2025.12.14 International Gospel Society

Big John Whitfield und Paul Temmel sorgen für emotionale Highlights in der Vorweihnachtszeit

Mit der International Gospel Society wird die Wiener Summerstage am 14. Dezember um 18.30 Uhr zur Winterlounge. Im festlich-intimen Ambiente sorgt der Chor rund um den gebürtigen US-Amerikaner, die Funk-, Soul- Groove- und nicht zuletzt Gospel-Legende Big John Whitfield für Energie und emotionale Highlights. Paul Temmel begleitet am Klavier.

https://www.youtube.com/watch?v=AuUtR7rAgBQ

"Get Into The Gospel Spirit"

Unter dem Motto "Get Into The Gospel Spirit" werden am kommenden Sontagabend unter anderem allseits beliebte Klassiker wie "Oh Happy Day" oder "This Little Light of Mine" bei freier Platzwahl dargeboten - passend zur vorweihnachtlichen Stimmung zwischen Lichterketten, Christbäumen und dem Duft von Glühwein und Punsch.

Gänsehautmomente sind garantiert, denn Whitfield bringt pure Lebensfreude und mitreißende Rhythmen auf jede Bühne - ein unvergessliches Konzerterlebnis für die ganze Familie zum Mitklatschen, Mittanzen und Mitsingen. Der Einlass findet bereits ab 17 Uhr statt. Glühwein, Punsch und alkoholfreie Getränke vor dem Konzert, in der Pause und im Anschluss möglich.

Tickets können für 39 Euro (Erwachsene) beziehungsweise für 29 Euro (Kinder bis 14 Jahre) unter anderem über oeticket bestellt werden.

2025.12.11 Neuerscheinung: Linke Verschwörungs-Theorien

Frank u Frei Verschwörung

Herausgeber Werner Reichel präsentiert gemeinsam mit Autoren:

Linke Verschwörungstheorien. Wie wir getäuscht, betrogen und gesteuert werden

11. Dezember 2025 um 19.30 Uhr

Ferdinandihof, Wehrgasse 30, 1050 Wien

VERLAGSINFORMATION: Die Nazis stehen in Deutschland und Österreich vor der Machtübernahme. Der Erde droht der Hitzetod, sollte sie nicht zuvor durch einen von Wladimir Putin angezettelten Dritten Weltkrieg zerstört oder die Menschheit durch ein neues Killervirus dahingerafft werden. Vor diesen unmittelbar bevorstehenden Apokalypsen können uns nur die alternativlosen Maßnahmen einer politischen Elite retten. Alles reale Bedrohungen oder doch nur linke Verschwörungstheorien?

Die Bevölkerungen des Westens werden mit virtuellen und überzeichneten Gefahren in permanenter Angst, ja, in Todesangst gehalten. Linke Verschwörungserzählungen wie die allgegenwärtige „Gefahr von rechts“ sind vor allem ein politisches Machtinstrument, um die Menschen zu steuern, zu disziplinieren und um ihre Bürgerrechte beschneiden zu können.

Elf bekannte Autoren entlarven das linke Narrativ, wonach Verschwörungstheorien vor allem von Rechten und sogenannten Schwurblern in die Welt gesetzt werden. Sie sind vielmehr das Fundament sozialistischer Ideologien und der Motor globalistischer, transformatorischer Politik.

Dieses Buch lichtet die Nebelschwaden linker Verschwörungstheorien und gibt den Blick frei auf die Realität und jene Gefahren, die unsere Freiheit abseits medialer und politischer Inszenierung tatsächlich bedrohen.

