch-pazifischen Region.
Seit 2022 sind die Philippinen durch Präsident Ferdinand Marcos Jr. nach fast vier Jahrzehnten wieder fest im Griff einer der mächtigsten Familiendynastien des Landes. Für sie begann 1965 mit der Präsidentschaft von Ferdinand Marcos Sr. eine historisch beispiellose Ära. Keine andere Familie hat eine solch dominante Stellung erreicht.
Durch die Verhängung des Kriegsrechts 1972 entledigte sich Marcos Sr. aller politischen Widersacher und begründete seine Herrschaft als „konstitutionellen Autoritarismus“. Mit der Ermordung des bekanntesten Oppositionspolitikers Benigno S. Aquino im Jahr 1983 gewann eine kombinierte innen- und wirtschaftspolitische Krise an Dynamik. Diese führte 1986 zum (vorläufigen) Ende der Marcos-Herrschaft.
Der daraufhin erwartete gesellschaftliche Aufbruch weckte unter Millionen Filipinos, von denen viele im Ausland leben, Hoffnungen auf Freiheit und ein besseres Leben. Doch kehrte die einstige Herrscherfamilie wieder an die Macht zurück. Zum 60. Jahrestag der Marcos-Herrschaft ziehen die Buchbeiträge eine Bilanz.
Die Herausgeber: + Rainer Werning, geboren 1949 in Münster, ist Politikwissenschaftler und Publizist mit den Schwerpunkten Südost- und Ostasien. Seit 1970 mehrfache und längere Studienaufenthalte in den Philippinen. Im Promedia Verlag ist von ihm (zusammen mit Du-Yul Song) erschienen: „Korea. Von der Kolonie zum geteilten Land“. + Jörg Schwieger, geboren 1953 in Hannover, ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der „Aktionsgruppe Philippinen“ und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst in unterschiedlichen (Leitungs)- Funktionen.
Pressestimme: (…) Unter diesen geopolitischen Vorgaben geben die Autoren den Philippinen nur geringe Chancen, sich im Weltgeschehen autonom zu postieren. Die spanische Kolonisation bis 1898 und die nachfolgende amerikanische Besatzung bis zur Unabhängigkeit 1946 haben die Bedingungen für jenes System geschaffen, in dem die Staatsmacht von Dynastie zu Dynastie über die Köpfe der Menschen hinweg nahezu unbeanstandet weitergereicht wird. Herausgeber und Autoren wahren in dem zeitgeschichtlichen Abriss wortstark das Verdienst, den Menschen in diesem aufgewühlten Land Stimme und Gewicht zu geben. Wer in dem Informationswirrwarr der Zeitenwende inhaltlich Halt sucht, wird in dem Buch glänzend bedient. Albert Klütsch, Nachdenkseiten, 12.10.2025
Präsentation des Buches von Gerald Karner
„Der unterschätzte Kontinent. Warum Europa die Zukunft gehört.“
18. November 2025 ab 18:00 Uhr
Thalia Wien - Mitte / W3
Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien
Verlagsankündigung: "Strategieexperte Gerald Karner beschreibt in „Der unterschätzte Kontinent“, dass Europa sich aufgrund von Bevölkerungsstruktur, Wirtschaftskraft und seinen „Soft Skills“ mehr zutrauen kann – bis hin zur weltweiten Führungsrolle. Inhalt: Der Krieg in der Ukraine, die Konflikte im Nahen Osten, die Präsidentschaft Donald Trumps, die hybride Kriegsführung Russlands – die alte Ordnung der Welt ist zerbröckelt. Welchen Platz in ihr wird Europa einnehmen?
Militärexperte Gerald Karner erklärt, warum Europa ein unterschätzter Kontinent ist und die besten Voraussetzungen hat, um eine globale Supermacht zu werden. Was die europäische Politik jetzt tun muss, um die Zukunft mitzubestimmen, zeigt Gerald Karner anschaulich und verständlich im Buch der Stunde.
Gerald Karner, geboren 1955, ist ein österreichischer Generalstabsoffizier, Unternehmer und sicherheitspolitischer Kommentator. Nach Studien und Ausbildungsgängen in Österreich, den USA und Deutschland war Karner in leitenden Funktionen im Bundesministerium für Landesverteidigung, danach in der Privatwirtschaft tätig. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Sicherheits- und Geopolitik und kommentiert in Funk- und Printmedien zu diesen Themen. 2003 erhielt Karner den Österreichischen Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung, der 1965 erstmals (noch vor Beschluss des Artikel 9a B-VG über die „umfassende Landesverteidigung“) und das letzte mal 2005 vergeben wurde."
