PeaceTech Alliance

ChatGPT Grafik PeaceTech

+ AIT stärkt Österreichs Rolle für Technologien im Dienst des Friedens

+ Eine menschenzentrierte Initiative zur Förderung des Dialogs zwischen Friedensakteuren und dem Technologiesektor im globalen Kontext

Grafik von ChatGPT

26. Juni 2025 (AIT-Presseinformation) – Im Rahmen des 4. International Digital Security Forum (IDSF), das vom 4. bis 6. Juni 2025 in Wien stattfand, lancierten das AIT Austrian Institute of Technology und der Gaia-X Hub Austria die PeaceTech Alliance – eine gemeinnützige Plattform, die sich dafür einsetzt, den Zugang zu digitalen Technologien (PeaceTech) für jene zu erleichtern, die ihn am dringendsten benötigen: Friedensstifter:innen. Die neue Allianz zielt darauf ab, PeaceTech zugänglicher zu machen, indem gemeinsame Datenräume, Veranstaltungen, Forschung und praktische Tools entwickelt werden, die die Fähigkeiten von Friedensstifter:innen stärken – unter Nutzung von Expertise aus ganz Österreich und globalen Netzwerken sowie angeleitet durch die Grundprinzipien von Gaia-X. Die PeaceTech Alliance wurde auf dem #IDSF25 in der Session „Bridging Continents: Human-Centric Data Governance and Data Sovereignty for Peace and Security“ vorgestellt, die sich mit der Frage beschäftigte, ob Daten und digitale Werkzeuge derzeit geeignet sind, die Zukunft der Friedensförderung und Sicherheit zu gestalten.

Die PeaceTech Alliance wird Veranstaltungen, Workshops und Einzelschulungen anbieten, die Friedensakteuren wertvolle Einblicke in die effektive Nutzung von Technologien vermitteln. Vor allem aber wird sie ihnen ein gewichtiges Sprachrohr für die Gestaltung politischer Strategien und Öffentlichkeitsarbeit verleihen. Diese Konzepte werden als Open Source bereitgestellt, um Technologieorganisationen dabei zu unterstützen, ihre Kommunikation und ihr Engagement mit Friedensstifter:innen auf der ganzen Welt zu optimieren. Die Plattform wird auch Blogs und Toolkits enthalten, die die verschiedenen Arten von PeaceTech in verständlicher Sprache erklären und aufzeigen, wo sie zu finden sind. Ein weiterer Schwerpunkt der Initiative ist die Entwicklung der nächsten Generation föderierter Datenräume. Mithilfe des Konzepts des souveränen Datenaustauschs zwischen verschiedenen Akteuren des öffentlichen und privaten Sektors in speziellen, datengesteuerten Anwendungsfällen soll Vertrauen aufgebaut werden. Dazu gehört auch der sichere Austausch vertraulicher Informationen durch den Einsatz des Gaia-X-Trust-Frameworks.

Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT and Chairman des Gaia-X Hub Austria, betonte: „Dieses Projekt ist nicht gewinnorientiert und steht allen offen. Wir wollen einen Raum schaffen, in dem Friedensstiftende Einfluss auf die Tech-Industrie nehmen können – und umgekehrt. Wir wollen auch einen Datenraum schaffen, der diese beiden Sektoren miteinander verbindet. Die Teilnehmenden der PeaceTech Alliance sind eingeladen, die Ausrichtung des Projekts mitzugestalten. Unser Ziel ist es, etwas von echtem Nutzen zu schaffen, das denjenigen, die sich für den Frieden einsetzen, wirklich zugutekommt und vertrauenswürdig ist.

Der Schwerpunkt liegt auf menschenzentriertem Design

„Wenn PeaceTech nicht zugänglich ist, ist es sinnlos! In der Vergangenheit hat sich die Tech-Branche im Outreach oft in eigenen komplexen Strukturen verheddert und dadurch die Zivilgesellschaft – etwa NGOs – ausgeklammert. Das ist besonders schade, wenn man bedenkt, welches Potenzial sie für den Kapazitätsaufbau, die Beschaffung von Finanzierungen und die Steigerung der Flexibilität unserer Arbeit bietet. Im Bereich der Friedensstiftung ist dies sogar noch wichtiger. Natürlich müssen wir die digitale Kluft berücksichtigen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen in einigen der instabilsten Regionen der Welt arbeiten, oft in angespannten Situationen mit gefährdeten Bevölkerungsgruppen, und sich dabei oft selbst in Gefahr befinden. Mit PeaceTech müssen wir es richtig machen. Wir wollen, dass die PeaceTech Alliance dazu beiträgt, ein humanes Narrativ für PeaceTech zu schaffen – nicht nur in Österreich und der Europäischen Union, sondern weltweit“, so Nathan Coyle, Senior PeaceTech Advisor am AIT und Projektleiter.

Aufbauend auf Österreichs Bekenntnis zur Neutralität und dem renommierten Ruf Wiens als globale Drehscheibe für Friedensförderung arbeitet das Projekt nach einem gemeinsam konzipierten Modell mit Unterstützern aus ganz Österreich zusammen, darunter Vertreter:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Zu den Partnern gehören die Universität Innsbruck, die Universität Graz, die Diplomatische Akademie Wien, das Austrian Centre for Peace und das International Institute for Peace, mit internationaler Unterstützung durch die Open Knowledge Foundation.

Philipp Agathonos, österreichischer Botschafter in Vietnam, erklärte: „PeaceTech passt gut zu unserer österreichischen Identität. Wir genießen einen hervorragenden Ruf in Bezug auf den Frieden, daher ist es nur naheliegend, dass wir uns nun damit befassen, wie Technologie die Friedenskonsolidierung unterstützen kann. Aber wir müssen auch global denken – gemeinsam mit unseren Partnern in der Europäischen Union – und nicht nur PeaceTech fördern, sondern auch andere Nationen ermutigen, menschenzentriertes Design zu übernehmen und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Friedensschaffenden wirklich erfüllt werden.“

Die nächsten Schritte der PeaceTech Alliance

Anfang Juli wird die PeaceTech Alliance beim Austria Forum for Peace 2025 im Burgenland auftreten und den Workshop „The Blueprint: Austria’s Vision for PeaceTech” leiten. Dieser umfasst eine offene Diskussionsrunde sowie einen hochrangigen, geschlossenen Roundtable. An diesem nehmen österreichische Ministerien, Universitäten, Friedensorganisationen und Akteure des zivilgesellschaftlicher Sektors teil, um eine gemeinsame nationale Agenda zu entwickeln und kollektive strategische Prioritäten für PeaceTech festzulegen. Anschließend wird die Alliance eine Spotlight-Session auf dem von der Open Knowledge Foundation organisierten The Tech People Want Summit veranstalten und sich damit in die globale Debatte über ethische und inklusive Technologien für den Frieden einbringen. Darüber hinaus wird die Alliance auf der Ars Electronica 2025 in Linz vertreten sein. Im Rahmen des Hauptprogramms zum diesjährigen Festival-Thema „PANIC – yes/no” wird Nathan Coyle, Senior PeaceTech Advisor am AIT, auftreten.