„Die Bedrohung, die mich in Bezug auf Europa jedoch am meisten besorgt, ist nicht Russland, nicht China, nicht irgendein anderer externer Akteur. Was mich besorgt, ist die Bedrohung von innen. Der Rückzug Europas von einigen seiner grundlegendsten Werte.“ US-Vizepräsident JD Vance

Mit Beiträgen von Alexander Höferl, Florian Machl, Werner Reichel, Andreas Tögel, Rudolf Peyer, Martin Sellner, Rembert R. Rosenbaum, Michael Brückner, Stefan Beig und einem Interview mit Heinz-Christian Strache

2025.11.30 Tierrechtskongress in Wien

Tierrechtkongress

Bis Sonntag, 30. November 2025, 9. Österreichischer Tierrechtskongress in Wien

Mitteilung via APA /OTS - Etwa 350 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum werden Beiträge von 73 Vortragenden hören; dazu gibt es eine Kunstausstellung „Animal Rights Art“

Wann: Donnerstag, 27.11.2025, 15:30 Uhr bis Sonntag 30.11.2025, 17:30 Uhr
Wo: SkyDome, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Im Jahr 2002 hat der VGT das erste Mal einen großen Tierrechtskongress in Wien organisiert. Seither hat sich viel getan im Tierschutz. Internationale Kongresse gibt es einige jedes Jahr, aber keinen deutschsprachigen mit Schwerpunkt Österreich. Deshalb hat der VGT jetzt nun schon zum 9. Mal die Organisation eines Tierrechtskongresses übernommen. Die Beiträge zum Programm gehen auf die Eigeninitiative der Vortragenden zurück, die sich dafür gemeldet haben.

Hauptvorträge jeweils an den Abenden der Kongresstage sind

+ Christine Sonvilla, Autorin zahlreicher Bücher und TV-Dokumentationen, über Wildnis und Wildtiere,
+ Gabriel Paun, EU-Direktor von Animals International, über Tiertransporte,
+ Randal Plunkett, Besitzer eines über 300 ha großen Naturareals in Irland, über vegan rewilding,
+ Nina Horaczek, Chefreporterin beim Falter, über den Rechtsruck und die damit einhergehende Bedrohung der Zivilgesellschaft und der Tierschutzbewegung.
Zusätzlich werden sowohl internationale als auch österreichische Tierschutzkampagnen thematisiert, sowie Kampagnenstrategien diskutiert und Bezüge zu anderen sozialen Bewegungen hergestellt. Rechtsanwältin Maria Windhager wird über SLAPPs referieren, Marianne Wondrak über das Clever Pig Lab, Greenpeace Geschäftsführer Alexander Egit über Zivilgesellschaft unter Druck, Geschäftsführer einer slowakischen Tierschutzorganisationen Martin Smrek über die Probleme mit der autoritären Regierung in der Slowakei und die Tierschutzombudsfrau von Wien Eva Persy über die Zukunft im Tierschutz, um nur einige Beispiele zu nennen. Wer einen geballten Überblick über die Tierschutzarbeit gewinnen will, ist auf diesem Kongress gerade richtig.

Programm und Tickets unter diesem Link: tierrechtskongress.at

9. Österr. Tierrechtskongress in Wien
Im Jahr 2002 hat der VGT das erste Mal einen großen Tierrechtskongress in Wien organisiert. Seither hat sich viel getan im Tierschutz. Internationale Kongresse gibt es einige jedes Jahr, aber keinen deutschsprachigen mit Schwerpunkt Österreich. Deshalb hat der VGT jetzt nun schon zum 9. Mal die Organisation eines Tierrechtskongresses übernommen.

Rückfragen & Kontakt: VGT - VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN

DDr. Martin Balluch, E-Mail: medien@vgt.at

2025.11.30 Monatsrückblick November

DeBanking Mittmannsgruber

+ Manifest von Heinrich Wohlmeyer: Unverzichtbare Eckpunkte einer weltweit zukunftsfähigen Gesellschaftsgestaltung. Exklusiv auf ethos.at

+ Ermutigungsschrift für die Jugend. Wehrt Euch! Von Heinrich Wohlmeyer, publiziert vor einem Jahr auf forum-seitenstetten.net

+ Elsa Mittmannsgruber via FB: „Die Werbekampagne der Bank Hypo OÖ ist ja erfrischend ehrlich. Jeden Morgen komme ich an diesem Plakat vorbei - für mich die reinste Provokation. „Deinen Weg? Nehmen wir persönlich.“Meinen Weg als kritische Journalistin haben sie sehr persönlich genommen - und mit Kontokündigungen (auch das meines Schwagers) geantwortet. „So weit muss Bank gehen!“ - Stolz drauf? (Mehr dazu: Debanking und Zensur)