NEWS.at (3.11.25) hat ein Interview mit dem Autor publiziert, das nur eine Frage offen lässt: in welcher Parallelwelt ist Karner zu hause? Auf welchem Planeten lebt er eigentlich?
„Was kann Europa, was die USA, Russland und China nicht können?
Karner: Unsere strukturellen Grundlagen der Demokratie sind ein entscheidender Vorteil gegenüber Russland und China, möglicherweise in weiterer Folge auch gegenüber den USA. Wir treffen manche Entscheidungen vielleicht langsamer, aber sie sind zutreffender, weil sie auf einer besseren, ausgewogeneren Informationsbasis beruhen – selbstkritisch und wissenschaftlich begründet – und nicht wie in einem autokratischen System von einer oder wenigen Personen kommen und sich in weiterer Folge als fehlerhaft erweisen. Das beste Beispiel dafür ist der 24. Februar 2022.“
ethos.at kommentiert: Man kann mit Nial Ferguson über den dominanten „Westen und den Rest der Welt“ (erschienen 2011) nachdenken, man kann mit J.M. Roberts „Triumph des Abendlandes“ (erschienen 1985) die damals gängige Kritik am Eurozentrismus kritisieren, aber man kann nicht 2025, fünf Jahre nach dem totalen Versagen aller EU-Institutionen infolge des Coronaregimes, nach Abschaffung der Souveränität und essenzieller demokratischer Grundprinzipien in den EU-Mitgliedsländern, so tun, als wäre nichts passiert. Der „Strategieberater“ glaubt ernsthaft „Forschung, Entwicklung, die Freiheit und Kreativität dabei – das wird Europa in letzter Konsequenz zu einem Platz auf der Weltbühne verhelfen“, und übersieht offenbar, dass die Freiheit der Wissenschaft nur noch in der Theorie, aber schon lange nicht mehr in der politischen Praxis exisitert. Sapere aude!
György Dalos - Neutralität und Kaiserschmarrn. Eine Geschichte Österreichs seit 1945
13. November 2025, 18:30–20:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Treffpunkt: Im Veranstaltungsraum, 3. OG
Kosten: gratis, Anmeldung erforderlich
Das Gespräch mit György Dalos führt Matti Bunzl (Wien Museum).
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buch Wien statt.
Abbildung: György Dalos © Ekko von Schwichow / wienmuseum.at
Der große ungarische Historiker und Autor György Dalos widmet sein neues Buch Österreich!
„Neutralität und Kaiserschmarrn” ist eine Geschichte unseres Landes seit 1945. Wie positionierte sich Österreich im Kalten Krieg? Und wie prägt dies bis heute das Verhältnis zu Russland?
Fundiert und mit liebevoll-kritischem Blick verortet Dalos die österreichische Nachkriegsgeschichte im mittel- und osteuropäischen Kontext. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die Österreichs Rolle in der Region und in Europa, seine Vergangenheit und seine Gegenwart besser verstehen wollen.
György Dalos ist freier Autor, Historiker und Mitteleuropa-Spezialist. 2010 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, 2015 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 2023 den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin. Seine politischen, belletristischen und lyrischen Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Das Buch „Neutralität und Kaiserschmarrn. Eine Geschichte Österreichs seit 1945” erscheint bei C.H. Beck.
+ Am Nationalfeiertag 2021 wurde ethos.at gelauncht und bis Ende Oktober dieses Jahres 1270 Artikel publiziert, viele davon mit laufenden Fortsetzungen der Themen und dementsprechend vielen Unterseiten. ethos.at geht in die Tiefe, so wie auch die Leser des Portals: rund 5.000 Visitors (etwa 7.000 Visits) rufen monatlich rund 100.000 Seiten ab! + + Nationalfeiertag 2025: Immer noch bekennt sich die absolute Mehrheit der Österreicher zur Neutralität. 88 Prozent der Über-60-Jährigen stimmen zu, dass Neutralität das wichtigste Identitätsmerkmal der Österreicher ist, bei den 18- bis 29-Jährigen 65 Prozent, berichtet NEWS.at (24.10.25) mit Bezug auf eine Langzeitstudie von Neutralitätsforscher Martin Senn (Universität Innsbruck).
+ Die Geburt der österreichischen Nation aus dem Geist der Neutralität (10.000 Abrufe bis 3.11.2025)
+ ORF: Neutralität auf dem Prüfstand.
