2024.02.26 Dialogforum im Parlament

Dialogforum: „Soziale Medien als Gefahr für die Demokratie“

Datum: 26.02.2024 13:00

Ort: Parlament, Elise Richter | Lokal 2

Wolfgang Sobotka, Präsident des Nationalrates und ÖAW laden zu einem so genannten Dialogforum. Was Dialog 2.024 bedeutet, erklärt der Titel: „Soziale Medien als Gefahr für die Demokratie“. Die Prämisse ist vorgegeben und identisch mit den gewünschten Resultaten aller Beiträge. Wäre hier auch nur ansatzweise ein Dialog erwünscht, würde die Headline einen Konjunktiv enthalten oder zumindest mit einem Fragezeichen enden.

Die folgenden Erläuterungen erklären explizit das Bedrohungsszenario, in dem sich der Parlamentspräsident höchst persönlich befindet: „Die Verfügbarkeit von Informationen sowie die freie Meinungsbildung und -äußerung sind wesentliche Grundpfeiler unserer liberalen Demokratie. Soziale Medien stehen seit einigen Jahren in einem engen Wechselverhältnis zu diesen Trägern unseres Wertesystems. Auf repräsentative Demokratien wie Österreich haben Soziale Medien jedoch verstärkt negative Auswirkungen: Das Vertrauen in Politik, Medien, Wissenschaft sowie öffentliche Institutionen nimmt ab, Populismus und Polarisierung steigen. Für Reichweite und Aufmerksamkeit sorgen vorrangig negative, emotionale und polarisierende Nachrichten der politischen Ränder.“

Die folgende Suggestivfrage enthält naturgemäß im Nebensatz auch schon die einzig mögliche Antwort: „Es stellt sich die Frage, ob Soziale Medien als Infrastruktur einer demokratischen Öffentlichkeit geeignet sind oder eine Gefahr für unsere Demokratie darstellen.“ Diese Ausführungen implzieren natürlich, dass es nur EINE Demokratie gibt, und zwar diejenige, die SPÖVP und ihre neosgrünen Steigbügelhalter seit Jahrzehnten praktizieren.

„Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert die Österreichische Akademie der Wissenschaften die Potenziale sowie Probleme der Sozialen Medien im Detail und gibt Empfehlungen für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger ab, um deren positiven Auswirkungen und Nutzungsmöglichkeiten zu stärken“. Angesichts der Ankündigung handelt es sich offenbar um eine Propagandaschulung für Abgeordnete. Insofern ist es erstaunlich, dass sich auch „einfache Bürger“ anmelden können.

PROGRAMM

ÖAW-Dokument „Sind Soziale edien eine Gefahr für unsere Demokratie?“

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2024.02.23 18. Congress AUSTRIA

Hubert dbö 1. Mai 2022 800

Am 23. Februar 2024 von 14:00 – 22:00 Uhr

Lokation: 2344 Maria Enzersdorf, Alter Wienerweg 12

Teilnahme-Gebühr: Freie Spende

ANMELDUNG erforderlich. Anmeldeschluss: 23.02.2024 12:00 Uhr

Vorträge

„Cyberattacken, KI und andere Lügen“ – Max Pucher

„Was bedeuten Smartmeter“ – Mag. Forsthuber

„Baustelle Demokratie“ – Hubert Thurnhofer – Wie sind die Usancen der Nationalratswahlen mit unserer Verfassung vereinbar? Verfassung B-VG versus Realverfassung. Rechtsphilosophische Untersuchung.

„Warum Bargeld wichtig ist.“ – Elisabeth Weiss

„Das Superwahljahr 2024“ – Gerald Markel

Die Union für Souveräniät ist die Interessensvertretung der Bürger – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – des Mittelstandes. Der Congress Austria ist das größte regelmäßige Vernetzungstreffen Österreichs. Neben den Vorträgen ist vor allem der persönliche Kontakt und die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten ein Grund zum Teilnehmen.

