2026.01.31 Monatsrückblick Jänner

Prosit 2016 800

Prosit 2026 & Rückblick 2016

+ B-VG BVG Verfassung: Schönheit und Eleganz? „Die Schönheit und Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“ ist der Titel eines Buches, das kurz vor Weihnachten im MANZ-Verlag erschienen ist. Der Herausgeber Christoph Bezemek versammelte 21 „führende“ LiteratInnen und 21 „führende“ Verfassungsexperten um 21 ausgewählte Artikel der Verfassung zu kommentieren. Das Ergebnis sagt sehr wenig über Stärken und Schwächen der österreichischen Verfassung aus, aber sehr viel über Juristerei.

rote Bücher und Glas

+ 40.000 „Wieder-Österreicher“ seit 2019 aufgrund der Ergänzung des Staatsbürgerschaftsgesetzes durch §58c StbG. ethos.at hat nachgefragt:  woher kommen sie, und wo bleiben sie?

+ Neue Wirklichkeit 2026: Schon im ersten Monat des Jahres hat der „demokratisch gewählte“ und plutokratisch regierende Präsident der USA bewiesen, dass er keine Regeln anerkennt, die er nicht selbst gemacht hat und die ihm (und seinem Klan) nicht direkt nutzen. Lehrbeispiel Venezuela, wo er in aller Offenheit deklarierte, dass es um billiges Öl für die USA geht. „Die USA“ ist synonym mit „Mr President“. Die erste große Bühne für „führenden“ Köpfe dieser Welt bot wie immer das WEF in Davos; erstmals ohne Klaus Schwab, aber wie immer mit hochtrabenden Ansprüchen: Connecting leaders to make sense of global challenges and move the world forward together. Die WEF-Bühne nutzte der US-Präsident zur Vorstellung seiner "alternativen UNO", dem Friedensrat (Board of Peace).

+ Headlines / Schlagzeilen auf weforum.org + + North America at Davos 2026: Trump, Carney and a changing world + + + How middle powers are reading the global moment + + + + Trade is changing — and Davos 2026 made it clear. Here are 10 insights + + + + + The full transcript of a special address by Donald J Trump, President of the United States of America, delivered at the World Economic Forum's Annual Meeting 2026 in Davos. + + + + + Davos 2026 in numbers + + + + + + „Der Globalismus ist gescheitert.“ DerMedienfuzzi @MedienfuzziShow via X.com (21.1.2026): Der Globalismus ist gerade in Davos gestorben. Howard Lutnick begab sich in die Höhle des Löwen – und sagte dem Weltwirtschaftsforum genau das, was sie nicht hören wollten. + + + + + + Dugin vs Schwab

+ Frage des Monats: Gerhard Mangott (University Professor In International Relations; Research on Russian and US foreign policy, strategic arms control and nonproliferation.) via X.com 27.1.26: Nur noch wenige Tage bis der letzte Vertrag über die Begrenzung strategischer nuklearer Offensivsysteme (New START/START-3) zwischen den USA und Russland ausläuft. Wird die Menschheit Nuklearwaffen abschaffen, oder werden Nuklearwaffen die Menschheit abschaffen?

+ Russophobie des Monats. Anneliese Rohrer Worstase 2026 im Tiktok-Video: „… dann haben die Russland freie Bahn“. Rinaldo Mogyorosy @Rmogyorosy via X.com 27.1.26 @huberthurnhofer erwidert @Rmogyorosy: "Dann haben die Russen freie Bahn". Wohin? In ein ruiniertes, höchst verschuldetes Europa!? Wenn die Empire-Phantasien, die Putin unterstellt werden, stimmen würden, dann müssten alle, die so genau wissen "was Putin will" dankbar sein, dass in diese Ruine noch jemand rein will. Staatsverschuldung RU 350 Mrd, ca 25% BiP. Staatsverschuldung Deutschland 2,6 Billioenen (60% BiP), Staatsverschuldung Frankreich 3,5 Billionen (ca 110% BiP), EU-Länder im Schnitt: 88% BiP. Da kommt JEDER richtige IMPERATOR auf die glorreiche Idee: dieses Europa krall ich mir!

+ Rassenhass pfui! Russenhass hurra! Mit dem Verbot der Einfuhr von russischem Gas in die EU ab 2027 wurde die wirtschaftliche Trennung zwischen Europa und Russland faktisch vollzogen. Ungarn und die Slowakei wurden überstimmt. Die Verordnung tritt sofort in kraft. "Kauft nicht bei Russen", wird zur offiziellen europäischen Doktrin. Die Frage, ob Russenhass ein ähnlicher Charakterzug ist wie Antisemitismus wird möglichst ignoriert. - Eine Spurensuche von Bert Ehgartner.