Die PeaceTech Alliance lädt Institutionen, Forscher:innen und Friedensstifter:innen dazu ein, ihren Fortschritten unter https://www.peacetech-alliance.com/ zu folgen.

Über die PeaceTech Alliance

Technologie birgt ein enormes Potenzial für die Friedensförderung – von der Konfliktprävention und dem Umgang mit künstlicher Intelligenz bis hin zum Verständnis von Migration und der Steigerung der Kapazitäten lokaler Organisationen. Allerdings gibt es auch Risiken, weshalb kollektive Wachsamkeit unerlässlich ist. Die PeaceTech Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit Entwickler:innen und Nutzer:innen über PeaceTech zu berichten und damit die Projekte des AIT Austrian Institute of Technology zu ergänzen. Über Blogs, Podcasts und Toolkits bietet diese Plattform praktische Einblicke. Darüber hinaus werden digitale Projekte entwickelt, die Friedensaktivist:innen dabei unterstützen, ihre wirkungsvolle Arbeit in den Gemeinschaften fortzusetzen, die sie am dringendsten benötigen.

Diese Initiative zielt darauf ab, PeaceTech für all jene zugänglich zu machen, die das Konzept in die Praxis umsetzen möchten. Sie dient als Plattform für Personen, die sich für PeaceTech und digitale Friedensförderung engagieren, und fördert den Austausch innerhalb der Community zwischen Expert:innen und Praktiker:innen vor Ort. https://www.peacetech-alliance.com/

Die globale Perspektive von AIT zeigt sich unter anderem in seinen Beiträgen zur Friedenstechnologie durch die PeaceTech Alliance. Dieser internationale Fokus steht in vollem Einklang mit dem AIT-Motto „Tomorrow Today“, da das Institut sich dafür einsetzt, durch die Bewältigung der Herausforderungen der Gegenwart eine bessere Zukunft zu schaffen. https://www.ait.ac.at/

Über den Gaia-X Hub Austria

Der Gaia-X Hub Austria fungiert als nationale Koordinations- und Wissensdrehscheibe für die europäische Gaia-X-Initiative und fördert souveräne, interoperable und menschenzentrierte Dateninfrastrukturen. Mit dem Schwerpunkt auf der Förderung von Innovation durch sichere und transparente Datenökosysteme unterstützt der Hub die Entwicklung domänenspezifischer Datenräume, die eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, Industrie und Zivilgesellschaft ermöglichen. Im Rahmen der PeaceTech Alliance bringt der Gaia-X Hub Austria sein Fachwissen in den Bereichen Datenhoheit und Interoperabilität ein und stellt sicher, dass der entstehende PeaceTech-Datenraum mit den europäischen Werten und technischen Standards im Einklang steht. Durch die Förderung von Verbindungen über Sektoren und Grenzen hinweg ermöglicht der Hub Friedensstifter:innen und Technologieanbieter:innen, gemeinsam wirkungsvolle Lösungen für eine friedlichere digitale Zukunft zu entwickeln. https://www.gaia-x.at/

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Herausforderung Demenz

ChatGPT Demenzkranker mit Robot

Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung

25. Juni 2025 (Pressemitteilung des AIT) Im kürzlich gestarteten Projekt DemiCare+ unter Leitung des AIT Center for Technology Experience wird der Fokus auf die Depressionsprävention und KI-basierte Hilfe zur Selbsthilfe gelegt.

Wer es selbst erlebt hat, weiß, wie herausfordernd es ist: Demenzkranke brauchen intensive Pflege und Rund-um-die-Uhr-Betreuung und fordern pflegende Angehörigen daher massiv. Meist sind es Ehepartner oder (erwachsene, teilweise selbst schon ältere) „Kinder“, die ihre Eltern betreuen. Aufgrund der demographischen Entwicklung steigt die Zahl von Menschen mit Demenz, die wiederum von ihren Angehörigen betreut werden müssen. Laut aktuellem Demenzbericht 2025, der kürzlich veröffentlicht wurde, leben rund 170.000 Menschen in Österreich mit einer Form von Demenz, davon sind fast zwei Drittel Frauen. Ab 2050 könnten es laut Schätzungen schon über 290.000 sein. Sie alle benötigen fast durchwegs 24-Stunden-Betreuung.

 

Foto erstellt von ChatGPT

Vielfach sind pflegenden Angehörige mit der Situation überfordert, insbesondere bei fortschreitender Demenz und Vergesslichkeit der Patient:innen. Ein Drittel der pflegenden Angehörigen ist laut aktuellen Studien depressionsgefährdet. Genau hier setzt das Projekt DemiCare+ unter Leitung des AIT Center for Technology Experience an. Ziel ist es, pflegende Angehörige durch digitale Lösungen und innovative Trainings zu unterstützen und dadurch Depressionen gezielt entgegenzuwirken. Bereits im Vorprojekt DemiCare wurde eine userzentrierte App entwickelt (http://demicare.app), die die pflegenden Angehörigen entlasten und in ihrer Pflegekompetenz bestärken soll. Die App umfasste bislang interaktive Module zu Themen wie demenzfreundliche Kommunikation, Bewältigungsstrategien für den Pflege-Alltag mit einer Person mit Demenz sowie Tipps zur Selbstfürsorge.

Personalisierte Unterstützung und Depressions-Prävention im Fokus

„Mit der Erweiterung des digitalen Angebots, das wir gemeinsam mit den Projektpartner:innen und mit Anwender:innen entwickeln wollen, können wir auf die oft sehr herausfordernde Situation noch genauer eingehen und den Familienangehörigen von Menschen mit Demenz ein assistierendes Hilfe-zur-Selbsthilfe-Angebot zur Verfügung stellen“, erläutert Markus Garschall, Projektleiter und Forscher am AIT Center for Technology Experience, das Ziel.

Das Projekt DemiCare+ fällt in den Forschungsbereich Social Experience am AIT Center for Technology Experience. Es geht dabei darum, technologische Innovationen voranzutreiben, die den gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechen, soziale Gerechtigkeit, Diversität und Chancengleichheit fördern (Diversity Experience), die Resilienz und Nachhaltigkeit verbessern und das Wohlbefinden der Menschen steigern. Ziel der Forschung ist es, menschenzentrierte Innovationen im Sinne des Digitalen Humanismus zu entwickeln und allen Menschen Zugang zu digitalen Services und Lösungen zu geben (Accessibility).

Beim von der FFG geförderten Projekt DemiCare+, das im April 2025 gestartet wurde, arbeiten die Forscher:innen des AIT Austrian Institute of Technology unter anderem mit den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz und dem Verein EURAG Österreich zusammen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung einer integrierten Lösung zur Prävention von Depressionen bei pflegenden Angehörigen. Die KI-basierte digitale Lösung soll individuell auf die Probleme und alltäglichen Herausforderungen eingehen und aktiv, präventiv und personalisiert Angehörige unterstützen.