"[1] Ist die Neutralität nur mehr ein Mythos? [2] Soll Österreich eher bündnisfrei als neutral sein? [3] Die Neutralität soll bleiben, sagt eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung. [4] Wie sie auszulegen ist, bestimmt letztendlich die Politik“ (O-Ton ORF am 25.10.25) + + ethos.at kommentiert: ORF stellt Scheinfragen in den Raum. Die erste Frage [1] ist metaphysisch, somit a-politisch (steht außerhalb politischer Kriterien, wenn man davon absieht, dass Mystifikation und Tabuisierung Bestandteil der Politpropaganda sind). Die zweite Frage [2] suggeriert eine Differenz, die nicht weiter erklärt wird und außerdem in der Verfassung nicht vorgesehen ist; somit ist sie politisch irrelevant. Fest steht [3]: die Österreicher wollen die Neutralität beibehalten. Das ist die einzige Tatsachenbehauptung in diesem Meinungsbeitrag. Der Schlusssatz [4] dagegen liefert ein typisches Beispiel, wie die Regierungspropaganda via Regierunsfunk funktioniert: „die Politik“ als mysteriöses Phänomen, das – so die Implikation – wie ein höheres Wesen über jedem einzelnen Zoon Politikon steht, entscheidet darüber, wie die Neutrlität auszulegen ist – ganz egal, was in der Verfassung steht! Eine Implikation, die in krassem Widerspruch zum Artikel 1 BVG steht: Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus. So gesehen ist der Schlusssatz eine Fehlinformation durch Unterlassung, Zusammenhänge richtig darzustellen. Neudeutsch: Typisch ORF-Fakenews.
+ FPÖ @FPOE_TV via X.com am 26. Oktober 2025 - "Der Nationalfeiertag erinnert uns, dass Patriotismus nichts Trennendes, sondern etwas Verbindendes ist. Österreich lebt von Menschen, die Verantwortung tragen. Vom Soldaten bis zur Mutter, vom Arbeiter bis zum Unternehmer. Jeder trägt seinen Teil zur Stärke der Republik bei. Der Nationalfeiertag macht das sichtbar." + + Hubert Thurnhofer @huberthurnhofer. Schöne Worte, ABER: Warum öffnet sich die FPÖ nicht für ALLE unabhängigen NEUTRALEN?! Das wäre der erste Schritt, diese Partei zu einer Bürgerbewegung zu machen, die Polis statt Parteipolitik in den Mittelpunkt stellt. Öffnung - das wäre der BEGINN des Paradigmenwechsels in Österreich. Schluss mit der verfilzten Parteipolitik; eine andere gibt es nicht in der A(lpen)republik, die längst zur B(ananen)republik degradiert wurde!!
+ Was ist Demokratie? Diese wichtige Frage beantwortet Ex-Kanzler Karl Nehammer in „seinem“ ersten (!) Buch, das in Wahrheit der Journalist Peter Pelinka geschrieben hat: „Demokratie heißt, Verantwortung zu übernehmen, anstatt sich wegzuducken, und dem Rad in die Speichen zu greifen, anstatt es in die falsche Richtung laufen zu lassen.“ SIEHE: Sich selbst treu bleiben. + + ethos.at ist gespannt, welche Wendung das Rad der Geschichte aufgrund dieser Erkenntnis nehmen wird und erinnert dazu passend an Faust II:
Mephisto: Wer weiß, wie noch die Würfel fallen?
Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.
Faust: Das wäre mir die rechte Höhe,
Da zu befehlen, wo ich nichts verstehe!
+ Gleichheit vor dem Gesetz! Das ist eines der Fundamente jeder Demokratie. Dieses Prinzip wird in vielen Fällen von den Beteiligten subjektiv unterschiedlich interpretiert. Doch objektiv und systematisch wird das Prinzip unterwandert durch Gesetze, die dieses Fundament untergraben. So ein Gesetz findet sich unter dem Titel „Diversion“ im § 198 StPO (Strafprozessordnung). Der Fall August Wöginger, seines Zeichens Klubobmann der ÖVP (also der Kapo aller ÖVP-Nationalratsabgeordneten, der ganz nebenbei das Doppelte der Normalos verdient), beweist: wer prominent und privilegiert ist, kann es sich richten. Im „Notfall“ durch eine „Notlüge“, in dem Fall die Simulation eines Schuldeingeständnisses!