+ Indirekte Nato- und Kriegsfinanzierung? fob.at (18.1.2026) hat hat Österreichs Förderungsbericht 2024 (Bericht der Bundesregierung gemäß § 47 Abs. 3 BHG 2013) seziert und herausgefunden, wie über drei Ministerien hinweg Millionenbeträge für die Ukraine und die NATO verschoben werden.

+ Wehrpflicht soll verlängert werden. Den deutschen Kriegstreibern folgen die Österreicher auf dem Fuß. Naturgemäß, würde Thomas Bernhard sagen. Das Fundament dafür ließ natürlich Verteidigungsministerin Tanner von einer Kommission legen, die am 20.1.26 einen Bericht vorgelegt hat. Passend dazu wurde auch Plattform „Wehrpflicht für ein wehrhaftes Österreich“ vorgestellt, die bereits 20 Mitgliedsverbände mit rund 200.000 Mitgliedern umfasst. Wo Vorbereitungen zum Krieg anlaufen, ist auch die Lebenshilfe nicht weit; diese begrüßt Empfehlung zur Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Die Unterstützer der Initiative „Österreich ohne Armee“ wollen indessen FRIEDENSTÜCHTIG sein – nicht „kriegstauglich“ werden.

+ Ein Gegenentwurf zur Weltlage – gutes Zusammenleben von Klaus Moegling auf telepolis.de: 

+ Stefan Niehoff starb im Januar 2026 im Alter von 65 Jahren. Er ging mit der „Schwachkopf-Affäre“ (Quelle wikipedia) – einer Anklage wegen „Tatverdacht einer gegen Personen des politischen Lebens gerichteten Beleidigung“, wie der Straftatbestand der Königsbeleidigung im 21. Jahrhundert heißt – in die Geschichte Deutschlands ein.

+ Stärkung des Standorts Österreich verspricht die Bundesregierung und posaunt via APA / OTS (20.1.26) hinaus: „Halbe Milliarde Euro für Schlüsseltechnologien und Standortsicherung im internationalen Wettbewerb“. Dabei geht es um nicht mehr als „erneut“ um begünstigte ERP-Kredite in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro. Also so viel wie jedes Jahr. 2025 hat der ERP-Fonds 873 Projekte mit einem Kreditvolumen von zusammen 465,2 Millionen Euro finanziert.

+ 14.000 Abschiebungen 2025 durch das Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) vermeldet Innenminister Gerhard Karner. Dem gegenüber wurden im Jahr 2025 in Österreich 16.284 Asylanträge gestellt. Das ist der niedrigste Wert seit 2020 und bedeutet einen Rückgang um 36 Prozent gegenüber 2024 (25.360 Anträge). … Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang ist auch der Stopp des Familiennachzugs. Während von Oktober bis Dezember 2023 über 3.400 Personen über den Familiennachzug nach Österreich einreisten, waren es 2025 im selben Zeitraum nur noch 25 Personen. (Quelle BMI via OTS 23.1.2026)

+ Spionagefall Egisto Ott. Über den Prozess-Start am 22.1.26 schreibt Kurier.at: „In der 172 Seiten zählenden Anklageschrift wirft die Staatsanwaltschaft dem heute 63-Jährigen vor, ‚die nationale Sicherheit der Republik Österreich beeinträchtigt“ zu haben’. Ott soll russischen Nachrichtendiensten auf mannigfaltige Art und Weise geholfen haben.“ + + Gegen den Strich bürstet Alexander Surowiec „Die Ott-Verschwörung“ auf seiner Webseite fob.at („Fass ohne Boden“).

+ Rechnungshof deckt Corona-Lügen auf. Bericht und Kommentare auf fischundfleisch, 23.1.2026

fuf TopThema 2026 01 25 RH Corona

+ @HGMaassen spricht in der Corona-Enquetekommission. Der Jurist und ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, spricht von einem „systemischen Multiorganversagen der Gewaltenteilung”. Eine der besten Stellungnahmen zur Corona-Politik! Quelle: Bastian Barucker @Bbarucker via X.com 30.1.2026.

+ Corona Nachwehen in der DDR 4.0: Der Fall Dr. Witzschel. Eine Ärztin wird vorgeführt wie eine Schwerverbrecherin!