Mit dem CONGRESS AUSTRIA bietet die Union Souveränität wirksame AKTION für die vielen in Österreich arbeitenden Vereinen für Bürgerrechte und alternative Strukturen mit einer regelmäßigen Veranstaltung zur Vernetzung. Sie können sich am Ende dieser Seite bei den Veranstaltungen anmelden. Da nun auch viele Bürger Interesse an der Teilnahme haben, ist diese ab Februar 2023 aus organisatorischen und rechtlichen Gründen durch eine ‚Einfache Mitgliedschaft‘ (ohne Beitrag) in der Union Souveränität möglich. Zutritt nur mit der Email-Bestätigung über die Teilnahme.

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2024.01.19 Bauern auf dem Ballhausplatz

Bauernproteste

Inspiriert von den Bauernprotesten in Deutschland, kursieren im Internet Aufrufe zu einer Bauerndemonstration in Wien am Ballhausplatz (siehe Plakat)

Termin: Freitag, 19.1.2024, um 13:00 Uhr

Des etwas laue Motto „Zukunft unserer Landwirtschaft“. Die Initiatoren des Events scheinen (gesetzeswidrig) auf dem Plakat nicht auf.

Die BauernZeitung, laut eigener Angaben „Österreichs größte Wochenzeitung für die Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Raum und Hauptinformationsquelle für die Bäuerinnen und Bauern“, enthüllt: „Ominöse ‚Fahrt nach Wien‘, ein freiheitlicher Wahlkampf-Gag“.

Salzburger Nachrichten (sn.at 18.1.24) bringt den Wortlaut der APA-Meldung: „Für den morgigen Freitag kursieren im Internet Aufrufe zu einer Bauerndemonstration in Wien am Ballhausplatz, was mittlerweile die Wogen zwischen ÖVP und FPÖ hochgehen lässt. Angemeldet wurde die Stand-Demo von der FPÖ, das Motto lautet „Zukunft unserer Landwirtschaft“. Die FPÖ geht von 200 bis 300 Teilnehmer aus, geht aus der Anmeldung hervor. Die Polizei erwartet während der Kundgebung keine Verkehrsbehinderungen, aber bei der An- und Abreise der Traktoren.“

MEDIENECHO

DerStandard.at (19.1.24)Traktoraufkommen bei rechter Bauerndemo in Wien blieb überschaubar. Die freiheitliche Bauernschaft hatte zu Protesten nach deutschem Vorbild aufgerufen. Lautstark mit von der Partie waren rechte Verschwörungserzähler. […] Hannes Brejcha vom Verein ‚Fairdenken‘ des Neonazis Gottfried Küssel beschuldigte die Regierung, sie habe „in den letzten vier Jahren unsere Wirtschaft zerstört.“

exxpress.at (19.1.24) „Nach Deutschland: Jetzt marschieren Bauern auch in Wien auf“

Großeinsatz TV @TvEinsatz via twitter am 19.1.24 um 12:44 „Aktuell sind etwa 50-70 Teilnehmer:innen und 11 Traktoren am #Ballhausplatz. Lage sehr ruhig. Polizei ist mit Objektschutz-& Ordnungsdiensteinheit sowie Verkehrspolizei vor Ort.“

ORF.at ZIB1: „Am Freitag Nachmittag hat die FPÖ am Wiener Ballhausplatz eine Standkundgebung angemeldet. Elf Traktoren und 200 bis 300 Teilnehmer sind gekommen. Im Gegensatz zu Deutschland wird in Österreich jedoch nicht über Subventionskürzungen für Bauern diskutiert. Das Motto der Demo lautet ‚Zukunft der Landwirtschaft‘. Die ÖVP wirft der FPÖ vor, die Bauern für ihre Parteizwecke zu instrumentalisieren.“

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2024.01.19 Die gestohlene Normalität

Frank Frei Normalität Buch

Buchpräsentation

Am Freitag, dem 19. Jänner 2024, stellen Gerald Hauser und Hannes Strasser ihr Buch

„Die gestohlene Normalität“

gemeinsam mit FPÖ-Chef Herbert Kickl der Öffentlichkeit vor.

