Finanzindustrie manipuliert Schüler

attac Finanzbildung

Attac fordert umfassende Wirtschaftsbildung statt einseitiges Finanztraining

20.4.2026 – (Presseinformation ATTAC) – Ein neuer Attac-Bericht zeigt anhand konkreter Beispiele, wie Banken und Finanzdienstleister unter dem Schlagwort „Finanzbildung“ immer stärker in die schulische Sphäre drängen. Sie produzieren vermehrt Unterrichtsmaterialien und bieten außerschulische Angebote an – mit einseitigen Inhalten und klaren Geschäftsinteressen.

Finanzindustrie dominiert „Finanzbildung“ (Attac Studie)

Im Rahmen der staatlichen Finanzbildungsstrategie erreichen Banken und Finanzlobbys mehr Menschen als öffentliche und gemeinnützige Anbieter. Einzelne Großbanken sind dabei die zentralen Player. Auch in Schulen zeigt sich der Einfluss: Unterrichtsmaterialien mit Logos von Banken und Werbung für Finanzprodukte zur frühen Kund*innenbindung sind längst Realität – selbst bei Volksschulkindern.

 Einflussnahme auf den Lehrplan – Lobbying für eigenes Schulfach

Gleichzeitig reden profitorientierte Akteure und ihre Lobbys das Niveau der schulischen Wirtschaftsbildung schlecht. Sie nehmen bereits Einfluss auf den Lehrplan und lobbyieren für ein eigenes Unterrichtsfach Wirtschaft, dessen Inhalte sie mitprägen wollen. Auch im Bereich Wirtschaftspädagogik auf universitärer Ebene steigt der Einfluss der Bankenlobbys. Dabei widersprechen die Fakten ihrer fortwährenden Kritik: Im internationalen Vergleich schneiden Österreichs Schüler*innen bei Finanzwissen überdurchschnittlich gut ab.

Kinder und Jugendliche brauchen zweifelsohne Wissen über Geld und Wirtschaft, das an den alltäglichen Fragen, Erfahrungen und Lebensrealitäten anknüpft. Attac kritisiert jedoch, dass die dominante Finanzbildungs-Agenda der Banken gesellschaftliche Probleme individualisiert: Überschuldung, Alters- oder Frauenarmut werden vor allem als Folge falscher persönlicher Entscheidungen dargestellt – statt als Ergebnis politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Attac: Klare Grenzen für profitorientierte Akteure

Attac fordert ein Verbot von profitorientierten Bildungsangeboten in Schulen. Gewinnorientierte Akteure sollten zudem keinen Einfluss auf Bildungsinhalte nehmen. „Die Politik muss den wachsenden Einfluss der Banken und ihrer Lobbys auf unsere Schulbildung stoppen. Eine umfassende Wirtschaftsbildung muss die Fähigkeit vermitteln, wirtschaftliches Handeln in soziale, politische und ökologische Kontexte einzubetten und Wirtschaft wie Gesellschaft demokratisch mitzugestalten“, erklärt der Autor des Berichts, Mario Taschwer von Attac Österreich.

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Volksbegehren 2026 Eintragung KW 25

Zu folgenden Volksbegehren

wurden Einleitungsanträge gestellt. Diesen Einleitungsanträgen wurde durch den Bundesminister für Inneres stattgegeben.

Die Volksbegehren können im Eintragungszeitraum vom 15. Juni bis 22. Juni 2026 unterschrieben werden.

Volksbegehrenregistriert seit
 KAMPFHUNDERASSEN: ZUCHTVERBOT / IMPORTVERBOT (pdf, 37 KB) 22. Jänner 2025
 Einschränkung privates Feuerwerk. (pdf, 36 KB) 28. Jänner 2025
 Bitcoin für Österreich (pdf, 69 KB) 30. Jänner 2025
 Vereinbarkeit Studium – Arbeit (pdf, 63 KB) 30. Jänner 2025
 flächendeckendes privates Böllerverbot (pdf, 51 KB) 21. Februar 2025
 Smartmeter-Diktatur beenden! (pdf, 420 KB) 11. März 2025
 SOS PFLEGE! (pdf, 35 KB) 3. April 2025
 Nie wieder Krieg (pdf, 67 KB)  16. April 2025
 Mountainbiken Freies WEGERECHT (pdf, 158 KB) 22. April 2025
 Insektenverbot im Essen (pdf, 38 KB) 28. April 2025
 THC-Grenzwert Anpassung (pdf, 60 KB)  9. Mai 2025
 FRIEDENSPOLITIK statt KRIEG (pdf, 40 KB) 22. Mai 2025
 Kinderschutz jetzt! (pdf, 67 KB) 22. Mai 2025
 Nummerntafeln für Fahrräder (pdf, 69 KB)  6. Juni 2025
 Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige (pdf, 37 KB) 3. Juli 2025
 Abschaffung des Präsenzdienstes (pdf, 36 KB) 8. Juli 2025
 Anerkennung Staat Palästina (pdf, 37 KB) 10. September 2025
 Pensionsantrittsalter muss bleiben (pdf, 50 KB) 16. September 2025
 Karenzbegehren (pdf, 39 KB) 8. Oktober 2025
 NEUE GERECHTE FIRMENZIELSETZUNG (pdf, 46 KB) 28. Oktober 2025
 Erdverkabelung statt Monstermasten (pdf, 37 KB) 30. Oktober 2025
 Abtreibungs-Strafgesetz-Paragraphen streichen: Neu (pdf, 43 KB)  16. Jänner 2026
 Abtreibungspille rezeptfrei: Neu (pdf, 41 KB)  16. Jänner 2026
 Fahrschulinsolvenz – Fahrschüler schützen (pdf, 42 KB)  22. Jänner 2026
 NEUWAHL – Volksbegehren (pdf, 38 KB) 3. Februar 2026
 Auflösung der Bundesländer (pdf, 35 KB) 9. Februar 2026
 Stopp den Pflegeraub! (pdf, 118 KB) 19. Februar 2026
 UNBEWAFFNETE NEUTRALITÄT (pdf, 324 KB) 16. März 2026
 „Pensionisten Volksbegehren“ (pdf, 41 KB)  24. März 2026
 ÖSTERREICH – sparsam, modern (pdf, 76 KB) 2. April 2026
 Spritpreis sofort begrenzen (pdf, 61 KB) 14. April 2026