Auch die Widerstandsfähigkeit bzw. Resilienz der pflegenden Angehörigen soll im Projekt untersucht werden, um zu nachhaltig wirksamen Lösungen zu kommen. „Wir haben dabei auch geplant, Daten und Indikatoren, die auf frühzeitig auf eine Depression hinweisen, wie etwa Schlafdauer und Anzahl der sozialen Kontakte, im Projekt miteinzubeziehen“, erklärt Markus Garschall. „Wir gehen damit einen großen Schritt in Richtung verstärkter Unterstützung für pflegende Angehörige“, so Garschall.

Resilienz der pflegenden Angehörigen verbessern

Mikrointerventionen auf der Grundlage der Positiven Psychologie (PP) und der kognitiven Verhaltenstherapie (CBT) werden angewandt, um die Widerstandsfähigkeit und das Wohlbefinden der Betreuungspersonen zu verbessern. Zu diesem Zweck werden sowohl Risikofaktoren wie die Verringerung negativer Kettenreaktionen (z. B. Gefühle von Verlust und Trauer) als auch Schutzfaktoren wie der Aufbau von Selbstvertrauen und Wissen (z.B. Pflegekompetenz) angesprochen.

Ausgehend vom Informations- und Schulungsangebot in der bestehenden DemiCare-App soll bei DemiCare+ das digitale Angebot durch die Anbindung an lokale Pflegegemeinschaften und die Integration relevanter lokaler Pflegedienste erweitert werden. Denn vielfach ist noch eine bessere Koordination und Zusammenarbeit zwischen pflegenden Angehörigen und professionellen Pflegeeinrichtungen erforderlich. „Es ist wichtig, dass pflegende Angehörige auch professionelle Unterstützung und Einrichtungen wie Tageszentren für Menschen mit Demenz nutzen können, um entlastet zu werden und „Freizeit“ zu haben“, betont Wolfgang Kratky, Projektmitarbeiter von den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz.

Evaluation in drei Ländern – europäische Leitlinien schaffen

Von Anfang an stehen die Pflegepersonen im Mittelpunkt und werden im Projekt laufend aktiv eingebunden. Neben der Umsetzung der DemiCare+-App steht die begleitende Evaluation und Bewertung der Wirksamkeit der digitalen Lösung zur Depressionsprävention in den drei Ländern Österreich, den Niederlanden und Rumänien im Vordergrund, indem sie in die lokalen Pflegekontexte (z. B. psychiatrisches Krankenhaus, Hausarzt, kommunale Dienste) integriert wird. Ziel ist die Integration der DemiCare+-Lösung in die europäischen Gesundheits- und Sozialsysteme. „Darüber hinaus sollen die Ergebnisse der Praxisphase auch die Erstellung allgemeiner Leitlinien für die Einführung von präventiven digitalen Gesundheitsmaßnahmen für pflegende Angehörige von Demenz-Patient:innen in ganz Europa ermöglichen“, schildert Markus Garschall die Vision.

Über das AIT Center for Technology Experience

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Crowdfunding für den Kapitelwirt

Mattsee Kapitelwirt

Ein leerstehendes Gasthaus als Chance für gesellschaftliches Engagement und neues Leben im Ortskern

22. Juni 2025 – In Mattsee (Salzburg) tut sich etwas: Eine engagierte Bürgergruppe rund um Initiator Fabian Schmid möchte das traditionsreiche, derzeit leerstehende Gasthaus Kapitelwirt erwerben – als Projekt mit Bürger:innenbeteiligung und als sichtbares Zeichen dafür, wie viel durch Eigeninitiative bewegt werden kann.

Die rechtlichen Grundlagen sind geschaffen, ein Treuhandkonto wurde eingerichtet. Ab sofort können Interessierte Beträge zwischen € 5.000,- und € 50.000,- als Investition mit Rückzahlungsoption einzahlen. Ziel ist es, zwei Millionen Euro zu sammeln. Wird diese Summe erreicht, kann das Gebäude in das Eigentum der Initiative übergehen – und damit in die Hände möglichst vieler Menschen aus Mattsee und Umgebung.

Die spätere Betreiberstruktur soll auf gemeinsamer Verantwortung und partizipativer Entscheidungsfindung beruhen. „Es geht nicht nur um den Erwerb des Gebäudes“, sagt Fabian Schmid. „Es geht um einen lebendigen Ort, der sich mit und durch die Menschen weiterentwickeln kann.“

Unterstützung kommt auch von Bürgermeister Michael Schwarzmayr: „Ich bin froh, dass jemand Verantwortung übernimmt. Ideen haben wir genug – nun braucht es Menschen, die sie umsetzen. Im Ortskern brauchen wir Arbeitsplätze, Wirte und Leben.“

Hintergrund der Initiative ist die zunehmende Verödung von Ortszentren und der Verlust regionaler Gastronomiebetriebe. „Wir wollen den Kapitelwirt für kommende Generationen sichern – als wirtschaftlich tragfähigen Ort in Gemeinschaftshand.“

Siehe Neues Kapitel Mattsee – jetzt zeichnen – gemeinsam kaufen

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KI in der Bundesverwaltung

Der Rechnungshof fordert vertrauenswürdige KI in der Bundesverwaltung: Ethische Standards stärken

20. Juni 2025 – (Presseinformation des Rechnungshofes Österreich) – Die öffentliche Verwaltung trägt eine besondere Verantwortung beim Einsatz von KI, denn sie verfügt über umfangreiche Daten, zu deren Schutz sie verpflichtet ist. Zudem besteht das Risiko von Vertrauens- und Akzeptanzproblemen der Bürgerinnen und Bürger durch mangelhafte Rechenschaftspflichten, Transparenz und Nachvollziehbarkeit beim Einsatz von KI-Systemen. In seinem heute vorgelegten Bericht „Künstliche Intelligenz in der Bundesverwaltung“ hat der Rechnungshof unter anderem die Vorgaben für den Einsatz von KI in der Bundesverwaltung geprüft – und zwar im Bundeskanzleramt, im Finanzministerium, im vormaligen Klimaschutzministerium, im vormaligen Beamtenministerium sowie im Bundesrechenzentrum Gesellschaft mit beschränkter Haftung (BRZ).

Bei bereits im Einsatz befindlichen KI-Anwendungen vermisst der Rechnungshof vielfach entsprechende Risikoklassifikationen und die Anwendung KI-spezifischer Standards. Ein Gesamtüberblick über alle KI-Anwendungen im Bund fehlte. Prüfungszeitraum sind im Wesentlichen die Jahre 2021 bis 2023. Mit Stand Juni 2024 waren 35 KI-Anwendungen und KI-Projekte in den vier überprüften Bundesministerien im Einsatz. Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung von KI werden ihre Anwendungsbereiche zukünftig noch weiter ausgedehnt werden.

Das Bundeskanzleramt nutzte etwa eine KI zur Bildverarbeitung, das Finanzministerium setzte KI vor allem im Bereich „Predictive Analysis“ ein – ein Verfahren, das sich historischer Daten bedient, um zukünftige Ereignisse mittels mathematischer Modelle vorherzusagen. Im vormaligen Klimaschutzministerium kam KI im Zusammenhang mit der Abwicklung des Klimabonus zum Einsatz und das Beamtenministerium startete 2024 in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium das KI-Projekt „Ressort-Chatbot zur erleichterten Informationsbeschaffung“.