Mit „Raus aus dem Corona-Chaos“ und „Und die Schwurbler hatten doch recht“ haben der FPÖ-Politiker Gerald Hauser und der Facharzt Hannes Strasser internationale Bestseller gelandet. Jetzt ist ihr neues Buch Die Gestohlene Normalität – WHO-Diktatur stoppen & Gesundheitssystem retten erschienen.

Rückfragen per Mail: an Werner Reichel

Verlag Frank&Frei – K9 Media Medienberatungs- und Betriebs GmbH

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2024.01.19 17. Congress AUSTRIA

Pucher Markel

Der 17. Congress AUSTRIA der Union für Souveränität findet am 19. Jänner 2024 in den Studios von Sovereign Media in Maria Enzersdorf statt. Beginn 19:00 Uhr

Alter Wienerweg 12 / 2344 Maria Enzersdorf

Beginn um 14 Uhr, Ende 19 Uhr / Buffet 19-22 Uhr

Anmeldung als Mitglied erforderlich.

Es werden folgende Themen vorgetragen:

„Die Rolle der globalen NGOs“

„Cyberattacken, KI und andere Lügen“

„Klimapolitik der EU“

„Warum soll ich zur EU Wahl gehen?“

„Was bedeuten Smartmeter“

„Das Superwahljahr 2024“

Moderation: Max Pucher

Die Union für Souveräniät ist die Interessensvertretung der Bürger – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – des Mittelstandes. Der Congress Austria ist das größte regelmäßige Vernetzungstreffen Österreichs. Neben den Vorträgen ist vor allem der persönliche Kontakt und die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten ein Grund zum Teilnehmen.

Mit dem CONGRESS AUSTRIA bietet die Union Souveränität wirksame AKTION für die vielen in Österreich arbeitenden Vereinen für Bürgerrechte und alternative Strukturen mit einer regelmäßigen Veranstaltung zur Vernetzung. Sie können sich am Ende dieser Seite bei den Veranstaltungen anmelden. Da nun auch viele Bürger Interesse an der Teilnahme haben, ist diese ab Februar 2023 aus organisatorischen und rechtlichen Gründen durch eine ‚Einfache Mitgliedschaft‘ (ohne Beitrag) in der Union Souveränität möglich. Zutritt nur mit der Email-Bestätigung über die Teilnahme.

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2024.01.18 Digitalisierung und Macht

Lisa Mittendrein FLUCC c Sarah Goldschmitt

Lisa Mittendrein im Gespräch mit Simon Schaupp

Ein Gespräch über Technopolitik von unten und Chancen demokratischer Planung / Zweiter Teil der Attac-Gesprächsreihe Die neue Zeit kommt nicht von allein.

Ort: FLUCC, Praterstern 5, 1020 Wien

Zeit: 18. Jänner 2024, Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18:15 Uhr

Eintritt: freie Spende. Um Anmeldung wird gebeten

Lisa Mittendrein, (c) Foto: Sarah Goldschmitt

Sind Algorithmen, Big Data und künstliche Intelligenz unser Schicksal? Befinden wir uns auf dem Weg in einen dystopischen digitalen Kapitalismus? Oder ist der Ausgang noch offen und soziale Kämpfe werden entscheiden, welche Rolle neue Technologien spielen werden?

Mit dem Soziologen Simon Schaupp spricht Lisa Mittendrein im Rahmen der Gesprächsreihe „Die neue Zeit kommt nicht von allein“ über die Rolle von Digitalisierung in der Arbeitswelt, wie Widerstand und Aneignung den Einsatz neuer Technologien verändern, und welchen Beitrag sie gerade angesichts der Klimakrise zu einer nicht-kapitalistischen, demokratischen Wirtschaft leisten könnten.

Simon Schaupp ist Soziologe am Department für Gesellschaftswissenschaften der Universität Basel. Er forscht zu Fragen der Macht in Zusammenhang mit Digitalisierung der Arbeitswelt und ökologischer Krise sowie zu aktuellen und historischen sozialen Konflikten.

