Der große Sturm kommt erst!

Sonnenblumen 800

19. August 2022 - Fünf Todesopfer hat der Sturm gestern gefordert.

Mit Sonnenblumen wollen wir dieser Menschen gedenken.

Doch Sturm und Blackout waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was kommt!

Der große Sturm, verursacht durch Egoismus und Profitgier, verstärkt durch die Inkompetenz der politischen Eliten, dieser Sturm wird ganz andere Opfer fordern.

Können wir einem Groszmaul oder Rocksänger zutrauen, diese Krise zu managen? Können wir alten Parteifunktionären, die völlig risikofrei fette Gehälter einstecken, zutrauen, die kommende Krise, die sie selbst verursacht haben, zu bewältigen?

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VdB: Verdacht auf Amtsmissbrauch

VdB FB Kandidat 16. August 800

17. August 2022 - Als VdB am 23. Mai seine Kandidatur bei der Wahl des Bundespräsidenten 2022 via ZiB-Spezial bekannt gegeben hat, war sein Versprechen, er werde Kandidatur und Amt strickt trennen. So war es auch naheliegend, dass sein Unterstützungs-Verein "Gemeinsam für Van der Bellen" eine eigene Facebook-Seite gestartet hat. Auf Facebook findet man nun VdBKandiat und VdBPräsident. Die Frage ist: wie zieht die Präsidentschaftskanzlei die Grenze? Wann tanzt der Präsident, wann der Kandidat auf einem Kirtag?

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Last Minute Kandidaten: Staudinger und Wallentin

screen Heini Tassilo

17. August 2022 - Almabtriebe finden üblicher Weise Ende September statt. Dieses Jahr ist der Termin bereits am 2. September, dafür war der Almauftrieb erst ab 9. August. Das war der Tag, an dem der Startschuss für das Sammeln der Unterstützungserklärungen für das Amt des Bundespräsidenten gegeben wurde. Wurden bis dahin schon knapp zwanzig Kandidaten ventiliert, von denen am 9. August bereits drei das Handtuch geworfen haben (Gustav Jobstmann, Martin Wabl, Martina Essl) so sind in der ersten Eintragungswoche auf den fahrenden Traktor-Anhänger ein halbes Dutzend weiterer Kandidaten aufgesprungen.

Man kann diese Wahl nur noch als Almauftrieb von Kühen, Kälbern und Ochsen bezeichnen, die glauben, auf der Alm der Sonne etwas näher zu sein als unten im Tal. Anders gesagt: für ein paar Minuten "im Lichte der Öffentlichkeit" (Copyright ORF), aber absolut ohne Plan für eine fundamentalen Neuorientierung und Neupositionierung unserer Demokratie, trotten diese Kühe, Kälber und Ochsen nun auf die Alm und verlaufen sich dann auf einer Hinteralm. Mit einer Ausnahme: Hubert Thurnhofer, der einzige und wahrhafte Hornochse in dieser Gruppe, der in unverbesserlicher Naivität bis heute der Überzeugung ist, dass der Bundespräsident der erste Diener des Volkes ist und sich darauf akribisch und systematisch vorbereiten muss. Unser Kandidat 2022 hat das über fünf Jahre lang gemacht.

Die Kandidaten denen das System "eine Chance gibt" sind neben VdB als Speerspitze der System-Erhalter, die Vertreter der kontrollierten Oppositon: Rosenkranz, Brunner, Grosz und Pogo. Das System sind die Parlamentsparteien und ihre Hofberichterstatter - sie geben und nehmen! Wem sie keine Chance" geben", der kann seine blauen Wunder erleben, wenn er Chancengleichheit einfordet

Seit Mai laufen immer mehr Kandidaten auf, die von den Massenmedien als "No-Names" ignoriert werden und wurden. Nun, nach der ersten Eintragungswoche, sorgen weitere "Promis" für Schlagzeilen die aufgrund ihrer Massenmedientauglichkeit durchaus Chancen haben, last minute die 6.000 notwendigen Unterstützungserklärungen zu bekommen. Spitzenreiter unter ihnen sind der Krone-Kolumnist Tassilo Wallentin und der Unternehmer Heini Staudinger.