+ Anfütterung der Medien geht weiter. „Medienminister Andreas Babler (SPÖ) hat heute bekanntgegeben, im Rahmen der geplanten Reform der Medienförderung eine wissenschaftliche Analyse beauftragt zu haben. „Die derzeitige Medienförderung ist trotz ihres Umfangs von über 80 Millionen Euro nicht zielgerichtet genug“. Wohl gemerkt: von Einsparungen ist da nicht Rede, sondern nur von besserer Zielrichtung. Und dazu kommen die Mehrkosten für eine überflüssige Studie. + + RTR veröffentlicht die Förderzusagen für 2026 aus dem Fonds für digitale Transformation der Medien. 20 Mille wurden auch dieses Jahr verjubelt – wahrlich ein Grund zum Jubeln – nicht nur für die gleichgeschalteten Medien, sondern auch für die so genannte Medienkontrollbehörde, die – einzigartig weltweit – auch gleich die Fördertöpfe für die Massenmedien verwalten darf. Details exklusiv auf ethos. (Kein Wunder, dass die Massenmedien darüber nicht berichten! Verwunderlich, dass auch die FPÖ-nahen Medien kein Wort darüber bringen.)

+ Kein kritischer Bericht über Leonardo M-346-FA Anschaffung - die Gleichschaltung der Medien hat sich gelohnt. - bundesheer.at berichtet:: „Österreich finalisiert Ankauf der M-346-FA. Die neuen Flugzeuge ersetzen die 2020 ausgeschiedenen Saab 105 und schließen damit eine Lücke in der Luftverteidigung. Ab 2028 sollen sie in Linz-Hörsching stationiert werden. Der Stückpreis liegt bei rund 80 Millionen Euro, das gesamte Paket mit Bewaffnung, Simulator, Ausbildung und Wartung bei etwa 1,5 Milliarden Euro.“  + + Die 12 Flieger sind billiger als die Anfschaffung der Eurofighter im Jahr 2000. Damals wurden 1,8 Milliarden Euro kalkuliert, allerdings für 24 Flugzeuge, von denen ein Jahr später nur noch 18 übrig waren. Für den gleichen Preis. 2007 reduzierte Darabos, der Zivildiener als Verteidigungsminister, auf 15 Flugzeuge. Es dauerte weitere zwei Jahre, bis der letzte von 15 in Österreich eintraf. 2011 wurden erste Strafverfahren eingestellt und weitere Ermittlungen aufgenommen. SIEHE: Eurofighter Chronologie  bis 2017 auf ORF.at. + + + Was sich schon bei den Eurofightern bewährt hat, darf auch bei Leonardo nicht fehlen: Gegengeschäfte. „Parallel zum Kauf wurde mit Italien ein Industrieabkommen abgeschlossen. Es soll rund 400 Millionen Euro an Aufträgen in Österreich auslösen. Vorgesehen sind Projekte in der Luftfahrttechnik, der Zulieferindustrie, der Digitalisierung und in Forschungsfeldern wie Materialtechnologie, Simulation oder Sensorik“, berichtet bundesheer.at Die unendliche Geschichte verspricht unendlich viele Fortsetzungen. + + + + Zu guter Letzt sollte man noch an diese Schlagzeile erinnern: „Die Saab 105 des Bundesheeres bekommt keine Nachfolger. Das hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Montag bekanntgegeben. Beim Bundesheer wird ein Qualitätsverlust bei der Luftraumüberwachung befürchtet“, berichtet ORF.at am 7. Juli 2020. Zur Erinnerung: Damals ertranken gerade alle in Corona-Hilfsgeldern, so dass sich niemand vorstellen konnte, dass danach auch nur ein Cent für sonstwas  aufgetrieben werden könnte. Aber wenn sich Tanner nicht an ihre Worte erinnert, warum sollten uns  ihre Hofberichterstatter darauf aufmerksam machen? + + + + RANDBEMERKUNG: Der schmutzige Begriff "Abfangjäger" wurde aus der Terminologie gestrichen. + + + + NACHSATZ: Der Gleichschaltungsbeauftragte von ethos.at bringt hier eine Belegstelle für die redaktionell getarnte Presseinformation der Verteidigungsministerin auf Krone.at (29.11.25) + + + + FUßNOTE: Der Kabarettist und Parteibuchsammler Rudi Fußi, der 2002 ein ziemlich erfolgreiches Volksbegehren gegen die Anschaffung der Eurofighter initiert und durchgezogen hat, sitzt 2025 beim Fellner und "duelliert" sich mit dem Groszmaul der Nation. Zur Anschaffung der Leonardo Abfangjähger ist den beiden nichts eingefallen.