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2024.01.15 – 01.19 WEF Annual Meeting

Motto: „Rebuilding Trust“

Davos, 15–19 January 2024, About the meeting: The 54th Annual Meeting of the World Economic Forum will provide a crucial space to focus on the fundamental principles driving trust, including transparency, consistency and accountability. This Annual Meeting will welcome over 100 governments, all major international organizations, 1000 Forum’s Partners, as well as civil society leaders, experts, youth representatives, social entrepreneurs, and news outlets.

Offizielle WEF-Liste „Who is coming?“

9. Jänner 2024 – Das WEF dar zwei Erfolge feiern: der neu ernannte Bubi-Kanzler Frankreichs, Gabriel Attal, gerade mal 34 Jahre alt, kommt direkt aus Schwabs Leadership-Programm. Außerdem hat sich auch der Ukrainische Kriegsführer Wolodimir Selenski – streng geheim! – angemeldet. Die vorzeitige Enthüllung dieser Pläne sei eine „Blamage für die Schweiz“, meint die NZZ.ch (9.1.24), die weiters berichet: „Es stellt sich deshalb die Frage, wer ein Interesse daran hatte, die Gerüchte über den Besuch zu streuen. Die komplexen Vorbereitungen in den Verwaltungen liefen bereits seit Mitte Dezember – und zwar unter höchster Geheimhaltung. Der Bund ist nicht nur für den Schutz der WEF-Teilnehmer in Davos verantwortlich, sondern organisiert daneben im Sinne einer Eventualplanung auch das Besuchsprogramm eines besonders exponierten Staatsgasts.“

13. Jänner 2024ORF.at berichtet über eine „Friedensformel-Konferenz“ im Rahmen des WEF, an der Sicherheitsberater und ranghohe Beamte aus rund 70 Ländern teil nehmen: „Selenskyj hatte mit seiner Friedensformel Ende 2022 zehn Grundsätze für einen dauerhaften Frieden formuliert, darunter unter anderem den Abzug Russlands aus sämtlichen Gebieten und eine Bestrafung Moskaus.“

18. Jänner 2024 – “Preparing for Disease X”: So hieß ein Panel, das am 17.1. beim World Economic Forum abgehalten wurde und dessen Ankündigung schon zuvor für scharfe Kritik in den sozialen Netzen gesorgt hatte. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus selbst blieb das keineswegs verborgen, denn er sprach diesen Umstand gleich zu Beginn der Diskussionsrunde an. Doch warum die Menschen so allergisch auf die immer gleichen Plandemie-Ankündigungen der Globalisten reagieren, das versteht er nicht: Die Äußerungen von ihm und den übrigen Sprechern beim Panel zeigen das deutlich. Ein Kommentar von Vanessa Renner auf report24.news

20. Jänner 2024 – „Bei der WEF-Podiumsdiskussion mit dem Titel “Was ist von einer möglichen republikanischen Regierung zu erwarten?” teilte der Präsident der konservativen Heritage Foundation, Kevin Roberts, gegen die globalistische Organisation aus. Nach Argentiniens Präsident Javier Milei ist er bereits der zweite offen sprechende Kritiker dort“, berichtet report24.news.

SIEHE AUCH: Dugin vs Schwab#

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2024.01.31 Monatsrückblick Jänner

story.one Sperrlinie Hubert T

+ Die Friedensbewegung begrüßt 2024 mit der Kundgebung „Neutralität schafft Frieden“ am 6. Jänner in Wien. Ortwin Rosner berichtet. Details siehe Friedensmarsch.

+ Was bringt 2024? Mit Sicherheit jede Menge Wahlen und Spekulationserstattung statt Berichterstattung im Vorfeld. Aber auch: Prognosen von ethos.at zur Nationalratswahl.