+ Bürgerbeteiligung: Ab sofort ist es für Bürgerinnen und Bürger möglich, auf seda.gv.at, der Website der bei der im Außenministerium neu eingerichteten Stelle für Entbürokratisierungs- und Deregulierungsanliegen (SEDA), Ideen einzureichen. + + ethos.at hat umgehend reagiert mit folgenden Vorschlägen: Die neue Bundesregierung ist mit dem Vorsatz zu sparen angetreten. Statt zu sparen, gibt es mehr Staatssekretäre als je zu vor. VORSCHLAG: Abschaffung aller Staatssekretariate inklusive Staatssekretären. Weiters verfügt die Regierung in allen Ministerien über Generalsekretäre, deren Tätigkeit und Funktion völlig überflüssig ist. VORSCHLAG: Abschaffung aller Generalsekretariate inklusive Generalsekretären. + + + Welche gesetzliche / administrative Grundlage ist betroffen (z.B. Gesetz, Verordnung, Formular, Anwendung)? VORSCHLAG: Änderung des Bundesministeriengesetzes dahingehend, dass nicht jede Regierung den Staatsapparat nach den Machtinteressen der Regierungsparteien umbilden darf. Schaffung einer festen Struktur von maximal zehn Ministerien, die für mindestens zwei Jahrzehnte für alle Regierungen gilt.
+ Das große Heulen der Hofberichterstatter! Die Regierung hat angekündigt, 80 Prozent bei den Werbeausgaben zu kürzen und das Schmierblatt „Heute“ jammert: „Die heimische Medienlandschaft liegt am Boden, Medienminister Andreas Babler bleibt versprochene Reformen und Förderprogramme weiter schuldig“. Wohl gemerkt: Die Regierung „schuldet“ den Massenmedien Werbeeinschaltungen, so sehen das die angeblich unabhängigen Zeitungsmacher des Landes. Jede Kürzung ist natürlich aus Sicht von „Heute“ eine Sauerei, zumal „bei Facebook und Instagram massenhaft Steuergeld sprudelt – eine dramatische Schieflage“. Ein Offenbarungseid! + + Nach 100 Millionen Euro an jährlicher Corona-Regierungs-Propaganda (2020-2022) wurden die Förderungen für „digitale Transformation“ und für „Qualitätsjournalismusförderung“ aus dem Hut gezaubert über die seither 50 Mille jährlich verteilt werden. (7 Mille Presseförderung reichen schon lange nicht mehr zur Gleichschaltung der Medien!) Zuständig für die Verteilung – einzigartig weltweit – ist die Medienkontroll-Behörde RTR. Über diese systemimmanente Korruption siehe ethos.at (23.10.24). + + + Offenbarungseid der Interessenvertreter Presseclub Concordia und GPA (23.10.25): „Politik muss Journalismus endlich absichern!“ Oe24 wird noch deutlicher: „Regierung ruiniert Österreichs Medien.“ (SIEHE AUCH Kommentare auf fischundfleisch.com)
+ Journalismus 2025 in drei Sätzen. Schlagzeile: „Ex-Syrien-Diktator Assad in Russland vergiftet“. Schlussabsatz: „Bisher gibt es keine offizielle Bestätigung, dass Assad wirklich vergiftet wurde. Zudem ist auch völlig unklar, wer hinter einem möglichen Attentat stecken könnte.“ Quelle: das Schmierblatt „Österreich“, das mit jeder Ausgabe den Namen der Republik besudelt und dafür vom Staat mit „Qualitätsjournalismusförderung“ belohnt wird.
+ ORF-Schlagzeile des Monats. Macron warnt vor russischem Einfluss in „unseren Demokratien“. + + ethos fragt, ob der Österreichische Regierungsfunk ORF mit den Anführungszeichen andeuten will, dass unsere Demokratien nur noch so genannte Demokratien sind.
+ Österreichs Außenministerium stimmt für das 19. Sanktionspaket gegen Russland beim Treffen der EU-Außenminister (20.10.25) „Zuvor hatte es Forderungen Österreichs nach einer Ausnahme für die Raiffeisen Bank International (RBI) von den Sanktionen gegeben. Dieses Ansinnen wurde aber von keinem der anderen EU-Länder unterstützt. Hintergrund ist die Forderung der RBI, dass sanktionsrechtlich eingefrorene Aktien des österreichischen Baukonzerns Strabag im Wert von rund zwei Milliarden Euro, die derzeit im Besitz der russischen Firma Rasperia stehen, freigegeben werden sollen, damit sie an Raiffeisen übertragen werden können“, berichtet APA (publiziert via vol.at 18.10.25) + + Die Wirtschaftskammer „hilft“ den Unternehmen mit akribischer Auflistung aller einzelnen Sanktionen. + + + Die EU will bis 2028 komplett aus russischem Gas aussteigen. Darauf haben sich die EU-Energieminister (20.10.25) in Luxemburg geeinigt. Cui bono?