+ Nach Entziehung ohne Kur musste Thomas Glavinic, seit rund einem Jahrzehnt mehr oder weniger verschollen, seinen Privatkonkurs anmelden. Nun wartet zwar ein neuer Roman in der Schublade auf Veröffentlichung, doch würde der Erfolgsschriftsteller dafür einen Vorschuss von 80.000 Euro beziehen, käme er in folgende kafkaeske Lage: „Aufgrund meiner Pfändungssituation beschlagnahmt der Staat alles bis auf das Existenzminimum. Mir bleiben also ca. 13.200 Euro für ein Jahr. Die Sozialversicherung berechnet ihre Beiträge aber vom Bruttobetrag. Das wären deutlich mehr als 13.200 Euro. Ich kann es mir also leider nicht leisten, meinem Beruf nachzugehen … Das ist Zensur durch Mathematik. Aber ja, im Untergrund, abseits dieser Irrenanstalt, existiert ein Roman. Er wartet darauf, dass die Realität wieder logisch wird.“ Darauf allerdings wird er vergeblich warten. Wir aber müssen nicht mehr warten auf Details seiner Geschichte, aufgeschrieben von Heinz Sichrovsky, publiziert von NEWS.at (27.11.25) + + SIEHE AUCH: Sieben Nächte im Bett mit Thomas Glavinic (Der Jonaskomplex, 2016)

+ Skandal des Monats veranlasst Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer zum Rücktritt. Wie die Leitmedien berichten, war das Hauptproblem angeblich die „misslungene Kommunkation“.

+ Zeitschrift „Neues aus Österreich“, Ausgabe 95, mit dem Titel „70 Jahre österreichische Neutralität – heute aktueller denn je“, ist erschienen. Download auf nfoe.at

+ Kriegstreiber Deutschland (Updates November 2025)

+ Die Akte Maaßen. Der ehemalige Inlandsnachrichtendienstchef und gescheiterte Politiker wird von seinen ehemaligen Mitarbeitern überwacht. Vorgeworfen werden ihm dabei Meinungs- und Sprechdelikte, insbesondere Kritik an der Regierung in Bezug auf die desaströse Migrationspolitik und das allgemeine Niederwirtschaften des Landes betreffend. Er wehrt sich in einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen diesen einer freiheitlichen Demokratie völlig unwürdigen Vorgang und hat die ihm bisher vorliegenden Dokumente öffentlich gemacht. Siehe: http://die-akte-maassen.de

+ Neuerscheinung des Monats: Cum/Ex, Milliarden und Moral: Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt. Von Anne Brorhilker, die als Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Köln jahrelang und unerschrocken die Cum/Ex-Ermittlungen geleitet hat. Sie kennt das komplexe Verhältnis zwischen Wirtschaftskriminalität und Justiz wie keine andere. Hier schildert sie erstmals ihre erstaunlichen Erfahrungen mit der Finanzelite, blickt hinter die Kulissen der Großbanken und entlarvt die Selbstgefälligkeit vieler Steuerhinterzieher: Weshalb war die Aufklärung trotz jahrelanger Ermittlung und auch zahlreicher Urteile so mühsam? Warum tut sich der Staat so schwer, die Milliarden zurückzufordern? Geld, das den ehrlichen Steuerzahlern zusteht? Mit ihrem Entschluss, den Staatsdienst zu quittieren und als Teil der Zivilgesellschaft für Aufklärung zu sorgen, hat Anne Brorhilker ein Zeichen gesetzt: Der Kampf für Gemeinwohl und Gerechtigkeit geht uns alle an - und mit Mut können wir etwas bewegen! Ein Euro des Verkaufspreises dieses Buches geht an dieBürgerbewegung "Finanzwende e.V.". + +  Siehe auch: Kommentare von @NurderK auf X.com + + + Wir verlieren 100 Milliarden pro Jahr durch Finanzkriminalität | Jacobin Talks mit Anne Brorhilker