+ Öffentliches Expertenhearing „ECHTE DEMOKRATIE“ u.a. mit dem Bevollmächtigten des Volksbegehrens, Robert Marschall, auf parlament.gv.at am 22.1.2024. Das zweite Begehren „Nehammer muss weg“ wurde, wahlkampftaktisch aber demokratiefeindlich, durch Tagesordnungstrixereien auf einen späteren Termin verschoben.

+ Nehammer eröffnet den ÖVP-Wahlkampf am 26.1.24. Schon vor der vielfach angekündigten Rede des ÖVP-Obmanns ist „durchgesickert“, dass er fordern, vorschlagen oder einfach nur ventilieren wird, Gendern im öffentlichen Dienst abzuschaffen. Abschaffen zu wollen! Was darf’s sein: „i“ „*“ „_“ oder gar nix mehr? Auf dem Niveau werden dann wohl Österreichs Wahlkämpfe dieses Jahres geführt werden.

+ „Steuerattacke auf die Reichen.“ Auf den reißerischen Titel folgt eine relativ sachliche Behandlung des Themas in den Salzburger Nachrichten (23.1.24) SIEHE AUCH: Reiche fordern Reichensteuer.

+ Neuerscheinung: „Sperrlinie„, ein Sammelband mit 13 Novellen über alltägliche Grenzüberschreitungen eines Philosophen. Erhältlich bei Thalia + amazon + Co.

+ Was ist Wissenschaft? Diese Frage ist sehr komplex. Sind Forschungsergebnisse von Universitäten automatisch Wissenschaft? Paul Feyerabend, am 13. Jänner 1924 geboren, gibt in seinem revolutionären Buch „Wider den Methodenzwang“ differenzierte Antworten. Im Zentrum jeder Wissenschaft steht die Bildung von Theorien und ihre Verifikation bzw (nach Popper) Falsifikation. Die Verifikation jedoch passiert nicht nur mit wissenschaftlichen Methoden, sondern auch mit Mitteln der Macht.

++ „Was kann Wissenschaft leisten?“

++ Der Wissenschaftswahn. Von Manfred Stangl

+ Klima-Dogma-Trendwende 2024? Abgase aus fossilen Brennstoffen führen zur Erderwärmung – so das Klima-Dogma seit über 40 Jahren. Nun aber gilt: „Aerosole, wie sie etwa bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen, kühlen das globale Klima direkt und indirekt: Die kleinen Schwebeteilchen verringern selbst die Sonneneinstrahlung und sie verändern die Zusammensetzung der Wolken, was die Abstrahlung ebenfalls verstärkt. Die globale Erwärmung durch Treibhausgase wurde in der Vergangenheit auf diese Weise deutlich abgeschwächt. Laut dem Weltklimarat (IPCC) um ungefähr ein Drittel seit 1750. … Dieses Phänomen ist als Twomey-Effekt bekannt.“, berichtet ORF.at (2.1.2024)

+ Über deutlichen Anstieg an spürbaren Erdbeben berichtet ORF.at (23.1.2024). Bisher wurden im Jänner 20 spürbare Erdbeben registriert, und insgesamt 60 messbare. Das Wunder trotz drohender Naturkatastrophen: die Erderwärmung wurde nicht als Ursache genannt!

+ Steuert die Weltwirtschaft auf eine Schuldenkrise zu? Diese Frage stellt die Wirtschaftswoche/wiwo.de (8.1.24). ethos.at antwortet: Die Schuldenkrise ist schon längst da. Ihre Ursache ist das Schuldgeldprinzip. Die Verantwortlichen dafür sind die Banken, die vom Wachstum der Schulden profitieren, sowie die Zentralbanken, die bislang unfähig waren, diese Entwicklung zu stoppen und nicht fähig sind, dem Grundsatz der Geldstabilität zu folgen. Das Sytem wurde nach der letzten Krise 2008 niemals geändert, sondern weiter befeuert; zuletzt durch zusätzliche Schulden für „Corona-Maßnahmen“. Die Frage lautet daher nicht, ob die Weltwirtschaft auf eine Schuldenkrise zusteuert, sondern wann sie offen ausbricht.