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Chemtrails Contrails Geoengineering

Chemtrails Kreuzung

31 US-Bundesstaaten haben bisher Gesetze gegen Geoengineering eingebracht

Quelle mit weiterführenden Links: transition-news.org

2. April 2026 – Robert F. Kennedy begrüßt dies ausdrücklich auf X und meint, dass jeder, dem etwas an der «Make America Healthy Again»-Bewegung liegt, den Kampf gegen das Geoengineering unterstützen müsse. Unsere Politiker, die Medien und sogar das deutsche Bundesumweltamt (UBA) bestreiten nach wie vor die Existenz von Chemtrails energisch.

Noch im September 2023 konstatierte etwa das UBA: «Auf der Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes des UBA und der Zusammenschau aller … Aspekte lässt sich schlussfolgern, dass Behauptungen zu der Existenz sogenannter Chemtrails nicht zutreffend und nicht glaubwürdig sind.»

Doch es genügt ein einfacher Blick in die Geschichte, um zu sehen, dass Chemtrails real sind. Tatsächlich gibt es «Geoengineering», wie die Verursachung von Chemtrails im Fachjargon umschrieben werden kann und bei dem es letztlich um die gezielte Manipulation von Wetter und Klima geht, bereits seit mehr als 100 Jahren. Das hat Herrmann Ploppa in einem kürzlich bei Transition News erschienenen Beitrag skizziert.

In den USA ist man da offenkundig schon weiter als in Deutschland und anderen europäischen Ländern. So hatten bis zum 28. März 31 der 50 US-Bundesstaaten Gesetze zum Verbot von Geoengineering und toxischer Atmosphärenmanipulation eingebracht, darunter sowohl von Demokraten regierte Staaten wie New York und Illinois als auch von Republikanern geführte Staaten wie Florida und Texas. Das berichtet Sayer Ji, unter anderem Vorsitzender und Mitbegründer vom Global Wellness Forum und Gründer von Greenmedinfo, auf Instagram.

Einige Tage zuvor waren es noch sieben Staaten weniger. Zu diesem Zeitpunkt gab Robert F. Kennedy Jr., Leiter des US-Gesundheitswesens HHS, auf X eine, wie Ji es ausdrückt, «historische Erklärung» ab:

«24 Staaten setzen sich für ein Verbot des Geoengineering ein, bei dem unsere Bürger, unsere Gewässer und Landschaften mit Giftstoffen übergossen werden. Dies ist eine Bewegung, die jeder Make-America-Healthy-Again[-Anhänger] unterstützen muss. [Das von mir geleitete US-Gesundheitswesen]HHS wird seinen Teil dazu beitragen.»

Passend zum Thema trifft mich auf X.com (8.4.2026) folgendes Posting von Anabel Schunke @ainyrockstar:

Also liebe Kinder….ich erkläre das jetzt mal wie bei Löwenzahn. Bitte die passende Musik dazu vorstellen. Das sind keine Chemtrails, sondern Kondensstreifen.

„Kondensstreifen sind Eiskristalle, die in der Regel in der oberen Troposphäre entstehen, in einer Höhe zwischen 8.000 und 12.000 Metern, wenn heiße, wasserdampfhaltige Abgase aus Flugzeugtriebwerken auf kalte Luft treffen. Sie bilden sich, wenn die Luft in großen Höhen gesättigt ist, das heißt, wenn sie kein Wasser mehr aufnehmen kann. Dann reichen kleine „Störungen“, beispielsweise eben winzige Abgaspartikel aus Flugzeugen, an denen der Wasserdampf kondensiert. Die weißen Streifen bestehen also wie Wolken hauptsächlich aus kleinen Wassertröpfchen beziehungsweise Eiskristallen.“

Aber warum gibt es aber mehr Kondensstreifen als früher? Auch bei wolkenlosem Himmel?

– für Kondensstreifen muss die Luft weniger gesättigt (20%) sein als bei z.B. klassischen Zirruswolken (40% Übersättigung), deshalb können sich Kondensstreifen auch am sonst blauen, wolkenlosen Himmel bilden

moderne Triebwerke stoßen kühlere Abgase als ältere Maschinen aus, deshalb ist der Wassergehalt – also die relative Feuchte – darin höher. Daher können hinter neuen Flugzeugen eher Kondensstreifen entstehen als bei alteren. Deshalb sieht man heute mehr Kondensstreifen als früher (und weil sich der Flugverkehr immer weiter erhöht hat)

– dazu kommt: weil die Flugzeuge heute in größeren Höhen fliegen und mehr Wasserdampf emittieren, halten sich auch die Kondensstreifen oft länge

Aber was ist mit der Behauptung, dass Geoengineering offiziell bestätigt wurde?

Geoengeneering ≠ Chemtrails

Anhänger der Chemtrail-Theorie behaupten, dass gezielt Chemikalien in die Luft gesprüht werden, um uns zu vergiften oder irgendwie zu manipulieren.

Geoengineering gibt es.

Hat damit aber nichts zu tun.

Ja, vereinzelt gibt es Maßnahmen, die lokal das Wetter beeinflussen sollen. So verteilen Flugzeuge Silberiodid-Rauch, um Wolken zu „impfen“ – damit beispielsweise weniger Hagel entsteht und die Ernte geschützt wird. Eine ähnliche Technik soll auch beispielsweise bei den Olympischen Spielen in China eingesetzt worden sein, damit die Wettkämpfe ohne Regen stattfinden können. Solche Maßnahmen sind aber allenfalls für kleinräumige, regionale Anwendungen geeignet.