https://www.youtube.com/watch?v=b7fOmrE7mu8

+ Der Teufel trägt Prada – und ist nun Mayor of New York City. Report24.news bringt der Reihe nach die Schlagzeilen: Wahlsieg von Zohran Mamdani in New York: Sieg des kommunistischen Islam im Westen + + Islamo-Kommunist Mamdani siegt in New York + + + tagesschau.de beschwichtigt zwei Wochen nach der Wahl anlässlich des ersten Treffens von Mamdani und Trump im weißen Haus: "Wir waren uns in viel mehr einig, als ich dachte". + + + ethos.at kommentiert: Bedenklicher als die Tatsache, dass sich ein Demokrat zum Islam bekennt (was nicht impliziert, dass er ein Islamist sein muss), ist die Wahlbeteiligung in NY. Laut offiziellem Wahlergebnis erhielt der Bürgermeister knapp mehr als eine Millionen Stimmen. Das sind zwar gut die Hälfte aller Wähler, aber lediglich 12 Prozent der insgesamt 8,5 Millionen Einwohner von NY.

+ cop30 Klimagipfel 10. bis 21. November 2025 in Belem (Brasilien). Vorab liefert tagesschau.de 6.11.25 topaktuell das vollständige Vokabular der Klimakatastrophen-Ideologie. Guterres zu Klimawandel: "Moralisches Versagen und tödliche Fahrlässigkeit". ethos.at berichtet darüber im Artikel Klima-Katastrophen-Berichterstattung. + + andrea koch @drea_koch 6.11.25 via X.com: "Grandiose Recherche, Aufarbeitung und Zusammenfassung dieses wahrlich irren Alarmismus! Danke an ⁦@huberthurnhofer ⁩ für’s Aufmerksam-machen! Lassen wir auch diesen Artikel trenden und viral gehen. #KlimaKatastrophenBerichterstattung". + + + Anna Nina @annaninii am 25.11.25 via X.com "Wolfgang Bosbach [ex-CDU-Politiker, mittlerweile ausgetreten] fordert das Ende der grünen Energiewende, und liefert die VERNICHTENDEN ZAHLEN gleich mit! Deutschland seit 1990: CO₂-Ausstoß minus 48%. Weltweit: plus 65% China: sogar plus 450%! Was bringt unsere Klimapolitik dem Klima? Nichts! Was bringt's Deutschland? Wirtschaftsvernichtung! Habeck würde sagen: Die Produktion ist nicht weg, sie ist nur nach China verlagert (wo sie übrigens noch dreckiger läuft). Wir ruinieren unsere Industrie für null Klimaschutz, während andere Länder auf billige Energie setzen und abkassieren. Bosbach spricht einfach die bittere REALITÄT aus." + + + +  Psychodad78 @Psychodad578 26.11.25 via X.com: Ich hab es nie verstanden in den letzen 30 Jahren ist die Wirtschaft um ca.45 Prozent gestiegen und der CO₂ gleichzeitig um über 38 Prozent reduziert wir lagen auf einen guten Weg warum dieser idioloische Extremismus. Ich hab es nie verstanden + + + + +  Indigene Aktivisten stürmen gesicherte Zeltstadt der UNO-Klimakonferenz. (ORF.at 12.11.25) + + + + + Indigene blockieren Zugang zu UNO-Klimagipfel in Belem. utzende Indigene und andere Klimaaktivisten haben heute stundenlang den Haupteingang der Weltklimakonferenz in Brasilien blockiert. Vor dem Einlass in die Zeltstadt in Belem postierten sich bewaffnete und teilweise maskierte Polizisten in Schutzausrüstung. (ORF.at 14.11.25)