Tassilo Wallentin hat die Bürgernähe entdeckt und erstmals auf eine Mail, die ihm Unser Kandidat 2022 geschickt hat, geantwortet. Programmierte Bürgernähe - auf jede Mail ein Autoreply! Seine Antwort: "Vielen Dank!! Das freut mich wirklich sehr!! Jetzt wäre das Wichtigste, viele Menschen zu motivieren, die Unterstützungserklärung zu unterfertigen!!! Ich darf Ihnen diese samt Sammelmail und Anlage hiermit übermitteln. Vielen lieben Dank für Ihre EMAIL!"

Künstliche Intelligenz ist immer künstlich, aber nicht immer intelligent. Sie kann jedenfalls nicht intelligenter sein als ihr Programmierer bzw jener, der den Auftrag für eine Programmierung gibt - in dem Fall: Tassilo Wallentin. Die viel bedankte EMAIL hatte folgenden Inhalt:

"Lieber Tassilo Wallentin! Der ORF berichtet über Bundespräsidentschaftskandidaten nur, „wenn die betreffende Person aufgrund besonderer Umstände bereits eine gewisse politische, soziale oder künstlerische Öffentlichkeitsrelevanz erlangt hat“. So beantwortete der Anwalt des ORF meinen Antrag auf Gleichbehandlung. Dies trifft offenbar auf einen Rocksänger zu, von dem bekannt ist, dass er gerne Bier trinkt. Dies trifft aber nicht auf eine Galeristen zu, der in 22 Jahren den Kunstraum zum größten privat finanzierten Kulturzentrum Wiens gemacht hat: Hubert Thurnhofer.

Details über die antidemokratische Selbstherrlichkeit des ORF siehe Artikel auf ethos.at

Ich werde von Freunden oft gefragt, warum über meine Kandidatur im ORF nicht berichtet wird. Die Antwort: weil der ORF seine mediale Allmacht missbraucht und Informationen, die für die Zukunft unserer Demokratie entscheidend sein können, systematisch unterdrückt. Der ORF und die Regierungsparteien haben aus unserem Land eine DDR 4.0 gemacht. Wer die „Herrschaften“ unseres Staates noch für Vertreter einer Demokratie hält, der ist wohl auch der Meinung, dass Honecker und Genossen vorbildliche Demokraten waren, im Land das sie als Deutsche Demokratische Republik bezeichneten."

Noch keinen Brief hat unser Kandidat 2022 an Heini Staudinger geschrieben. Aber Antworten hat er von Menschen bekommen, die Staudinger kennen. Eine Antwort lautet: Staudinger hat nicht den geringsten Plan, was er als Bundespräsident machen wird. Sein einziges Kalkül ist es, dass er aufgrund seiner Bekanntheit als Waldviertler Schuster die 6.000 Unterstützungserklärungen schaffen wird. Christa Strahlhofer, Unterstützerin von Unserem Kandidat 2022, sagt dazu: "Schuster bleib bei deinem Leisten! Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Dass er sich für VdB bei der letzten Wahl ins Zeug gelegt hat, das allein disqualifiziert ihn als einen, der von der Politik keine Ahnung hat."

Dass sich Heini last minute in die Reihe der Show-Kandidaten einreiht und sich damit auf das Niveau von Pogo/Grosz begibt, belegt auch die Dokumentation des "Kandidaten wider Willen" Gerhard Kuchta. Er wollte mit seiner Partei Demokratische Alternative nach einem Meeting im Mai Heini Staudinger als Kandidaten der Bewegung "Zukunft.Jetzt" unterstützen, doch "Zukunft.Jetzt" hat sich zunächst zurück gezogen, weil: "die Bewegung ZJ noch nicht die Kraft und die Strukturen hat, um hinter einem so öffentlichkeitswirksamen Projekt zu stehen."