Wissenschaftlich belegt ist die Wirksamkeit dieser Methode bisher nicht.

Unter dem Begriff „Geoengineering“ werden aber auch großräumige Eingriffe zusammengefasst, die die Folgen des Klimawandels abmildern sollen. Auch für Eingriffe in die Chemie der Atmosphäre werden solche Maßnahmen diskutiert, vor allem das sogenannte „Solar Radiation Management“ (SRM). Damit, so die Idee, könne man die Erderwärmung möglicherweise verlangsamen und/ oder sogar stoppen.

Maßnahmen wie SRM werden jedoch noch nicht durchgeführt und werden wegen der Risiken auch kritisch gesehen. All das hat jedoch nichts mit einer systematischen Vergiftung oder Manipulation von Menschen zu tun.

Generell gilt:

Bitte bei solchen Verschwörungstheorien nicht nur drauf achten, was vermeintlich dafür spricht, sondern auch, was dagegen spricht.

Z.B. die Frage, wie man es schaffen sollte, so viele Menschen, Airlines etc. weltweit in diese große vermeintliche Vergiftungsaktion mit einzubeziehen, ohne dass es offiziell herauskommt

Oder warum dann ausgerechnet Birgit und Uwe mit Telegram-Abo Wind davon bekommen, wenn es so ein krasses Geheimnis ist

Und nein. Es haben sich eben nicht alle Verschwörungstheorien bewahrheitet, wie solche Leute immer noch behaupten.

Oder hat irgendwer mal eine Bestätigung gelesen, dass wir von Reptiloiden auf unserer flachen Erde regiert werden, die die Mondlandung und 9/11 nur fingiert haben?

QUELLEN 2025:

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BMWKMS – Kultur und Sonstiges

AIK 2026 01

31. März 2026 – Nun ist es auch schon wieder ein Jahr, dass Österreich ein Ministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport hat. Man könnte auch sagen „Ministerium für eh alles“. Wer die Seite des Ministeriums im Internet sucht, kommt an www.bmwkms.gv.at nicht vorbei. BMWKMS – diese amtliche Abkürzung unterschlägt ein „K“, ob das die Kultur betrifft oder die Kunst, das möge jeder Staatsbürger und jede Staatsbürgerin selbst entscheiden.

Der Chefkoch dieses Potpourri ist Vizekanzler Andreas „Andi“ Babler höchst persönlich, aber nicht ganz allein. Ihm zur Seite stehen die Staatssekretärin Michaela Schmidt und die Generalsekretärin Eva Wildfellner. Der Vizekanzler selbst wird in Österreich primär als umstrittener Parteiobmann wahrgenommen. Aber was macht das BMWKMS eigentlich? Die Pressemeldungen des 1. Quartals 2026 geben verlässlich darüber Auskunft, was der Minister und seine Sport-Staatssekretärin für so wichtig halten, dass sie es gerne in den Zeitungen lesen wollen.

Die quantitative Auswertung: von 20 Presseaussendungen, die via APA/OTS (Originaltextservice) an alle Journalisten des Landes gestreut werden, gehören zehn dem großen K (wie Kultur, der bildenden Kunst ist kein einziger Beitrag gewidmet) und zehn zum großen S („SS“, Sport und Sonstiges müsste man genauer sagen, denn zwei Aussendungen sind Energiethemen der Sport-Staatssekretärin, die, wie wir bei der Gelegenheit erfahren, nebenbei noch Regierungskoordinatorin ist).

Über die Medien hat der „Medienminister“ nichts zu sagen, obwohl (oder weil) die ominösen Förderungen der Massenmedien derzeit auf dem Prüfstand stehen. Dieses Thema wird nämlich von den Massenmedien gerne unter den Teppich gekehrt. Die Massenmedien würden es vermutlich als Verschwörungstheorie abtun, würde jemand behaupten: diese Fakten werden gezielt unterdrückt. Emotionslos hier die langweiligen Gesetze und trockenen Zahlen (die ich als Chefredakteur von ethos.at mehrfach und tiefgehend analysiert habe).

Die wenigsten Österreicher wissen, dass es in Österreich ein Qualitäts-Journalismus-Förderungs-Gesetz (Q J F G) gibt. Die alte, bescheidene Presseförderung in Höhe von sieben Millionen Euro reicht schon lange nicht mehr aus, um die Hofberichterstatter unseres Landes bei guter Laune zu halten. Nach Auslaufen der Corona-Propaganda mit Anzeigen in dreistelliger Millionenhöhe (jährlich ab 2020), wurde Ende 2023 das ominöse QJFG beschlossen. Dabei geht es um die Verteilung von 20 Millionen jährlich. Natürlich nur für Qualitätsmedien, und diese sind u.a.: Krone, Kurier, Heute, Österreich. Kurz: alle Hofberichterstatter unseres Landes. Je flacher der Boulevard, umso tiefer greift der Staat in seine Schatztruhe, bzw in die Taschen der Steuerzahler.

Die wenigsten – nein, überhaupt keine – Österreicher wissen (warum wohl?) – dass die Regierung von 2022 bis 2027 den gleichen Medien 134 Millionen Euro für „digitale Transformation untergejubelt hat! Dieses Körberlgeld brauchen sie angeblich dringend; so lässt die Regierung in einem Jubelbericht verkünden: „Der Fonds zur Förderung der digitalen Transformation ist seit 2022 ein zentrales Instrument, um private Medienunternehmen in Österreich bei der Weiterentwicklung digitaler Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle zu unterstützen. Wesentliche Ziele sind dabei die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Online-Plattformen und so die Medienvielfalt in Österreich zu sichern.“

ethos.at hat diese Geldverschwendung bereits 2024 als „Regierungs-Korruption“ bezeichnet. Bis heute hat kein Qualitätsmedium darüber berichtet und kein Anwalt der Regierung mit einer Unterlassungsklage gedroht. Wir können daher zu Recht behaupten, dass diese Verschwendung von Steuergeldern Korruption ist.