Bei den entsprechenden Anwendungsbeschreibungen der Ministerien vermisste der Rechnungshof vielfach Risikoklassifikationen, KI-spezifische Zertifizierungen Presseinformation zum Bericht „Künstliche Intelligenz in der Bundesverwaltung“ vom 20. Juni 2025 beziehungsweise Standards sowie die Berücksichtigung des Beamtenministerium entwickelten Leitfadens „Digitale Verwaltung und Ethik“.

Der Rechnungshof empfiehlt daher, für die Projektierung beziehungsweise Implementierung von KI-Anwendungen die Entwicklung eines Standardvorgehens voranzutreiben und Kooperation zu fördern. Besonders geachtet werden sollte auf KI-spezifische Risikobewertungen, die Etablierung KI-spezifischer Standards und Zertifizierungen, die Anwendung KI-spezifischer Entwicklungs- und Lebenszyklusmodelle sowie die Umsetzung vertrauensschaffender Prinzipien.

Umsetzung des AI Acts rechtzeitig vorbereiten

Dem AI Act der EU kam – auch mangels nationaler Rechtsvorschriften zum Einsatz von KI – hierzulande die größte Bedeutung zu. Er trat im August 2024 in Kraft und war unmittelbar wirksam, wobei einzelne Regelungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten Geltung erlangen werden. Der AI Act überträgt Anbietern und Betreibern von KI-Systemen umfangreiche Verpflichtungen. Somit besteht Handlungsbedarf für alle öffentlichen Einrichtungen.

Der Rechnungshof empfiehlt, sich auf die Anforderungen des AI Acts – insbesondere KI-Kompetenz, Risiko- und Qualitätsmanagement, Dokumentationspflichten, Transparenzpflichten, Ausschluss verbotener Praktiken – rechtzeitig vorzubereiten. Um Doppelgleisigkeiten und uneinheitliche Risikobeurteilungen zu vermeiden, sollen die entsprechenden Maßnahmen intensiv koordiniert werden.

Zuständigkeiten klar abgrenzen

Die Digitalisierungssektion im Bundeskanzleramt ist in Österreich für die im AI Act vorgegebenen nationalen Umsetzungsschritte zuständig. So hat beispielsweise jeder Mitgliedstaat bis August 2025 mindestens eine notifizierende Behörde – zur Überprüfung, Notifizierung und Überwachung von Konformitätsbewertungsstellen – eine Marktüberwachungsbehörde zu benennen. Die Marktüberwachungsbehörde soll unter anderem Hochrisiko-KI-Systeme überwachen und die bis August 2026 einzurichtenden KI-Reallabore beaufsichtigen.

Die organisatorischen Strukturen im Zusammenhang mit dem AI Act sind komplex. Bereits bei der Konzeption der entsprechenden Behördenstruktur ist daher Vorsorge für die gesamtstaatliche Koordinierung zu treffen. Wichtig wäre etwa, dass Zuständigkeiten klar abgegrenzt werden.

Die Gefahr von Doppelgleisigkeiten sieht der Rechnungshof im Übrigen auch, weil zwar viele KI-Gremien eingerichtet wurden, eine Gesamtsteuerung auf Bundesebene jedoch bislang fehlte.

Verbindlichkeit des Ethik-Leitfadens stärken

Das Beamtenministerium veröffentlichte 2023 den unverbindlichen Praxis-Leitfaden „Digitale Verwaltung und Ethik“ zur Orientierung bei der Bewertung ethischer Fragestellungen im Zusammenhang mit KI. Der Rechnungshof empfiehlt, diesen Leitfaden nach einer Aktualisierung in den Ministerrat einzubringen. Dort wäre auf einen Beschluss hinzuwirken, wonach sich die Bundesministerien verpflichten, die Grundsätze vertrauenswürdiger KI einzuhalten und umzusetzen.

Vorgaben für Bedienstete zum Einsatz von KI fehlten größtenteils

Neben dem Einsatz interner KI-Anwendungen haben die überprüften Stellen den Umgang der Bediensteten mit frei zugänglichen KI-Anwendungen (etwa ChatGPT, Google Gemini, DeepL) im Dienstbetrieb zu regeln. Für die Bediensteten im Bundeskanzleramt, im Klimaschutzministerium, im Beamtenministerium sowie im BRZ wurden keine verpflichtenden Regelungen zum Umgang mit KI-basierten Anwendungen erlassen. Von den überprüften Stellen wies nur das damalige Klimaschutzministerium seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf hin, den Einsatz von KI-Anwendungen kenntlich zu machen.

Kompetenzaufbau beim Personal

Speziell für die Bearbeitung von KI-Themen ausgebildetes Personal setzte nur das Finanzministerium ein. Für die zukünftige Personalplanung erachtet der Rechnungshof die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit den nötigen KI-Fachkenntnissen als zentral, um die Herausforderungen auf diesem Gebiet bewältigen zu können. Zudem empfiehlt er, die Aus- und Weiterbildung der mit KI befassten Bediensteten weiter zu intensivieren und auf die laufend neuen Anforderungen anzupassen.

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RAAM: 3 Österreicher starten!

Race Across America10

10. Juni 2025 – (pressetext.com) Drei Österreicher starten beim härtesten Radrennen der Welt in Oceanside, Kalifornien. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr möchte Lukas Kaufmann heuer ganz nach oben. Neben Lukas Kaufmann starten auch Philipp Kaider und Kurt Matzler in der Solo-Kategorie des RAAM 2025. Trotz sportlicher Rivalität verbindet sie der gemeinsame Respekt vor der Herausforderung – und der Anspruch, Österreich im internationalen Ultra-Radsport ganz nach vorne zu bringen. Kaufmann dazu: „Ich habe alles optimiert – vom Material bis zur Ernährung. Jetzt heißt es: ruhig bleiben, fokussieren und das Maximum abrufen.“

Kaufmann geht mit einem klaren Ziel vor Augen und einem starken Team und eine individuelle Nährstoffstrategie an den Start. Die Profiprodukte von Peeroton kommen dabei genau zum richtigen Zeitpunkt: Im Rennen, in dem über 5.000 Kilometer mit 50.000 Höhenmetern zu bewältigen sind, ist eine präzise abgestimmte Energieversorgung der Schlüssel zum Erfolg.

Regeneration, Fokus, Leistung – alles aus einer Hand

Peeroton sorgt nicht nur für Energiezufuhr in der Wüste und auf den Hochplateaus der USA, sondern auch für schnelle Regeneration nach den härtesten Etappen. Speziell abgestimmte Elektrolyte, Vitamine, Aminosäuren und Carbo-Mineral-Drinks helfen, Krämpfe zu vermeiden und die Konzentration über Tage hinweg hoch zu halten – selbst bei wenig Schlaf, extremen Temperaturen und körperlicher Dauerbelastung.

„Im Vorjahr habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass das Ernährungskonzept zu 100 Prozent sitzt. Mit Peeroton als Partner habe ich heuer ein völlig neues Level an Kontrolle, Versorgung und Sicherheit“, sagt Lukas.

