Berechnungen zeigen Entlastungspotenziale für das Gesundheitssystem: Bessere Ausbildung steigert Versorgungsqualität und bringt Milliarden. Das österreichische Gesundheitssystem ist am Limit: Die Zahl der Rettungseinsätze steigt seit Jahren – 2024 wurden bereits rund drei Millionen Transporte durchgeführt. Die Ressourcen für echte Notfälle werden immer knapper.
Zudem stehen Sanitäter:innen trotz kurzer Ausbildung tagtäglich an vorderster Front, tragen eine hohe Verantwortung für Leben und Gesundheit unserer Bevölkerung und nehmen eine Schlüsselfunktion in der Gesundheitsversorgung ein. Deshalb wäre eine mehrjährige Ausbildung nach europäischen Vorbildern der Schlüssel, um die Kompetenzen von Sanitäter:innen zu stärken, Menschen besser zu versorgen und gleichzeitig Spitäler zu entlasten. Außerdem könnten damit Milliarden für eine effizientere Gesundheitsversorgung freigespielt werden.
Einladung: „PFLEGE-GESPRÄCH“ (Teil 2): Kommunale Vorsorge- und Pflegestrategie im Fokus „Vorsorge und Pflege" - Best Practice-Beispiele aus Österreich und Europa: Donnerstag, 22. Jänner 2026, von 10.00 bis 14.00 Uhr
im Haus der Industrie, Wien (Hybrid)
Moderation: Hannes Pressl, Präsident Österreichischer Gemeindebund.
Teilnahme vor Ort oder per Videokonferenz nur mit Registrierung unter:
Die Herausforderungen rund um Vorsorge, Pflege und ein selbstständiges Leben im Alter werden in den Familien und in den Gemeinden zuerst spürbar – und dort entstehen auch viele praxistaugliche Antworten. Der Österreichische Gemeindebund lädt daher am 22. Jänner 2026 zum zweiten Teil der Pflege-Gespräche unter dem Titel „Vorsorge und Pflege – Die Gemeinden sind gefordert“ ein. Ziel ist es, den Rahmen einer kommunalen Vorsorge- und Pflegestrategie zu erarbeiten – als Grundlage für ein Positionspapier des Gemeindebundes.
Programm Teil 2 – „Vorsorge und Pflege – Die Gemeinden sind gefordert“ (Auszug)
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Prävention, altersfreundliche Gemeinden und praxiserprobte Lösungen – von Nachbarschaftshilfe und Sozialtaxi bis Community Nursing und Tagesbetreuung. Neben Gemeindevertreterinnen und -vertretern diskutieren Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Finnland.
Die Veranstaltung setzt zwei Schwerpunkte:
Prävention als Mindchanger: Wie gelingt der Wechsel von „Pflege organisieren“ zu „Selbstständigkeit sichern“ – inklusive Tools und Checks zur Altersfreundlichkeit.
Best Practice & Umsetzbarkeit: Modelle aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Finnland – mit Fokus auf das in Gemeinden realistisch Machbare und das politisch/finanziell Notwendige.
ARZNEIPFLANZE 2026 - Einladung zur Online Pressekonferenz
Pharmazeutische Nutzung und ihre Bedeutung in der Medizin
Die Österreichische Arzneipflanze des Jahres wird seit dem Jahr 2017 jährlich durch die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen österreichischer Universitäten – gekürt. Die ausgewählte Pflanze sollte für Österreich von Bedeutung sein und eine medizinische bzw. pharmazeutische Anwendung finden. In den vergangenen Jahren waren dies Artischocke (2025), Safran (2024), Rosenwurz (2023) und der gelber Enzian (2022).
Online-Pressekonferenz
Arzneipflanze 2026 – Pharmazeutische Nutzung und ihre Bedeutung in der Medizin
Den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.