Wer die Zuteilungen der Förderungen kritisiert, wird von den Politikern abgewimmelt, denn

1. ist das ja alles gesetzeskonform (und die Gesetze stammen, ähnlich wie die zehn Gebot, von einer höheren Macht),

und 2. werden alle Entscheidungen von Beiräten oder Juroren getroffen.

Damit sind wir endlich bei der Kultur. „Der Österreichische Beirat für Baukultur startet am 18. März 2026 in die vierte Funktionsperiode“, so die Presseinformation des BMWKMS am 17.3.2026. Wer noch nie von dem Beirat gehört hat – das BMWKMS schildert geradezu paradiesische Zustände: „Der Beirat berät die Bundesregierung in baukulturpolitischen Fragen, fördert den Austausch zwischen den Institutionen und entwickelt Impulse für bessere rechtliche und politische Rahmenbedingungen. Vor allem aber schafft er einen Ort, an dem unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden – eine Voraussetzung dafür, die gebaute Umwelt aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.“

Prosaischer dagegen die Ankündigung vom 3.2.2026: „Aus der Fülle der Neuerscheinungen des vergangenen Jahres hat nun eine fachkundige Jury zehn Titel ausgewählt, die 2026 mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet werden.“ Dass es sich dabei um die

„zehn besten Bücher aus der Werkstatt österreichischer Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratoren“ handelt, ist allerdings eine politisch höchst problematische Aussage. Es darf bezweifelt werden, dass dieser hochtrabende Wertung alle Juroren und Jurorinnen unisono zustimmen würden. Wenn doch, umso schlimmer.

Sapere aude!

(Gleichzeitig erschienen im AIK Anima Incognita Kulturmagazin 1/2026)

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Kann Waldstein die Welt retten?

Albrecht Waldstein

27. März 2026 – Auf dem Weg zwischen Berggasse 19, wo Sigmund Freud einst residierte, und dem Palais Liechtenstein, der Wien-Residenz des reichsten amtierenden Fürsten (auf der Forbes-Liste des Geldadels unter den Top Ten), befindet sich in der Liechtensteinstraße 25 die Seawater Beteiligungsverwaltung GmbH. Geschäftsführer und alleinvertretungsberechtigt ist Karl Waldstein-Wartenberg. „Alter Adel und neue Technologie aus Österreich retten Welt vor Verdursten – mit größter Innovation der Wassergeschichte. Carl Albrecht Waldstein vereint jahrhundertealtes Verantwortungsethos mit Durchhaltevermögen“, schreibt sein PR-Beauftragter Christoph Gretzmacher.

(pts011/17.03.2026) – Der alte europäische Adel kannte eine Pflicht, die über Privilegien stand: Verantwortung zu tragen. Für das Land. Für die Menschen. Für die Zukunft. Carl Albrecht Waldstein, Gründer und CEO von DesertGreener, lebt dieses Erbe – nicht mit Titel und Prunk, sondern mit Schraubenschlüssel, Simulationsdaten und 18 Jahren unbeirrbarem Kampf.

Seine Waffe ist eine solar-betriebene Meerwasserentsalzungstechnologie, die Milliarden Menschen Wasser geben könnte – auf der ganzen Welt. Sein Ziel: nichts weniger als die Lösung der größten humanitären Krise unserer Zeit, die sich immer mehr zuspitzt.

Jetzt, kurz vor dem entscheidenden Testbetrieb auf Zypern, meldet das österreichische CleanTech-Unternehmen mehrere historische Meilensteine: den Abschluss der thermodynamischen Simulation am Fraunhofer-Institut, die Überführung der Pilotanlage nach Zypern zu letzten Tests unter Realbedingungen und noch dazu ein neues und deutlich erhöhtes Unternehmensbewertungs-Gutachten.

Noblesse oblige – Adel verpflichtet. Dieser französische Aphorismus beschreibt eine Haltung, die in der Geschichte des europäischen Hochadels tief verwurzelt ist: Wer das Glück hat, privilegiert geboren zu werden, trägt eine besondere Verantwortung gegenüber jenen, die es nicht wurden. Carl Albrecht Waldstein hat diese Tradition nicht ins Museum verfrachtet. Er hat sie in das 21. Jahrhundert übersetzt – in eine Garage, in ein Labor, in elf Prototypen, in 18 Jahre Durchhaltewillen.

Während 2,6 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Wassermangel sterben, hat Waldstein eine einfache Entscheidung getroffen: nicht wegzuschauen. Die globale Wasserkrise ist kein abstraktes Problem für Konferenzpapiere – sie ist ein Auftrag. Und Waldstein hat ihn angenommen.

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Ostern: „Ich wollt, ich wär kein Huhn“

vier Pfoten Hühner

VIER PFOTEN: Tiere zahlen einen hohen Preis für unseren Ei-Konsum

26. März 2026 – (Information von VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz via APA / OTS) – Ostern naht, und damit wird auch der Ei-Konsum wieder stark ansteigen. Laut Statistik Austria wurden 2024 pro Kopf 250 Eier gegessen. Um diesen hohen Konsum zu ermöglichen, zahlen Hühner einen hohen Preis, wie VIER PFOTEN festhält: Nicht nur werden sie auf Kosten ihrer Gesundheit auf Hochleistung gezüchtet, auch ihre Haltungsbedingungen sind oft völlig unzureichend.