+ EU beschließt Aufrüstungsprogramm EDIP. Rüstungslobby übt immer mehr Einfluss aus, Friedenspolitik bleibt auf der Strecke. (Presseinformation von Attac Österreich)
+ DE: Kriegstreiber des Monats: Roderich Kiesewetter (CDU) via X.com 20.10.25: „Es geht um unsere Freiheit & diese verteidigt bislang nur die Ukraine. Das wirtschaftsstärkste Land Europas, Deutschland, muss mehr tun. Denn Russland geht hybrid in allen Dimensionen vor (See, Land, Luft, Cypber, Space). Ein Angriff Russlands auf die NATO ist innerhalb der nächsten 2 Jahre wahrscheinlicher, wenn wir keine ausreichende Abschreckung aufbauen und Verteidigungsfähigkeit herstellen. Deutschland muss schneller & entschiedener „Kriegstüchtigkeit“ herstellen und angesichts der Bedrohungslage einen Spannungsfall erwägen.“ + + ethos.at: no comment.
+ DE: Etappensieg gegen Öffentlich Rechtlichen Rundfunk ÖRR vor dem Verwaltungsgerichtshof in Leipzig, dank dem Einsatz von Jimmy Gerum und seinem Projekt LeuchtturmARD.
+ „Merkel verrät den Schlüssel zum Erfolg demokratischer Parteien - und erhält Standing Ovations“, so focus.de (28.10.25) über eine Buchpräsentation der Ex-Kanzlerin in Bonn. Stellt sich die Frage: welche Parteien meint sie, die „demokratisch“ sind und was versteht sie unter "Erfolg"? Doch kritische Fragen sind in der Kaste, die sich gerne selbst feiert, nicht erwünscht. Wie Kurier (25.2.25 anlässlich einer Buchpräsentation in Wien) bestätigt, geht es nur darum, Stimmung zu machen: „Begeisterung: Standing Ovations für Angela Merkel in Wien“. Jubel-Inszenierungen zur Selbstbeweihräucherung: der letzte Abgesang vor dem Untergang des Abendlandes.
+ DE: Verschwörungstheorien florieren. Obergärtner der Verschwörungstheorien kommen aus der CDU CSU. + + CDU Deutschlands @CDU 20.10.25 „Die AfD lebt von Problemen, betont Carsten #Linnemann. „Sie ist gar nicht darauf eingestellt, Lösungen zu suchen, sondern sie lebt von Problemen. Und das ist nicht unser Geschäftsmodell, sondern wir leben von der Zukunft und von einem Deutschlandbild, was in die Zukunft ragt, was positiv optimistisch und zuversichtlich ist. Die AfD will spalten und ausgrenzen und ist an Lösungen nicht interessiert.“ + + + WELT @welt „Innenminister wirft AfD vor, für Moskau zu spionieren – Anfragen glichen „Auftragsliste des Kremls“. + + + + DER SPIEGEL @derspiegel Oct 22: „Verkehrsinfrastruktur, Bundeswehr: Die AfD hat im thüringischen Parlament Dutzende Anfragen zu sicherheitsrelevanten Themen gestellt. Es wirke wie eine »Auftragsliste des Kreml«, sagt Innenminister Georg Maier. Die Partei reagiert empört.“ + + + + + „Unbekannte hissen dutzende Deutschlandflaggen. Die Kommune entfernt die Fahnen und stellt Strafanzeige – Staatsschutz ermittelt“, berichtet jungefreiheit.de (20.10.25) – Ob man je erfahren wird, welche Verschwörung der Staatsschutz in dem Falle verfolgt?
+ Dazu passend die digitale „Fachtagung“: Verschwörungsideologie und Desinformation als Bedrohung für Demokratie und Zivilgesellschaftam 13. November 2025. Veranstalter ist die Amadeu Antonio Stiftung, die auch eine „Fachstelle für politische Bildung und Entschwörung“ eingerichtet hat. Vorsicht Verschwörungstheorie: das ist weltweit einmalig! Alle, die sich bemüßigt fühlen, gegen Kritiker aller Art einen Glaubenskrieg führen zu müssen, bekommen hier Unterstützung von einer "höheren Instanz", die als Stiftung natürlich völlig unabhängig agiert. Bei diesem religiösen Eifer fällt gar nicht auf, mit welchen Verschwörungstheorien die Stiftung selbst arbeitet: "Die AFD will uns zerstören."
+ DE. Bundesministerium des Innern @BMI_Bund Oct 24„Wir wollen eine Umkehr der Beweislast: Wer Vermögen besitzt, dessen Herkunft unklar ist, muss künftig beweisen, dass dieses Geld legal erworben wurde. Das ist ein echter Paradigmenwechsel.“ – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) #OrganisierteKriminalität. + + Verschwörungstheorie Hans-Georg Maaßen @HGMaassen „Ich bezweifle, dass es dabei vorrangig um die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität geht. Ende der 1990er Jahre war ich im BMI für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität zuständig. Schon damals war klar: „Organisierte Kriminalität und Terrorismus“ sind oft nur der Vorwand. Es geht um Kontrolle – und ums Geld.“ + + + Verschwörungstheorie von HTH: Das ist kein Paradigmenwechsel, das ist eine offensichtliche Verschwörung gegen rechtsstaatliche Grundprinzipien.