Auf dem Podium:
Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Hermann STUPPNER, Präsident der HMPPA
Institut für Pharmazie/Pharmakognosie, Universität Innsbruck:
"Die Wahl der Arzneipflanze 2026: Auswahlkriterien, Entscheidungsfindung, Ergebnis"
em. o. Univ.-Prof. DI Dr. Chlodwig FRANZ, Vizepräsident der HMPPA
Abteilung Funktionelle Pflanzenstoffe, Veterinärmedizinische Universität Wien:
"Die Arzneipflanze des Jahres 2026 im Portrait: Botanik und Kultivierung"
Univ.-Prof. Dr. Simone MOSER
Institut für Pharmazie/Pharmakognosie, Universität Innsbruck:
"Inhaltsstoffe und Qualitätsprüfung der Arzneipflanze 2026“
Assoc. Prof. Dr. Christian W. GRUBER, Vizepräsident der HMPPA
Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Medizinische Universität Wien:
"Die Arzneipflanze 2026 und ihre pharmakologischen Wirkungen“
Univ.-Prof. Dr. med. Jost LANGHORST
Lehrstuhl für Integrative Medizin – Schwerpunkt translationale Gastroenterologie der Universität Duisburg-Essen
Chefarzt, Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Sozialstiftung Bamberg, Klinikum am Bruderwald, Bamberg:
“Stellenwert der Arzneipflanze 2026 in der medizinischen Praxis”
UPDATE 29. Jänner 2025
Die Arzneipflanze des Jahres 2026 wurde wieder nach folgenden Kriterien ausgewählt:
● Bezug zu Österreich
● Wissenschaftliche Aktualität: neue Studien, Forschungsthema einer österreichischen Forschungsinstitution, Stimulation der Forschung, Würdigung vorliegender Ergebnisse
● Bedeutung in Medizin und Pharmazie
● wirtschaftliche Bedeutung
● neue Indikationsgebiete
● Aktualität hinsichtlich Qualität oder Kultivierung
Unter Berücksichtigung dieser Kriterien hat die HMPPA den Hopfen (Humulus lupulus L.) zur österreichischen Arzneipflanze des Jahres 2026 gewählt.
+ Persönlicher Rückblick HTH: 1982 war ich der Meinung, dass ein bisschen viel Kitsch kein Beitrag zum Frieden sein kann. 2024 war ich der Meinung, dass der Songcontest-Sieger 2024 sicher keinen Beitrag zum Frieden leisten wird. Seit 2025 hab ich keine Meinungen mehr, aber ausgeprägte Überzeugungen basierend auf philosophischen Methoden der Meinungsbildung und Urteilskraft. Und meine Überzeugung ist, dass die Menschen seit Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr degenerieren. Schlag nach bei Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes.
+ Sicherheitsbilanz 2025: „Das internationale Konfliktgeschehen hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Zum Stichtag 30. September 2025 erfasst die CONIAS-Konfliktdatenbank weltweit 1.450 laufende politische Konflikte. Die heute veröffentlichte Sicherheitsbilanz 2025 – Vorläufige Trends (Jan-Sep) der Research Unit für politische Risiken von Michael Bauer International (MBI) zeigt damit eine anhaltende Verdichtung politischer Spannungen in nahezu allen Weltregionen.Die Analyse unterscheidet politische Konflikte in fünf Intensitätsstufen – von Disputen bis zu Kriegen. 35 Konflikte werden derzeit als Kriege eingestuft, weitere 54 als begrenzte Kriege. Hinzu kommen 523 gewaltsame Krisen, die unterhalb der Kriegsschwelle liegen, jedoch bereits mit politischer Gewalt verbunden sind.“ (Quelle: mbi-geodata.com 18.12.2025)
+ Abfangjäger 2024: „Schmiergelder beim Eurofighter-Kauf: Anklage gegen drei Manager liegt vor“, berichtet DiePresse.com (10.12.2024) Für all jene, die noch nicht geboren waren: Die Eurofighter wurden vor über 20 Jahren angeschafft, maßgeblich vom damaligen Kanzler Wolfgang Schüssel zu verantworten. Derselbe Schüssel, der heute behauptet: "Die Neutralität gilt nicht mehr". + + Abfangjäger 2025: Neuauflage der unendlichen Geschichte (fischundfleisch.com 10.12.2025)
+ Russland ist Europa -Konzepte für einen Frieden gegen alle bösen Absichten der Kriegstreiber und Rüstungsindustrie.