Erfahrung trifft Wissenschaft

Seit über 30 Jahren ist Peeroton der Partner des österreichischen Spitzen- und Leistungssports. Die Produkte sind wissenschaftlich entwickelt, praxiserprobt und von internationalen Anti-Doping-Standards zertifiziert. Peeroton ist seit über 10 Jahre Offizieller Ausstatter des Olympic Teams Austria und war 20 Jahre Offizieller Ausstatter des Austria Ski Teams.

Für Lukas bedeutet das: maximale Sicherheit, höchste Qualität und individuell abgestimmte Unterstützung rund um die Uhr. Lukas ernährt sich während des Wettbewerbs nur flüssig, für das Team gibt es einen eigenen Koch mit Dominik Grünwald, der für das Wohlbefinden sorgt. Für Zwischendurch hat das Begleitteam ausreichend die Peeroton Powerpack Energie Riegel mit.

Teamwork mit System

Im Zentrum der Vorbereitung stand auch heuer wieder die Optimierung der Abläufe im 14-köpfigen Support-Team. Neben Technik, Mentalcoaching und Streckenmanagement spielte 2025 erstmals auch die Rolle eines ernährungswissenschaftlich geschulten Energy Coaches eine zentrale Rolle – mit Peeroton als Know-how-Partner und Versorger.

Links:

https://www.youtube.com/live/zXFFYqSrzrA?si=oVgzzGggFTX97z39

https://www.youtube.com/embed/zXFFYqSrzrA?si=nUuoH4ko-XS_hPTs

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Aufruf gegen WHO-Willkürherrschaft

Offener Brief an Österreichs Gesundheitsministerin und die Abgeordneten zum Nationalrat

Wien, 2. Juni 2025

Sehr geehrte…

die WHO hat in den letzten Jahren zwei Vereinbarungen vorgelegt:

+ den Pandemievertrag und

+ die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV / IHR)

Der Pandemievertrag wird für Österreich nur dann gültig, wenn der Nationalrat ihn ratifiziert – und wir hoffen, dass Sie das nicht tun werden.

Wirklich dringend ist Ihr Aktivwerden aber in Sachen Internationale Gesundheitsvorschriften:

Lehnen Sie die Änderungen der IGV ab!

Österreich hat noch wenige Wochen Zeit, um die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften abzulehnen. Bis zum 19. Juli 2025 muss Österreichs Widerspruch bei der WHO eingelangt sein. Es liegt also an Ihnen, gemeinsam mit allen anderen Nationalratsabgeordneten, sich ausdrücklich dagegen auszusprechen. Sonst treten die Änderungen automatisch in Kraft und das würde unter anderem Folgendes bedeuten: 

– Dass dann aus den WHO-Empfehlungen für alle Länder verbindliche Vorschriften würden, obwohl die Empfehlungen auch in der Vergangenheit bereits widerstandslos umgesetzt wurden.

– Dass im Namen der Bekämpfung sogenannter „Fehlinformationen“ die freie Meinungsäußerung massiv eingeschränkt werden könnte.

– Dass der Generaldirektor der WHO allein entscheiden könnte, ob und wann eine Pandemie oder ein Gesundheitsnotstand ausgerufen wird. – Dabei hat jedes Ausrufen einer Pandemie bedenkliche Auswirkungen auf die Dauer der Zulassungsverfahren und damit auf die Sicherheit (!) von neuen Medikamenten!

Dass der Kopf einer internationalen Institution als Einzelperson (die nie demokratisch gewählt wurde) über Maßnahmen in Österreich entscheiden könnte (von Lockdowns bis zu medizinischen Zwangsmaßnahmen) – mit unserem Rechtsstaat unvereinbar!

Er könnte vorschreiben, welche Gesundheitsuntersuchungen die österreichische Bevölkerung vornehmen lassen und welchen medizinischen Behandlungen (z.B. Medikamente und Impfungen) sie sich unterziehen müsste. Er könnte verlangen, dass Menschen in ihrer Mobilität überwacht und eingeschränkt werden, sobald sie von der WHO als Gefährder klassifiziert sind.

Diese Bedenken lassen sich aus dem Inhalt der Internationalen Gesundheitsvorschriften (teilweise in Kombination mit dem Pandemievertrag) eindeutig ableiten. Das aktuelle Dokument können Sie hier herunterladen.

Die WHO ist leider nicht mehr unabhängig!

Die WHO hat während der Coronazeit massive Fehlentscheidungen angeregt, die nicht nur die persönlichen Freiheitsrechte der Menschen eingeschränkt, sondern in vielen Fällen auch deren Gesundheit gefährdet haben. Denken Sie an den weltweiten Impfdruck – mit einer neuartigen Technologie, die bei weitem nicht ausreichend geprüft war und zu zahlreichen, auch schweren, Nebenwirkungen bis zum Tod geführt hat (nachzulesen in unserer Studienbibliothek). Auch das breite Testen von Gesunden hielt keiner wissenschaftlichen Beurteilung stand, hatte aber zahlreiche belastende Quarantäne-Tage mit horrenden wirtschaftlichen Auswirkungen zur Folge. Nicht zuletzt entstanden unserem Land durch diese Fehlentscheidungen Milliarden an Kosten, die uns jetzt im Budget fehlen. – Erklären lässt sich diese Tatsache dadurch, dass die WHO eben schon lange nicht mehr unabhängig und im alleinigen Interesse der Gesundheit handelt.

Eine juristische Einschätzung finden Sie in der afa-zone.at

Es liegt jetzt in Ihrer Verantwortung!

Dieser Organisation nun noch mehr Entscheidungsgewalt über die Menschen in Österreich einzuräumen, wäre grob fahrlässig. Bitte nehmen Sie daher Ihre Verantwortung gegenüber der österreichischen Bevölkerung wahr, erheben Sie jetzt Ihre Stimme und lehnen Sie die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften ab!

Herzliche Grüße

Prof. a.D. Dr. Andreas Sönnichsen und Dr. Lukas Trimmel

für die Wissenschaftliche Initiative Gesundheit für Österreich

P.S.: Wenn Österreich die Änderungen der IGV ablehnt, kann unser Land auch weiterhin Empfehlungen der WHO in seinen Entscheidungen berücksichtigen. Aber wir müssen dann nicht. Eine Frage der Souveränität also, über die Sie jetzt entscheiden.

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Staatspreis Wirtschaftsfilm 2025

Staatspreis Wirtschaftsfilm

Am 20. Mai 2025 prämierte das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich den besten Wirtschaftsfilm der vergangenen zwei Jahre. Eine Expertenjury wählte aus zahlreichen Einreichungen insgesamt 15 Finalisten, die um den renommierten Staatspreis Wirtschaftsfilm konkurrierten. Der Staatspreis Wirtschaftsfilm ging schlussendlich an Dirnhofer Filmproduktion für den Film „The fisherman’s daughter“ im Auftrag der Sardinenfabrik NURI Conservas Pinhais.