Kann ein Heini, der eine Woche nach dem Startschuss (Stichtag 9. August) drauf kommt, er will auch mitlaufen, unserer Demokratie dienen und das System fundamental ändern, selbst wenn er auf Waldviertlern den Sprung auf den Wahlzetteln schafft? Diese Frage sollten sich vor allem jene stellen, die ihn unterstützen. Laut TKP.at sind das Mitglieder der Initiative "Zukunft Jetzt", die Gruppe „Grüne gegen Impfpflicht und 2G“, sowie " die Sachbuchautorin Christine Bauer-Jelinek, die den Wahlkampf ehrenamtlich koordiniert. Die Feministin lehrt an der WU Wien und thematisiert in ihren Büchern häufig die Mechanismen von Macht."

Ergänzung 2. September 2022: Beide Kandidaten haben die erforderliche Anzahl der Unterstützungserklärungen deutlich übertroffen und werden somit neben Vdb, Roskenkranz, Brunner, Grosz und D.W. Pogo auf dem Wahlzettel stehen.

Ergänzung 5. April 2023: Laut Rechnungshof hat Tassilo Wallentin insgesamt 209.807,82 Euro an Spenden bekommen. "Der Großteil davon kam von Unternehmer Frank Stronach, der rund 148.000 Euro spendete. Die zweithöchste Summe erhielt Wallentin von Geschäftsmann Lutz Seebacher mit 40.000 Euro. An dritter Stelle befindet sich in der Auflistung des RH der Unternehmer Siegfried Stieglitz, dem Wallentins Kandidatur 10.000 Euro wert war. Für Wallentin stimmten bei der Wahl am 10. Oktober des vergangenen Jahres 327.214 Wähler, was 8,07 Prozent entsprach", berichtet ORF.at

Servus TV stellt VdB-Herausforder vor

screen ServusTV Hubert T

Am 9. Oktober wird der nächste Bundespräsident gewählt. Neben VdB gibt es rund 20 weitere Bewerber, die den Noch-Präsidenten herausfordern wollen. Doch zuvor müssen die, genau wie er selbst, erstmal 6.000 Unterstützungs-Erklärungen zusammenbekommen. Wir stellen Ihnen diese Woche alle Herausforderer von Alexander Van der Bellen etwas genauer vor. Der erste Beitrag berichtet über unseren Kandidaten 2022, Mag. Hubert Thurnhofer, weiters über Robert Marschall (Herausgeber des Portals bundespraesidentschaftswahl.at) und die Pensionistin Helga Egger.

Video abrufbar bis 15. August 2022

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aaaahdedrp0jtnrfgi7z/

„Ich habe alles gegeben“

TikTok Ansprache 2022 08 03

Am 29. Juli 2022 hat sich unser Kandidat 2022 in Hard (Vorarlberg) vorgestellt. Hier seine Rede.

Mein Name ist Hubert Thurnhofer. Ich bin euer Kandidat bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten. Und das ist mein Bewerbungsschreiben: Baustelle Parlament.

Liebe Menschen dieses wunderbaren Landes! Mit dieser kleinen Werbe-Einschaltung, die schon tausendfach im Internet abgerufen wurde, darf ich Euch begrüßen.

Ich möchte zu Beginn auf einen wesentlichen Punkt hinweisen: Ich bin der einzige Kandidat, der ein Bewerbungsschreiben vorgelegt hat. Dieses hat einen Umfang von 100 Seiten und ist

- erstens eine Einführung in die Ö Verfassung,

- zweitens eine Kritik ihrer Schwächen

- und drittens ein Ausblick auf die Zukunft unserer Demokratie.