+ Memorandum der NATO-Kriegsvorbereitungen, zusammengestellt von der Friedensforscherin Tanja Stopper, Herausgeberin von Frieden und Diplomatie. ethos.at bringt Auszüge; das komplette Dossier mit Links auf friedenunddiplomatie.de.
+ Investigativer ORF (19.12.2025): „Jedes Jahr lädt Russlands Machthaber Wladimir Putin ein handverlesenes Publikum zu einer Pressekonferenz ein, um stundenlang seine Weltsicht ungefiltert zu verbreiten. Ein Ende des Krieges in der Ukraine scheitere bisher an Kiew, sagte er am Freitag, lobte die Erfolge seiner Armee und stichelte gegen die ‚westlichen Gegner‘. Von Beobachtern wird die Veranstaltung als Propagandashow eingestuft.“ ethos kommentiert: Wann immer Propaganda jenseits der EU-Grenzen produziert wird, profiliert sich der Österreichische Regierungsfunk ORF als investigatives Medium. Politpropaganda innerhalb der eigenen Grenzen, umso mehr innerhalb der eigenen vier Wände, wird dagegen als unabhängige, objektive, ausgewogene Nachrichtenproduktion verkauft. Es gibt immer mehr Österreicher, die dieser Wahrheit ihre Gebührengefolgschaft verweigern. Laut Copilot haben sich 160.000 Haushalte bisher nicht registriert oder verweigern die Zahlung.
+ EU will bis Ende 2027 Komplettverzicht. „Die EU will bis spätestens Ende 2027 vollkommen unabhängig von russischem Erdgas sein. Das sieht eine Einigung zwischen Vertretern der Regierungen der Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments vor, die vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges erzielt wurde“, berichtet ORF.at (3.12.25). Frage von ethos.at: hat DIE EU über diese Entscheidung nur ein einziges mal DIE EU-Bürger gefragt? Hat DER ORF in seinen Berichten nur ein einziges Mal derartige EU-Entscheidungen in Frage gestellt, sprich: investigativ recherchiert, wer solche Entscheidungen einfädelt und durchsetzt und welchen Schaden DIE EU damit den Menschen zufügt!? Dass die „Unabhängigkeit“ von russischem Erdgas eine viel größere Abhängigkeit von Fraking-Gas zur Folge hat, ist einem ORF-Redakteur keine kritische Frage wert!
+ Erkenntnis des Monats: „Medienwissenschafter wie Fritz Hausjell plädieren für mehr VieIfalt. Medienpraktiker wie Rudi Klausnitzer warnen vor zu viel Kleinteiligkeit. Unterdessen ziehen ORF und Krone, die beiden größten Arbeitgeber für nachrichtlichen Journalismus, unbeeindruckt ihr Ding durch.“ (Peter Plaikner auf NEWS.at 9.12.2025) Diesem Beitrag verdankt Österreich die Erkenntnis, dass Journalismus nachrichtlich sein kann aber nicht muss.
+ Optimisten des Jahres: „Besserung in Sicht für Österreichs Wirtschaft. Die Bank-Austria-Ökonomen sehen Österreichs Wirtschaft 2025 aus der Rezession: Wachstum für 2026 und 2027, sinkende Inflation und weniger Arbeitslose prognostiziert – sofern kein Handelskrieg droht.“ (NEWS.at 3.12.25) ethos.at fragt: Zweckoptimismus oder Tatsachenverweigerung? Nachrichtlicher Journalismus oder was?
+ Presserückblick 2025 – die absurdesten Schlagzeilen zusammengestellt von Pommes Leibowitz (+Teil 1 fischundfleisch.com ++ Teil 2)
+ Die deutsche Brandmauer bröckelt – „und das ist gut so“, urteilt die NZZ.ch (5.12.25) „Der Meinungskorridor ist in Deutschland beunruhigend eng. Noch werden alle auf Linie gebracht, welche die Brandmauer infrage stellen. Doch der Widerstand dagegen wächst.“
+ Spaltung des Jahres: Viktor Orban wirke mit seinem russlandfreundlichen außenpolitischen Kurs als Spaltpilz innerhalb der EU, schreibt der langjährige ORF-Redakteur Paul Lendvai in DerStandard (2.12.25). WAHR ist vielmehr: Die EU-Elite ist verantwortlich für die Spaltung zwischen Apparat und Volk, die EU-Elite ist verantwortlich für die Transformation der EU in die Sowjetunion 4.0 / EudSSR und spaltet somit alle echten Demokraten von jenen Politikdarstellern, die täglich IHRE Alibi-Demokratie inszenieren. Aber nicht UNSERE!