+ Petra Führich, die populärste autonome Moderatorin Österreichs mit eigenem youtube-Channel, beginnt das neue Jahr mit einer guten Nachricht: „Alzheimer ist heilbar“. Ein Gespräch mit Dr. Michael Nehls

+ Magnus Brunnerus verliert Anfang Januarius seinen Führerschein. Privat unterwegs im Dienst-BMW, „Entzogen wird ein Führerschein für vier Wochen, wenn das Tempo-Limit außerhalb des Ortsgebiets um mindestens 50 km/h überschritten wird,“ belehrt ORF.at (9.1.24) seine LeserInnen (BildungsFernsehn!) Warum da einer mit über 130 Sachen über die Landstraße prescht, wo 80 erlaubt sind, berichtet ORF.at jedoch nicht. Diese Frage stellt ein Hofberichterstatter dem Finanzminister nicht. Ein einfacher Bürger dieses Landes fragt aber: warum fährt ein Minister dieses Landes PRIVAT mit dem Dienst-BMW durch die Gegend, und: wo waren seinen Leibwächter in der Zeit? Wurden die auch aufgehalten und deren Führerscheine entzogen?

+ Bauernproteste! Bauernaufstand? Während die Wagenknechtpartei ihre ersten Spuren in den politischen Morast Deutschlands setzt, gehen die Bauern auf die Straße. Die Diffamierungsmaschinerie der DDR 4.0 („Bauernmob gegen Habeck„) schlägt zurück. Über die wahren Hintergründe des Bauernaufstandes schreibt Bert Ehgartner auf ethos.at

+ Die Operettenversion eines Bauernaufstands mit relativ lascher Unterstützung der FPÖ bringt am 19.1.24 gezählte 11 Traktoren und geschätzte 300 Teilnehmer auf den Ballhausplatz in Wien. Die Regierung war nicht beeindruckt, die Medien hatten wieder einen Grund für grundlose Aufregung. Siehe Medienecho.

+ Zwei Untersuchungsausschüsse haben am 11. Jänner ihre Arbeit aufgenommen: der COFAG-U-Ausschuss und der „Rot-blaue Machtmissbrauch“-U-Ausschuss als Revanche der ÖVP. Die Befragungen beginnen am 6. März und sollen am 23. Mai zu Ende gehen und werden zu keinem Ergebnis führen. Logisch, im Sinne unserer Realverfassung. U-Ausschüsse haben noch nie zu Konsequenzen für die Verantwortlichen geführt. Der für COVAG verantwortliche Finanzminister Blümel ist schon weg und alle anderen im ÖVP-Morast werden nicht greifbar sein. Und „rot-blau“ ist sowieso ein schwammiges Wischiwaschi für alles Mögliche und Unmögliche in der Zeit von 2007 bis 2020.

+ Zwei Corona-Erzählungen laufen am gleichen Tag über alle Mainstream-Medien: „Die Corona-Impfungen haben bis März 2023 in Europa über 1,4 Millionen Leben gerettet, in Österreich waren es rund 25.000.“ Wie gelangt man zu so einer Erkenntnis? nachrichten.at (17.1.24) kennt die Antwort: „Das ergab eine Studie des Netzwerks für die Überwachung von Atemwegserkrankungen der Weltgesundheitsorganisation WHO.“ Zweite Halbwahrheit, philosophisch betrachtet eine Lüge, über die Impfnebenwirkungen: „Über das Impfschadengesetz wurden bis Ende 2023 insgesamt 2.251 Fälle in Bezug auf die Covid-Impfung geltend gemacht.“ Kurier.at (17.1.23) schreibt wahrheitsgemäß: „So viele Nebenwirkungen wurden in Österreich gemeldet“. Die entscheidende Frage ist jedoch: Wie viele Nebenwirkungen wurden NICHT gemeldet. Und warum nicht?