+ Politik als Lotterie? Nicht nur zu Zeiten der Coronaherrschaft wollte man die Impfbegeisterung mit idiotischen Glücksspielen noch weiter in die Höhe treiben. Nun soll eine „Beleg-Lotterie“ die Zahlungsmoral der Österreicher heben. #Beleglotterie

2026.02.17 Buchpräsentation: Wiener Insekten

WienMuseum Insekten

Ob Holzbiene, Feldgrille oder das Große Wiener Nachtpfauenauge: jede Art erzählt eine eigene Geschichte über das Leben in der Großstadt. Mit interessanten Fakten, aktuellen Bezügen und überraschenden Einblicken zeigt Autorin Dominique Zimmermann, wie wichtig diese Tiere für das städtische Ökosystem sind. Wien summt, fliegt, krabbelt und flattert! Zwischen Parks, Innenhöfen, Gärten und Straßen lebt eine erstaunlich vielfältige Insektenwelt. „50 Wiener Insekten“ lädt naturinteressierte Leser:innen dazu ein, die kleinen, oft übersehenen Mitbewohner:innen der Stadt in fünfzig liebevoll gestalteten Porträts neu kennenzulernen.

Das Buch „50 Wiener Insekten” erscheint im Falter Verlag.

BUCHPRÄSENTATION

17. Februar 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8

Anmeldung erforderlich

Matti Bunzl spricht Dominique Zimmermann und Katharina Kropshofer.

Dominique Zimmermann geboren 1981 in Wien, ist Entomologin und Kuratorin im Naturhistorischen Museum in Wien. Im Fokus ihrer Forschung stehen Wildbienen und andere Stechimmen, insbesondere der Artenrückgang und dessen Ursachen. Darüber hinaus unterrichtet sie an der Universität Wien.

Katharina Kropshofer leitet das Natur-Ressort des Falter, ist Host des Falter Natur-Podcast und berichtet über Klimawandel, Umwelt- und Wissenschaftsthemen.

2026.02.03 Wiener Gemeindebau in der NS-Zeit

WienMuseum Gemeindebau NZ

Der Wiener Gemeindebau während der NS-Zeit

3. Februar 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8 / wienmuseum.at

Ausgebucht

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland im März 1938 gingen die Wiener Gemeindebauten in Besitz und Verwaltung der Nationalsozialisten über. Jüdische Geschäfte und Lokale in den Gemeindebauten wurden „arisiert“, Arztpraxen zwangsweise übernommen oder geschlossen, Hausmeister:innen verloren ihre Stelle. Parteidienststellen, Hitlerjugend und andere nationalsozialistische Institutionen zogen in die Wohn- und Lokalflächen ein. Geräumte Wohnungen wurden Parteileuten und Sympathisant:innen zugesprochen.

Auch Bewohnerinnen der Gemeindebauten, die Widerstand leisteten, gerieten in die Mühlen der nationalsozialistischen Verfolgungsmaschinerie. Ob politisch organisiert oder individuell: Gegner:innen und Kritiker:innen wurden verhaftet, in Konzentrationslager eingewiesen oder durch die NS-Unrechtsjustiz verfolgt und im Wiener Straflandesgericht hingerichtet.

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) erhielt im Sep­tember 2022 von Wiener Wohnen den Auftrag die Geschichte des Gemeindebaus und des Wohnungsamtes in der NS-Zeit zu erforschen, Menschenschicksalen nachzugehen und Akteure festzumachen.

Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts liegen nun in der Publikation “Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und Nationalsozialismus” (Böhlau) vor. Die Herausgeberin Claudia Kuretsidis-Haider spricht mit folgenden Autor:innen des Bandes: Jutta Fuchshuber, Rudolf Müller, Wolfgang Schellenbacher, Ursula Schwarz und Brigitte Ungar-Klein.

Begrüßung: 

Kathrin Gaál, Vizebürgermeisterin und Amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen

Karin Ramser, Direktorin, Wiener Wohnen

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DÖW und Wiener Wohnen statt.

2026.01.29 Neues Parteienbündnis CFU

CFU Bündnis

Die Parteien Freisinnige und CPÖ haben sich zur Christlich Freisinnigen Union (CFU) zusammengeschlossen. Bei der Pressekonferenz erfahren Sie alles wie es zum Zusammenschluss kam, zu den politischen Positionen der CFU und zu den geplanten Wahlantritten.

