Unser Kandidat 2022 lebt das Transparenz-Prinzip

"Politik der Vernebelung und des Ominösen müssen ein Ende haben!"

„Verschweigen, vernebeln oder gegen die eigene Überzeugung reden kann im politischen Kontext manchmal sogar vernünftig und strategisch zielführend sein“, schreibt Alexander Van der Bellen in seinem Buch "Die Kunst der Freiheit", das 2016 erschienen ist. Unser Kandidat 2022 kritisiert diese Einstellung.

"Von Mensch zu Mensch, für Politiker und umso mehr für einen Bundespräsidenten gilt das Transparenz-Prinzip! Das bedeutet: ich sage was ich denke und ich tue was ich sage", so Hubert Thurnhofer, der seine Kandidatur zur Wahl des Bundespräsidenten bereits am 26. Oktober 2021 offiziell bekannt gegeben hat. Inoffiziell allerdings kennen Leser seines Buches "Baustelle Parlament", das zum 100-Jahr-Jubiläum der Österreichischen Bundesverfassung (B-VG) erschienen ist, seine Ambitionen, denn im Epilog schreibt Thurnhofer: "Ich betrachte dieses Buch als Bewerbungsschreiben für das Amt des Bundespräsidenten.

Hubert Transparenz 800

Der Steirer (geboren in Mürzzuschlag 1963, wo er 1981 auch maturierte) studierte in Wien Philosophie (1982-1987) und war in den vergangenen 35 Jahren erfolgreich als Unternehmer und Autor. Er hat bislang sieben Bücher geschrieben 22 Jahre lang den Kunstraum in den Ringstrassen Galerien betrieben. Thurnhofer behauptet: "Noch nie in der Geschichte hat sich ein Kandidat so intensiv, akribisch und systematisch auf das Amt des Bundespräsidenten vorbereitet. Es ist für mich selbstverständlich für alle meine Entscheidungen das Risiko zu tragen und die volle Verantwortung zu übernehmen. Im Unterschied zu VdB habe ich als Unternehmer gelernt, Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. Und: ein Bewerbungsschreiben im Umfang von 100 Seiten hat auch noch nie ein Kandidat verfasst."

Auf der Webseite www.UnserKandidat2022.at (=ethos.at) hat Thurnhofer bislang 250 Artikel und 20 Videos über aktuelle Themen und grundsatzpolitische Fragen publiziert. Die Seite bietet den Wählern, die sich eine eigene Meinung bilden wollen, absolute Transparenz - nur einen Klick entfernt von ORF und anderen staatlich finanzierten Medien. "Politik der Vernebelung und des Ominösen müssen ein Ende haben", fordert Hubert Thurnhofer. Siehe auch TikTok.

Zensur

"Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. Die Presse darf weder unter Censur gestellt, noch durch das Concessions-System beschränkt werden. Administrative Postverbote finden auf inländische Druckschriften keine Anwendung." So lautet der Artikel 13 des StGG aus dem Jahre 1867, das bis heute Teil der österreichischen Verfassung ist. Das Portal meinbezirk.at, das die Onlineaktivitäten vieler österreichischer Regionalzeitungen bündet, bietet Dir und mir als  "Regionauten" die Möglichkeit, Artikel 13 StGG auch zu verwirklichen. Allerdings nur so lange, bis eine unbekannte Macht in diesem Medienkonglomerat bereits publizierte Artikel offline stellt. So passiert mit diesem Beitrag. Als gelernter Österreicher muss man davon ausgehen, dass diese unbekannte Macht nicht im Auftrag von VdB handelt. Denn das wäre ja Zensur, die - siehe oben - verboten ist. Nicht verboten ist jedoch Selbstzensur. Was ein Autor selbst nicht weglässt, dass wird von Verlagsangestellten gestrichen. Das ist dann keine Zensur, sondern Freiheit eines Verlages, nach eigenem Ermessen gewissen Autoren medialen Raum einzuräumen und anderen nicht. Hier gehts zur disqualifizierten Seite.