+ Erster großer Fall von Zensur 2024: Eine für 21. Februar 2024 angekündigte Veranstaltung im Wiener Konzerthaus mit Dr. Wolfgang Wodarg als Sprecher, wurde vom Konzerthaus nach einer Intervention von Jakob-Moritz Eberl abgesagt. Der „Senior Scientist“ (es entzieht sich unserer Kenntnis, ob das ein Titel oder ein Beruf ist) postete auf twitter: „Liebes @Konzerthauswien, wir müssen reden… Ihr gebt hier #Wissenschaftsleugnung & #Impfgegner:innenschaft eine große Bühne. Ist euch das klar?“ Details von Thomas Oysmüller auf tkp.at (25.1.24)

Gesetzgebung braucht Qualitätskontrolle. Ab 15.1.24. sind alle E-Cards ohne ein Foto der Versicherten ungültig. Das betrifft etwa 84.000 Menschen von 8,9 Millionen. Ausnahme: Personen unter 14 oder über 70 Jahren, und/oder in Pflegestufe 4-7. FRAGE: Wozu braucht es so ein Gesetz? Nur dazu, um im Laufe einer Umstellung, die sowieso bald automatisch abgeschlossen sein wird, für ein paar tausend Bürger unseres Landes beim Arztbesuch zusätzliche Probleme zu produzieren. Ein wirklich demokratisches Parlament würde so eine Schikane nicht beschließen.

+ Nehammers „Österreichplan“ – Schon eine Woche vor Nehammers Rede Ende Jänner in Wels wurden Teile daraus ventiliert und machten sich dem entsprechend Luft im Blätterwald. Der Österreichische Regierungsfunk berichtete naturgemäß stundenlang auf allen Kanälen. Auf ORF.at (26.1.24) zitiert er die Ansage: „Es wird ein Jahr der Entscheidungen sein zwischen demjenigen, der sich in der dunklen Vergangenheit verliert und lieber an Verschwörungen glaubt“, so Nehammer, „und es wird die Entscheidung sein zwischen ihm und mir als Bundeskanzler von Österreich, der an die Zukunft dieses Landes und die Zukunft der Menschen in diesem Land glaubt.“ Die Frage für Nehammer lautet: „gestalten oder spalten?“ Da der ORF ja zur Ausgewogenheit verpflichtet ist, würzt er diesen Artikel mit dem Senf, den die anderen Altparteien naturgemäß nicht für sich behalten wollten und selbstverständlich auch mit den Kommentaren des Politikerklärers der Nation, Peter Filzmaier.

+ Die NATO im Kriegsrausch schreibt Wolfgang Berger: „Mit 31. Jänner 2024 begann das Militär- und Angriffsbündnis NATO das größte Manöver seit 1988 auf europäischen Boden. Ganz offen angekündigt und ausgesprochen wird der Kriegsfall mit Russland erprobt. An diesem Aufmarsch werden 90.000 Soldaten aus 31-NATO Staaten und Schweden teilnehmen und die militärische Ausrüstung hat den Umfang von 50 Kriegsschiffen darunter auch Flugzeugträger, 80 Flugzeuge und mehr als 1.000 Stück militärischer Bodenausrüstung.“ (selbstbestimmtes-oesterreich.at)

+ 100. Todestag Lenins (21. Jänner 2024). „Warum Lenins Leiche seit seinem Tod zur Schau gestellt wird“, erklärt die kleinezeitung.at. ethos.at kommentiert: Russland hat alle historischen Termine versäumt, den Führer der Oktoberrevolution, der Bolschewiki und der Sowjetunion zu beerdigen. Ein Land, das seine christliche Tradition betont, sollte das besser verstehen als dekadente Nationen, die ihre Helden zur Schau stellen – alles ziemlich heidnische Rituale. Man kann die Verurteilung der Heiden durchaus in Frage stellen. Doch die rituelle Verherrlichung eines Staatsoberhauptes in pharaonischer Tradition ist jedenfalls mit dem christlich-orthodoxen nicht vereinbar. Ein historischer Termin für das Begräbnis von Lenin wäre 2017, das 100-Jahr-Jubiläum der Russischen Revolution gewesen. Nun ist auch der 100. Todestag Lenins verstrichen, um ein historisches Zeichen der Vergangenheitsbewältigung zu setzen. SIEHE AUCH: Russland verstehen. Aber wie? (erschienen in a3eco 7/2016