+ Deutschland erstickt an seinen Problemen, „doch das Land flüchtet sich in eine Scheinwelt Die Wirtschaft befindet sich im Niedergang. Jeden Tag finden zwei Gruppenvergewaltigungen statt. Aber die Eliten spielen Kulturkampf“, so Eric Gujer, CR der NZZ.ch (31.10.25)
+ Peacemaker Trump? Nein, die größte Friedensinszenierung des 21. Jahrhunderts fand am 13. Oktober 2025 in Israel statt. Nur wer die Methoden der Politshow des 21. Jahrhunderts noch nicht durchschaut hat (also so gut wie alle betriebsblinden Journalisten der Massenmedien!), konnte glauben, dass der 6-Tages-Frieden in Israel/Gaza länger als 24 Stunden dauern wird. DETAILS siehe fischundfleisch.com + + Die Unterzeichner von Trumps „Declaration for Enduring Peace and Prosperity“ sind neben Donald J. Trump: Abdel Fattah El-Sisi (President of the Arab Republic of Egypt), Tamim bin Hamad Al-Thani (Emir of the State of Qatar), Recep Tayyip Erdoğan (President of the Republic of Türkiye). Quelle: whitehouse.gov + + + ethos.at fragt nach: Wo waren die Repräsentanten der Streitparteien? Braucht es noch eine weitere Erklärung für den Begriff Stellvertreterkrieg?
+ Shutdown gehört in den USA zur Folklore. So ähnlich wie „School Shootings“, das in den USA nicht mit Fotoapparaten, sondern bevorzugt mit Pumpguns durchgeführt wird. KI weiß: „The ongoing government shutdown in the USA, which began on October 1, 2025, is a result of a failure to agree on a budget, affecting numerous federal services and employees.“ Da kommt es gelegen, dass ein edler Spender 130 Mille für die Gehälter des US-Army aufbringt. Wie ORF.at (25.10.25) weiß, handelt es sich um einen Freund Trumps. ethos.at-Verschwörungstheorie: Es handelt sich um einen Freund aus der Rüstungsindustrie.
+ Populismus und Verschwörung im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie. Eine Studie von Prof. Reinhard Heinisch & Co. mit den üblichen fragwürdigen wissenschaftlichen Methoden anno 2022-2026, analysiert von ethos.at
+ Geoengineering. Keine Verschwörungstheorie! „Der riskante Solar-Plan, der das Klima ins Chaos stürzen könnte.“ (focus.de 22.10.25) + + „Sonne verdunkeln fürs Klima? Jetzt enthüllen Briten ihre umstrittenen Experimente.“ (focus.de 16.5.25) + + + SIEHE AUCH: Wie Bill Gates das Klima rettet (Verschwörungstheorie inklusive). + + + Kuriose Wendung: „Milliardär und Microsoftgründer Bill Gates war einmal ein Kämpfer gegen die Klimakrise. Nun forderte er in einem Beitrag, Geld und Ressourcen besser anders einzusetzen“, so Zeit.de (28.10.25)
+ Von der Klimavision (J.M. Simmel 1990) zur Klimagipfelperversion! Vor der UNO-Klimakonferenz #COP30 vom 10. bis 21. November 2025 in Belem (Brasilien) wurden Tausende Bäume im Amazonas gefällt. 50.000 Menschen werden in den Urwald reisen, um dessen Vernichtung, gegen die sie angeblich kämpfen, tatkräftig zu unterstützen. Laut Regierung sind auch der Bau von Hotels und eines neuen Konferenzkomplexes sowie die Erweiterung des Flughafens nötig, um die Infrastruktur zu gewährleisten. Cui bono? Details: Weltwoche.de 13.3.25
+ Weltspartag ist in DE am 30.10., in A am 31.10 und im Rest der Welt mehr oder weniger nie! Aber in D&A, im Reich der Schlümpfe und Sparefrohe, liegt die Sparquote immer noch bei 10 Prozent. Die Österreichische Nationalbank ÖNB, die in den vergangenen Jahren über vier Milliarden Euro verzockt hat (kleinezeitung.at 25.3.25) erklärt den kleinen Sparern: „Grundsätzlich geht es beim Sparen darum, finanzielle Mittel zur Seite zu legen.“ + + ethos.at empfiehlt, Ersparnisse zu "verjubeln": Kunst als Alternative zum Sparbuch.