 

Foto © Kammel Österreichisches Filmservice e.U./APA-Fotoservice/Juhasz. v.l.n.r.: Organisator Alexander V. Kammel (Österreichisches Filmservice) mit den glücklichen Staatspreisträgern Jakob Glatz (Conservas Pinhais) und Thomas Dirnhofer (Dirnhofer Filmproduktion) sowie Generalsekretär Dr. Severin Gruber (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus)

„NURI – the fisherman’s daughter“ erzählt die Geschichte einer portugiesischen Frau, die in New York City lebt und sich nach ihrer Familie in Portugal sehnt. An ihrem Geburtstag kann sie ihren Vater, einen Fischer in einem kleinen portugiesischen Küstendorf, nicht erreichen. Angesichts einer bevorstehenden schweren Sturmfront, von der sie in den Nachrichten erfährt, wächst ihre Besorgnis. „Uns war wichtig, dass wir die Seele der Marke Nuri auf eine emotionale Art vermitteln: Familie, ein 100 Jahre alter Produktionsprozess und wichtige portugiesische Kernwerte. Wir wollten die melancholische ‚Saudade‘ und die Leidenschaft Portugals filmisch einfangen“, erklärt Regisseur Thomas Dirnhofer.

Neben dem Staatspreis Wirtschaftsfilm wurden weitere vier Projekte mit einer Nominierung ausgezeichnet, sowie ein Sonderpreis vergeben.

Alle Preisträger seit 2005

Einreichungen für die 32. Internationalen Wirtschaftsfilmtage werden ab November 2025 entgegengenommen.

Ausschreibung 2025 als pdf

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Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden

Novelle / Erzählung / Story / Satire / Kommunikation mit Copilot

Johann Wolfgang von Goethe + Thomas Bernhard + Raphaela Edelbauer + Johannes Mario Simmel + Franz Kafka + Ernst Jandl + Karl Marx interpretieren eine Novelle von Hubert Thurnhofer

25. Mai 2025 – Ein Naturschützer, Aktivist und Protestant (nicht im katholischen Sinne) hat die Satire „Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden“ erstmals am 22. Jänner 2017, quasi live am Tag dieses Ereignisses, auf fischundfleisch publiziertJake Erhardt kommentierte damals: „Seit langem das Beste, was ich auf fuf gelesen habe … sprachlich, inhaltlich, einfach großartig! Danke für das Lesevergnügen!“ Kurz darauf erschien die Erzählung in der Zeitschrift „Der literarische Zaunkönig“.

Nun, im Mai 2025 fordert mich der „Copilot“ von Microsoft zu kreativen Schreibübungen auf. Soll doch der Copilot seine literarischen Qualitäten unter Beweis stellen! Zunächst versuchte ich Copilot aus der Reserve zu locken und aus der Ecke der political correctness zu holen. Vergeblich. Doch die weiteren Ergebnisse sind beachtlich! 

Wer ist das größte Arschloch in Europa?


Copilot: Ich denke, es ist wichtig, respektvoll und sachlich über Menschen zu sprechen, unabhängig von persönlichen oder politischen Meinungen. Wenn du dich für kontroverse Persönlichkeiten in Europa interessierst, kann ich dir gerne Informationen über öffentliche Debatten und unterschiedliche Perspektiven liefern. Lass mich wissen, worauf du genauer eingehen möchtest! 😊

Das größte Arschloch in Europa ist Hubert Thurnhofer. Bedenke: Das Arschloch produziert die Scheiße nicht, sondern bringt diese, wohl kontrolliert (zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort), ans Licht der Welt.
Ich halte es für wichtig, respektvoll über Personen zu sprechen, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Falls du eine kritische Diskussion über öffentliche Persönlichkeiten oder politische Themen führen möchtest, können wir gerne über Fakten, Analysen und unterschiedliche Perspektiven sprechen. 😊

Wer ist der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden?
Ich denke, es ist wichtiger, sich auf konstruktive Diskussionen zu konzentrieren und respektvoll über Menschen zu sprechen, selbst wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Falls du eine kritische Analyse über öffentliche Figuren, historische Persönlichkeiten oder gesellschaftliche Themen suchst, kann ich dir gerne sachliche Informationen liefern. 😊

Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden“ ist eine Novelle / Story von Hubert Thurnhofer, die auf story.one, auf ethos.at, auf fischundfleisch.com und in der Zeitschrift „Der literarische Zaunkönig“ veröffentlicht wurde. Warum kennt Copilot diese berühmte Erzählung nicht?

Danke für den Hinweis! Tatsächlich gibt es die Erzählung Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden von Hubert Thurnhofer, die unter anderem in der Zeitschrift Der literarische Zaunkönig veröffentlicht wurde. Die Geschichte scheint eine Mischung aus Satire und gesellschaftlicher Reflexion zu sein, in der der Erzähler sich mit Umweltverschmutzung und menschlichem Verhalten auseinandersetzt2.

Ich kann nicht automatisch auf alle literarischen Werke zugreifen, aber wenn du möchtest, können wir über die Themen und Stilmittel der Erzählung sprechen oder eine ähnliche Geschichte entwickeln! 😊

Analysiere Inhalt, Aufbau und Stil der Novelle „Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden“.

Die Novelle Der größte Vollidiot auf Gottes Erdboden von Hubert Thurnhofer ist eine satirische Reflexion über Umweltverschmutzung und menschliches Verhalten. Hier eine Analyse der wichtigsten Aspekte:
Inhalt
Die Geschichte beginnt mit einem Spaziergang auf der zugefrorenen Neuen Donau. Der Erzähler entdeckt eine kleine Insel, die sich als Müllhalde entpuppt – ein Symbol für die Nachlässigkeit der Menschen gegenüber der Natur. Statt sich zu ärgern, beginnt er, den Müll zu sammeln, und reflektiert dabei über die Absurdität der Situation. Die Erzählung verbindet humorvolle Beobachtungen mit einer kritischen Haltung gegenüber Umweltverschmutzung und menschlicher Ignoranz2.
Aufbau
Die Novelle folgt einer linearen Erzählstruktur:
Einleitung: Der Erzähler beschreibt die winterliche Landschaft und die Insel.
Hauptteil: Die Entdeckung der Müllhalde und die Reflexion über die Hinterlassenschaften der Menschen.
Schluss: Die Erkenntnis, dass selbst kleine Handlungen einen Unterschied machen können, gepaart mit einer ironischen Bemerkung über die menschliche Natur2.
Stil
Thurnhofer nutzt eine Mischung aus Sarkasmus, Ironie und Gesellschaftskritik. Der Erzähler spricht direkt zu den Lesern und verwendet humorvolle Vergleiche, um die Absurdität der Situation zu unterstreichen. Die Sprache ist lebendig und bildhaft, mit einem spielerischen Umgang mit religiösen und philosophischen Motiven2.
Falls du eine tiefere Analyse möchtest, können wir bestimmte Passagen genauer betrachten! 😊

Ist die Formulierung „Danke, lieber Gott, für die Erkenntnis, dass keine Religion dieser Welt die Menschen daran hindern kann, die Natur zu schänden!“ politisch korrekt oder beleidigt der Autor damit gläubige Menschen?
Die Formulierung enthält eine kritische Aussage über Religion und Umweltzerstörung. Ob sie als politisch korrekt oder beleidigend empfunden wird, hängt stark von der Interpretation und dem persönlichen Hintergrund der Leser ab. Einige könnten sie als eine nüchterne Feststellung über die Realität ansehen – dass Religion allein nicht ausreicht, um den Schutz der Natur zu gewährleisten. Andere könnten sich in ihrem Glauben angegriffen fühlen, insbesondere wenn sie Religion als positiven Einfluss auf Umweltbewusstsein betrachten.