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2024.01.13 Souverän Leben

Bio Apfel

Neujahrstreffen des Vereins Souverän Leben

Samstag 13. Jänner 2024 / 14:00 – 17:00 Uhr

1120 Wien Zenogasse (vis-a-vis der Nr. 10)

Die Zenogasse ist eine Sackgasse mit wenig Parkmöglichkeit am besten in der Tivoligasse parken und in der Zenogasse auf der rechten Seite bei silberner Eisentüre, die in Keller geht anläuten. Von U4 Station Schönnbrunn 5 Gehminuten

Foto: GrangerJHermione CC BY-SA 4.0

Programm

Gemüseverteilung für die Ernteanteile in Wien. Alfred Lechner zeigt uns die neuen Räumlichkeiten in der Tivoligasse 70/Zenogasse und stellt sein Konzept vor. Wir sprechen auch über die Organisation, Lagerung, Abholung, Kosten u. v. m. Alles, was die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln betrifft.

Rückschau 2023 dein Feedback ist willkommen.

Vorschau 2024 – wie gestalten wir die Verteilung in der nächsten Saison

SEMINAR

Fermentieren in der Küche vom Verein, neue Möglichkeiten mit Verkostung + Vielfaltsgemüse kennen lernen mit Zubereitung am Herd.

Interessierte sind herzlich willkommen.

Mit Irmi und Rudi Hoheneder / HAUNEDA. Agrikultur für die Zukunft

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2024.01.06 Friedensmarsch

Ortwin Rosner berichtet

von Kundgebung + Friedensmarsch am 6. Jänner 2024 in Wien

Gleich vorweg: Die Kundgebung „Neutralität schafft Frieden“ am 6. Jänner war eine SUPER-Veranstaltung! Und ich bin stolz darauf, dass ich als „Aktiver“ dabei sein durfte! Die wirklich starken Beiträge der Redner haben überdies eindrucksvoll diejenigen widerlegt, die behauptet haben, dass wir mit unseren Forderungen auf Kuschelkurs mit den Mächtigen wären, – wie einige uns im Vorfeld unterstellt haben. Ganz im Gegenteil!

In der scheinbar banalen Forderung nach NEUTRALITÄT UND FRIEDEN an sich steckt eine ungeheure POWER! Damit allein schon, mit dieser scheinbar so simplen und schlichten Forderung, steigt man den Herrschenden kräftig auf die Zehen, wenn man sie nur konsequent genug beherzigt und ausformuliert. Vergessen wir nicht, dass die Neutralität ein ungeheurer Schatz ist, der uns Österreichern geschenkt wurde und den es zu bewahren gilt!!! [Vergleiche: Die Geburt der österreichischen Nation aus dem Geist der Neutralität]

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier nun zuerst einmal der Link zum kompletten Video der Kundgebung mit allen Rednerbeiträgen:

– Ortwin Rosner: „Krieg und Frieden beginnen in der Sprache.“

– Wolfgang Effenberger: „Krieg war nie eine Lösung – die Sicht eines ehemaligen NATO-Offiziers.“

– Florian Machl: „Wo ist die links-grüne Friedensbewegung?“

– Madeleine Petrovic: „Die bittere Lehre der Mutter Courage scheint vergessen: Wir wollen daran erinnern!“

– Tom J. Wellbrock: „Der Weg zu Kriegen: Medienhetze und Medienlügen.“

– Peter F. Mayer: „Die aktuellen Neutralitätsbrüche Österreichs.“

– Bernhard Schlager: „Nicht in unserem Namen!“

– Michael Brunner: „Das Grundrecht, nicht töten zu müssen.“

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