+ Was sagt der Philosoph zum Weltspartag? Mir ist in meinem Leben nichts erspart geblieben.
+ Austria am A...: Ab Jänner 2026 kein Zuverdienst für Arbeitslose. „Arbeitslose Personen dürfen ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe durch einen Zuverdienst aufstocken. Heuer können sie noch bis zu 551,10 Euro monatlich dazuverdienen, ohne Ansprüche zu verlieren.“ (ORF.at 20.10.25) + + ethos.at kommentiert: Das ist eine direkte Aufforderung zur Schwarzarbeit. Arbeitslose, die selbst ein paar Euro dazu verdienen, werden bestraft, dass sie sich um reguläre Arbeit bemühen. Wer einen Fuß im Arbeitsmarkt hat, wird den zweiten Schritt leichter bewältigen. Diese Tür schlägt der Gesetzgeber zu, indem er jeden Cent Zuverdienst finanziell bestraft! Cui bono?
Aus der ersten Erwachsenentaufe der Neuzeit in Zürich entspringt 1525 ein Quellstrom der neuen Gesinnung, der bereits in den ersten Jahren durch das habsburgische Österreich bis nach Mähren und weiter fließt. Die Täuferbewegung hat sich durch die sofort einsetzende Verfolgung schnell verbreitert und differenziert. Der Einfluss des nonkonformistischen Erbes bis in die heutigen Freikirchen verdient unsere Beachtung.
Veranstaltung der Freikirchen in Österreich, mit Unterstützung durch den „Weg der Versöhnung“ und die „Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich“.
Tagungsort: Stephanisaal im Curhaus, Stephansplatz 3, 1010 Wien
Freitag, 24. Oktober 2025, 14:00-19:30
Vortragende:
Prof. Dr. Dr. Martin Rothkegel
Mgr. Jana Valtrová, Ph.D.
Emmy Maendel
PhDr. Petr Peňáz
Ing. Reinhold Eichinger
Podium u.a. mit: Prof Dr. Philipp Pilhofer, Mag. Dr. Robert Hochgruber
15.10.25 Einladung an office at ethos at + ethos.at erhebt Einspruch!
Sehr geehrter Herr Thurnhofer,
hiermit laden wir Sie zur Teilnahme an einer Veranstaltung des Fachbereichs Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) und der KommAustria ein:
Informiert statt manipuliert - Wie gelingt Medienkompetenz in der Informationsflut?
13. November, ab 15:00 Uhr
RTR-GmbH, Mariahilfer Straße 77-79, 1060 WienFoto: ChatGPT
In den vergangenen Jahren wurde Medienkompetenz als zentrale Schlüsselkompetenz für junge Menschen erkannt und auch als solche vermittelt. Zugleich wird auch in der Erwachsenenbildung in Österreich engagiert daran gearbeitet, Medienkompetenz weiter auszubauen. Medienkompetenz ist somit längst kein Randthema mehr - sie ist ein gesellschaftlicher Auftrag.
Diesem Auftrag widmen wir uns im Zuge des diesjährigen Medienkompetenz-Berichts und anlässlich dieser Veranstaltung mit dem Fokus auf dem Thema Desinformation: Wie können wir als Gesellschaft - vertreten durch die Perspektiven Wissenschaft, Medien, Jugendschutz und Regulierung - Menschen dazu befähigen mit Desinformation umzugehen, ohne womöglich das Vertrauen in die Medien und die Demokratie zu verlieren?
Zu dieser Fragestellung werden unter anderem folgende Expert:innen gemeinsam diskutieren:
Marian T. Adolf, FH Wien der WKW / Alice Krieger-Schromm, WKÖ / Ulrike Schiesser, Bundesstelle für Sektenfragen / Markus Schwinghammer, Disinfo Consulting / Alen Velagić, Postmodern Solutions / Eva Wackenreuther, ORF
Bitte beachten Sie, dass nur ein begrenztes Sitzplatz-Kontingent zur Verfügung steht.Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Verwendung der Schaltflächen für die Zu- oder Absage.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Wolfgang Struber, Geschäftsführer KommAustria
Mag. Michael Ogris, Vorsitzender Fachbereich Medien
ethos.at erhebt Einspruch!
S.g. Herr Ogris,
s.g. Herr Struber,
als Chefredakteur von ethos.at lege ich hiermit Protest ein gegen die einseitige Besetzung des Podiums!
Als Chefredakteur von ethos.at beschäftige ich mich täglich mit Desinformation in den Mainstreammedien. Es entsteht der Eindruck, dass RTR diese Seite des Problemfeldes gar nicht in Betracht zieht oder sogar systematisch ausklammert.