Zur Pressekonferenz laden:

+ Mag. Christian Ebner (langj. Parteiobmann Freisinnige)

+ Dr. Rudolf Gehring (langj. Parteiobmann CPÖ)

Datum: 29.01.2026, 10:30 Uhr - 29.01.2026, 12:30 Uhr

Ort: Café Museum, im Extrazimmer (Bibliothek)

Operngasse 7, 1010 Wien

URL ab 29.1.2026 online: https://www.christlich-freisinnige-union.at

2026.01.23 Frieden mit Russland

sebö Frieden mit RU

Diskussion wie Frieden mit Russland erreichen

Beginn Freitag, 23.01.2026 um 18:30

Ort Verein "Das Freie Wort", Rögergasse 24-26/Souterrain

Es diskutieren:

Peter F. Mayer, TKP-Online Magazin (angefragt)

Robert Glaubauf, Bundesvorsitzender der Partei MFG

Andreas Wimmer, Sprecher und politischer Sekretär von « Stimmen für Neutralität »

Moderation: Franziska Harbich, Volkswirtin

Die Vortragenden, wie auch die Diskussion, sollen sich über den westlichen Krieg in der Ukraine gegen Russland und die damit verbundenen umfassenden, wie auch weitreichenden Konsequenzen befassen.

Nach vier Jahren ist klar, dass Russland nicht besiegt werden kann.

Im Gegenteil, die russische Armee befindet sich im zügigen Vormarsch Richtung Dnepr, Richtung Westukraine. Die NATO und alle qualifizierten und einigermaßen „politisch nüchternen“ Beobachter wissen das auch. Darum versucht US-Präsident Trump in dieser Frage auf verschiedenste Weise einen Kompromiss zu finden. Die EU/NATO hingegen eskalieren weiter in Richtung Konfrontation und Krieg mit der Russischen Föderation. Die Kosten für diese Kriegsorientierung der EU, der NATO/EU, sollen und müssen wir, das Volk, tragen. Überall wird der Rotstift angesetzt. Im Sozialbereich ebenso wie in vielen anderen Lebensbereichen.

Die Folgen der geschürten Kriegshysterie spüren wir deutlich - auch durch die massive Beschneidung der Grund- und Freiheitsrechte.

Jacques Baud ist nur die prominente Spitze des Eisbergs in Bezug auf die Beschränkung der Meinungs- und Redefreiheit. Dieser Entwicklung zum autoritären Staat, zum auritärem Herrschen, müssen wir entschieden begegnen. Wir wollen mit der hier angekündigten Podiumsdiskussion unseren Beitrag zu einem besseren Verstehen und zur Bereitschaft für den kollektiven Widerstand beitragen.

SIEHE AUCH:

Russland + Ukraine + Krieg

+ Russland ist Europa

+ Sloterdijks Ressentiment: Russland

UPDATE 24. Februar 2026 - Dr. Daniele Ganser via FB: Vor genau vier Jahren, am 24. Februar 2022, ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Das war ein Verstoss gegen das Völkerrecht und das UNO-Gewaltverbot. Wir haben im Westen aber den Fehler gemacht, daraus ein Schwarz-Weiss-Bild zu zeichnen, guter Westen gegen böses Russland. Dieses Bild entsprach nie der Wahrheit, denn die Vorgeschichte des Krieges, also die NATO-Osterweiterung und den illegalen Putsch in Kiew am 20. Februar 2014, mussten dafür ignoriert werden. Die NATO-Osterweiterung war ein Wortbruch. Der Putsch von 2014 wurde durch die USA unterstützt. Dies bedeutet: Die russische Invasion war von den USA und von der NATO provoziert. Der Bürgerkrieg brach 2014 aus und wurde vom Westen angeheizt. CIA-Direktor John Brennan flog nach dem Putsch am 12. April 2014 im Geheimen nach Kiew und traf dort zusammen mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt die Mitglieder der neuen ukrainischen Übergangsregierung. Das alles wird im Westen verschwiegen. Man darf nicht darüber sprechen. Wer daran erinnert, wird als «Putin-Versteher» diffamiert, das kenne ich aus eigener Erfahrung. Man darf sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, denn die Kriegspropaganda geht weiter: Bundeskanzler Friedrich Merz postet diese Tage auf X: „Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor. Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen.“ Damit setzt Merz weiterhin auf Krieg und Konfrontation mit Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist genau falsch und hat in den vergangenen vier Jahren auch nicht funktioniert. Blackrock hat in Rüstungskonzerne investiert und daher profitiert. Aber das ist nicht im Interesse der Menschheitsfamilie. Es braucht Frieden zwischen Deutschland, Russland und der Ukraine. Es sind schon mehr als 1 Million Menschen gestorben. Das Töten an der Front muss nach vier Jahren aufhören. Waffenlieferungen an Kiew werden nicht zum Sieg der Ukraine führen. Das müsste auch der Bundeskanzler erkennen.