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Russland Ukraine: Wirtschaftskrieg

ZDF Guerot Ukraine Ru

2. August 2022 - „Von welchem Krieg reden wir hier eigentlich?“, so die fundamentale Frage der Politikwissenschafterin Ulrike Guerot bei der Talkshow von Markus Lanz am 2. Juni 2022. Und sie führt aus (ab Minute 8:25): „Wir haben den russischen Angriffskrieg (25. Februar), wir hatten und haben immer noch einen ukrainischen Bürgerkrieg, wir haben mindestens mal einen Informationskrieg, wir haben einen Proxi-Krieg (das ist irgendwo eine Amerika-China-Auseinandersetzung) und wir haben – das wird zumindest in der globalen Presse so gesehen – längst einen Stellvertreterkrieg USA-Russland oder Nato-Russland.“

Guerot weiter: „Alle internationalen Experten sind sich einig, die Problem zu lösen liegt an Amerika. Es gibt daher zwei Lösungen: die allgemeine Forderung, die Ukraine muss das militärisch gewinnen, oder wir gehen in Waffenstillstand und Verhandlungen. Der Schlüssel liegt in Amerika, weil es Putin zentral darum geht, Sicherheitsgarantien zu bekommen. Deshalb liegt der Verhandlungsschlüssel bei Biden und deshalb muss das Gespräch zwischen Putin und Biden irgendwann stattfinden.“

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EV gg ORF: „Die Klage war wegen Unzulässigkeit zurückzuweisen“

Screen KleineZeitung 2022 08 23

1. August 2022 - Hubert Thurnhofer (HTH), Kandidat bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten, hat beim Handelsgericht Wien eine Einstweilige Verfügung beantragt, weil der ORF am 23. Mai 2022 über den Kandidaten Van der Bellen (VdB) stundenlang berichtet hat, während über HTH, der seine Kandidatur bereits am 26. Oktober 2021 bekannt gegeben hat, nicht einmal in einem Nebensatz berichtet wurde. Diese eklatante Ungleichbehandlung soll unterlassen werden, forderte HTH. Das Handelsgericht hat nun einen Beschluss vorgelegt, der lautet: „Die Klage war wegen Unzulässigkeit zurückzuweisen.“

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BP-Wahl: MFG stellt „Anwalt des Volkes“ auf

MFG Brunner einstimmig mit sich

16. Juli 2022 - Ein persönlicher KOMMENTAR von Hubert Thurnhofer, Unser Kandidat 2022. Anwälte leben gut davon, dass das Rechtssystem möglichst kompliziert ist. Anwälte verdienen gutes Geld, wenn sie Streitfälle vor Gericht bringen können und sich die Verhandlungen möglichst lange hinziehen. Wenn Anwälte in die Politik gehen, darf man nicht erwarten, dass sie das Geschäftsmodell, von dem sie gut leben, in Frage stellen. Diese Prämisse sollte man nicht vergessen, wenn man die Erfolgsstory der Anwaltspartei MFG unter die Lupe nimmt. Wobei man auch die Kollateralschäden dieser Erfolgsstory nicht außer Acht lassen darf: Rausschmiss der steirischen Gründungsmitglieder Roman Schiessler und Konstantina Rösch, Rausschmiss des Kärntner Landesvorsitzenden Alexander Todor-Kostic, die Bundesparteivorstand Dr Michael Brunner (M.B.) als "einstimmige Abberufung von Kärntens Interims-Landessprecher" ausgibt. Das Foto, mit dem er diese "Abberufung" bekannt gegeben hat, zeigt den "Anwalt des Volkes" als Bezwinger des Lindwurms. Wie man hört, brodelt es auch in der Landesgruppe Tirol.

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BP-Wahl: Eine unverblümte Drohung der FPÖ

Rosenkranz Parteispenden

17. März 2023 - Mittlerweile hat der Rechnungshof die Wahlkampfkostenabrechnung von Walter Rosenkranz online gestellt. In Summe haben Bundespartei und Landesparteien knapp über drei Millionen Euro gespendet. Das sind etwa 1,3 Millionen weniger, als die FPÖ 2016 für die Kandidatur von Norbert Hofer ausgegeben hat.