Krone 2025 11 30

+ Schlusspunkt: Je dünner die Nachrichtenlage, umso flauschiger die Schlagzeilen. Die zentrale Frage bleibt jedoch offen: Wie, warum und zu welchem Zwecke kommt ein Redaktionsleiter auf die abstruse Idee, dass das, was irgendwer im Jahr 2029 will, am 30.11.2025 eine „Nachricht“ sei, mehr noch, Aufmacher des Tages, wie das die Journalisten nennen. Die Antwort: weil es der Wille des Kanzlers ist. Womit einmal mehr bewiesen wäre: Die Krone der Hofeberichterstatter ist die Kronenzeitung. Im übrigen gilt: Jede Formulierung, die insinuiert zu wissen, was eine andere Person will (Putin will, Trump will, Stocker will…) ist reine Spekulation und hat prinzipiell nichts mit einer Nachricht (Information im journalistischen Sinne, Tatsachenbehauptung im politologischen Sinne) zu tun – auch dann nicht, wenn sie auf der Titelseite eines „Nachrichtenmediums“ steht, das von der österreichischen Regierung Jahr für Jahr für seinen „Qualitätsjournalismus“ gefördert wird.

2025.12.02 Ist Widerstand gegen Aufrüstung naiv?

Mittendrein Solty 800

Krieg und Frieden: Lisa Mittendrein im Gespräch mit Ingar Solty

Zeit: 2. Dezember 2025, 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

Ort: FLUCC, Praterstern 5, 1020 Wien, Eintritt: freie Spende

Wer heute gegen Aufrüstung ist, gilt als naiv. Denn bewaffnete Konflikte und imperiale Auseinandersetzungen spitzen sich zu. Gibt es wirklich keine Alternative zu Krieg und Militarisierung? Welche Antworten brauchen linke Bewegungen in einer Zeit des Wettrüstens?

Mit Ingar Solty spricht Lisa Mittendrein über aktuelle Kriege und die dahinterliegende Logik von Imperialismus und Militarisierung. Es geht um die Positionen, die linke Bewegungen und Parteien in der Geschichte zu Kriegen eingenommen haben, und um die große Aufgabe, vor der wir heute stehen: für Frieden zu kämpfen.

Ingar Solty ist Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er ist Autor von Trumps Triumph? Der postliberale Kapitalismus und der Edition Marxismen.

Zweite Folge der 3. Staffel der Attac-Gesprächsreihe Die neue Zeit kommt nicht von allein.

Medienpartner: Tagebuch

2025.11.27 Zeitkapsel im Volkskunde Museum

Zeitkapsel

Im Zuge der umfassenden Sanierungs- und Umbauarbeiten des Volkskundemuseum Wien wird am 27. November 2025 eine Zeitkapsel im Innenraum des historischen Gartenpalais Schönborn in der Laudongasse eingemauert. Mit dieser symbolischen Geste möchte das Museum gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Silberpfeil-Architekten und der Europäischen Kommission einen Moment der Gegenwart für kommende Generationen bewahren.

WANN: Donnerstag, 27. November 2025 um 14 Uhr

WO: Baustelle des Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Pressevertreter:innen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung und einem anschließenden Rundgang über die Baustelle teilzunehmen.

2025.11.26 Buchpräsentation: Marcos-Clan

Rainer Werning/Jörg Schwieger (Hg.)

VON MARCOS ZU MARCOS, Die Philippinen seit 1965

Mit Beiträgen von Antonio Ablon, Astrud Beringer, Rufa Cagoco-Guiam, Eric Gutierrez, Herbert Docena, Mary Lou U. Hardillo, Mary Montemayor, Mirjam Overhoff, Michael Reckordt, Epifanio San Juan Jr., Rainer Werning, Marina Wetzlmaier u.a.

Promedia Verlag

Mittwoch, 26. November 2025 um 19 Uhr

im Freien Wort, Rögergasse 24-26, 1090 Wien

Diskussion mit Rainer Werning, Jörg Schwieger und Marina Wetzlmaier. Moderation: Stefan Kraft

Verlagsinformation: Über 30 namhafte philippinische und deutschsprachige Autor:innen untersuchen die gesellschaftliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes im Kontext zunehmend eingeschränkter Handlungsräume. Eine eigene Betrachtung widmet sich der geostrategischen Lage der Philippinen in der asiatisch-pazifischen Region.