„Um den Hunger nach Eiern zu stillen, wurden Legehennen darauf gezüchtet, möglichst viele Eier zu legen. Während die wilde Stammform unserer Haushühner einst nur 20-30 Eier pro Jahr legte, sind es bei heutigen Legehybriden über 300 Eier im Jahr. Für die Körper der Tiere ist dieser Eierlegemarathon mit zahlreichen Problemen verbunden, die so schwerwiegend sind, dass die ausgelaugten Tiere in der Regel nach ein bis zwei Jahren geschlachtet werden – obwohl sie in der Natur bis zu 15 Jahre leben könnten. Ein Nebeneffekt des Hochleistungs-Eierlegens sind etwa Brustbeinfrakturen durch Osteoporose, die laut Studien nahezu 100 Prozent der Tiere betrifft“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck.

Auch das Problem des Tötens der männlichen Küken bleibt zumindest im konventionellen Bereich bestehen: Da die Brüder der Legehennen weder Eier legen noch für die Mast genutzt werden können, da sie im Unterschied zu Masthühnern viel zu wenig Gewicht zunehmen, sind sie für die Nahrungsmittelproduktion wertlos. In Österreich werden daher nach wie vor fast zehn Millionen Küken jährlich mittels Gas zur Futtergewinnung getötet.

Wenn die Haltungsform auf verarbeiteten Produkten mit Eieranteil nicht ausgewiesen ist, sollten Verbraucher:innen diese auf keinen Fall kaufen. Dies gilt beispielsweise bei Kuchen vom Bäcker oder bei der Eierspeise im Restaurant – aber auch beim gefärbten Osterei. Die Kennzeichnung der Haltung ist bei Produkten wie Kuchen, bunten Eiern, Keksen oder Eiernudeln im Gegensatz zum Frischei generell keine Pflicht. Weissenböck: „In der industriellen Fertigung oder in der Gastronomie kommen oft Billigeier aus dem Ausland zum Einsatz. Alleine in der EU werden noch immer fast 40 Prozent der Hühner in Käfigen gehalten, weltweit ist der Anteil noch viel höher. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass verarbeitete Eier aus Käfighaltung stammen, die in Österreich seit Jahren verboten ist.“ Das ist auch der Grund, warum VIER PFOTEN sich seit Jahren nicht nur für ein Verbot der Käfighaltung, sondern auch für eine umfassende verpflichtende Kennzeichnung verarbeiteter Eier nach Haltungsform und Herkunft einsetzt, wie sie beim Frischei schon seit langem tadellos funktioniert.

Wenn man auf den Kauf von Eiern nicht verzichten möchte, sollten Konsument:innen konventionelle Produkte meiden und unbedingt Biohaltung (auf dem Ei-Stempel mit 0 gekennzeichnet) wählen. In dieser Haltungsform haben die Tiere den großzügigsten Auslauf und Platz im Stall zur Verfügung und müssen nicht ihr ganzes Leben in dunklen, geschlossenen Hallen verbringen wie etwa in der Bodenhaltung. Außerdem werden die männlichen Küken in der Biohaltung zumindest einige Wochen lang großgezogen.

Mehr als die Hälfte der Legehennen in Österreich werden in Bodenhaltung (mit 2 gekennzeichnet) gehalten. „Diese ist aus Tierschutzsicht völlig unzureichend: Es dürfen bis zu neun Hennen pro Quadratmeter gehalten werden. Durch das Gedränge ausgelöster Stress ist eine häufige Todesursache für die Hühner. Es mangelt ihnen auch an Beschäftigung, da es keinen Grünauslauf gibt. Verhaltensweisen wie Futtersuche, Scharren und Picken können nur bedingt ausgeübt werden“, so Weissenböck.

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Verantwortung. Widerstand. Revolution.

GEA Akademie mit HTH

WORKSHOP in der GEA Akademie

von 12. bis 15. Juli 2026

Aufstand. Widerstand. Verantwortung

+ Drei Tages-Workshop für politische AKTIVISTiNNEN unter Leitung von Hubert Thurnhofer (Berufung: Philosoph. Berufe: Journalist, Moderator, Kommunikationsberater, Kurator, Galerist, Lektor, Autor, Aktivist, Erwachsenenvertreter und -pfleger, Unternehmer. Webseiten: thurnhofer.cc, kunstsammler.at, ethos.at)

Mephisto: Wer weiß, wie noch die Würfel fallen? Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.

Faust: Das wäre mir die rechte Höhe, Da zu befehlen, wo ich nichts verstehe!

 Im „Prinzip Verantwortung“ greift der Philosoph Hans Jonas erstmals den Gedanken auf, dass wir auch für die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder Verantwortung tragen. So eine Haltung sucht man in der Politik vergeblich. Nicht lange zurück liegt eine Koalition, die „aus Verantwortung für Österreich“ regieren wollte. Es war dieselbe Regierung, die infolge Corona die Grundrechte außer Kraft gesetzt und gleichzeitig mit Milliardenhilfen neue Abhängigkeiten geschaffen hat.

Diesen Staat kann man nur noch DDR 4.0, die EU nur noch als EUdSSR bezeichnen. Wenn wir Widerstand gegen diese Systeme leisten wollen, müssen wir auch Grundlagen dafür schaffen – am besten in Beantwortung folgender Fragen:

  • Ist Österreich noch eine Demokratie?
  • Welche Antworten gibt die Moral 4.0 auf die DDR 4.0?

Thurnhofer Hubert: Moral 4.0

  • Wie überwinden wir den Schuld-Komplex durch das Prinzip Verantwortung?
  • Wie überwinden wir den Schulden-Komplex durch das Prinzip Vertrauen?
  • Was bedeuten die 5 goldenen V?
  • Was können wir vom Widerstand der „Ostblock“-Dissidenten zu Zeiten des Kalten Kriegs lernen?
  • Wie lassen sich Politikdarsteller (die Feinde der offenen Gesellschaft) neutralisieren?
  • Wie schaffen wir Verbindlichkeit?
  • Kann eine neue Verfassung die Grundlage der Revolution sein?