Der Bericht führt nur drei Positionen an: 

13. Juli 2022 - "Holen wir uns unser Österreich zurück!" Dieses FPÖ-Motto des BP-Kandidaten Walter Rosenkranz ist kein harmloses Bekenntnis eines "Musikers, Jägers und Mitglieds der freiheitlichen (sic!) Feuerwehr" (in dieser Reihenfolge aufgezählt von FParteiobmann Herbert Kickl), sondern eine gefährliche Drohung! Diese Parole impliziert: Österreich ist ein Besitzstand der im Nationalrat vertretenen Parteien, und die FPÖ erhebt den Anspruch, sich diesen Besitz (nach dem Rauswurf aus der Regierung 2019) wieder zurück zu holen. "Holen wir uns unser Österreich zurück!" sagt nicht der BP-Kandidat als "Stimme des Volkes" sondern ein eingefleischtes, langjähriges, Mitglied der FPÖ, derzeit auf einem hochbezahlten Versorgungsposten als Volksanwalt. Dafür kassiert er seit drei Jahren ein Salär von 14.500 Euro, 160 Prozent eines Nationalratsabgeordneten pro Monat. Ein wirklich selbstloser Einsatz für das Volk, unter Verzicht von ein paar Tausendern pro Jahr, denn als FPÖ-Klubobman hatte Rosenkranz Anspruch auf 170 Prozent der Nationalräte.

ORF ZiB Spez Rosenkranz u Kickl

Foto: Screenshot ORF.at: live Übertragung der FP-Pressekonferenz durch den Hofberichterstatter ORF am 11. Juli 2022

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Präsidentschaftskandidat sucht das „Licht der Öffentlichkeit“

Hubert Licht der Öffentlichkeit 800

12. Juli 2022 - Rechtsanwalt Dr. Andreas Cwitkovits hat am 17. Juni 2022 beim Handelsgericht Wien einen Antrag auf Erlassung der Einstweiligen Verfügung (EV) gegen den Österreichischen Rundfunk (ORF) eingebracht. Er vertritt die Interessen von Mag. Hubert Thurnhofer, der bei der Wahl des Bundespräsidenten antreten wird. Bislang hat der ORF darüber keine einzige Sekunde berichtet, womit er mehrere Paragrafen des ORF-Gesetzes verletzt. Die KORN Rechtsanwälte OG hat am 6. Juli 2022 im Auftrag des ORF eine Erwiderung vorgelegt. Hier zwei Auszüge, die naturgemäß begründen sollen, dass beim ORF "Olles Richtig Funkt":

"Richtig ist, dass einige Persönlichkeiten, die schon bisher im Licht der Öffentlichkeit stehen, ihre Absicht, zu kandidieren, öffentlich kundgetan haben. Dies gilt insbesondere für den amtierenden Bundespräsidenten Dr. Alexander Van der Bellen, den ehemaligen FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz, den Arzt, Musiker und Lokalpolitiker Dr. Dominik Wlazny (auch bekannt als Marco Pogo) und den Gründer der Partei MFG Dr. Michael Brunner zu. Über deren Absichten, sich der Wahl zum Bundespräsidenten zu stellen, wurde vom ORF – in unterschiedlichem Ausmaß – berichtet. Soweit in diversen Informationskanälen auch von anderen Personen eine solche Absicht artikuliert wurde, hat der ORF hierüber nicht berichtet, weil hierzu keinerlei journalistische Notwendigkeit besteht. Soweit der ORF von den genannten Absichten überhaupt weiß haben diese Personen bislang keine Öffentlichkeitswirksamkeit oder gar politische Relevanz erlangt. Es besteht daher keine journalistische Veranlassung, über irgendwelche vagen Absichten von unbekannten Personen zu berichten. Das soeben Gesagte trifft auch auf den Kläger zu. Dieser hat sich bislang nicht öffentlichkeitswirksam politisch positioniert."

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