Seit 2022 sind die Philippinen durch Präsident Ferdinand Marcos Jr. nach fast vier Jahrzehnten wieder fest im Griff einer der mächtigsten Familiendynastien des Landes. Für sie begann 1965 mit der Präsidentschaft von Ferdinand Marcos Sr. eine historisch beispiellose Ära. Keine andere Familie hat eine solch dominante Stellung erreicht.

Durch die Verhängung des Kriegsrechts 1972 entledigte sich Marcos Sr. aller politischen Widersacher und begründete seine Herrschaft als „konstitutionellen Autoritarismus“. Mit der Ermordung des bekanntesten Oppositionspolitikers Benigno S. Aquino im Jahr 1983 gewann eine kombinierte innen- und wirtschaftspolitische Krise an Dynamik. Diese führte 1986 zum (vorläufigen) Ende der Marcos-Herrschaft.

Der daraufhin erwartete gesellschaftliche Aufbruch weckte unter Millionen Filipinos, von denen viele im Ausland leben, Hoffnungen auf Freiheit und ein besseres Leben. Doch kehrte die einstige Herrscherfamilie wieder an die Macht zurück. Zum 60. Jahrestag der Marcos-Herrschaft ziehen die Buchbeiträge eine Bilanz.

Die Herausgeber: + Rainer Werning, geboren 1949 in Münster, ist Politikwissenschaftler und Publizist mit den Schwerpunkten Südost- und Ostasien. Seit 1970 mehrfache und längere Studienaufenthalte in den Philippinen. Im Promedia Verlag ist von ihm (zusammen mit Du-Yul Song) erschienen: „Korea. Von der Kolonie zum geteilten Land“. + Jörg Schwieger, geboren 1953 in Hannover, ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der „Aktionsgruppe Philippinen“ und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst in unterschiedlichen (Leitungs)- Funktionen.

Pressestimme: (…) Unter diesen geopolitischen Vorgaben geben die Autoren den Philippinen nur geringe Chancen, sich im Weltgeschehen autonom zu postieren. Die spanische Kolonisation bis 1898 und die nachfolgende amerikanische Besatzung bis zur Unabhängigkeit 1946 haben die Bedingungen für jenes System geschaffen, in dem die Staatsmacht von Dynastie zu Dynastie über die Köpfe der Menschen hinweg nahezu unbeanstandet weitergereicht wird. Herausgeber und Autoren wahren in dem zeitgeschichtlichen Abriss wortstark das Verdienst, den Menschen in diesem aufgewühlten Land Stimme und Gewicht zu geben. Wer in dem Informationswirrwarr der Zeitenwende inhaltlich Halt sucht, wird in dem Buch glänzend bedient. Albert Klütsch, Nachdenkseiten, 12.10.2025

2025.11.18 Tagträume eines Strategie-Experten

Präsentation des Buches von Gerald Karner

„Der unterschätzte Kontinent. Warum Europa die Zukunft gehört.“

18. November 2025 ab 18:00 Uhr

Thalia Wien - Mitte / W3

Landstraßer Hauptstraße 2a/2b, 1030 Wien

Verlagsankündigung: "Strategieexperte Gerald Karner beschreibt in „Der unterschätzte Kontinent“, dass Europa sich aufgrund von Bevölkerungsstruktur, Wirtschaftskraft und seinen „Soft Skills“ mehr zutrauen kann – bis hin zur weltweiten Führungsrolle. Inhalt: Der Krieg in der Ukraine, die Konflikte im Nahen Osten, die Präsidentschaft Donald Trumps, die hybride Kriegsführung Russlands – die alte Ordnung der Welt ist zerbröckelt. Welchen Platz in ihr wird Europa einnehmen?

Militärexperte Gerald Karner erklärt, warum Europa ein unterschätzter Kontinent ist und die besten Voraussetzungen hat, um eine globale Supermacht zu werden. Was die europäische Politik jetzt tun muss, um die Zukunft mitzubestimmen, zeigt Gerald Karner anschaulich und verständlich im Buch der Stunde.