Thurnhofer Hubert: Baustelle Parlament

  • Wie kommen wir ins Tun?

Revolution: sanft aber radikal

Methodische Bemerkung für den Workshop: Ein Diskurs ist keine Aneinanderreihung beliebiger Meinungen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra zu einem konkreten Thema (Kritik im Sinne von Immanuel Kant). Ein Diskurs ist nicht nur offen für jede Meinung (zu einem konkreten Thema!), sondern auch offen für jedes Ergebnis. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Inhalte, d.h. Theorien und Ideen im Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten. Die freie Meinungsäußerung ist kein Selbstzweck, sondern nur dann sinnvoll, wenn diese wohl begründet ist. Wer seine Meinung äußern will, muss sich vorher eine Meinung bilden! In diesem Sinne erfordert ein offener Diskurs eine starke Disziplin der Gesprächspartner.

Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. (Erich Fried)

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)

Über Hubert Thurnhofer

Absolvierte 1987 Studium der Philosophie, 1989-94 Lektor an der Moskauer Linguistik-Universität, danach Journalist, Galerist, Kommunikationsberater, Aktivist und 24-Stunden-Pfleger. Seit 2022 Chefredakteur von ethos.at. Unternehmer aus Überzeugung (mit der Neigung zur Selbstausbeutung), Philosoph aus Passion (gefesselt von der Idee der Freiheit).

GEA Akademie Route

+ Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. (Erich Fried)

+ Vernetzen. Verbinden. Verbünden. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)

+ Von der Theorie zur Praxis: „Theorie ohne Praxis ist grau, Praxis ohne Theorie ist gräulich.“ (Leo Gabriel, Philosoph, „Integrale Logik“).

+ Offene Diskurse: Ein Diskurs ist keine Aneinanderreihung beliebiger Meinungen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra zu einem konkreten Thema (Kritik im Sinne von Immanuel Kant). Ein Diskurs ist nicht nur offen für jede Meinung (zu einem konkreten Thema!), sondern auch offen für jedes Ergebnis. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Inhalte, d.h. Theorien und Ideen im Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten. Die freie Meinungsäußerung ist kein Selbstzweck, sondern nur dann sinnvoll, wenn diese wohl begründet ist. Wer seine Meinung äußern will, muss sich vorher eine Meinung bilden! Wer dazu nicht bereit ist, soll seine Meinung im Park äußerln führen. 

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22. März: Weltwassertag

Wasserwehr

Wie jedes Jahr springen wieder unzählige Firmen auf diesen Tag auf – mit Aktionen, Rabatten und Kampagnen.

Lebenskraft Wasser – Die Manufaktur für reines Trinkwasser – macht da nicht mit.

Und das hat einen einfachen Grund, erklärt Oliver Glöckner: „Wir beschäftigen uns nicht mit Wasser wegen eines Datums im Kalender. Deshalb haben wir uns ganz bewusst entschieden:

– Keine Weltwassertag-Aktion

– Kein Black Friday

– Kein „nur heute 20 % – außer auf Tiernahrung“

– Kein künstlicher Druck

– Kein Kalendermarketing

Wasser ist kein Produkt, das man wegen eines Rabatts kauft. Entweder man hat verstanden, wie wichtig sauberes, blut- und zellidentisches Wasser ist – oder man hat es nicht verstanden.“

Warum eigentlich genau dieser Tag? Man könnte natürlich sagen, das ist Zufall. Kann sein. Aber wenn man sich länger mit Wasser, Wassersuche, Brunnenbau und alten Bauwerken beschäftigt, stößt man immer wieder auf bestimmte Maße, Proportionen und Zahlen, die mit Wasser in Verbindung stehen.

Die Zahl 22 und die 3 hat zum Beispiel im Bereich der Wassersuche – also beim Wünschelrutengehen / Radiästhesie – eine große Bedeutung.

In der alten Lehre der Wassersuche arbeitet man mit bestimmten Griffmaßen und Abständen, die mit Wasseradern, Zonen und Schwerpunktlinien zu tun haben.

Zum Beispiel:

+ Mit 11 cm sucht man die Schwerpunktzone einer Wasserader

+ Mit 22 cm arbeitet man im Bereich Wasser / Lebenszone

+ Mit 33 cm wird ebenfalls Wasser gesucht

+ Und das sind jeweils Vielfache voneinander

Diese Zahlen spielen in der Radiästhesie, also in der alten Lehre der Wasseradersuche, seit sehr langer Zeit eine große Rolle.

Und wenn man sich dann mit dem alten Bauhüttengeheimnis und alten Bauwerken beschäftigt, merkt man, dass dort sehr viel mit Proportionen, Maßen und Wasserläufen gearbeitet wurde. Die alten Baumeister haben ihre Gebäude nicht zufällig irgendwo hingestellt. Die wussten sehr genau, wo Wasser läuft, wo Zonen sind und wie man Gebäude darauf ausrichtet.

Mehr dazu: https://lebenskraft-wasser.com/

+ Akademie Lebenskraft – Lebenskraft Wasser

SIEHE AUCH: Wasser Knappheit Alarmismus

+ Infografik der Stadt Wien vom 22.3.2026

Wasser Wien

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Tag des Waldes

Käferholz Wald

Wälder und Wirtschaft

21. März 2026 – Martin Prumetz enthüllt via FB am 21.3.2026, dass in der Waldwirtschaft nicht alles nachhaltig läuft: Hier liegen etwa 500 Festmeter Fichtenkäferholz in Blochlänge abgeschnitten und entrindet. Die Bringung wäret hier kein Problem. Der Wert von Braunblochen liegt bei etwa 30 bis 40 €. Ofen-fertiges Fichtenbrennholz kostet schon etwa 70 bis 90 Euro. Käferholz ist auch noch ein vollwertiger Rohstoff, der sich uneingeschränkt als Bauholz, Konstruktionsholz, für den Innenausbau und als Brennholz eignet. Also verrottet hier Holz im Wert von etwa 15 bis 20 tausend Euro, trotz eines gigantischem Forststraßennetzes, das man dann auch noch die Lebensadern unserer Wälder nennt. Österreich importierte in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 rund 4,5 Millionen Festmeter (fm) Nadelsägerundholz

Das Landwirtschaftsministerium schreibt (ohne auf den vorliegenden Fall einzugehen): Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern.