+ EU-Strafe gegen Musk und X.com – Eine Kriegserklärung?+ + Elon Musk @elonmusk Dec 8: The EU Commission has destroyed countless life-seconds with their idiotic “accept cookies” pop-up!
+ AMS Larifari-Weiterbildung.Ein einziges „Projekt“ für 31 Ukrainerinnen kostet 261.000 Euro. Der Selbstbedienungsladen Österreich bleibt auch unter der NeosRotSchwarzen Regierung weiterhin geöffnet.
+ good old bad news 2025: „Weltweit gab es im vergangen Jahr mehr als 150 Extremwetterereignisse. Viele davon wurden laut einem Bericht der World Weather Attribution (WWA) durch den Klimawandel nicht nur wahrscheinlicher, sondern zusätzlich noch verstärkt.“ (ORF.at 30.12.25) Siehe auch: Klimakatastrophenberichterstattung.
(Pressemitteilung via APA / OTS) - Erleben Sie eine einzigartige Fusion aus einer berührenden Story und atemberaubender Pferdekunst. Unter der Regie von Holger Ehlers (ehemals Apassionata) erzählt MONDWIND die Geschichte eines unscheinbaren Taugenichts, der durch einen Zaubermantel die Welt vor der Dunkelheit retten muss. Begleitet von rund 25 Pferden, einem Esel und über 40 Mitwirkenden erwartet Sie ein fesselndes Erlebnis für die ganze Familie.
„Der Zaubermantel“ vereint wilde Stunts, flinke Pferde und Kunststücke in Freiheitsdressur, Trickreiten, klassischer Dressur und Comedy. Zauberhafte Musik, stimmungsvolle Bühnenbilder und ein hochkarätiges Ballettensemble begleiten die Show. Ein Erlebnis für die ganze Familie!
Das Exilarte-Zentrum begeht mit einem umfassenden Jahresprogramm 2026 sein zweifaches Jubiläum - 20 Jahre exil.arte Verein und zehn Jahre Exilarte Zentrum. Ein Pressefrühstück bietet die Gelegenheit, dieses Programm kennen zu lernen und mehr über das Exilarte Zentrum zu erfahren.
Datum: Dienstag, 13.01.2026 um 09:00 Uhr
Ort: Exilarte Zentrum, Lothringerstraße 18, 1. Stock, 1030 Wien
Podium: Rektorin Ulrike Sych und Gerold Gruber (Leiter Exilarte Zentrum)
Gäste: Waltraud Dennhardt-Herzog (Austrian Cultural Forum London, a.D.), Michael Haas (Mitbegründer von Exilarte), Thomas Hampson
Nur mit Anmeldung bei: Doris Piller, mdw Presse/Büro der Rektorin
mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 hat sich der exil.arte Verein – seit 2016 als Exilarte Zentrum an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu einer der weltweit führenden Einrichtungen für die Wiederentdeckung, Bewahrung und Reintegration jener Musik entwickelt, die durch den Nationalsozialismus verdrängt oder zum Schweigen gebracht wurde. Was mit einem Gedenkkonzert für Alma Rosé begann, hat sich im Verlauf von beinahe zwei Jahrzehnten zu einem vielgestaltigen Programm aus Konzerten, Ausstellungen, Tagungen, Publikationen und Archivaufbau entwickelt.
Buchpräsentation: ”Musils Wien”. Band 38 des “Musil-Forum”, das bei De Gruyter erscheint.
Gespräch mit den Literaturwissenschaftler:innen Thomas Hübl (Universität Wien), Norbert Christian Wolf (Universität Wien) und Rosmarie Zeller (Universität Basel) mit Peter Stuiber, Leiter der Publikationsabteilung des Wien Museums.