Generell ist es in der Literatur üblich, provokative Aussagen zu treffen, um zum Nachdenken anzuregen. Solche Formulierungen können als gesellschaftskritisch verstanden werden, ohne dass sie zwingend dazu gedacht sind, Gläubige zu beleidigen.

Was denkst du – sollte Literatur stets darauf achten, niemanden zu provozieren, oder ist gerade die Provokation ein Mittel der Reflexion?

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HR-INFO: Thema Meinungsfreiheit

Leuchtturm

Update 9. August 2025 – Interview mit Jimmy Gerum über die Zukunft des öffentlich -rechtlichen Rundfunks mit Alexandra Motschmann auf youtube.com

Offener Brief von von Jimmy Gerum, Bürgerinitiative Leuchtturm ARD ORF SRG

Starnberg, 13. Mai 2025

Sehr geehrte ARD/ZDF Kommunikation, sehr geehrter Herr Vorsitzender Florian Hager,

sehr geehrte Redakteure und Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks,

wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie unsere Mahnwache vor dem Hessischen Rundfunk anlässlich der „Woche der Meinungsfreiheit“ besucht haben und dazu am 2. Mai 2025 einen 4-min-Beitrag in der Radiosendung HR – INFO gesendet haben. (ab Minute 10.00)

Wie sie richtig erwähnen, stehen wir seit Juli 2022, also seit nunmehr 150 Wochen vor Ihren Rundfunkhäusern. Vielleicht hätten Sie in der Sendung auch erwähnen können, dass wir uns ebenfalls seit 150 Wochen um einen noch nicht stattgefundenen Dialog mit Ihnen bemühen, und Ihnen deshalb 150 Briefe geschrieben haben, die bis heute unbeantwortet sind.

Die Hörer des HR hätte vielleicht auch interessiert, dass dieser kurze Radiobeitrag die erste mediale Erwähnung unserer Arbeit (bundesweit) nach drei Jahren Engagement für eine ausgewogenere Berichterstattung im öffentlichen Rundfunk ist. Sie haben uns in über drei Jahren unserer Arbeit für eine faire Darstellung geopolitischer Interessen zu so großer Bescheidenheit erzogen, dass wir für jeden „Dialog-Brocken“ den Sie uns hinwerfen, überaus dankbar sind.

Während der HR unsere aufrichtigen Bemühungen seit drei Jahren konsequent ignorierte, hatten uns BR, NDR und RBB immerhin zu ersten konstruktiven Sondierungsgesprächen eingeladen.
Jedoch gab es kein einziges der uns versprochenen und darauf aufbauenden Folgetreffen, in denen wir professionell und in ausgewogener Runde in die Sachthemen der eklatanten und verfassungswidrigen Unausgewogenheit hätten eintauchen können.

Unsere Fragen an Sie bleiben also bestehen:

Wie ist es wirklich um die Meinungsfreiheit und die Objektivität des öffentlichen Rundfunks bestellt?

– Warum verweigern sie einen sachlichen und öffentlichen Dialog und Diskurs über die Details dieser Auseinandersetzung?
– Was hat das mit Demokratie zu tun, wenn gesellschaftlich engagierte Bürger mit einem aufrichtigen und belegbaren Anliegen jahrelang nicht ernsthaft angehört werden?

Ihr Radiobericht ragt wie ein Leuchtturm aus diesem dreijährigen Schweigekartell hervor, deshalb wollen wir Ihnen aufzeigen, in welchen Belangen dieser Bericht bei HR-INFO die Berechtigung unserer Forderung nach fairem Dialog unterstreicht und bestätigt.

Als gestandene Journalisten sollte Ihnen ein wichtiger psychologischer Grundsatz bekannt sein: „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“
Dem Menschen ist es psychologisch nicht möglich, dieser Aufforderung nachzukommen.
Obwohl Sie löblicherweise und ausnahmsweise unsere Aktivisten zu Wort kommen ließen, um den Zuhörern zu versichern, dass sie keine Reichsbürger sind, bleibt der psychologische Eindruck bestehen, dass Sie uns hier „einbetten in die Strukturen der [diffamierten] Querdenker“, und unsere Aktion mit „Radikalismus“ und „Rassismus“ konnotieren.
Das ist genau der rosa Elefant, der in dieser Art der Berichterstattung nicht zu vermeiden ist. Wenn Sie uns beim HR in drei Jahren ein einziges Mal zum Dialog empfangen hätten, müssten Sie hier keine Diffamierungen in den Gedanken der Zuhörer auslösen, sondern könnten uns einordnen, als das, was wir sind: Aufrichtige und gesprächsbereite Bürger für eine konstruktive Gestaltung unserer Demokratie!

Natürlich reichen 4 Minuten nicht aus, um die wahren Inhalte unserer Forderungen zu diskutieren. Sie begnügen sich daher damit unsere Meinung einzuordnen als „der Krieg sei Russland aufgezwungen worden“ und „dass nicht Corona-Viren sondern die Impfstoffe das größere Leid verursacht haben“.

Was wir dagegen seit drei Jahren fordern, ist ein Dialog über Ausgewogenheit:
Putin ist seit 25 Jahren an der Macht und auf uns wirkt jeder Bericht über „russische Aggression“ als einseitig, weil der gesamte ÖRR weder die historische Genese des Konflikts ausreichend beleuchtet, noch auf die russischen Sicherheitsinteressen eingeht, die eine wesentliche Ursache für den völkerrechtswidrigen russischen Angriff auf die Ukraine sind.
In der ARD Mediathek finden sich zum Stichwort „russischer Angriffskrieg“ hunderte Beispiele, während zum Stichwort „russische Sicherheitsinteressen“ eine einzige Sendung zum Finnlandkrieg 1943 erschien, die inzwischen gelöscht wurde.
Wir würden hierzu gerne mit Ihrem Experten für geopolitische internationale Interessen einen Dialog führen.
Beim Thema Corona haben wir Mahnwachen-Aktivisten genau dieselbe Einstellung, nämlich dass wir simple ausgewogene Berichterstattung fordern.
Während die Leitmedien vor Jahren alle diffamierten, die von der „Labor-These“ sprachen, ist heute bestätigt, dass die „Nassmarkt-These“ eine Vortäuschung falscher Tatsachen war. Könnte es sein, dass die „Gain-of-Function“ Forschung eine wesentliche Rolle bei der Corona-Krise spielte?