(Mitteilung des BMLUK.gv.at) – Am 21. März wird weltweit der Internationale Tag des Waldes gefeiert und damit die Bedeutung der Wälder in ihren ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Funktionen hervorgehoben. Das diesjährige Motto lautet „Wälder und Wirtschaft“. Es wird von der Collaborative Partnership on Forests (CPF), einem Zusammenschluss internationaler Organisationen wie der FAO, festgelegt.

Rund 30 Prozent der weltweiten Landfläche sind von Wald bedeckt. In Österreich liegt dieser Anteil mit etwa 48 Prozent deutlich über dem globalen sowie dem EU-Durchschnitt.

Eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung ist entscheidend, um die vielfältigen Leistungen langfristig zu sichern. Durch gezielte Pflege- und Nutzungseingriffe werden Wälder verjüngt und an sich verändernde Umweltbedingungen angepasst. So entstehen stabile, artenreiche und widerstandsfähige Bestände, die auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen sind. Gleichzeitig sichert die Forst- und Holzwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette hunderttausende Arbeitsplätze, insbesondere in ländlichen Regionen, und schafft hohe wirtschaftliche Wertschöpfung.

Gerade im Hinblick auf den Klimawandel gewinnt die verstärkte Nutzung von Holz an Bedeutung. Als Baustoff kann Holz energieintensive Materialien ersetzen, deren Herstellung hohe CO₂-Emissionen verursacht. Gleichzeitig bleibt das während des Wachstums im Holz gebundene CO₂ langfristig gespeichert. Auch Nebenprodukte aus der Holzverarbeitung können stofflich oder energetisch genutzt werden und tragen damit zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten bei.

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Käthe-Sasso-Symposium 2026

CoronaPropaganda Wien 800

19. März 2026 – (SPÖ-Bundesorganisation/Pressedienst) – 2024 wurde knapp nach ihrem Ableben das Käthe-Sasso-Symposium im Auftrag des Wiener Bürgermeisters Dr. Michael Ludwig ins Leben gerufen, um im Sinne der Widerstandskämpferin Käthe Sasso zu wirken. Ziel ist es, über Parteigrenzen hinweg unterschiedliche Perspektiven einzubinden und zentrale gesellschaftliche Fragen gemeinsam zu diskutieren. Die erste Ausgabe fand im Stadtsenatssitzungssaal des Wiener Rathauses statt, die zweite Ausgabe an ihrem gestrigen 100. Geburtstag wurde gestern, Mittwoch, in der Volkshochschule Favoriten abgehalten. ****

Wolfgang Markytan, SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer, brachte bei der Eröffnung der Veranstaltung das Leitmotiv auf den Punkt: „Die Menschen zum Denken zu bringen, zum Sehen und Hören zu bringen, das ist unsere Aufgabe.“ Dieses Zitat von Rosa Jochmann unterstreicht den Anspruch der Bildungsarbeit. Zugleich betonte er die Notwendigkeit, sich immer wieder die Frage nach dem „Warum“ zu stellen.

Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal eröffnete das Symposium mit einem Blick auf Favoriten als traditionsreichen Bezirk der Arbeiter:innenbewegung. Sie erinnerte an die Geschichte des Roten Wien und hob insbesondere die Errungenschaften im Wohnbau hervor. Gleichzeitig warnte sie vor aktuellen demokratiepolitischen Herausforderungen wie wachsendem Antisemitismus und rechtsextremen Ideologien. Käthe Sasso würdigte sie als prägende Persönlichkeit der Erinnerungskultur, deren Vermächtnis heute weitergetragen werden müsse. „Umso wichtiger sind klare Haltung, Wachsamkeit und Widerstand“, so Gaal.

Auch Dr. Sascha Obrecht, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Direktor des Karl-Renner-Instituts, betonte die Bedeutung des Symposiums als Ort des Lernens und der Weitergabe von Werten. Käthe Sasso stehe für Mut, Widerstand und Menschlichkeit unter extremsten Bedingungen. Zugleich verwies er auf die Verantwortung politischer Bildung: Geschichte müsse nicht nur erinnert, sondern auch verstanden werden, um daraus Handlungsfähigkeit für die Gegenwart abzuleiten. „Geschichte ist nichts Abgeschlossenes – sie stellt uns immer wieder vor die Frage, wie wir heute handeln“, so Obrecht.

Petra Bayr, Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und Präsidentin des Kuratoriums der Wiener Bildungsakademie, unterstrich die Aktualität der drei zentralen Themen des Symposiums: Erinnerungskultur, Zivilcourage und Demokratie. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, die Erfahrungen von Zeitzeug:innen so zu vermitteln, dass sie für kommende Generationen verständlich und erlebbar bleiben. Gleichzeitig stellte sie die Frage nach neuen Formen von Zivilcourage – insbesondere angesichts von Hass im digitalen Raum – sowie nach Antworten auf Desinformation und hybride Bedrohungen. „Die Frage ist, wie wir Erinnerung, Zivilcourage und Demokratie heute konkret weitertragen und verteidigen“, so Bayr.