2026.01.27 PK Bundesverband Rettungsdienst

ai generated pixabay

Bundesverband Rettungsdienst/Arbeitersamariterbund:

„Sanitäter:in: neue Schlüsselfunktion im Gesundheitswesen“

KORREKTUR ZU OTS_20260115_OTS0067
KORREKTUR-HINWEIS
Pressekonferenz wird krankheitsbedingt auf den 27.1. verschoben (ursprünglicher Termin: 22.1.)

Wann: 27. Jänner 2026, 10.00 Uhr

Wo: 1040, AK Medienraum im Bürogebäude, Plößlgasse 2, 6. Stock

Aufzeichnung der Pressekonferenz + Presseinfos

Foto: ai-generated pixabay

Zu diesem Thema informieren Sie:

- Katharina Scheinast, Expertin der Abteilung Arbeitnehmer:innenschutz & Gesundheitsberufe, AK Wien

- Florian Zahorka, Vorstandsmitglied Bundesverband Rettungsdienst

- Daniel Unger, Leiter Stabstelle Rettung & Krankentransport beim Arbeiter-Samariter-Bund

Teilnahme an der Pressekonferenz auch via Livestream unter URL: https://www.wien.arbeiterkammer.at/sanitaeter

Anmeldung und Fragen bitte via E-Mail an alexa.jirez@akwien.at

Berechnungen zeigen Entlastungspotenziale für das Gesundheitssystem: Bessere Ausbildung steigert Versorgungsqualität und bringt Milliarden. Das österreichische Gesundheitssystem ist am Limit: Die Zahl der Rettungseinsätze steigt seit Jahren – 2024 wurden bereits rund drei Millionen Transporte durchgeführt. Die Ressourcen für echte Notfälle werden immer knapper.

Zudem stehen Sanitäter:innen trotz kurzer Ausbildung tagtäglich an vorderster Front, tragen eine hohe Verantwortung für Leben und Gesundheit unserer Bevölkerung und nehmen eine Schlüsselfunktion in der Gesundheitsversorgung ein. Deshalb wäre eine mehrjährige Ausbildung nach europäischen Vorbildern der Schlüssel, um die Kompetenzen von Sanitäter:innen zu stärken, Menschen besser zu versorgen und gleichzeitig Spitäler zu entlasten. Außerdem könnten damit Milliarden für eine effizientere Gesundheitsversorgung freigespielt werden.

2026.01.22 Pflege-Gespräch der Kommunen

Gemeindebund

Einladung: „PFLEGE-GESPRÄCH“ (Teil 2): Kommunale Vorsorge- und Pflegestrategie im Fokus „Vorsorge und Pflege" - Best Practice-Beispiele aus Österreich und Europa: Donnerstag, 22. Jänner 2026, von 10.00 bis 14.00 Uhr

im Haus der Industrie, Wien (Hybrid)

Moderation: Hannes Pressl, Präsident Österreichischer Gemeindebund.

Teilnahme vor Ort oder per Videokonferenz nur mit Registrierung unter:

https://reglist24.com/gb-pflege

Die Herausforderungen rund um Vorsorge, Pflege und ein selbstständiges Leben im Alter werden in den Familien und in den Gemeinden zuerst spürbar – und dort entstehen auch viele praxistaugliche Antworten. Der Österreichische Gemeindebund lädt daher am 22. Jänner 2026 zum zweiten Teil der Pflege-Gespräche unter dem Titel „Vorsorge und Pflege – Die Gemeinden sind gefordert“ ein. Ziel ist es, den Rahmen einer kommunalen Vorsorge- und Pflegestrategie zu erarbeiten – als Grundlage für ein Positionspapier des Gemeindebundes.

Programm Teil 2 – „Vorsorge und Pflege – Die Gemeinden sind gefordert“ (Auszug)

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Prävention, altersfreundliche Gemeinden und praxiserprobte Lösungen – von Nachbarschaftshilfe und Sozialtaxi bis Community Nursing und Tagesbetreuung. Neben Gemeindevertreterinnen und -vertretern diskutieren Expertinnen und Experten aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Finnland.

Die Veranstaltung setzt zwei Schwerpunkte:

Prävention als Mindchanger: Wie gelingt der Wechsel von „Pflege organisieren“ zu „Selbstständigkeit sichern“ – inklusive Tools und Checks zur Altersfreundlichkeit.

Best Practice & Umsetzbarkeit: Modelle aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Finnland – mit Fokus auf das in Gemeinden realistisch Machbare und das politisch/finanziell Notwendige.