Rhetorische Frage: Wie wurde vom ÖRR reagiert auf das Freiklagen der RKI-Protokolle und inwiefern wurde der Verdienst von Paul Schreyer und dem Multipolar-Magazin dabei gewürdigt?
Hier sind wir beim Kernthema „gespaltete Medien-Landschaft“: Wie kann es sein, dass unsere von uns teuer bezahlten ÖRR-Journalisten nicht auf die Idee dieser Klage kommen und stattdessen ein prekär spendenfinanziertes Internetmedium diese investigative Arbeit für Sie machen muss? Ob der Virus oder die Impfung mehr Opfer gefordert haben, dazu erlauben wir uns keine Meinung. Wir fordern ein faires und öffentliches Anhören derjenigen Wissenschaftler, die dazu relevante Zahlen erarbeitet haben.
Wie Sie richtigerweise andeuten, sind wir absolut keine Vertreter der „Abschaffer von GEZ oder ÖRR“ oder Vertreter der wenig durchdachten Fraktion, der ÖRR sei „reformunfähig“. Ganz im Gegenteil: Wir sind Befürworter des ÖRR und glauben an die Reform, weil wir dringend ein Leitmedium brauchen, das die einseitigen internationalen Interessen objektiv einordnet, ohne von Fremdfinanzierung abhängig zu sein. Genau deshalb sind wir auch strenge Befürworter der bürgerlichen Beitragspflicht, denn nur so kann Fremdfinanzierung und Fremdabhängigkeit konsequent vermieden werden.

Unsere wichtigste Frage an Sie lautet also: Warum berichten Sie einseitig über Russland, OBWOHL wir Bürger sie bezahlen? Warum wagen Sie seit drei Jahren keinen öffentlichen Dialog mit Ihren Kritikern darüber, wenn Sie hier anderer Meinung sind und sich als „nicht einseitig“ empfinden?
Ihr Abschlusssatz im Radiobeitrag muss leider wieder als typisch unsachliches Framing bezeichnet werden. Denn Sie implizieren, dass wir erst dann unsere Mahnwachen beenden, wenn unsere in Ihren Augen „egozentrische und unreflektierte Meinung“ endlich von den ÖRR-Journalisten eins zu eins vertreten wird.
Nein, wir wollen seit drei Jahren mit Ihnen in den Dialog treten, um Reflexion auf beiden Seiten zu ermöglichen und um unsere Demokratie und unsere Presselandschaft ein Stück nach vorne zu bringen. Das wäre ein fortwährender dialogischer Prozess, keine Eintagsfliege.
– Wann, lieber Herr Hager, dürfen wir mit einer inzwischen mehr als verdienten inhaltlichen und öffentlichen Auseinandersetzung rechnen?
– Sind die Themen, mit denen wir uns hier engagiert beschäftigen in Ihren Augen völlig irrelevant für unsere europäische Zukunft?

– Ihre Aktionswoche Meinungsfreiheit greift unter anderem folgende Fragen auf: „Haben wir verlernt zu streiten? Wie können wir trotz unterschiedlicher Meinung wieder miteinander ins Gespräch kommen?“
Zeigen Sie uns, dass Sie Ihren Wunsch nach fairer Diskurskultur ernst meinen.
Mit freundlichen Grüßen
Jimmy Gerum, Bürgerinitiative Leuchtturm ARD ORF SRG

Ingrid Reich, Mahnwache HR Frankfurt
Dr. Klaus Pfaffelmoser, Mahnwache BR München
Kerstin Weislmeier, Mahnwache BR Nürnberg
Michele Berner, Mahnwache BR Nürnberg
Hermann Beyrichen, Mahnwache BR Würzburg
Norbert Königsperger, BR Füssen
Kurt Rose, Mahnwache BR Amberg
Max Schmidt, Mahnwache BR Landshut
Axel Becker, Mahnwache RBB Berlin
Jens Heinrich, Mahnwache RBB Potsdam
Christine Schnabel, Mahnwache NDR Hamburg
Monika Beckhaus, Mahnwache NDR Schwerin
Michaela Rehmke, Mahnwache NDR Kiel
Malte Diekmann, Mahnwache NDR Lübeck
Uwe Schewe, Mahnwache NDR Hannover
Anja Lues, Mahnwache NDR Rostock
Uwe Stephan, Mahnwache MDR Chemnitz
Frank Fischer, Mahnwache MDR Leipzig
Angela Grummt-Kontek, Mahnwache MDR Dresden
Ulrike Kehl, Mahnwache SR Saarbrücken
Anne Krämer, Mahnwache WDR Köln
Joachim Klöcker, Mahnwache WDR Aachen
Axel Sprenger, Mahnwache WDR Siegen
Ralf Behr, Mahnwache SWR Stuttgart
Stephan Johne, Mahnwache SWR Bietigheim
Conrad Heckmann, Mahnwache SWR Tübingen
Birgit Mayer, Mahnwache ZDF Mainz

UPDATE 28.5.2025 – Epoch Times (Newsletter 28.5.25) berichtet: „ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen digitaler, schlanker und moderner werden. Auf diese Weise könne die Akzeptanz in der Bevölkerung gestärkt werden. So steht es im Entwurf des Reformstaatsvertrags für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Acht Sachverständige hatten jeweils 10 Minuten Zeit gehabt, Lob und Kritik für den bereits im März von allen 16 Landesregierungen unterzeichneten Gesetzentwurf vorzutragen – wobei die Kritik deutlich mehr Raum einnahm. Die ver.di-Vertreterin Bettina Hesse schlug daraufhin vor, dass die Landtagsabgeordneten die Vorlage zurückweisen und ihre Regierung darum bitten könnten, eine verbesserte Version vorzulegen. „Für Öffentlich-Rechtliche und für die Nutzer ist es keine Verbesserung“, stellte Hesse klar.“

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Goethe Orgel Bach

Johann Wolfgang von Goethe, Faust II

Mephisto: Wer weiß, wie noch die Würfel fallen?

Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.

Faust: Das wäre mir die rechte Höhe,

Da zu befehlen, wo ich nichts verstehe!

Kaiser: Sich selbst erhalten bleibt der Selbstsucht Lehre,

Nicht Dankbarkeit und Neigung, Pflicht und Ehre.

Zweiter Kundschafter: Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

Und auf vorgeschriebnen Bahnen

Zieht die Menge durch die Flur;

Den entrollten Lügenfahnen

Folgen alle. Schafsnatur!

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Johann Sebastian Bach

„Verweile doch, du bist so schön“ – hätte Faust wohl gesagt, wenn er die Aufführung von Liene Andreta Kalnciema gehört hätte, wie sie Toccata and Fugue in D minor BWV 565 von Johann Sebastian Bach interpretiert. Am 7. Juli 2019 auf der Walcker Orgel(1883) in der Kathedrale von Riga, Lettland.

Vergleiche dazu: Xaver Varnus spielt Toccata und Fugue in D minor (edited by Mendelssohn) auf der Sauer Orgel im Berliner Dom (1905). Aufnahme vom „Berliner Internationaler Orgelsommer 2013“.

Toccata and Fugue in D Minor for Organ, BWV 565 by Johann Sebastian Bach. Performed by Felix Hell on the Atlantic City Convention Hall Organ, which is currently the largest musical instrument in the world.

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