Waldfonds: 450 Mille für was eigentlich?

Wald 2022

14. Februar 2025 – Mit Wald, Forstwirtschaft und Energie aus Holzpellets und Hackschnitzel hat sich HTH 2021 beschäftigt (Siehe: Die Pellets-Story). Österreichs Wadlfonds hat HTH trotz recht intensiver Recherchen damals nicht entdeckt. Nun erst kommt die Existenz dieses Fonds durch einen Rechnungshof-Bericht ans Licht (hier abrufbar als pdf).

AUSZÜGE aus der Presseinfo:

Der Waldfonds wurde für die Jahre 2021 und 2022 auf Initiative des Landwirtschaftsministeriums errichtet. Er war zunächst mit 350 Millionen Euro dotiert und wurde 2023 um weitere 100 Millionen Euro aufgestockt. Nach knapp drei Jahren Laufzeit des Waldfonds waren – bis Ende 2023 – 175,99 Millionen Euro ausbezahlt. Weder bei der erstmaligen Dotierung des Fonds noch bei seiner Aufstockung lagen umfassende nachvollziehbare Bedarfsanalysen vor.

Das Landwirtschaftsministerium hatte in wesentlichen Bereichen keine bundesweit einheitlichen, verbindlichen Vorgaben gemacht. Auch fehlte ein Überblick über die länderspezifischen Vorgaben zur Abwicklung des Waldfonds.

Die Abwicklung der Forstförderungen im Waldfonds erfolgte parallel zu teils inhaltlich weitgehend vergleichbaren EU-finanzierten Förderungen. Der Rechnungshof weist auf die unterschiedlichen Fördervorgaben hin. Durch parallele Fördermöglichkeiten erhöhten sich der Verwaltungsaufwand und die Abwicklungskosten.

Das Landwirtschaftsministerium legte in der Sonderrichtlinie Waldfonds keine angemessenen und wirksamen risikobasierten Kontrollverfahren fest. Dadurch urden in Vorarlberg teilweise Anträge von Vor-Ort-Kontrollen ausgeschlossen und zu wenige Fälle dafür ausgewählt. In der Steiermark kam es zu Verzögerungen: Die bewilligende Stelle hatte rund 30 Prozent der Vor-Ort-Kontrollen noch nicht durchgeführt und zum Teil bereits durchgeführte Kontrollen noch nicht bewertet.

ethos.at kommentiert: Der übliche Standard der Österreichischen Innenpolitik: eine Interessensgruppe erhält Mittel für Aktivitäten, die sie sowieso macht. Hier der Reihen nach gemäß Angaben auf waldfonds.at: + Wiederaufforstung + Errichtung klimafitter Wälder + Lagerstätten für Schadholz + Mechanische Entrindung + Waldbrandprävention + Förderung von Biodiversität. Allein die Abgeltung von Borkenkäferschäden wäre ohne Mittel aus dem Fonds vielleicht schwieriger zu bekommen – allerdings muss nachgewiesen werden (wie eigenntlich?), dass diese „durch den Klimawandel verursacht“ wurden. Das allerdings ist schon Geschichte: „Die Antragstellung erfolgte online und war unter Einbezug von 2020 bis 1. Juli 2022 möglich“, erfährt der Borkenkäfergeschädigte auf der Webseite des BML.

„Im Übrigen findet sich der Fonds bereits in Abwicklung; darüber schreibt der RH: „Zum Waldfonds hält der Rechnungshof kritisch fest, dass die zur Abdeckung von Abwicklungskosten vorgesehenen Mittel bereits vor einer zweiten Verlängerung des Fonds in Summe über 21 Millionen Euro betrugen. Er weist darauf hin, dass sich die Abwicklungskosten aufgrund der – im November 2023 beschlossenen – nochmaligen Verlängerung des Waldfonds um zwei Jahre weiter erhöhen werden.“ Zusammengefasst: Um Projektkosten von 450 Millionen abzuwickeln, braucht eine anständige, zeitgemäße staatliche Einrichtungen nochmals 21 Mille, also knapp (oder wie RH befürcht mehr als) 5 Prozent des gesamten Fondsvolumens!

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Petition: Corona Aufarbeitung

citizenGO CoronaAufarbeitung

Im September 2024 startete CitizenGO Österreich die Petition

Aufarbeitung für die Corona-Maßnahmen in Österreich!

an Präsident Alexander van der Bellen und die österreichische Regierung

Bis dato (14. Februar 2025) haben 10.191 Menschen unterzeichnet.

Immer mehr Geständnisse bringen ans Licht, dass die Covid-Maßnahmen keine wissenschaftliche Grundlage hatten. Mit den jüngsten Enthüllungen in Deutschland liegt es nahe, dass auch die österreichische Regierung entgegen sachlicher Empfehlungen gehandelt hat. Jedoch braucht ein solcher Verdacht auch fundierte Untermauerung, weshalb es einer unabhängigen, transparenten Aufarbeitung bedarf, um geschehenes Unrecht zu vergelten und weitere Tyrannei im Keim zu ersticken.

Die Covid-19-Maßnahmen in Österreich hielten drei lange Jahre an, obwohl längst klar war, dass ihnen jegliche Grundlage fehlte. Die Politiker, die diese Entscheidungen getroffen haben, sind weiterhin an der Macht und werden wahrscheinlich unabhängig vom Wahlergebnis Teil ihrer jeweiligen Parteispitze bleiben. Sogar Präsident Alexander Van der Bellen ist noch immer im Amt – obwohl er an Feiern teilnahm, während wir normalen Bürger uns nicht treffen durften.