Weitere Details zum Programm finden Sie auf: https://gemeindebund.at/termine/pflege-gesprache-teil-2-am-22-janner-2026/

Rückfragen & Kontakt: Österreichischer Gemeindebund

Andreas Steiner, BA MA, Pressesprecher

Mobil: 0664/8238476 Tel.: 01/5121480-18

andreas.steiner@gemeindebund.gv.at

www.gemeindebund.at

2026.01.28 Arzneipflanze 2026

HMPA Herbal

ARZNEIPFLANZE 2026 - Einladung zur Online Pressekonferenz

Pharmazeutische Nutzung und ihre Bedeutung in der Medizin

Die Österreichische Arzneipflanze des Jahres wird seit dem Jahr 2017 jährlich durch die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen österreichischer Universitäten – gekürt. Die ausgewählte Pflanze sollte für Österreich von Bedeutung sein und eine medizinische bzw. pharmazeutische Anwendung finden. In den vergangenen Jahren waren dies Artischocke (2025), Safran (2024), Rosenwurz (2023) und der gelber Enzian (2022).

Online-Pressekonferenz

Arzneipflanze 2026 – Pharmazeutische Nutzung und ihre Bedeutung in der Medizin

Wann: Mittwoch, 28. Jänner 2026, 10:00 Uhr

Bitte um Ihre Anmeldung per Email an: office@hmppa.at

Den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Auf dem Podium:

Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Hermann STUPPNER, Präsident der HMPPA

Institut für Pharmazie/Pharmakognosie, Universität Innsbruck:

"Die Wahl der Arzneipflanze 2026: Auswahlkriterien, Entscheidungsfindung, Ergebnis"

em. o. Univ.-Prof. DI Dr. Chlodwig FRANZ, Vizepräsident der HMPPA

Abteilung Funktionelle Pflanzenstoffe, Veterinärmedizinische Universität Wien:

"Die Arzneipflanze des Jahres 2026 im Portrait: Botanik und Kultivierung"

Univ.-Prof. Dr. Simone MOSER

Institut für Pharmazie/Pharmakognosie, Universität Innsbruck:

"Inhaltsstoffe und Qualitätsprüfung der Arzneipflanze 2026“

Assoc. Prof. Dr. Christian W. GRUBER, Vizepräsident der HMPPA

Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Medizinische Universität Wien:

"Die Arzneipflanze 2026 und ihre pharmakologischen Wirkungen“

Univ.-Prof. Dr. med. Jost LANGHORST

Lehrstuhl für Integrative Medizin – Schwerpunkt translationale Gastroenterologie der Universität Duisburg-Essen

Chefarzt, Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Sozialstiftung Bamberg, Klinikum am Bruderwald, Bamberg:

“Stellenwert der Arzneipflanze 2026 in der medizinischen Praxis”

UPDATE 29. Jänner 2025

Die Arzneipflanze des Jahres 2026 wurde wieder nach folgenden Kriterien ausgewählt:

● Bezug zu Österreich

● Wissenschaftliche Aktualität: neue Studien, Forschungsthema einer österreichischen Forschungsinstitution, Stimulation der Forschung, Würdigung vorliegender Ergebnisse

● Bedeutung in Medizin und Pharmazie

● wirtschaftliche Bedeutung

● neue Indikationsgebiete

● Aktualität hinsichtlich Qualität oder Kultivierung

Unter Berücksichtigung dieser Kriterien hat die HMPPA den Hopfen (Humulus lupulus L.) zur österreichischen Arzneipflanze des Jahres 2026 gewählt.

2025.12.31 Monatsrückblick Dezember + Jahresrückblick

„Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,

ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,

ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was.“

Peter Rosegger (1843–1918)

https://www.youtube.com/watch?v=hp_b-095yPc

+ Persönlicher Rückblick HTH: 1982 war ich der Meinung, dass ein bisschen viel Kitsch kein Beitrag zum Frieden sein kann. 2024 war ich der Meinung, dass der Songcontest-Sieger 2024 sicher keinen Beitrag zum Frieden leisten wird. Seit 2025 hab ich keine Meinungen mehr, aber ausgeprägte Überzeugungen basierend auf philosophischen Methoden der Meinungsbildung und Urteilskraft. Und meine Überzeugung ist, dass die Menschen seit Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr degenerieren. Schlag nach bei Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes.