Gerne lasse ich mich eines Besseren belehren - für eine Teilnahme am Podium stehe ich zur Verfügung. Die Publikationen von ethos.at (zB über Qualitätsjournalismusförderung, Digitale Transformation u.a.) dürften RTR / KommAustria nicht ganz unbekannt sein.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Hubert Thurnhofer
+ Wem nützt die EU-Hochrüstung? Und was können wir dagegen tun?
+ Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)
Mo, 13.10.2025, Innsbruck: Il Corvo, Mozartstraße 12, 6020 Innsbruck, 18.30 Uhr
Di, 14.10.2025, Graz: Albrechtgasse 6 a (Bernadinsaal), 8010 Graz, 19 Uhr
Mi, 15.10.2025, Linz: Jugendzentrum Stuwe, Steingasse 5, 19 Uhr
Do, 16.10.2025, Wien: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien, 19 Uhr
Veranstalter: Solidarwerkstatt Österreich, Palästina Solidarität Tirol, Steirische Friedensplattform, Pax Christi Steiermark, Frauen für den Frieden OÖ
Mit ihrem "Re-Arm-Europe-Programm" kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine "Ära der Aufrüstung" an. Mindestens 800 Milliarden will die EU in den nächsten Jahren zusätzlich für die Rüstung mobilisieren. Für Militärausgaben gibt es faktisch keine Grenzen mehr, während bei Sozialem, Bildung, Klima- und Umweltschutz an allen Ecken und Enden gespart wird. Die Rüstungsmilliarden von heute sind die Kriege von morgen. Faustrecht und Konfrontation verdrängen Völkerrecht und Kooperation. Wie wird unsere Gesellschaft auf Aufrüstung und Krieg eingestimmt und welche Interessen stehen dahinter? Vor allem: Wie kann die Friedensbewegung dem Rad der Militarisierung in die Speichen greifen?
Totalitarismus neuen Typs: KRIEG & MANIPULATION
Freitag, 14. November 2025, 14:00 – 21:00 Uhr
im Martinsschlössl
Martinstraße 18, 1180 Wien
Veranstaltung der Initiative für Demokratie & Grundrechte
„Krieg! Es war eine Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung“. Mit diesen Worten trieb der 36-jährige Thomas Mann seine Generation in den Ersten Weltkrieg. Die Methoden sind ausgefeilter geworden, um eine neue „Kriegstüchtigkeit“ in unserer Gesellschaft zu verankeren. Medien und Politik trommeln zu den Waffen, für die Hunderte von Milliarden aufgebracht werden; und wie vor 100 Jahren befeuern allzu viele Intellektuelle die Kriegsvorbereitungen. Wenige Konzerne profitieren von Mega-Rüstungsdeals. [Anmerkung ethos: Ein Großteil der Intellektuellen war damals Kriegsbefürworter; Ernst Piper hat in seinem Buch "Nacht über Europa" ausführlich davon erzählt.]
Die Werkzeuge der Manipulation, die zur Rechtfertigung für Aufrüstung ins Feld geführt werden, reichen von andauernder Feindbildproduktion über die Zensur missliebiger Meinungen bis zur drohenden Existenzvernichtung von Oppositionellen. [Anmerkung ethos: die Methoden der Polit- und Kriegspropaganda hat Bertrand Russel bereits 1947 in seinem Standardwerk "Macht" aufgedeckt. Neuauflage 2009 unter dem Titel „Formen der Macht").
Neue Formen des Totalitarismus sollen die Reihen der Heimatfront schließen. Dagegen aufzutreten bedeutet, Demokratie, Menschenrechte und Sozialstaat zu verteidigen und Widerstand gegen die Kriegseuphorie zu leisten.
Programm
14:00 Uhr Vortrag von Tove Soiland (Philosophin)
„Der Totalitarismus des liberalen Westens“
Moderation: Shirin Ott
15:30 Uhr Vortrag von Michael Meyen (Kommunikationswissenschaftler)
„Medien als Instrument der Manipulation oder Werkzeug der Befreiung“
Moderation: Hannes Hofbauer
17:00 Uhr Vortrag von Wolfgang Effenberger (Politologe)
„Vom Heartland zur Hypermacht: Mackinders Welteroberungstheorie
und die Doktrin ‘Win in a Complex World 2020–2040’“
Moderation: Corinna Oesch
19:30 Uhr Podiumsdiskussion: Was können wir tun?
Mit Tove Soiland, Michael Meyen, Wolfgang Effenberger,
Daniel Rieder (Aktivist), Andreas Wimmer (Aktivist)
Moderation: Judith Leitner