22. Januar 2026, 18:30–20:00
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Eintritt frei + Anmeldung erforderlich
Robert Musil lebte mehr als 20 Jahre lang in Wien. Hier schrieb er nicht nur seine wichtigsten Werke, die Stadt selbst tauchte auch immer wieder in seinen Texten auf. Eine Gruppe von Geisteswissenschaftler:innen hat sich nun diesem Thema angenommen. Ein bedeutender Beitrag zur Wiener Literaturgeschichte!
Jede Auseinandersetzung mit Musil muss sich seinem Hauptwerk, dem monumentalen Roman Der Mann ohne Eigenschaften, stellen. Darin präsentiert der Autor Wien in faszinierend verschwommener Form, die er als "durchstrichenes Wien" bezeichnet. Dabei stehen weniger das Lokalkolorit als vielmehr abstrakte Modernisierungsprozesse im Vordergrund. Diese werden anhand Wiens in all ihrer Ambivalenz und Ungleichzeitigkeit dargestellt.
Noch konkreter erscheint Wien in Musils zahlreichen Kunst- und Theaterkritiken, die oft von scharfer Polemik gegen den zeitgenössischen Kulturbetrieb und seine Institutionen geprägt sind. Musil befasste sich auch mit konkreten Wiener Orten wie dem Prater und beteiligte sich an der zeitgenössischen städtischen Denkmaldebatte.
Auch Musils politische Positionierung reflektiert die Wiener Situation. So entwickelte er grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Kunst und Politik sowie zur Rolle des Intellektuellen in Zeiten massenmedial verbreiteter politischer Propaganda.
Mit Whitney Webb, Martin Armstrong, Richard A. Werner u.a.m.
Engl. Orig. mit dt. Untertiteln
Donnerstag, 18. Dezember 2025 um 19:00 Uhr
Rögergasse 24-26 | 1090 Wien | "Das freie Wort"
Freier Eintritt
https://www.youtube.com/watch?v=jG3nEiOJbgc
Digitale Zentralbankwährungen gehen stets mit einem Zwang zur digitalen Identität einher. In Indien wurde die eID „Aadhaar“ als humanitäre Initiative angepriesen, um die „unsichtbaren Menschen dieser Welt sichtbar zu machen“. Stattdessen verstarben viele Arme ab 2016 an Hunger, da ihnen ohne eID der Zugang zu Sozialhilfe versagt blieb. Im Totalitarismus neuen Stils muss jede Person, jedes Objekt und jeder Vermögenswert mit einer „fälschungssicheren“ Marke gekennzeichnet oder gleich wie ein Tier gechippt und in ein Gesamtregister eingetragen sein. Die Programmierbarkeit von digitalem Zentralbankgeld beschwört zusammen mit einem Sozialkreditsystem eine Welt herauf, in der Menschen wie Tiere auf Gedeih und Verderb der herrschenden Klasse ausgeliefert sind.
Im Rahmen der UN-Kampagne „Orange the World“ und der internationalen 16 Tage gegen Gewalt an Frauen lädt UN Women Austria, das nationale Komitee für UN Women, am 9. Dezember 2025 herzlich zum Event „Orange heißt handeln – ein Abend gegen Gewalt an Frauen“ in die Grand Hall am Erste Campus ein - mit freundlicher Unterstützung der Erste Group, die seit 2019 eine der Hauptpartnerin der „Orange the World"-Kampagne ist.
In einer Welt, in der alle zehn Minuten eine Frau oder ein Mädchen von ihrem Partner oder einem Familienmitglied getötet wird, ist es an der Zeit, gemeinsam aufzustehen und zu handeln. Der Abend steht daher ganz im Zeichen des Engagements für eine Gesellschaft frei von Gewalt, Diskriminierung und Ungerechtigkeit.
Die Eröffnungsworte spricht Außenministerin Beate Meinl-Reisinger. Im Anschluss diskutieren Expert:innen aus unterschiedlichen Bereichen über (männliche) Gewalt gegen Frauen und Wege zu ihrer Überwindung:
Eva Reisinger, Autorin und Journalistin
Eva-Maria Burger, Leiterin der Abteilung für Frauen und Familie der AK Wien
Simon Brezina, Sozialarbeiter und Projektkoordinator bei White Ribbon
Durch den Abend führt Moderatorin Elke Rock. Für die musikalische Gestaltung sorgt der femchor. Nach dem offiziellen Teil sind alle Gäste herzlich zu Buffet und Networking eingeladen.