+ Sicherheitsbilanz 2025: „Das internationale Konfliktgeschehen hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Zum Stichtag 30. September 2025 erfasst die CONIAS-Konfliktdatenbank weltweit 1.450 laufende politische Konflikte. Die heute veröffentlichte Sicherheitsbilanz 2025 – Vorläufige Trends (Jan-Sep) der Research Unit für politische Risiken von Michael Bauer International (MBI) zeigt damit eine anhaltende Verdichtung politischer Spannungen in nahezu allen Weltregionen.Die Analyse unterscheidet politische Konflikte in fünf Intensitätsstufen – von Disputen bis zu Kriegen. 35 Konflikte werden derzeit als Kriege eingestuft, weitere 54 als begrenzte Kriege. Hinzu kommen 523 gewaltsame Krisen, die unterhalb der Kriegsschwelle liegen, jedoch bereits mit politischer Gewalt verbunden sind.“ (Quelle: mbi-geodata.com 18.12.2025)

+ Abfangjäger 2024: „Schmiergelder beim Eurofighter-Kauf: Anklage gegen drei Manager liegt vor“, berichtet DiePresse.com (10.12.2024) Für all jene, die noch nicht geboren waren: Die Eurofighter wurden vor über 20 Jahren angeschafft, maßgeblich vom damaligen Kanzler Wolfgang Schüssel zu verantworten. Derselbe Schüssel, der heute behauptet: "Die Neutralität gilt nicht mehr". + + Abfangjäger 2025: Neuauflage der unendlichen Geschichte (fischundfleisch.com 10.12.2025)

+ Ein Tag im Leben der Kriegstreiber im Dezember 2025

+ Russland ist Europa - Konzepte für einen Frieden gegen alle bösen Absichten der Kriegstreiber und Rüstungsindustrie.

+ Memorandum der NATO-Kriegsvorbereitungen, zusammengestellt von der Friedensforscherin Tanja Stopper, Herausgeberin von Frieden und Diplomatie. ethos.at bringt Auszüge; das komplette Dossier mit Links auf friedenunddiplomatie.de.

+ Investigativer ORF (19.12.2025): „Jedes Jahr lädt Russlands Machthaber Wladimir Putin ein handverlesenes Publikum zu einer Pressekonferenz ein, um stundenlang seine Weltsicht ungefiltert zu verbreiten. Ein Ende des Krieges in der Ukraine scheitere bisher an Kiew, sagte er am Freitag, lobte die Erfolge seiner Armee und stichelte gegen die ‚westlichen Gegner‘. Von Beobachtern wird die Veranstaltung als Propagandashow eingestuft.ethos kommentiert: Wann immer Propaganda jenseits der EU-Grenzen produziert wird, profiliert sich der Österreichische Regierungsfunk ORF als investigatives Medium. Politpropaganda innerhalb der eigenen Grenzen, umso mehr innerhalb der eigenen vier Wände, wird dagegen als unabhängige, objektive, ausgewogene Nachrichtenproduktion verkauft. Es gibt immer mehr Österreicher, die dieser Wahrheit ihre Gebührengefolgschaft verweigern. Laut Copilot haben sich 160.000 Haushalte bisher nicht registriert oder verweigern die Zahlung.

+ EU will bis Ende 2027 Komplettverzicht. „Die EU will bis spätestens Ende 2027 vollkommen unabhängig von russischem Erdgas sein. Das sieht eine Einigung zwischen Vertretern der Regierungen der Mitgliedsstaaten und des Europaparlaments vor, die vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges erzielt wurde“, berichtet ORF.at (3.12.25). Frage von ethos.at: hat DIE EU über diese Entscheidung nur ein einziges mal DIE EU-Bürger gefragt? Hat DER ORF in seinen Berichten nur ein einziges Mal derartige EU-Entscheidungen in Frage gestellt, sprich: investigativ recherchiert, wer solche Entscheidungen einfädelt und durchsetzt und welchen Schaden DIE EU damit den Menschen zufügt!? Dass die „Unabhängigkeit“ von russischem Erdgas eine viel größere Abhängigkeit von Fraking-Gas zur Folge hat, ist einem ORF-Redakteur keine kritische Frage wert!

+ Erkenntnis des Monats: „Medienwissenschafter wie Fritz Hausjell plädieren für mehr VieIfalt. Medienpraktiker wie Rudi Klausnitzer warnen vor zu viel Kleinteiligkeit. Unterdessen ziehen ORF und Krone, die beiden größten Arbeitgeber für nachrichtlichen Journalismus, unbeeindruckt ihr Ding durch.“ (Peter Plaikner auf NEWS.at 9.12.2025) Diesem Beitrag verdankt Österreich die Erkenntnis, dass Journalismus nachrichtlich sein kann aber nicht muss.