In der Gesprächsrunde „Wer war Käthe Sasso?“ zeichneten Brigitte Fenko, ORF-Mitarbeiterin a.D. und langjährige Lebensfreundin von Käthe Sasso, sowie Dr.in Karin Moser, Medienhistorikerin und stellvertretende Direktorin der Wiener Bildungsakademie, ein eindrucksvolles Bild der Nachkriegszeit. Sie zeigten, wie die anfängliche Entnazifizierung rasch in den Hintergrund trat und der sogenannte Opfermythos zur Verdrängung beitrug. Überlebende wurden häufig marginalisiert und zum Schweigen gedrängt. Käthe Sasso hingegen blieb standhaft, berichtete öffentlich und setzte sich unermüdlich für Aufklärung ein. „Erinnerung war lange von Verdrängung geprägt – und Zivilcourage bedeutete oft, überhaupt gehört zu werden.“

Mag.a Nina Abrahamczik, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses u.a. für Demokratie, sowie Nikolaus Kunrath, Bezirksrat und ehemaliger Landtagsabgeordneter, widmeten sich den „Herausforderungen der Erinnerungskultur“. Dabei wurde deutlich, dass Erinnerung kein statischer Zustand ist, sondern ein aktiver gesellschaftlicher Prozess. Besonders wichtig sei es, auch bisher wenig sichtbare Opfergruppen einzubeziehen und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse zu fördern. „Erinnerungskultur ist kein abgeschlossener Zustand, sondern ein aktiver, gesellschaftlicher Prozess.“

Christa Bauer, MAS, Geschäftsführerin des Mauthausen Komitees Österreich, sowie Mag.a Marie Lercher, Teilnehmerin des Käthe-Sasso-Lehrgangs, betonten die zentrale Rolle von Zivilcourage als Vermächtnis der Überlebenden und als Auftrag für die Gegenwart. Bildungsarbeit, Engagement und persönliches Handeln seien entscheidend, um demokratische Werte zu sichern – insbesondere angesichts zunehmender rechtsextremer Vorfälle. „Es liegt an uns allen, Zivilcourage zu zeigen und Verantwortung für die Demokratie zu übernehmen.“

In einer Videobotschaft würdigte die Salzburger Landeshauptfrau Mag.a Karoline Edtstadler Käthe Sasso als außergewöhnliche Persönlichkeit, die sie auch persönlich kennenlernen durfte. Sie hob deren Mut und Menschlichkeit hervor und unterstrich die Verantwortung, dieses Vermächtnis in herausfordernden Zeiten weiterzutragen: „Es ist unsere Aufgabe, ihr Vermächtnis weiterzutragen und für Menschlichkeit und Demokratie einzustehen.“

In der abschließenden Gesprächsrunde diskutierten der ehemalige Chefredakteur Dr. Herbert Lackner sowie der SPÖ-Bundesbildungsvorsitzende und Dritte Wiener Landtagspräsident Prof. Dr. Gerhard Schmid über aktuelle Gefährdungen der Demokratie. Lackner verwies auf politische Entwicklungen sowie den zunehmenden Einfluss wirtschaftlicher Macht auf Medien und Politik. Schmid ergänzte, dass Demokratie kein Selbstläufer sei, sondern aktiv gestaltet werden müsse: „Demokratie muss ständig in Bewegung gehalten und aktiv verteidigt werden.“

Darüber hinaus warnte Schmid vor einer neuen strukturellen Gefahr: einer Verbindung von wirtschaftlicher Macht und politischem Einfluss, die er als „eine Art oligarchischer Kapitalismus“ beschreibt. Dieser stelle eine „extreme Bedrohung der Demokratie“ dar. Als zentrale Antwort forderte er verstärkte Bildungsarbeit sowie einen breiten gesellschaftlichen Schulterschluss: „Wir müssen in Bildung investieren“ und „einen Schulterschluss aller weltoffenen, liberalen und humanistischen Kräfte herbeiführen.“ Orientierung biete dabei das Vermächtnis Käthe Sassos – „Zivilcourage und Hartnäckigkeit“ als Auftrag, „dranzubleiben und sich am Ende durchzusetzen“.

Das Symposium machte deutlich: Erinnerung, Zivilcourage und Demokratie sind untrennbar miteinander verbunden. In einer Zeit wachsender Herausforderungen braucht es Engagement, Bildung und Zusammenhalt. Käthe Sasso bleibt dabei eine zentrale Orientierung – als Mahnerin, als Vorbild und als Auftrag für kommende Generationen.

Ein besonderer Dank gilt den Mitwirkenden und Partnerorganisationen – darunter die SPÖ-Bildung, die Wiener SPÖ-Bildung, das Karl-Renner-Institut und die Wiener Bildungsakademie – und allen Unterstützer:innen hinter den Kulissen sowie Kurt Brazda, der seinen Film im Auftrag des WIFAR umgesetzt hat: https://www.film.at/erschlagt-mich-ich-verrate-nichts-kaethe-s

Kommentar ethos.at – Ein Symposium abzuhalten, „um im Sinne der Widerstandskämpferin Käthe Sasso zu wirken“ zeugt davon, dass es immer noch SPÖ-Mitglieder gibt, sogar so hochrangige wie den Wiener Bürgermeister, die wissen, wie man „Widerstand“ buchstabiert. Was jedoch Widerstand bedeutet oder gar, wie man Widerstand praktiziert – dieses Wissen und diese Fähigkeit wird man bei einem politisch aktivem SPÖ-Mitglied vergeblich suchen.

„Die Menschen zum Denken zu bringen, zum Sehen und Hören zu bringen, das ist unsere Aufgabe.“ Genau das hat die Wiener SPÖ nach Ausbruch der Corona-Herrschaft massiv verhindert. Mehr noch, sie hat Propaganda im alleinigen Interesse von Big-Pharma betrieben. Sie hat der Regierungspropaganda nie widersprochen, sondern immer noch eine Schäuferl nachgelegt. Bei der Test-, Masken- und Impfpropaganda war das rote Wien nicht nur österreichweit, sondern weltweit Spitze!

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