Die Veranstaltung ist Teil der weltweiten UN-Aktion „Orange the World“, die jährlich vom 25. November bis 10. Dezember stattfindet. In diesen 16 Tagen gegen Gewalt erstrahlen weltweit Gebäude in orange, um auf das Thema aufmerksam zu machen und ein sichtbares Zeichen für eine Zukunft ohne Gewalt an Frauen zu setzen.
Über UN Women Austria:
UN Women Austria ist das nationale Komitee für UN Women in Österreich. Ziel der Organisation ist es, die Rechte von Frauen und Mädchen weltweit zu fördern und Gleichstellung in allen Lebensbereichen voranzutreiben. Orange heißt handeln - ein Abend gegen Gewalt an Frauen
Mag. Dr. phil. Josephine Papst stellt ihr Buch „Rechtsstaatlichkeitsnotstand am Handelsgericht Wien – Zensur! Urheber- und Verlagsvertrags- sowie Wissenschaftsfreiheitsverletzungen: Investigation und Dokumentation“, edition utopos, Graz, ca. 404 Seiten in Graz vor.
Die Autorin kritisiert Diffamierung und Verleumdung als gerichtliches Mittel prozessualer Sachverhaltsmanipulation und Zensur nach nationalsozialistischem Vorbild
HINTERGRUND gemäß Angaben der Autorin:
Am 12. 12. 2016 wurde gegen Hofrat Mag. Maximilian Edelbacher die Klage wegen Verletzung der Urheberrechte- und des Verlagsvertrages der Philosophin Mag. Dr. phil. Josephine Papst, die das Sammelwerk Ältere Menschen als Opfer von Verbrechen, Übergriffen und Missbrauch. Vorbeugen – Aufklären – Helfen, Graz: Leopold Stocker Verlag, 2016, erstellte und für dieses das Kapitel Kein Schaden? Der stille Staatsputsch als Verfassungsstörung oder Staatsnotstand eines modernen Verfassungsstaates und der Irrtum des Rechtspositivismus verfasste, beim Handelsgericht Wien eingebracht. Anstatt eine Verhandlung durchzuführen und Gehör vor Gericht zu gewähren, ging dieses mit Diffamierungen und Verleumdungen gegen sie mit Hilfe von einem falschen Zeugnis durch Rechtsanwalt Dr. Maximilian Mosing (GEISTWERT Rechtsanwälte OG) und Hofrat des Innenministeriums Mag. Maximilian Edelbacher vor.
In Fortführung dieser Strategie wurde in der bislang einzigen Verhandlung am 20. 12. 2023 der gefährdeten Partei Mag. Dr. phil. Josephine Papst ein Gehör vor Gericht verweigert. Per Beschluss von Richterin Mag. Petra Peer am 20. 12. 2023 sollte eine Beweisvorlage unterbunden werden. Ermöglicht wurde dies durch den Rechtsmissbrauch der absoluten Anwaltspflicht durch die Rechtsvertretung Dr. Georg Karasek und die RAK Wien. Die eingebrachten Anzeigen hatten zur Folge, dass die Nachfolgerichterin Mag. Katharina Scherhaufer eine strafrechtliche Aufklärung unterließ, einen Beitrag zum Prozessbetrug leistete und schließlich durch ihre Disziplinaranzeige gegen den neuen Rechtsvertreter – der daraufhin ersatzlos einknickte u.a.m. – einen Rechtsstaatlichkeitsnotstand herbeiführte
SIEHE AUCH:
+ BVG und Nationalrat in Theorie und Praxis: Analyse des 2. Hauptstücks des Bundesverfassungsgesetzes B-VG, die Gesetzgebung aus der Sicht eines Philosophen, der immer die Frage stellt: warum ist etwas so und nicht anders?
+ BVG B-VG Verfassung Österreichs: Schönheit und Eleganz? Anmerkungen zum gleichnamigen Buches erschienen bei MANZ, 2025
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