+ Optimisten des Jahres: „Besserung in Sicht für Österreichs Wirtschaft. Die Bank-Austria-Ökonomen sehen Österreichs Wirtschaft 2025 aus der Rezession: Wachstum für 2026 und 2027, sinkende Inflation und weniger Arbeitslose prognostiziert – sofern kein Handelskrieg droht.“ (NEWS.at 3.12.25) ethos.at fragt: Zweckoptimismus oder Tatsachenverweigerung? Nachrichtlicher Journalismus oder was?

+ Presserückblick 2025 – die absurdesten Schlagzeilen zusammengestellt von Pommes Leibowitz (+Teil 1 fischundfleisch.com ++ Teil 2)

+ Die deutsche Brandmauer bröckelt – „und das ist gut so“, urteilt die NZZ.ch (5.12.25) „Der Meinungskorridor ist in Deutschland beunruhigend eng. Noch werden alle auf Linie gebracht, welche die Brandmauer infrage stellen. Doch der Widerstand dagegen wächst.“

+ Wort des Jahres: „Sondervermögen“ ©Friedrich Merz für 800 Milliarden neue Schulden für Deutschland. Dass Merz damit unverblümt offenbart, was ethos.at immer schon wusste, ist im ÖRR niemandem aufgefallen. Nur ein kleine Hinweis zum Nachdenken: die Schulden Deutschlands sind die Guthaben der Banken und Schattenbanken zu denen (bezeichnender Name) Black Rock gehört. Merz stand vor seiner Rolle als Kanzlerdarsteller auf der Payroll von Black Rock - für alle, die schnell und leicht vergessen. 

+ Spaltung des Jahres: Viktor Orban wirke mit seinem russlandfreundlichen außenpolitischen Kurs als Spaltpilz innerhalb der EU, schreibt der langjährige ORF-Redakteur Paul Lendvai in DerStandard (2.12.25). WAHR ist vielmehr: Die EU-Elite ist verantwortlich für die Spaltung zwischen Apparat und Volk, die EU-Elite ist verantwortlich für die Transformation der EU in die Sowjetunion 4.0 / EudSSR und spaltet somit alle echten Demokraten von jenen Politikdarstellern, die täglich IHRE Alibi-Demokratie inszenieren. Aber nicht UNSERE!

+ EU-Strafe gegen Musk und X.com Eine Kriegserklärung? + + Elon Musk @elonmusk Dec 8: The EU Commission has destroyed countless life-seconds with their idiotic “accept cookies” pop-up!

+ Heini Staudinger allein gegen China und die Bevorzugung von China-Exporten durch die EU!

+ AMS Larifari-Weiterbildung. Ein einziges „Projekt“ für 31 Ukrainerinnen kostet 261.000 Euro. Der Selbstbedienungsladen Österreich bleibt auch unter der NeosRotSchwarzen Regierung weiterhin geöffnet.

+ good old bad news 2025: „Weltweit gab es im vergangen Jahr mehr als 150 Extremwetterereignisse. Viele davon wurden laut einem Bericht der World Weather Attribution (WWA) durch den Klimawandel nicht nur wahrscheinlicher, sondern zusätzlich noch verstärkt.“ (ORF.at 30.12.25) Siehe auch: Klimakatastrophenberichterstattung.

2025.12.29 MONDWIND in Wien

Mondwind Pferdeshow

Premiere der Pferdeshow "MONDWIND – Der Zaubermantel“ in der Marx Halle Wien

am 29. Dezember 2025, 14:00

Spielzeit: 29. Dezember 2025 bis 6. Jänner 2026, jeweils um 14:00 Uhr

Infos: www.mondwind.com

(Pressemitteilung via APA / OTS) - Erleben Sie eine einzigartige Fusion aus einer berührenden Story und atemberaubender Pferdekunst. Unter der Regie von Holger Ehlers (ehemals Apassionata) erzählt MONDWIND die Geschichte eines unscheinbaren Taugenichts, der durch einen Zaubermantel die Welt vor der Dunkelheit retten muss. Begleitet von rund 25 Pferden, einem Esel und über 40 Mitwirkenden erwartet Sie ein fesselndes Erlebnis für die ganze Familie.

„Der Zaubermantel“ vereint wilde Stunts, flinke Pferde und Kunststücke in Freiheitsdressur, Trickreiten, klassischer Dressur und Comedy. Zauberhafte Musik, stimmungsvolle Bühnenbilder und ein hochkarätiges Ballettensemble begleiten die Show. Ein Erlebnis für die ganze Familie!