Gerald Karner, geboren 1955, ist ein österreichischer Generalstabsoffizier, Unternehmer und sicherheitspolitischer Kommentator. Nach Studien und Ausbildungsgängen in Österreich, den USA und Deutschland war Karner in leitenden Funktionen im Bundesministerium für Landesverteidigung, danach in der Privatwirtschaft tätig. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Sicherheits- und Geopolitik und kommentiert in Funk- und Printmedien zu diesen Themen. 2003 erhielt Karner den Österreichischen Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung, der 1965 erstmals (noch vor Beschluss des Artikel 9a B-VG über die „umfassende Landesverteidigung“) und das letzte mal 2005 vergeben wurde."

NEWS.at (3.11.25) hat ein Interview mit dem Autor publiziert, das nur eine Frage offen lässt: in welcher Parallelwelt ist Karner zu hause? Auf welchem Planeten lebt er eigentlich?

Was kann Europa, was die USA, Russland und China nicht können?

Karner: Unsere strukturellen Grundlagen der Demokratie sind ein entscheidender Vorteil gegenüber Russland und China, möglicherweise in weiterer Folge auch gegenüber den USA. Wir treffen manche Entscheidungen vielleicht langsamer, aber sie sind zutreffender, weil sie auf einer besseren, ausgewogeneren Informationsbasis beruhen – selbstkritisch und wissenschaftlich begründet – und nicht wie in einem autokratischen System von einer oder wenigen Personen kommen und sich in weiterer Folge als fehlerhaft erweisen. Das beste Beispiel dafür ist der 24. Februar 2022.“

ethos.at kommentiert: Man kann mit Nial Ferguson über den dominanten „Westen und den Rest der Welt“ (erschienen 2011) nachdenken, man kann mit J.M. Roberts „Triumph des Abendlandes (erschienen 1985) die damals gängige Kritik am Eurozentrismus kritisieren, aber man kann nicht 2025, fünf Jahre nach dem totalen Versagen aller EU-Institutionen infolge des Coronaregimes, nach Abschaffung der Souveränität und essenzieller demokratischer Grundprinzipien in den EU-Mitgliedsländern, so tun, als wäre nichts passiert. Der „Strategieberater“ glaubt ernsthaft „Forschung, Entwicklung, die Freiheit und Kreativität dabei – das wird Europa in letzter Konsequenz zu einem Platz auf der Weltbühne verhelfen“, und übersieht offenbar, dass die Freiheit der Wissenschaft nur noch in der Theorie, aber schon lange nicht mehr in der politischen Praxis exisitert. Sapere aude!

2025.11.13 György Dalos im Wienmuseum

Wienmuseum Dalos

György Dalos - Neutralität und Kaiserschmarrn. Eine Geschichte Österreichs seit 1945

13. November 2025, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8

Treffpunkt: Im Veranstaltungsraum, 3. OG

Kosten: gratis, Anmeldung erforderlich

Das Gespräch mit György Dalos führt Matti Bunzl (Wien Museum).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Buch Wien statt.

Abbildung: György Dalos © Ekko von Schwichow / wienmuseum.at

Der große ungarische Historiker und Autor György Dalos widmet sein neues Buch Österreich!

„Neutralität und Kaiserschmarrn” ist eine Geschichte unseres Landes seit 1945. Wie positionierte sich Österreich im Kalten Krieg? Und wie prägt dies bis heute das Verhältnis zu Russland?

Fundiert und mit liebevoll-kritischem Blick verortet Dalos die österreichische Nachkriegsgeschichte im mittel- und osteuropäischen Kontext. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die Österreichs Rolle in der Region und in Europa, seine Vergangenheit und seine Gegenwart besser verstehen wollen.

György Dalos ist freier Autor, Historiker und Mitteleuropa-Spezialist. 2010 erhielt er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, 2015 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, 2023 den Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin. Seine politischen, belletristischen und lyrischen Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Das Buch „Neutralität und Kaiserschmarrn. Eine Geschichte Österreichs seit 1945” erscheint bei C.H. Beck.