Erinnern Sie sich, was Sie alles durchmachen mussten:

+ Familien wurden auseinander gerissen.

+ Niemand durfte Kranke besuchen, und sogar Sterbende wurden allein gelassen.

+ Endlose Propaganda und Verleumdungen gegen Alle, die die Maßnahmen in Frage stellten.

+ Die Kinder verloren mehr als ein ganzes Schuljahr an Bildung.

Und so vieles mehr.

Unsere politische Führung hat nicht nur einen ungetesteten Impfstoff zugelassen, sondern auch sozialen Druck ausgeübt, um die Menschen an die Nadel zu zwingen und, schlimmer noch, sie dazu zu bringen, andere ebenfalls dazu zu drängen. Dies entwickelte sich zu einer gesellschaftlichen Beschämungstaktik. Wenn wir nicht wachsam sind, werden die Verantwortlichen diesen angeblichen „Zeitgeist“ als Entschuldigung anführen – und so tun, als hätten sie nicht selbst diesen Zeitgeist erzeugt.

An einer Impfpflicht mit Kontrollen und Strafen schrammte Österreich nur knapp vorbei: Das Gesetz dazu trat in Kraft, aber wurde nach zahlreichen Protesten zuerst ausgesetzt, dann abgeschafft.

Die Regierung hofft, dass es den meisten Bürgern mittlerweile lieber ist, diese schmerzhafte Zeit zu vergessen und hinter sich zu lassen. Dass wir Gras über die Sache wachsen lassen. Aber wo bleibt dann die Gerechtigkeit? Und wer verhindert, dass es bei der nächsten ansteckenden Krankheit wieder genauso geht?

Unterzeichnen Sie unsere Petition, in der Präsident Alexander Van der Bellen und die österreichische Regierung aufgefordert werden, eine offene Untersuchung zu ermöglichen. Wir Bürger wollen wissen, wer in der Corona-Zeit welche Entscheidungen getroffen hat, und wer die Politiker beraten hat. Und vor allem wollen wir diese Personen für ihr Handeln zur Verantwortung ziehen.

Unsere Bemühungen können einen Unterschied machen, wie wir in Nachbarländern und weltweit sehen. Schließen wir uns diesem internationalen Ruf nach Gerechtigkeit und Transparenz an.

Wir brauchen eine umfassende Aufarbeitung der Geschehnisse, um sicherzustellen, dass unsere Grundrechte in Zukunft vor derartigen Eingriffen sicher sein werden. Und diejenigen Bürger, die am meisten von der jahrelangen Tyrannei betroffen waren, verdienen Gerechtigkeit.

Schließen Sie sich uns an und fordern Sie, dass die österreichische Regierung offenlegt, wer was, wann und warum bezüglich der Covid-Maßnahmen entschieden hat. Wir müssen sicherstellen, dass eine solche Verletzung der Grundrechte nie wieder vorkommt.

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KI AI – Hype oder Drop?

Zdrahal Industrie4.0

10. Februar 2025 – „Trump announces a $500 billion AI infrastructure investment in the US“, so CNN.com (21.1.2025). Da darf Europa nicht kleckern! So ruft der französische Präsident Emmanuel Macron einen internationalen KI-Gipfel ein und klotzt bei der Gelegenheit mit der Ankündigung, dass Frankreich KI-Investionen in Höhe von 109 Milliarden Euro in den nächsten Jahren plane (Details ORF.at 10.2.2025). Kein Klotz, sondern ein Klax im Vergleich zum neuesten Vorstoß von Elon Musk, der allein für OpenAI 100 Milliarden bietet. (siehe futurezone.at 11.2.2025)

Illustration: Ernst Zdrahal, 2016

Weder die Amis, noch die Franzosen geben Details über die geplanten „Investitionen“ und „Infrastrukturen“ an. Keine Angaben darüber, woher das Geld kommen, noch wohin es fließen soll. Vielmehr geht es in Zeiten der Manipulation der Menschen und Monetarisierung der Welt nur darum, Zukunfts-Stories zu kreieren und mit Phantasiezahlen zu unterlegen, damit niemand auf die Idee kommt, die Blasen zu hinterfragen. Der Ballon, der heute mit zwei Buchstaben „KI“ oder englisch „AI“ auskommt, wird seit der Jahrtausendwende immer wieder von neuem mit heißer Luft gefüllt. Die „Buzzwords“, die immer wieder kommen: e-commerce, sozial-media, new economy, Internet 2.0, Internet 4.0, IoT (Internet of Things) Digitalisierung und KI/AI.

SIEHE AUCH:

+ Monatsrückblick Mai mit AI KI Schwerpunkt

+ Sepp Hochreiter über die Grenzen der KI

+ René Pfeiffer, DeepSec GmbH den Artikel „IT-Welt im KI-Wahn

+ Techtrends 2026: Gartner kennt diese schon im Oktober 2025; sechs von zehn Trends betreffen AI / KI. Details siehe computerwoche.de (22.10.25)

Schon 2016 publizierte ethos-CR HTH Aritkel über AI und IT-Trends im Unternehmermagazin (Auflage 60.000), die wir hier nochmals im Originalwortlaut wiedergeben. 

+ Hype oder Drop: Industrie 4.0 (a3eco 10/2016)

+ Utopia und Digitalia (a3eco 12/2016)

Big Data: Nicht alles ist Gold (a3eco 5/2017), 

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